“Die Cebit hat’s nicht leicht” – Eine Momentaufnahme

Seit gestern, 3. März 2009, sind die Tore in Hannover geöffnet. 4300 Aussteller aus 69 Ländern sind diesmal auf der Computermesse CeBIT dabei. Doch was einst nach einer Erfolgsgeschichte aussah, ist heute auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Um ein Viertel kleiner als noch im letzten Jahr, scheint die Wirtschaftskrise

cebit.jpgSeit gestern, 3. März 2009, sind die Tore in Hannover geöffnet. 4300 Aussteller aus 69 Ländern sind diesmal auf der Computermesse CeBIT dabei. Doch was einst nach einer Erfolgsgeschichte aussah, ist heute auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Um ein Viertel kleiner als noch im letzten Jahr, scheint die Wirtschaftskrise nun auch dem “Boomland IT” einen Strich durch die Rechnung zu machen. Da können auch Arnold Schwarzenegger oder Alphablogger Sascha Lobo, der heuer durch die Webciety führt, nicht mehr viel ausrichten. Die Luft scheint irgendwie raus.

“Guck mal es ist CeBIT und keiner geht hin”, schreibt da etwa Twitteruser Pingu. Und reiffix urteilt gar: “Also bis jetzt habe ich noch nichts weltbewegendes Neues auf der CeBIT gesehen (…).” Was da jedoch in maximal 140 Zeichen durch das Netz rauscht, wird von anderen weit ausführlicher aufgegriffen. Sie widmen sich dem “Problem” etwas tiefschürfender und versuchen, den Ursachen für diese alles andere als euphorische Stimmung auf den Grund zu gehen. So ist auf silencer137.wordpress.com denn auch Folgendes zu finden: “Cebit 2009, und überhaupt: Messen!”

“Die Branche kannibalisiert sich selbst”

“Ein Viertel weniger Aussteller, weniger prunkvolle Stände, zu Trends hochgejubelte Themen, die keinen interessieren (Green IT) und mitten drin ein veralteter Terminator: Die Cebit hat´s nicht leicht”, beginnt der Blogeintrag seine Ausführungen, die sich nicht nur der CeBIT, sondern eigentlich der gesamten Messelandschaft zuwenden.

Es sind Thesen, wie diese, die nachdenklich stimmen: “Die Branche kannibalisiert sich selbst, es wird Zeit für eine Konsolidierungswelle.” oder “Früher waren Messen fast die einzige Möglichkeit, sich über neue Dinge zu informieren. Dann kam das Netz.” Und selbst das wirkt im Hinblick auf die CeBIT eher kontraproduktiv, so der Autor. Zu groß sind die Mängel, die allein die Website der größten IT-Messe der Welt aufzuweisen hat. Sein Urteil für das 39. Veranstaltungsjahr: “Allen, die sich die nächsten Tage im kalten, vernieselten und zugigen Hannover die Füße plattstehen müssen: Herzliches Beileid. Ich gucke dann am Freitag mal vorbei. Wenn ich es bis dahin geschafft habe, die Ticketregistrierung zu überlisten.” Da kommt auch ThorstenHahns Frage auf Twitter gerade recht: “Ups, wenn heute schon die Hallen der cebit leer sind, wie ist es dann am freitag?”

Folgen wir aber an dieser Stelle lieber Andreas und Jens, die sich für alle YouTube-User auf den Weg gemacht haben. Ob ihr Urteil allerdings besser ausfällt?…

Teil1

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Kommentare

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  1. Gut dass ich das weiß! Dann spare ich mir diesmal den Besuch!

    P.S.: Kommen die Tubes noch? Sie sind nicht angezeigt.