Bildung betrifft den “ganzen Menschen” und nicht diesen oder jenen Beruf, und sie hat, wie schon im Wort anklingt, mit Kunst mehr zu tun als mit Lernen. Die Überlegungen zur Schule der Zukunft müssen davon ausgehen, dass alles, was es zu lernen gibt, früher oder später auch der Computer lernt. Nur Sinndeutung und Urteilskraft, die bleiben den Menschen vorbehalten, die sich seiner bedienen – und umso nötiger werden sie.Beide kommen, als “Eingebung”, aus dem Erleben her und können nicht gelernt werden. Es ist das Reich von Ästhetik und Ethik – da, wo man sich begeistern kann. Beide sind nach Ludwig Wittgenstein “eins”, und in beiden ist jedes Kind sowieso zu Haus. Es sind spontane Vermögen, die man allerdings bilden und verbilden kann, ermutigen und verschüchtern, wecken und ermüden, aufreizen und zu Tode langweilen.
Den Reichtum schätzen
Ausgerechnet derselbe J. Fr. Herbart, der später als Erfinder der Lernschule zum Buhmann aller Reformpädagogen wurde, hatte als “das Hauptgeschäft” der Erziehung “die ästhetische Darstellung der Welt” ausgemacht. Er hat als erster unternommen, die Pädagogik als eine systematische Wissenschaft zu begründen; aber nicht auf Tatsachen, sondern in einer Aufgabe – nämlich Moralität. Die verstand er wiederum als ein Teilgebiet der Ästhetik und definierte sie rundweg als “sittlichen Geschmack”.
Ästhetik und Ethik unterscheidet zunächst, dass die eine als bloße Betrachtung sich selbst genügt; während die andere in mir wirken will. Doch das ästhetische Erleben bietet unmittelbar nur einzelne Anschauungen. Der Geschmack entsteht, wo die vielen Anschauungen sich zu einem Bild formieren. Zu einem Bild der Welt zuerst, aber darinnen: das Bild von mir. Da trete ich gewissermaßen aus mir heraus, um mich anzusehen – und nichts andres heißt sich bilden. Denn das Bild, das ich mir von mir selber mache, ist der stets gewärtige Kanon, an dem mein momentaner Zustand “sich misst”.
Ob sich einer nun lieber als Sachbearbeiter oder lieber als Unternehmer sehen mag, steht nicht in der Macht des Pädagogen. Er kann seinen Zögling nicht einmal wirklich veranlassen, dass er sich “ein Bild macht”. Doch wenn er gut ist, kann er ihn vielleicht dazu verlocken – indem er ihm den Reichtum zeigt, der ihn anlacht und sagt “Nimm mich und behalte mich”, und das wär eine Kunst. (Dem Unternehmer lacht er freilich schöner als dem Sachbearbeiter.)
Wie man einen Computer so bedient, dass er die gespeicherten Informationen verrechnet und für Entscheidungen zubereitet, können Kreti und Plethi lehren. Aber die Schule muss den Kindern unsern kulturellen Reichtum zeigen. Er ist nicht vom Baum gefallen, und darum soll sie ihn auch preisen. Wenn sie das nicht kann, ist sie veraltet. Gebildet ist eben nicht, wer Informationen speichert, sondern einer, der den Reichtum zu schätzen weiß. Das ist aber eine qualitative Bestimmung und lässt sich nicht messen (und benoten), sondern muss sich gegebenenfalls behaupten. Behaupten, wie das? Im Wettstreit der Kulturen, wie sonst!
Der öffentliche Dienst ist dafür allerdings nicht der am besten geeignete Ort, und staatlich besoldete Lehrer sind nicht die am besten geeigneten Protagonisten.
Kunst & Arbeit
Als das ausgezeichnete Terrain ästhetischer Bildung erscheint zunächst die Kunst. Aber nicht nur die mit dem ganz großen K. Zu unterscheiden ist nicht, altväterisch, zwischen ernster und unterhaltender, sondern, modern, zwischen guter und schlechter Kunst. Kunst, die nicht unterhält, sei langweilig und also schlecht, fand Rolf Liebermann. Große Kunst ist im ernsten Genre so selten wie im unterhaltenden – nur wird im letzteren auch alles andere noch vermarktet, so dass es jeder merkt. Andererseits ist auch große Komik voller Ernst; wenn auch nicht ganz.
Kunst ist weniger – positiv – bestimmt durch das, was sie ist, als – negativ – durch das, was sie nicht ist; durch ihren bestimmten Gegensatz: Kunst ist nicht Ökonomie. Sie verhalten sich zu einander wie das Spiel zur Arbeit und die Notdurft zum Überfluss. Oder so: Künstler und Arbeiter unterscheiden sich durch ihre andere Haltung zur Welt und den Dingen.
Jedenfalls, solange das Leben vom Mangel geprägt war: in der Arbeitsgesellschaft. Arbeit war Produktion nach gesetzten Zwecken, Kunst produzierte nach ihrem eigenen Gesetz. Mit dem Ende der Arbeitsgesellschaft tritt dieser Gegensatz nun in die Ökonomie selbst hinein. Kunst ist wohl noch immer nicht Ökonomie. Aber in die Ökonomie gelangt immer mehr Kunst. Auf dem Markt behauptet sich das Überflüssige so gut wie das Notwendige.
Und so folgt die Arbeit nicht mehr nur den vorgefundenen Bedürfnissen und bewährten Zwecken, sondern produziert selber das Bedürfnis. Während die ausführenden Griffe immer mehr von den Maschinen besorgt werden, wird der lebende Arbeiter immer mehr Künstler (und wird Arbeit im herkömmlichen Sinn zusehends überflüssig).
Das erscheint nirgends so deutlich wie an den Neuen Medien. Kunst drängte stets nach neuen Möglichkeiten der Darstellung, weil die anderen Formen den “Stoff” erweitern. Doch ist die Affinität beiderseitig; denn der künstlerische Zugang ist dem Computer adäquater als der rechnerische. Er ist nicht bloß Arbeitsmittel, sondern selbst ein komplexes Kunstwerk.
Eine allgemeine ästhetische Bildung bereitet seither nicht nur auf ein Leben als Berufskünstler vor, sondern auf alle Unternehmungen, bei denen es ums Entwerfen und Gestalten geht; aber die werden immer mehr. Noch nie war es so nützlich, unsere Reichtümer zu schätzen! Und noch nie waren sie so vielen Menschen zugänglich: Es ist, als brächte erst Cyberworld den Standort Europa zu seiner rechten Geltung.
Ein ästhetischer Lebens- und Bildungsort
Ästhetische Bildung formt nicht nur – was Herbart interessierte – den moralischen Charakter, sondern bereitet – was die Eltern interessiert – auf den Arbeitsmarkt von morgen vor. Und schließlich rettet sie manch lebhaften Geist, der in der herkömmlichen Lernschule sinnlos vergeudet würde: Kinder mit starkem ästhetischem Erleben und darstellerischem Drang leiden heftiger als ihre Altersgenossen unter der erzwungenen Passivität, dem gelenkten Rezipieren, dem unanschaulichen Stoff. Sie langweilen sich und stören. Wird ihre Eigenart nicht beizeiten erkannt und anerkannt, bleiben nicht nur Talente brach liegen – es werden gar Problemschüler herangezogen. Sie werden “auffällig”, und was einmal ihre Stärke war, kommt nachher nur “kompensatorisch” in Betracht, als mildernder Umstand und Anlass für therapeutische Tricks.
Der Übergang aus der Arbeitsgesellschaft ins mediale Zeitalter mutet (nicht nur) der Pädagogik mal wieder einen Paradigmenwechsel zu. Aber der wurde noch nie rein literarisch zu Wege gebracht. Er bedarf eines Schrittmachers, der der neuen Richtung Bahn bricht. Dabei muss das Rad nicht noch einmal erfunden werden. Manch alte, außer Kurs geratene Weisheit kommt im neuen Licht wieder zu Glanz.
Etwa die Einsicht, dass das Wesentliche den Kindern nicht beigebracht werden kann, weil sie es selber mitbringen, dass man es vielmehr erhalten und pflegen muss, damit es nicht verloren geht, ist schon seit hundert Jahren die tragende Idee der Landschulheimbewegung.
Kurt Hahn, der Gründer der Schulen in Salem und Gordonstoun, nannte dies seine “wichtigste Entdeckung”: dass es möglich sei, “die Kinderkraft zu erhalten, ungebrochen und unverdünnt, den unbesiegbaren Lebensmut, das Mitgefühl, die lebhafte Neugierde, die Bewegungsfreude – all diese Schätze der Kindheit”.
Er wollte eine Pädagogik, die “Leidenschaften entzündet und nährt: die Lust am Bauen, die Sehnsucht nach der Bewährung im Ernstfall, auch in der Gefahr, den Forschungstrieb, die Seligkeit des musischen Schaffens, die Freude an der Kunstfertigkeit, die Sorgfalt und siegreiche Geduld erfordert”. Bildung wird erlebt und nicht erlernt. Im Ernst: Räuberspielen im Wald und auf dem Dachboden ist zuerst ein ästhetisches Erleben, und erst danach Erholung oder Erwerb von Sozialtechniken.
Ästhetische Bildung ist nicht eine Sache von ein paar Unterrichtseinheiten hier, ein paar Unterrichtseinheiten dort. Längst wurde der Alltag – und zwar dank der Neuen Medien – von einer unterschwelligen Ästhetisierung aller Lebensbereiche ergriffen. Was man auch tut – Bilder und Klänge sind dabei schon immer “mit angefallen”. Aber heute werden diese Nebenprodukte mit Absicht hergestellt: “Alles ist Design”. Will sagen, es wird nach Schönheit produziert – aber nicht um der Schönheit willen, sondern um die Sachen an den Mann zu bringen. Nützlichkeit ist schon lange nicht mehr der einzige Wertmaßstab für Dinge und Gedanken; “wie es wirkt”, darauf kommt’s genauso an.
Kunst imprägniert die sachlichen Bedürfnisse und die Weltwahrnehmung selbst: Es war die ästhetische Gewalt der Bilder, die Karl-Heinz Stockhausen veranlasst hat, das berstende World Trade Center für ein Kunstwerk zu halten. Aber das war ein kluger Irrtum! Wo verläuft denn heute noch die Grenze zwischen Kunst und Wirklichkeit? Im Alltag und im alltäglichen Spiel mit den Neuen Medien müssen sich junge Leute unterm ästhetischen Trommelfeuer ein Bild machen von der Welt. Wo die Kunst endet und der schöne Schein selber Wirklichkeit wird, lässt sich nicht im Begriff vorab ermessen, sondern wird – bestenfalls – aktual in der Anschauung immer wieder neu “erkannt”.
Darum kann ästhetische Bildung heute weniger denn je dem Sachlernen wahlweise hintan gestellt werden: Sie liegt ihm, so oder so, zu Grunde. Die Frage ist immer nur, ob ich mich selber bilde oder mich habe bilden lassen. Anschauung ist ein produktives Vermögen, kein rezeptives. Aber als ein solches will sie angefacht und unterhalten sein.
Schloss Fürstlich Drehna
Das ist ein hoher pädagogischer Anspruch, der mit fertigen Rezepten nicht zu erledigen sein wird, und bestimmt nicht mit ein paar zusätzlichen Schulstunden. Ästhetische Erlebensgehalte lassen sich nicht didaktisch operationalisieren. Wohl sind die schönen Künste das spezifische Feld ästhetischer Produktion, und darum sollen Musik und Bildende Kunst im Landschulheim Fürstlich Drehna auch einen bevorzugten Platz einnehmen. Aber sie beginnen eben erst jenseits des sachlichen Lernens. Die ästhetische Bildung eines Menschen beginnt diesseits davon – anschaulich, unspezifisch und unbemerkt, und ist, wie auch die Neuen Medien, den einzelnen Fächern ‚vorgelagert’. Das heißt, beide fallen nicht in den Rahmen herkömmlichen Schulunterrichts.
Das Landschulheim Fürstlich Drehna wird daher nicht in erster Linie eine Schule sein. Sondern ein Lebensort, an dem man sich anschaulich bilden kann. Und dies zumal, wenn der gemeinsame Alltag von Jüngeren und Älteren belebt und angestachelt wird vom leidenschaftliche Ästhetizismus des Kindesalters, in dem das Gute und das Schöne ohnehin “eins” und unmittelbar gegeben sind. Das Reich des Ästhetischen entsteht nämlich aus dem Spiel, nicht aus Arbeit und Eifer (studium), und darum ist das Landschulheim auch kein Produktionskollektiv, sondern eine Erlebnisgemeinschaft. Die eint kein strenger Zweck, sondern ein weiter Horizont.
Das Bauensemble um das spätmittelalterliche Wasserschloss im brandenburgischen Fürstlich Drehna bei Luckau mit seinem ritterlich-romantischen Charakter bietet dafür den idealen Rahmen. Die natürlichen Reize der Lausitzer Heidelandschaft auf der einen, und die ökologischen Abenteuer der renaturierten Braunkohle-Gruben (mit einem 215 ha großen See) auf der andern Seite werden hier verbunden durch einen Landschaftspark aus der Schule von Lenné. Das vierflüglige Schloss selbst wurde vermutlich im 13. Jahrhundert auf einem slawischen Burgwall errichtet und erhielt seine heutige Gestalt im 15. und 16. Jahrhundert. Im Südflügel und den Erdgeschossen ist die gotische Bausubstanz noch gut erkennbar. In wechselvoller Feudalgeschichte wurde die Burganlage im Innern immer wieder umgebaut. Das Schloss ist verwinkelt und verzwickt und überrascht das Auge stets aufs Neue. 125 Schüler von zehn bis achtzehn Jahren können hier ein zweites Zuhause finden.
Wobei eine besondere Beachtung den unteren Klassen gelten wird – weil nämlich Häuslichkeit bei den Kleinen, die sich mit ihrer “Kinderkraft” dort erst noch einrichten wollen, besser gedeiht als bei den Abiturienten, die sich schon auf den Absprung vorbereiten. Das wird auch in der Anordnung der Wohnräume deutlich. Während die Klassen 5 bis 8 Gemeinschaftszimmer rund um den Burghof bewohnen, wo sich der gesellige Verkehr abspielt, verfügen die Schüler der Klassen 9 bis 11 über Einzelzimmer im barocken “Amtshaus” jenseits des Burggrabens. Die Abiturklasse hingegen kann in der ehemaligen Schmiede ihren eigenen Hausstand gründen und andere Horizonte ins Auge fassen.
Der Unterricht wird in den angrenzenden Wirtschaftsgebäuden des Gutshofs aus dem 19. Jahrhundert stattfinden. Es sind rund ein Dutzend Lehrerwohnungen vorgesehen. Die Schule wird privat geführt und im wesentlichen aus den Eigenbeiträgen der Eltern finanziert werden.
Neue Medien
Zwar werden Experimente mit der Stundentafel im Landschulheim Fürstlich Drehna nicht im Vordergrund stehen. Und doch wollen wir auch didaktisch innovativ sein, indem wir den Zugang zu den Neuen Medien nicht, wie pädagogisch üblich, auf mathematischem und naturwissenschaftlichen, sondern eben auf ästhetischem und künstlerischen Weg suchen. Der Computer ist nicht nur ein Werkzeug, sondern vor allem auch ein Spielzeug.
Die Kinder wissen das. Zwar können auf Lernen fixierte Pädagogen nur schlecht damit “umgehen”. Aber sie sollten es… lernen. Die Neuen Medien machen den kulturellen Reichtum so umfassend zugänglich, dass ihn der Lehrer nicht mehr bloß besprechen muss, sondern ihn zeigen kann. Sie sind an sich eine Revolution der Unterrichtsmethoden.
Inwiefern ist aber der Computer ‚selbst ein Kunstwerk’? Erstens, weil er nicht nur aus den Rechentafeln der Techniker, sondern auch aus dem erfinderischen Spiel der Einbildungskraft hervorgegangen ist. Und zweitens, weil dieses ‚Werk’ wie ein Hohlspiegel des Geistes wirkt. Nicht nur die Grenzen zwischen der Kunst und der Wirklichkeit sind durch die Neuen Medien zweifelhaft geworden. Auch der Unterschied zwischen Mensch und Technik wurde unsicher. Von den Tieren unterscheide sich Homo sapiens durch seine Intelligenz, heißt es.
Und von den Maschinen? La nature de l’homme, c’est l’artifice, unsere Natur sei Künstlichkeit, sagte ein kluger Franzose. Indem er die Künstliche Intelligenz erfunden hat, hat der Mensch sich überboten und ad absurdum geführt – siehe A. I., 2001 – Odyssee im Weltraum, Wargames, Terminator, Total Recall, The Matrix… Ist Intelligenz doch nicht das unterscheidende Merkmal des Menschlichen? Oder müssen wir uns nur unter Intelligenz künftig etwas anderes vorstellen als bisher? In jedem Fall ist uns die denkende Maschine ein Rätsel. Und wenn irgendwas, dann macht sie das zu einem Kunstwerk.
Doch wurde der Entschluss, als dritte Säule des Fachangebots neben Musik und Bildender Kunst die Neuen Medien einzusetzen, nicht aus dem Räsonnement, sondern aus der Anschauung geboren. Wer je einem jugendlichen Computerfreak begegnet, der findet eine Leidenschaft und Faszination (und übrigens auch Ehrgeiz) am Werk, die nur künstlerisch, und mindestens ebensosehr ästhetisch wie sportlich zu nennen sind.
In jedem Fall ist der erfolgreiche Nutzer des Computers weniger Arbeiter als Spieler. Und es ist ein “ernstes” Spiel, das er treibt – so wie, nach Schiller, die Kunst. Die Schüler vergessen ihre Lehrer, wenn sie mit dem Computer und in seinen “Netzen” nicht arbeiten, sondern spielen. Aber das ist die funktionellste und darum auch ökonomischste Art ihrer Nutzung. Sie auf die Rolle eines Hilfsmittels, etwa bei Komposition und Gestaltung, festlegen zu wollen, wäre eine künstliche Verarmung.
Wie weit der pädagogische Ansatz trägt, den Computer selber als einen Kunstgegenstand aufzufassen, wird sich erst erweisen müssen: indem man es ausprobiert. Insofern trägt eine solche Schule auch den Charakter eines Labors. Wie dabei Musik, Bildende Kunst und Computer didaktisch ‚unter einen Hut’ zu bringen sind, ist alles andere als evident. Auch da wird noch einiges auszuprobieren sein; immer bedenkend, dass Harmonie, die es zwischen Malern und Musikern nie gegeben hat, auch hier das Ziel nicht sein kann.
Doch wenn nun die Kunst fürs Ohr und die Kunst fürs Auge gemeinsam einer Kunst für Ohren und Augen gegenüberstehen, werden vielleicht die Widersprüche nicht “vermittelt”, aber immerhin die Frontlinien verwirrt. Und wenn sich am Ende zeigen sollte, dass der Computer doch nicht alles hält, was man uns heut von ihm verspricht, wird es uns nicht das Herz brechen. Auch als bloßes Werkzeug reichen seine Möglichkeiten noch so weit, dass ein Schülerleben nicht ausreicht, um sie zu erschöpfen. Jedenfalls können Pädagogen in Fürstlich Drehna Neuland aller Art betreten – und sich daran erinnern, warum sie diesen Beruf einmal gewählt haben.
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