Facebook – den Promis auf die Finger geschaut

“Dialog im ganz großen Stil”, das Zaubercredo der Stunde wie es scheint, ist nun auch bei der social networking-Plattform Facebook angekommen. Denn was bisher lediglich im privaten Rahmen unter Freunden und Bekannten möglich war, soll mit Hilfe neuer Profile nun auch für prominente User der Seite gelten. “Die neuen Profil-Seiten

fasvi.jpg“Dialog im ganz großen Stil”, das Zaubercredo der Stunde wie es scheint, ist nun auch bei der social networking-Plattform Facebook angekommen. Denn was bisher lediglich im privaten Rahmen unter Freunden und Bekannten möglich war, soll mit Hilfe neuer Profile nun auch für prominente User der Seite gelten.

“Die neuen Profil-Seiten für Personen und Institutionen des öffentlichen Lebens, Sportler, Musiker und andere Organisationen ermöglichen einen ganz neuen, direkten Dialog mit den Facebook-Nutzern”, erklärt Tina Kulow, von *kulow kommunikation die Intention des Ganzen. Diese öffentlichen Profile würden den bekannten privaten Seiten gleichen und es den “Fans” und “Befürwortern” gestatten, ihnen direkt auf die Finger zu schauen. Woran arbeiten sie gerade, was lesen sie, was denken oder tun sie in diesem Augenblick? “Die Nutzer sind so immer auf dem aktuellsten Stand, können selbst kommentieren und in den direkten Dialog treten – genauso wie bei Ihren Freunden, Kollegen und Familieangehörigen”, so Kulow. Erste Beispiele, wie die neuen Profile aussehen, gibt es bereits jetzt. US-Präsident Barack Obama ist natürlich genauso dabei wie der französische Präsident Nicolas Sarkozy. Dazu gesellen sich Britney Spears, Lance Armstrong oder auch Ashton Kutcher, die neben The New York Times und CNN in neuer Aufmachung zu finden sind.

Geschichten und Eindrücke in Echtzeit

Gestern abend wurden die öffentlichen Profile, mit denen sich die über 175 Millionen Nutzer künftig vernetzen können, schon einmal am Hauptsitz des Unternehmens in Palo Alto vorgestellt und damit der Weg frei gemacht, dem Bedürfnis von Politikern, Prominenten und vielen anderen gerecht zu werden, ihr Publikum auf “kreativen neuen Wegen zu erreichen”. In der dazugehörigen Pressemitteilung werden die Vorteile denn auch wie folgt angepriesen: “Mit den neuen ‘öffentlichen Profilen’, ehemals ‘Facebook Seiten’ (‘Pages’), kann man nun ganz einfach per Update eine unbegrenzte Anzahl von Facebook Nutzern mit Inhalten auf dem Laufenden halten. Neue Nachrichten, Status-Updates sowie neu hinzugefügte Inhalte wie Fotos, Videos und Notizen erscheinen in der Newsfeed-Leiste der ‘Fans’ oder ‘Befürworter’, und bilden so die Geschichten und Eindrücke der Politiker, Prominenten oder Organisationen zeitnah ab.”

Um die gesamte Palette von neuen Funktionen und die potentielle Reichweite der “Public Profiles” zu demonstrieren, wurde darüber hinaus mit zahlreichen Unternehmen und Personen zusammengearbeitet. So sammle etwa Obama Unterstützung für den neuen Kurs der US-Politik, U2 tausche sich mit den Fans des neuen Albums aus und die Universität Stanford biete ihren Ehemaligen nun eine Plattform für aktuelle Campus News.

Beliebte Features werden übertragen

“Die enge Verbindung von unseren Fans mit unserem neuen Profil hilft uns dabei, Bewusstsein für unsere Sache schaffen. Mit Hilfe von Updates und dem Eventkalender können wir schnell wichtige Informationen zur Katastrophenhilfe verbreiten und Millionen von
Freiwilligen mobilisieren”, sagt auch Gail McGovern, Präsident und CEO des US-amerikanischen Roten Kreuzes und bringt damit einen weiteren Aspekt ins Spiel, der abseits blanker Neugier zu liegen scheint.

Nach und nach sollen jetzt Profile geschaffen werden, die sich in Umfang und Funktion den persönlichen Profilseiten der Millionen Nutzer annähern. “Im Laufe der kommenden Woche werden alle Administratoren einer Facebook-Seite (‘Page’) die Möglichkeit bekommen, ihre Seite im ‘Look and Feel’ der neuen Profile zu überarbeiten, das Design anzupassen und schließlich zu einem beliebigen Termin zu veröffentlichen. Spätestens am 11. März 2009 werden alle Seiten automatisch auf das neue Design übertragen”, heißt es in der Mitteilung dazu. Dann können auch sie die beliebte Pinnwand, den so genannten “Publisher” oder etwa die “Newsfeed-Leiste” nutzen. In den nächsten Tagen werde es zudem Neuerungen an der Homepage geben, wird weiterhin angekündigt. Eine kleine “Tour” gibt es schon jetzt hier.

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