Politik + Wirtschaft + Wissenschaft + Klimawandel
Desertec - Saubere und ungefährliche Energie?!
Sauberer Strom aus der Wüste? Diese Vision hat die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation (TREC), eine Initiative des Club of Rome, des Hamburger Klimaschutz- Fonds und des Jordanischen Nationalen Energieforschungszentrums. Doch es ist nicht nur eine Vision, sondern auch eine handfeste Idee: Hauptsächlich mittels solarthermischer Kraftwerke, die an einigen Orten der Welt bereits erfolgreich eingesetzt werden, könnte genug Energie erzeugt werden, um ganz Europa zu versorgen - CO2-Ausstoß-frei.
Was ist solarthermische Energie-Gewinnung?
Dies ist nicht zu verwechseln mit den allseits bekannten Solarzellen. Bei der Solarthermik wird Licht gebündelt und eingesetzt um Wasser oder Öl zu erhitzen, welches dadurch eine Turbine antreibt - wie es auch in jedem AKW oder Kohlekraftwerk passiert. Die nötige Hitze kommt dabei jedoch nicht von gefährlichen Elementen oder zu verbrennenden fossilen Brennstoffen, sondern aus den Sonnenstrahlen.
Mit einer Reihe solcher Kraftwerke soll das durchgesetzt werden, was die TREC unter den Namen: Desertec zusammenfasst. Die gesamte benötigte Technologie existiert bereits und ist einsatzerprobt. Zudem ist sie unkompliziert, so genannte Low-Tec. Es ist das gleiche Prinzip, mit dem ein Schulkind mit einer Lupe ein Stück Papier zum brennen bringt. Durch Speicher kann auch bei Nacht weiter elektrische Energie erzeugt werden. Die Technik der solarthermischen Energiegewinnung wurde bereits in den achtziger Jahren eingesetzt. Sie wurde damals nur nicht weiter verfolgt, da man nicht viel über den Klimawandel wusste und fossile Brennstoffe deutlich billiger waren. Damals…
Nun werden Kohle, Öl und Gas zunehmend knapp - die Sonne scheint jedoch weiterhin.
Im Nahost und Nordafrika (den so genannten Mena-Staaten) gehen pro Jahr 630.000 Terawattstunden (TWh) ungenutzt nieder - 4000 TWh Strom braucht Europa 2008. Da in den Mena-Staaten doppelt soviel Solarenergie gewonnen werden kann wie in Südeuropa planen die Verfechter von Desertec hier Anlagen zu errichten, da die Übertragungsverluste dank moderner HVDC-Leitungen (High Voltage Direct Current = Hochspannungs-Gleichstromübertragung) trotz der großen Entfernung nur bei zehn bis 15 Prozent läge.
Für die Staaten würde natürlich auch für den Eigenverbrauch genug Energie abfallen. Außerdem gewännen sie ein kostbares Exportgut (saubere Energie) und natürlich Arbeitsplätze, beides könnte neben der Infrastruktur auch die politische Lage stabilisieren. Zudem könnten sie die Kraftwerke gleichzeitig zur Entsalzung von Mehrwasser, und somit zur Trinkwassergewinnung nutzen. Doch das entsalzte Wasser wäre nicht nur für den Trinkbedarf von Vorteil - man könnte damit auch kostengünstig Flächen bewässern und so für Landwirtschaft nutzbar machen. Bisher ungenutzte Orte könnten der Nahrungsmittelproduktion dienen oder der Erzeugung wirklichen Bio-Diesels. Mit wirklichem Bio-Diesel ist solcher gemeint, für den zuvor nicht Wälder weichen mussten (was keine bessere CO2-Bilanz mit sich bringt) oder Nahrungsplantagen aufgegeben wurden. Beides passiert derzeit aufgrund von Subventionen.
Meist gibt es jedoch einen großen Einwand: Desertec brächte eine erneute Abhängigkeit mit sich und einige der Mena-Staaten sind nicht unbedingt stabile Demokratien geschweige denn gute Freunde Europas. Genau dies schreckt viele Politiker und Investoren ab, trotz der möglichen win-win Situation. Vielleicht sollte man einfach mehr wagen. Und selbst wenn der multilaterale Schritt zu weit geht, könnte man die Technologie zumindest in Südeuropa verstärkt einsetzen.
Außerdem: Auch jetzt besteht eine Abhängigkeit: Öl und Gas kommen fast nur aus Arabien und Russland. Muss man immer auf die 100%-Lösung warten? Wie realistisch ist eine saubere, billige Energie ohne Abhängigkeiten? Noch dazu in naher Zukunft? Sollte man daher nicht zumindest, das was bereits geht, tun?
Derzeit ist solarthermisch erzeugter Strom noch deutlich teurer als “gewöhnlicher”. Aber die Experten gehen von weiter steigenden Energiepreisen aus - der solarthermische Strom hingegen würde mit dem Bau jedes Kraftwerkes billiger. Spätestens 2020 würde der Preis so gewonnener Energie mit fossil erzeugtem gleichziehen - und billiger als Atomstrom sein.
Zur Umsetzung von Desertec ist natürlich Geld und politischer Wille nötig - an der Technik jedoch scheitert es nicht.
Für viele würde es auch finanziell eine Investition in die Zukunft bedeuten, das Projekt ist teilweise sogar günstiger als bestehende Pläne. Dennoch gilt es von der Politik Anreize zu schaffen und Startkapital zusammenzutragen. Deshalb werben verschiedene Gruppen für dieses Projekt, darunter auch Politiker der EU. Doch es gibt auch viele Gegner, teils aus Ignoranz, teils aus handfesten persönlichen Wirtschaftsinteressen. Wenn es wirklich zu einer Umsetzung kommen soll, dann wird noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden müssen. Und das bedeutet zu aller erst: Das Project muss bekannter werden! Wenn die Probleme der Zukunft gelöst werden sollen, muss man kontinental, wenn nicht sogar global denken. Und man muss handeln - jetzt!
Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Projektes (http://www.desertec.org). Zudem habe ich vor einiger Zeit auf meinem Blog eine Zusammenfassung zum Projekt verfasst:
http://griess.wordpress.com/2008/12/20/desertec-saubere-energie-aus-der-wuste/











Rolf Ehlers
Das ist eine ganz große Cahnce, die aber vertan werden wird, weil sie den jetztigen
Energierezeugern nicht in den Kram passt und zwar auch denen, die auf alternative
Energien setzen. Die Politik, auf die es anköme, tut immer nur das was ihre Freunde
wollen. Desertec hat leider keine Lobby.
Wolfgang Flamme
Hmmm, nach welchen Kriterien haben die denn auf der Karte die CSPs im Inland platziert?
Tenner
So ein Quatsch. Von wegen keine Lobby. Sonnenenergie macht 0,6% der Stromerzeugung in Deutschland aus. Marginale Leistung trotz schweren Förderungen. Das teuerste überhaupt. Es schlägt alles andere negativ in den Schatten.
Grob gesagt:
Konventionelle pendeln um 4 Cent/kWh.
EEGs pendeln um 10Cent/kWh.
Solar pendelt um 50 Cent/KWh.
Wenn die keine Lobbys hätten, würde kein Aas sich für die Luxus-Energieerzeugung schlechthin interessieren. Kein Politiker mit Lobbyinteressen würde sich dafür stark machen, weil es viel zu aufwendig, viel zu unrentabel und viel zu perspektivlos ist. Wenn es anders wäre, würden die Wüstenbewohner vornehm es selbst nutzen/fördern etc. Die Solarlobby könnte es dort verkaufen wie Kohle, Öl oder Uran. Eben wie warme Semmeln und müssten es nicht den reichen Nationen auftischen/anbieten. Und die Grünen würden nicht so vornehm auf Windkraft setzten.
Hier, lesen bildet:
http://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie2/start.htm
http://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie3/start.htm
Andreas Grieß
@Tenner: Werf mal nichts durcheinander. Erstens reden wir hier nicht von normalen Solarzellen, sondern von Solarthermik. Dazu steht sogar in deinen, zum Teil hoffnungslos veralteten Quellen:
“Thermische Solarzellen besitzen daher im Prinzip eine wichtige Bedeutung in einer zukünftigen Energieversorgung.”
Aber selbst bei den normalen Solarzellen (und Strompreisen) sieht es anders aus:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612539,00.html
oheim
Strom aus der Wüste macht keinen Sinn. Es nützt mir nichts wenn Strom dort zu 5 ct/KWh solarthermisch erzeugt werden kann. Bis es bei mir an der Steckdose ist kommen auf jede KWh, selbst innerhalb Deutschland, bereits 7 ct/KWh drauf wg Durchleitungsgebühren. Außerdem hat Strom einen Steueranteil von ca 40%. Am Ende zahl ich dann ich dann auch 20 ct/KWh, u. Gewinn ist noch keiner gerechnet.
Hab ich jetzt aber Solarzellen auf meinem eigenen Dach zahle ich keine Gebühren u. Steuern und bin von anderen unabhängig. Die Kosten sollen ja bereits in einigen Jahren auf diese 20 ct gesunken sein. Für die Grundgebühr die ich dem Energiekonzern zahle kann ich mir Akkus kaufen die in einigen Jahren aufgrund der Weiterentwicklung im Automobilbereich günstiger werden.
Ansonsten investiert man noch etwas in Stromeinsparung. Z.B. stromsparende Pelletheizung, Herd mit Flaschengas, Notebook…
Heinz Eng
Lieber Herr Grieß
Ich muss Sie leider völlig enttäuschen, denn diese Idee wird nie umgesetzt werden.
Politisch:
Errichtet in einer der unruhigsten Regionen der Erde, Kabelverbindungen durch ebenso von fanatischen Extremisten terrorisierten Ländern und vor allem leichte Ziele für Anschläge aller Art.
Weiterhin werden die durchleitenden Staaten per Gebühr auch einen Gewinn an der Solarenergie generieren wollen, was den Preis weiter ansteigen lässt.
technisch:
Die stärksten Hochspannungsübertragungssysteme können derzeit 3.000 MW Strom transportieren, später vielleicht auch 5.000 MW transportieren, zum Vergleich hat alleine Deutschland einen Spitzenstrombedarf von zirka 80.000 MW.
Das dürfte wohl verdeutlichen, wie viele parallele Systeme aufgebaut werden müssen um den Strom wirklich nach Europa zu transportieren.
Die in Spanien für über 300 Millionen errichtete Versuchsanlage mit Wärmespeicher kommt im Sommer auf 23 Stunden Stromerzeugung und im Winter auf 15 Stunden, auch in Afrika gibt es allein dem Sonnestand geschuldete jahreszeitliche Einschränkungen.
Gigantische Hochglanzspiegel in der Wüste, was passiert eigentlich bei Sandstürmen mit diesen empfindlichen Oberflächen, wurden an den zukünftigen Standorten jemals Langzeitstudien durchgeführt?
Wirtschaftlich:
So weit ich mich erinnern kann, sollen wohl 15% des zukünftigen europäischen Strombedarfs über die Solarkraftwerke gedeckt werden. Alleine die Übertragungssysteme werden zwischen 50-100 Mrd. Euro kosten, mit Kraftwerken wird sich die Summe wohl auf 500-1.000 Mrd. Euro belaufen, die erstmal investiert werden muss. Wer soll das bezahlen?
Wer sagt uns denn, das Afrika im Jahre 2050 nich eine aufstrebende Wirtschaftsmacht werden könnte und den erzeugten Strom einfach für sich selber beansprucht, betreiben wir mit dieser utopischen Idee nicht wieder eine Art von Kolonialismus?
Alles in allem eine undurchführbare und spinnerte Idee das ganze und von einem technisch unbedarften Autor schlecht präsentierter und recherchierter Artikel.
PS. Haben Sie sich einmal erkundigt welche Unternehem und Lobbyverbände sich hinter TREC so alles verstecken?
Das nämlich gehört auch zu einer umfassenden Recherche, so aber wirkt Ihr Artikel nur wie ein billiger Werbeprospekt.
Heinz Eng
Heinz Eng
#OHEIM
“”"Hab ich jetzt aber Solarzellen auf meinem eigenen Dach zahle ich keine Gebühren u. Steuern und bin von anderen unabhängig. Die Kosten sollen ja bereits in einigen Jahren auf diese 20 ct gesunken sein. Für die Grundgebühr die ich dem Energiekonzern zahle kann ich mir Akkus kaufen die in einigen Jahren aufgrund der Weiterentwicklung im Automobilbereich günstiger werden.”"”"”
Für eine 2009 errichtete Solaranlage bekommen Sie garantierte 43,xx Cent/Kwh über 20 Jahre lang. Selbst wenn Sie den Solarstrom in ihrem Haus nutzen, dürfen die anderen Stromkunden knapp 20 Cent/Kwh an Sie zahlen.
Damit der “Stromkonzern” diese Strommengen erfassen kann ist ein Stromzähler nötig, der natürlich auch per Grundgebühr bezahlt werden muss.
Weiterhin zahlen Sie Grundgebühren, weil Ihnen der Netzbetreiber per aufwendig in der Erde vergrabenes Kabel den Strom 24 Stunden/365 Tage im Jahr zu Ihnen nach Hause liefern kann.
Akkus……was meinen Sie eigentlich was diese teuren Dinger für eine Lebensdauer haben…1000 Ladezyklen oder auch 2000 Zyklen?
Dürften dann alle paar Jahre tolle Kosten für den Austausch verbrauchter Speicher auf Sie zu kommen, mal sehen wie lange Sie das dann finanziell durchhalten.
Heinz Eng
Michael Meinel
Wenn ich diese verschiedenen Projekte für Strom aus der Wüste skeptisch sehe und solarthermische Kraftwerke ja auch andernorts, wie beispielsweise in Kalifornien schon seit 20 Jahren laufen, zumindest scheinen auch unsere EVUs diese für eine realistische Option zu halten. Was überrascht, dass die Leitungsverluste für die gesamte Strecke nur auf etwa zehn Prozent geschätzt werden.
Hans Müller-Steinhagen, der Direktor des Instituts für Technische Thermodynamik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart schätzt, dass größere Investitionen in diese Richtung eine Wertschöpfung von 1,7 Milliarden Euro pro Jahr schaffen. http://www.welt.de/wissenschaft/article760649/In_15_Jahren_kommt_der_Strom_aus_Afrika.html
Heinz Eng
Herr Meinel
Wenn ein hochrangiger Vertreter der deutschen Stromversorger für solch unsinnig und überteuertes Projekt wirbt, klingeln bei sofort sämtliche Alarmglocken.
Leider zitieren Sie einen wichtigen Punkt nicht vollständig:
“”" Eine größere Investition in diese Technologie könnte nach Schätzung des Wissenschaftlers für die deutsche Industrie im Jahr 2025 eine Wertschöpfung von 1,7 Milliarden Euro pro Jahr schaffen.”"”"”
Das mit er deutschen Industrie haben Sie geflissentlich ausgelassen, ein Schelm wer böses dabei denkt.
Hier braucht man eigentlich nur noch 1 plus 1 zusammenzählen und erkennt die wahren Absichten hinter diesen Großprojekt, Gewinne für andere Großkapitalisten.
Nun aber eine ernsthafte Frage an den Herrn Meinel, wer sagt uns denn, das unbedingt die deutsche Industrie diese Anlagen bauen darf?
Hofft in Frankreich nicht auch ein kleiner Napoleon auf ein Konjukturprogramm für die Industrie seiner Nation? Treibt der kleine Mann nicht deshalb so die Mittelmeerunion voran?
Naja, wenn man die rosarote (Öko)-Brille auf hat, sieht man darüber ja gerne mal hinweg solange es dem globalem Klima zuträglich ist, gelle.
Heinz Eng
Tenner
Herr Griess, mir sind beide verschiedene Arten bekannt, ihre verschiedene Möglichkeiten und auch NACHTEILE und hoffe sehr, dass sie aus dem Link nicht nur parteigetreu gelesen haben. Aber meine Hauptaussage ist eine ganz andere. Nochmal: Wenn das so der Brüller ist, dann versuchen Sie ihren Glück doch erstmals bei den Wüstenbewohner. Solange sowas Naheliegendes - das einen geistig so auffordert wie einen halben Zug bei Schach - schon so schwer möglich ist, sehe ich keinen Anlass dazu, für den Luxus-Energieerzeugung dafür zusprechen. Ich sehe es nichteinmal ein, über die Technik an sich zu diskutieren. Wozu? Wenn man es nicht einmal den Einheimischen verkaufen kann.
Tenner
Herr Griess? Brauchen Sie Lesenachhilfe?
“Thermische Solarzellen besitzen daher im Prinzip eine wichtige Bedeutung in einer zukünftigen Energieversorgung.”
Hat er damit die Stromversorgung gemeint? Wo steht das?
Zitat:
“Das Nutzungspotenzial der Solarenergie insgesamt sollte ebenfalls nicht überbewertet werden. Der Grund dafür ist gegeben durch die Sonnenintensität = 1.45 · 103 kWh a-1 m-2, die im zeitlichen und räumlichen Mittel auf die Erdoberfläche trifft und dort absorbiert wird.
Diese Intensität ist identisch mit der Leistungsflächendichte und mit der Energiestromdichte der Sonnenstrahlung, wie es durch die Beziehungen
ausgedrückt wird. Die Strömungsgeschwindigkeit v der Solarenergie ist identisch zur Vakuumlichtgeschwindigkeit
c = 3 · 108 m s-1.
Daraus ergibt sich:
Die Dichte der Solarenergie auf der Erdoberfläche besitzt einen Wert
= 2.02 · 10-13 kWh m-3
und dieser Wert ist extrem klein.
Wie klein dieser Wert ist, erkennt man, wenn man ihn mit den Werten anderer Energieformen vergleicht, z.B.:
Kernenergie (235U)
wKern = 4 · 1011 kWh m-3,
chemische Energie (Dieselkraftstoff)
wchem = 11 · 103 kWh m-3. ”
Griess: „zum Teil hoffnungslos veralteten Quellen:“
Hat sich in diesen 6-Jahren die Physik dahinter geändert? Nein!
Aus ihrer Quelle:
„Beobachter vermuten dahinter bewusste Taktik: Denn je mehr Solaranlagen ans Netz gehen, desto mehr Öko-Umlage müssen die Stromkunden zahlen - und das ist politisch nicht gewollt. Ohnehin erwartet das Bundesumweltministerium Solarkosten von 44 Milliarden Euro bis zum Jahr 2020, Experten rechnen sogar mit noch mehr.“
Solarstrom - lohnt sich der Milliardenaufwand?
„Mittlerweile ist die EEG-Novelle verabschiedet - und nun kommt die Wahrheit ans Licht. Der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), zu dessen Mitgliedern auch der BSW gehört, prognostiziert plötzlich einen Zubau von 1,5 Gigawatt pro Jahr. Das heißt: Die Kosten der Solarenergie werden viel höher als zunächst angegeben.“
Wolfgang Flamme
Also schon das kleine Andasol I (20MW mittlere Leistung) verbraucht fast eine Million Kubikmeter Grundwasser im Jahr. Wenn man da ein Gigawatt CSP-Durchschnittsleistung mitten in die Wüste stellt, verbraucht man also jedes Jahr 50 Millionen Kubikmeter Grundwasser. Das ist zwar noch nicht die Größenordnung des GMMR in Libyen, aber trotzdem, so richtig nachhaltig scheint mir das nicht, den Bauern in der Region dann langsam die Brunnen trockenzulegen. Wenn ich mir noch angucke, wie die bei DeserTec die Übernutzung knapper Grundwasserreserven beweinen, paßt das irgendwie überhaupt nicht zusammen.
Na gut, man könnte ja auf Trockenkühlung ausweichen. Aber bei den hohen Lufttemperaturen und den vergleichsweise niedrigen Dampftemperaturen bedeutet das einen erheblichen Wirkungsgradverlust. Habe ich auch nicht gefunden, daß das irgendwo explizit berücksichtigt worden wäre.
Scheint mir erstmal so wie bei zahllosen anderen Utopien auch: Man muß die Leute ein Jahrzehnt lang regelmäßig jede Woche medial kielholen und ihnen einbläuen, es wäre alles simpel und billig, sie müßten einfach bloß wollen und sich gegen die böse Verschwörung durchsetzen, die ihnen den Weg zum ewigen Glück verbaut. Langweilig.
Andreas Grieß
Das Gerede von wegen, warum machen die es nicht schon selber ist doch die gleiche Logik wie: Wenn die zu dumm sind genug Nahrung und Wasser herzustellen lassen wir sie doch verdursten.
Europa hat lange großen Schaden dort angerichtet und noch immer Interesse daran, dass sich Afrika nicht entwickelt. Nun zu sagen, dass Afrika selber sowas noch nicht gebaut hat, ist Beweis, dass es nicht geht, ist falsch.
In Europa verkauft man auch kein Root Beer und es ist trotzdem lecker ;-)
Und nun nochmal zurück zu den Nachteilen. Ja, es gibt Nachteile. Wir sind hier nicht in Utopia oder dem Schlaraffenland. Aber erpressbar sind wir auch jetzt schon (siehe z.B. Ukraine). Terroristen? Nun, eine hochgejagte Stromleitung macht sogar weniger Terz als ein gesprengter Öltanker.
Es ist typisch Deutsch bei jedem Vorschlag zu sagen “Ist nicht perfekt, weg damit!” dabei übersieht man aber, dass auch das bestehende nicht ok ist. Und Verbesserung ist doch auch schon was.
Allein der CO2-Ausstoß und unsere bombensicheren Endlager (Asse) sollten uns daran erinnern.
Und selbst wenn man ein Projekt nicht umsetzt. Es nur abzulehnen und nicht zu probieren führt zu keinem Fortschritt. Da setzten sich RWE und Vattenfall lieber au ihren CO2-belasteten strahlenden Hintern und kassieren weiter ab.
Denn was bei dem Vergleich der Stromkosten auch übersehen wird: AKWs werden massiv subventioniert und die Kosten zB für die Asse trägt auch der Steuerzahler. Das müsste man eigentlich auf den “konventionellen Strompreis” drauf rechnen
Michael Meinel
Falls sich jemand weiter informieren möchte:
Energieforschung des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-13/
Bericht zu den Projekten des DLRauf 3Sat/nano:
“Strom aus Afrika soll Energiebedarf der Zukunft decken”
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/109772/index.html
Speziell zu Almeriá: Plataforma Solar de Almería Web Server, the European Test Centre for Solar Energy Applications
http://www.psa.es/webeng/index.html
Gesamtüberblick über die Forschungsarbeit der verschieden Forschunginstitute von DLR über GFZ bis ISET beim ForschungsVerbund Erneuerbare Energien
http://www.fvee.de/forschung/
Michael Meinel
Übrigens lieber Herr Eng, wenn ich darauf hinwies, dass die deutsche Industrie dabei verdient gab es heftige Kritik, nun wenn ich dieses Faktum weglasse. Entscheidend ist, dass der der investiert eine Wertschöpfung in Milliardenhöhe erreicht:
“die wahren Absichten hinter diesen Großprojekt, Gewinne für andere Großkapitalisten.” Das sehe ich auch so und persönlich habe für mich dezentrale kleine bis mittlere Lösungen den größeren Charme. Aber wenn ich diese vorstelle, wird auch nur dagegen gewettert.
Benno
Ich glaube ja nicht an solche Großprojekte und ihre Heilsversprechen, aber ich verstehe auch nicht, warum hier so heftig dagegen argumentiert wird. Das Projekt wird weniger Kosten, als ein Atomkraftwerk und weniger gefährlich / schädlich sein.
Und selbst wenn es seine Versprechen nicht einlöst, wird man viel davon lernen können.
Wichtig ist, doch, das Projekt ohne ideologische Scheuklappen zu begeliten.
Tenner
@ Benno
Praktische Erfahrungen existieren bereits. Dass Zauberwort nennt sich Kalifornien. Teuerster Strompreis in den USA und der Staat, der bei der Wirtschaftskrise am meisten verloren hat. Höchste Arbeitslosenentwicklung etc. Und der Artikel macht einen X vor einem U! Die Abhängigkeiten mehrere Energieträger soll wir durch eine Wundertechnik erlöst werden! Also ohne Konkurrenzkampf sind wir von Abhängigkeiten erlöst. Aha, sehr logisch. [Ironie]Schreit ja nach billigem Monopolwirtschaft [/Ironie aus]
@ Griess
„Das Gerede von wegen, warum machen die es nicht schon selber ist doch die gleiche Logik wie: Wenn die zu dumm sind genug Nahrung und Wasser herzustellen lassen wir sie doch verdursten.“
Sind doch ihre betreffenden Nationen gar nicht. Die betreffenden Wüstenländer gehören nicht zu Schwarzafrika. Nochmal, dort unten werden Energieträger wie warme Semmeln verkauft. Viele diese Länder haben eine schlechtere Stromversorgung als wir. Aber das wird mit Sonnenenergie nicht besser. Gut, bei so vielen Stromausfällen, die die haben, fallen die Nachteile von Sonnenenergie nicht auf.
Ich sehe es ganz anders. Ich sehe hier nicht, dass Afrika unterstützt wird, obwohl ihr ganzer Artikel davon spricht, sondern Leute die mit der Luxusenergieversorgung ordentlich Geld scheffeln wollen, bis der letzte merkt, dass das größenwahnsinnige Projekt gar nicht machbar ist. Wenn sie den Link vom unabhängigen Professor studieren, werden sie wesentlich klüger.
Zitat:
Besonders schlimm sieht es bei den Kosten und der Materialbindung aus. Der große Materialeinsatz ist bedingt durch die geringe Leistungsflächendichte, die eine Aufständerung zwecks Ausrichtung der Fotovoltaikmodule nach der Sonne (Fe, Zement) verlangt und lange Kabelverbindungen (Cu) benötigt. Wir nehmen als Referenz den Energiebedarf des Jahrs 2050 und finden, falls dieser Bedarf allein mithilfe der Fotovotaik gedeckt werden soll:
Gesamtkosten: 1 • 1013 Eur
Welt-Bruttoinlandprodukt: 2 • 1013 Eur
jährlicher Anteil in den nächsten 50 Jahren: 1%
Materialbindung: Fe 2 • 1014 kg
jährliche Produktion: 1 • 1014 kg a-1
jährlicher Anteil in den nächsten 50 Jahren: 4%
Cu 3.5 • 1012 kg
Weltreserven: 0.6 • 1012 kg
jährlicher Anteil in den nächsten 50 Jahren: unmöglich
Al 2.5 • 1011 kg
jährliche Produktion: 2 • 1010 kg a-1
jährlicher Anteil in den nächsten 50 Jahren: 25%
Zement 2 • 1013 kg
jährliche Produktion: 1.5 • 1012 kg a-1
jährlicher Anteil in den nächsten 50 Jahren: 27%
Zitat Ende
Ihre Solarthermik hat den Nachteil, bedingt durch PHYSIK(!), dass sie einen viel geringeren Wirkungsgrad besitzen, aber tatsächlich billigere Strom (Aber immer noch teurer als die zig anderen Möglichkeiten!) herstellen können(was primär mit den notwendigen Materialien zu tun hat. Silizium lässt sich nur teuer herstellen), was bedeutet, dass sie insgesamt noch mehr Materialien benötigen. Hinzukommt der enorme Mehraufwand für die Wasserentsalzung, für die Technik von Solarthermik an sich(!) und für die Pflanzen für die Biokraftstoff gedacht sind, die eigentlich in einem nicht ohne Grund entwickelte Wüstenregion wachsen sollen. 50°C im Schatten und sowas = hoher Wasserverbrauch. Kurzum: Es ist eine Utopie!
Heinz Eng
Lieber Herr Meinel
Ich kenne ihre sogenannten “dezentralen Lösungen” aus dem FF und kann dazu nur eins sagen, unrealistische Träumereien grüner Weltverbesserer.
Ihre Lösungen würden vielleicht für eine kleine dörfliche Gemeinschaft taugen aber Mangels Energiedichte bei jeder größeren Stadt mit etwas Industrie scheitern.
Dazu empfehle ich Ihnen mal diesen Artikel mit einem Interview mit dem Prof. Ausubel.
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-10/artikel-2008-10-hohe-ertraege-helfen-der-natur.html
Wir sind gerade dabei großflächig die Natur zu zerstören und den Hunger der Welt zu mehren, das mit Klimaschutz zu begründen ist mehr als zynisch.
Eine andere Frage, wie erklären Sie sich eigentlich, das ein LUFT UND RAUMFAHRT FORSCHUNGSINSTITUT so massiv an erneuerbaren Energie (Solarzellen mal aussen vor) forscht, haben die eigentlich nicht ganz andere Aufgaben?
Oder hängt das wieder mal mit den dringend benötigten Forschungsgeldern zusammen?
Achso, noch zu den allseits beliebten “Mittelständlern” der EE-Produzenten:
“”"”Frank Asbeck gilt als Vorzeigeunternehmer. Er hat innerhalb
eines Jahrzehnts ein florierendes Unternehmen mit
über 1000 Mitarbeitern aufgebaut. Er fährt einen Maserati
mit 300 PS und kann sich über ein Aktienvermögen von
etwa 700 Mio. Euro freuen. Sein Erfolg hat viel mit Politik
zu tun: Asbeck ist Mitbegründer der grünen Partei; seine
Firma Solarworld verdient ihr Geld mit Solarzellen.”"”"”"
http://www.novo-argumente.com/artikel/93/novo9355.pdf
Ist das ihre Vorstellung und Utopie?
Ein Grüner der mit 300 PS durch die Gegend düst und fast Opel aufgekauft hätte?
Sorry, dafür fehlt mir dann das Verständnis.
Heinz Eng
Heinz Eng
Lieber Herr Grieß
“”"”Und selbst wenn man ein Projekt nicht umsetzt. Es nur abzulehnen und nicht zu probieren führt zu keinem Fortschritt. Da setzten sich RWE und Vattenfall lieber au ihren CO2-belasteten strahlenden Hintern und kassieren weiter ab.”"”"
Dieses kleine Experiment wird über 500 MRD. Euro kosten, nur um es einfach mal zu “Versuchen” eine Menge Spielgeld, meinen Sie nicht auch?
Seien wir mal ehrlich, wer hat dafür das Geld und könnte es in dieses Großprojekt investieren?
Ja genau die selben, denen Sie gerade den verstrahlten, faulen Hintern vorwerfen.
Nicht alles was heute technisch machbar ist, ist auch sinnvoll.
Hat sich hier schon mal jemanden Gedanken darüber gemacht, was mit den erneuerbaren Energieerzeugern passiert, wenn die vorhergesagten Klimaveränderungen wirklich eintreten könnten?
Ernteausfälle bei Energiepflanze, veränderte Windverhältnisse an WKA, Änderung der Bewölkung in Solarstromgebieten u.v.m.?
Denken Sie mal in Ruhe darüber nach.
Heinz Eng
Andreas Grieß
Ich glaube hier reden einige die Sache künstlich hoch, um sie runterzureden ;-)
Was ich meine: Man muss doch nicht 100% des Stromes daraus gewinnen, selbst das Desertec-Konzept sieht das nicht vor!
Das betrifft vor allem Ihre Rechnung, Tenner, die noch von Solarzellen ausgeht. Das ist bekanntlich nicht Solarthermik. Und sie setzt voraus, dass sich bis 2050, ihre gewählte Zahl, keine technischen Veränderungen/Verbesserungen ergeben. Das ist (wieder einer meiner Vergleiche, die man falsch verstehen wird): Als würden man sagen, Dortmund wird in Zukunft Deutscher Meister, weil sie die jüngsten Spieler haben. Bayern hat bald ein Problem, wenn ihre Spieler 40 sind. Und 2050 sind die 70 Jahre alt, dann kann Bayern gar nicht mehr spielen!
Hier noch ein interessanter Artikel, der zugegebener Weise besser ist, als meiner:
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/468974
@Eng: Mit Probieren meinte ich nicht zwangsläufig gleich das ganze Netz, sondern ein paar dieser Kraftwerke verstärkt zu nutzen, auch um die Rentabilität zu erhöhen!
Und jetzt würde mich eines mal wirklich interessieren, weil sich dazu hier noch keiner geäußert hat: All die Kritiker, was möchten die denn statt dessen nutzen?
Antid Oto
@Andreas Grieß:
“Und jetzt würde mich eines mal wirklich interessieren, weil sich dazu hier noch keiner geäußert hat: All die Kritiker, was möchten die denn statt dessen nutzen? ”
Hier einige Vorschläge:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2008-10/artikel-2008-10-hohe-ertraege-helfen-der-natur.html
http://www.eike-klima-energie.eu/?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=482
Rainhelt
@Andreas Griess:
Was wir nutzen wollen?
Vor allem die Zeit um wirtschaftliche, schlanke Lösungen zu erarbeiten!!!
Andreas Grieß
@Rainhelt: Ja, alles aussitzen. Lassen wir doch unsere Kinder die shice ausbaden. Gute Idee….
@Antid Oto: Das ist nicht Ihr Ernst oder? Ein Quelle, die als Gegenbeweis für den Klimawandel (Wandel nicht Erwärmung!) anführt, dass der Winter kalt war. Die die anerkannte Redewendung “Quantensprung” als Argument benutzt und sagt, ein Quantensprung wäre in der Physik ja etwas kleines? Und dann der Oberbrüller: Das Atommüllproblem wäre ja “prinzipiell” gelöst. “Prinzipiell” steht auch Desertec… OMG
Und auf der anderen Seite ein Text der argumentier mit der Energieleistung pro Quadratmeter. Wenn ich das so sehe, muss ich auch Fußball abschaffen. Im Volleyball habe ich auch Sport, auf kleinerer Fläche. Viel effizienter. Fußball ist ein Klimakiller!!!!
Und sehr aufschlussreich ist, dass als Gegenargument gegen Grüne Energien 2 Quellen gewählt werden, wovon die eine den Klimawandel bestreitet, die andere den Klimawandel als Argument gegen grüne Energien aufführt… Schon ein bisschen shizo, oder?
Antid Oto
@Andreas Grieß:
Herr Grieß, es ist mein Ernst. Die rhetorischen Verrenkungen, die Sie vorbringen (auf den Beitrag in der Weltwoche gehen Sie überhaupt nicht ein !!!) sind schlicht substanzlos!
Andreas Grieß
Weltwoche: Das war der mit Fußball und Volleyball!
Man kann Effizienz nicht auf Quadratmeter nennen. Und glauben sie wirklich, die Betreiber von AKWs und KKWs würden die Effizienz nicht steigern, obwohl sie es mal eben locker lässig könnten?
Und meiner teils übertreiben plakativer Vergleiche bin ich mir bewusst. Aber das beantwortet doch die Frage nicht. Beide texte beantworten die Frage nicht und stehen obendrein im Widerspruch, wie ich schon erwähnte.
Rainhelt
@Andreas Grieß: Ich weiß nicht, ob es meinen Kindern besser geht, wenn sie aus rein politischen Gründen Nachts im Dunkeln sitzen und per “inteligenten” Stromzähler Enerrgiewandlungsslots zugewiesen bekommen und somit einen Grossteil des Lebensstandarts und der Freiheit verloren haben!!!
Kein Aktionismus, sondern weiter forschen, bis Konzepte so ausgereift sind, dass sie ohne Einbussen des Lebensstandarts, den sich der Mensch über Jahrtausende erkämpft hat, funktionieren.
Und das wichtigste: OHNE POLITISCHE STEUERUNG DER WISSENSCHAFT!!! Wir brauchen dringend eine Befreiung der Wissenschaft. Heute bekomme ich keine Fördergelder wenn ich das Paarungsverhalten von Eichhörnchen untersuchen will. Nenn ich das Gleiche “Auswirkungen der Klimaerwärmung auf das Paarungsverhalten von Eichhörnchen” regnet es plötzlich Geld!!! Und das sogar unabhängig davin, ob das gleiche Thema an 9 Instituten gleichzeitig untersucht wird!!!
Sie würden nicht glauben, wer im Moment (vor allem dank Kunjungutpaket) alles E-Autoforschung betreibt. Völliger Wildwuchs, bei dem immer das gleiche raus kommt! Nichts!
Oheim
@eng
###Für eine 2009 errichtete Solaranlage bekommen Sie garantierte 43,xx Cent/Kwh über 20 Jahre lang. Selbst wenn Sie den Solarstrom in ihrem Haus nutzen, dürfen die anderen Stromkunden knapp 20 Cent/Kwh an Sie zahlen.
Damit der “Stromkonzern” diese Strommengen erfassen kann ist ein Stromzähler nötig, der natürlich auch per Grundgebühr bezahlt werden muss.
Weiterhin zahlen Sie Grundgebühren, weil Ihnen der Netzbetreiber per aufwendig in der Erde vergrabenes Kabel den Strom 24 Stunden/365 Tage im Jahr zu Ihnen nach Hause liefern kann.
Akkus……was meinen Sie eigentlich was diese teuren Dinger für eine Lebensdauer haben…1000 Ladezyklen oder auch 2000 Zyklen?
Dürften dann alle paar Jahre tolle Kosten für den Austausch verbrauchter Speicher auf Sie zu kommen, mal sehen wie lange Sie das dann finanziell durchhalten.####
thema verfehlt, wenn sie nicht lesen können/wollen brauchen sie auch nicht zu antworten.
Bereits in den heutigen Hybridautos sind die Akkus so ausgelegt daß sie ein Autoleben lang heben. Die Entwicklung fängt aber erst richtig an.
Übrigens haben schon heutige Panzerplattenakkus eine Lebensdauer von 20 Jahren.
Micha
@Oheim
Bevor Sie in eine Solarinsellösung investieren, schauen Sie sich bitte den Jahresverlauf der Photovoltaikerzeugung an.
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_architektur/ibk/lehre/lehre_architekten/Enob_uwe/folder.2009-01-21.6383593003/photovoltaik.pdf
Man benötigt in Deutschland ein Speicherkapazität von ca. 25 % der Jahreserzeugung, um den Jahresverlauf auszugleichen. Der höhere Haushaltswinterbedarf und die Speicherverluste, Selbstendladung etc. sind hinzuzurechnen.
Bei einem Jahresbedarf von 3.000 kWh sind das konkret schon > 1.000 kWh Speicherkapazität. Der passende Bleiakkublock wiegt bei einer durchschnittlichen Speicherdichte von 30 Wh/kg > 30 t und kostet > 100.000 EUR.
http://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator
Die angekündigte Grid-Parity-Parity der Solarlobby wird eine ziemlich peinliche Veranstaltung.
Heinz Eng
#OHEIM
“”"”"”thema verfehlt, wenn sie nicht lesen können/wollen brauchen sie auch nicht zu antworten.
Bereits in den heutigen Hybridautos sind die Akkus so ausgelegt daß sie ein Autoleben lang heben. Die Entwicklung fängt aber erst richtig an.”"”"”"”"”
Nun gut, wer hier das Thema verfehlt hat dürfte noch fraglich sein.
Ich sprach von Lade/Entladezyklen und nicht von xxx Jahren, was meinen sie denn, was dieser Akku in ihrer Heimanlage tag täglich zu leisten hat?
Hier gibt es auch chemisch/physikalische Grenzen die auch sie nicht weg reden können.
Weiterhin sinkt im Laufe der Zeit die Kapazität ihres schönen Akkus, also immer weniger Strom den Sie pro Ladezyklus speichern können, er altert einfach.
Ein Autoleben dauert im Durchschnitt wie lange?
Die Belastunge dieser Akkus im Hybridauto ist wie hoch?
Na vielleicht können Sie mich ja mit den neuesten Forschungen und Entwicklungen bekannt machen, würde mich wirklich interessieren.
Heinz Eng
Oheim
Gut, also noch einmal für die die gern Beiträge überlesen:
Strom aus der Wüste macht keinen Sinn. Es nützt mir nichts wenn Strom dort zu 5 ct/KWh solarthermisch erzeugt werden kann. Bis es bei mir an der Steckdose ist kommen auf jede KWh, selbst innerhalb Deutschland, bereits 7 ct/KWh drauf wg Durchleitungsgebühren. Außerdem hat Strom einen Steueranteil von ca 40%. Am Ende zahl ich dann ich dann auch 20 ct/KWh, u. Gewinn ist noch keiner gerechnet.
Hab ich jetzt aber Solarzellen auf meinem eigenen Dach zahle ich keine Gebühren u. Steuern und bin von anderen unabhängig. Die Kosten sollen ja bereits in einigen Jahren auf diese 20 ct gesunken sein. Für die Grundgebühr die ich dem Energiekonzern zahle kann ich mir Akkus kaufen die in einigen Jahren aufgrund der Weiterentwicklung im Automobilbereich günstiger werden.
Ansonsten investiert man noch etwas in Stromeinsparung. Z.B. stromsparende Pelletheizung, Herd mit Flaschengas, Notebook…
@micha
Selbst wenn man das bereits jetzt durchführen würde käme man nach ihrem Beispiel bei einem Jahresverbrauch von 400 KWh Strom und 25% Speicher=100 KWh auf Speicherkosten von 10000 Euro. Abgesehen davon könnte man auch noch eine Kleinwindkraftanlage installieren o. ein Gasnotstromaggregat - das würde die Rechnung wieder ganz anders aussehen lassen.
Nun habe ich aber s.o. geschrieben “in einigen Jahren”, an den Akkupreisen u. -leistungen wird sich bald etwas ändern.
http://www.heise.de/tr/Das-Stromnetz-kommt-ins-Rollen–/artikel/134811/0/0
Die Kostenbilanz könnte sich verbessern, wenn ausgediente Akkus, die für den mobilen Einsatz zu schwach geworden sind, ein zweites Leben als stationärer Zwischenspeicher bekommen. “Der Sekundärmarkt für Akkus wird mit Sicherheit kommen, und es wird ein erheblicher Markt sein”, sagt Pawlitschek. “Ein kommerzieller Betreiber könnte mit ausgedienten Batterien Regelenergie bereitstellen. Aber auch private Solardach-Besitzer könnten sich einen alten Auto-Akku in den Keller stellen und damit unabhängiger vom Netz werden.
Zur Netzparität sollen sie mal auf Spiegel-Online nachlesen
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612539,00.html
Dieser Bericht kommt NICHT von der Solarindustrie…
@eng
Danke für die Bestätigung. Viel Ahnung vom Thema scheinen sie wirklich nicht zu haben.
Andreas Grieß
@ Antid Oto:
Noch ein Fehler in dem Weltwoche-Text. Selbst wenn man sich auf die verfehlte Argumentation mit Effizienz pro qm einlässt, ist sie falsch. Windräder werden zum Beispiel auch IM MEER gebaut. Da geht kein Land verloren. Und von Zufahrtstraßen zu jedem einzelnem Windrat kann auch nicht die Rede sein. Hier in meiner nähe Stehen die Teile auf Wiesen, auf denen Rinder, o.ä. grasen. Also eine Doppelnutzung. Noch ein Beispiel: Solarzellen können (und werden) auch auf den Dächern von Häusern angebracht. Kein Zusätzlich verlorender Raum. Mit AKWs oder KKWs geht das nicht. Oder sollen wir einen Reaktor auf Ihr dach bauen?
@Rainhelt: Fragen Sie die Kinder doch mal. Und von im Dunklen sitzen kann keine Rede sein. Wenn wir auf nichts zu verzichten bereit sind, müssen wir wohl irgendwann auf diesen Planeten verzichten. Und es ist bei weiten nicht gesagt, dass wir unseren Lebensstandart senken müssen.
@Micha: In Ihrer Quelle zum Jahresverlauf steht auch folgendes:
Theoretisch sind 2% der Fläche Deutschlands ausreichend um den Bedarf abzudecken
70% des Strombedarfs einer Stadt können durch Abdeckung aller sehr gut geeigneten Dächer gedeckt werden
Und was den Speicher angeht musst du ja nicht konstant 25% Speichern. Außerdem redet hier definitiv keiner von 100% Solarenergie. Aber die eben zitierten Zahlen zeigen doch wie hoch der Nutzen in Ergänzung sein kann!
Wenn man dann bedenkt, dass der Bund schon über 40 Milliarden in die Atomindustrie gepumt hat, sollte man sich nicht beschweren, wenn hier investiert wird. Auch oder grade im Rahmen des Konjunkturpakets!
Antid Oto
Herr Grieß, nachdem Herr Eng sachlich-argumentativ Desertec als unbezahlbare flächen- und ressourcenfressende Utopie zerlegt hat, haben Sie die Projektrettung mit einem rhetorischen Taschenspielertrick Versucht: formuliere eine Frage so, dass der Hörer bzw. Leser den Eindruck bekommt, dass die Gegenseite keine Antwort darauf hat. Es ist, auch angesichts der bevorstehenden großen Krise, ein Gebot des gesunden Menschenverstandes und der wirtschaftlichen Rationalität begrenzte finanzielle Mtttel in Technologien mit der besten Energieeffizienz und niedrigsten Kosten zu inverstieren, und das sind nun mal die klassischen. Die beiden Links richten sich an ideologisch unvoreingenommene stille Leser, die sich schon ihre Meinung bilden werden.
Andreas Grieß
Die Begründung “Flächenfressend” ist doch schon mal ein guter Beweis, dafür, sich nicht mit dem Thema auseinander gesetzt zu haben.
Und was die Fragen angeht, die nicht beantwortet werden. Nicht der Eindruck soll erweckt werden bei “Was dann” sondern es wird gezeigt, dass man nur dagegen ist, ohne Vorschläge zu haben. Und dass als Gegenargumente immer von überspritzen 100%-Versorgungen ausgegangen wird, ist auch ein klares Zeichen dafür, dass man 50% oder mehr erneuerbare Energien argumentativ nicht ausreichend “runtermachen” kann. Warum man es überhaupt will wird auch klar…
Niedrige Kosten, wirtschaftliche Rationalität…
Was sie “große Krise” nennen, wird ein Witz sein, gegen das was uns blüht, wenn wir diesen Planeten kaputt gemacht haben. Aber den Tag erleben Sie, so würde ich vermuten nicht. Sie scheinen wie die Generation, die sich sagt “Lieber 2100 die Welt unter gehen lassen, als heute einen Euro mehr für Strom zu bezahlen”.
Und was ideologisch voreingenommen betrifft: Erstens gibt es keine meinungsfreien Menschen und zum anderen ist der besagte “Klimawandel-Leugnertext” so ziemlich das ideologischste, das ich seit langen gelesen habe. Im übrigen mit rechten Tendenzen.
Wolfgang Flamme
Oheim,
bei den 400kWh/a haben Sie sich sehr wahrscheinlich um eine Größenordnung vertan.
Mit den Produktionsdaten dieser PV-Anlagen aus dem Jahre 2006 …
http://www.kombikraftwerk.de/index.php?id=5
… lande ich bei einer erforderlichen Speicherkapazität von beinahe 100 Verbrauchstagen. Das sind überwiegend professionelle Solarparks mit optimaler Ausrichtung (möglicherweise zT auch auf Movern) an hervorragenden Standorten mit professioneller Wartung und Serviceorganisation. Man sollte nicht davon ausgehen, daß man bei einem Privathaus diesen Qualitätsstandard realisieren kann.
Und dieser Speicherbedarf ist verlustfrei gerechnet, da sollten Sie bei einer Kleinanlage nochmal 20% draufschlagen.
Was die Akkus betrifft: Von keinem Typ ist inzwischen mehr Kapazität produziert worden, keiner ist länger und besser erforscht worden als der Bleiakku. Wenn die Lernkurve darauf anwebndbar wäre, dann dürfte eine neue Starterbatterie heute eigentlich so gut wie nichts mehr kosten und wir alle - EVU voran - hätten ausgediente (oder sogar nagelneue) Starterbatterien im Keller zur Netzstützung.
Ich möchte wissen woher diese verbreitete Gewißheit stammt, daß eine Skalierungsregel ab morgen oder übermorgen ganz sicher zutrifft, wenn diese Regel in der Vergangenheit nachweislich versagt hat.
Antid Oto
Herr Grieß, nach Ihrem letzten Satz ad hominem habe ich überlegt, ob ich überhaupt noch darauf reagiere. Ich bin aber doch zu dem Ergebnis gekommen, dass man Ihre Unterstellungen so nicht stehen lassen kann. Nun denn, hier meine allerletzte Antwort.
1. “Erstens gibt es keine meinungsfreien Menschen”, stimmt, aber Meinung ist nicht mit Ideologie gleichzusetzen. Eine Meinung kann man überprüfen und gegebenenfalls ändern, wenn Fakten dafür sprechen. Eine Ideologie ist faktenresistent, weil Ausdruck einer unverrückbaren Gesinnung, die mit Händen und Füssen ungeachtet der Sachlage verteidigt wird bis hin zur Realitätsverweigerung.
2.Der “Klimawandel-Leugnertext” leugnet den Klimawandel keineswegs, denn es gibt ihn seit ca. 4,5 Milliarden Jahren, also seitem die Erde existiert, und es wird ihn so lange geben wie sie existieren wird, nur ist er nicht menschengemacht, sondern es handelt sich um einen chaotischen Prozeß der Selbstorganisation. Eine Reihe namhafter Wissenschaftler weltweit vertritt diese Meinung und darunter sind sogar einige, die von anbeginn für den IPCC tätig waren, um sich von ihm abzuwenden und sogar seine Abschaffung wegen politischer Voreingenommenheit zu fordern, wie z.B. Prof. Vincent Gray. Unter osteuropäischen Wissenschaftlern gibt es keinen einzigen Vetreter der These vom AGW und Japan hat ihr kürzlich ebenfalls eine Absage erteilt.
3.Sie unterstellen dem Text perfiderweise rechte Tendenzen. Jeder, der ihn gelesen hat kann sich vom Gegenteil überzeugen. Im übrigen kann ich Sie beruhigen: ich selbst bin weder rechts, geschweige denn rechtsextrem gesonnen.
4.Ich gehöre nicht zu denjenigen, die “lieber 2100 die Welt untergehen lassen, als heute einen Euro mehr für Strom zu bezahlen”. Sie wird erstens nicht untergehen, davon bin ich überzeugt, und es geht zweitens nicht um einen Euro, sondern um hunderte von Milliarden €. Ihr rein hypothetisches Katastrophenszenario fragt nicht nach dem Verhältnis von vokswirtschaftlichem Aufwand und Ertrag und würde im Falle des Ausbaus von EE richtung 40-50% verheerende Folgen für den Standort D haben. Es wäre der Weg in die Versorgungsunsicherheit, drastische Preissteigerungen und Deindustrialisierung. Die Aluhütte in Neuss ist ein Menetekel.
4.Ihr Ablenkungsargument bezüglich der Flächen- und Materialfresserei mit dem idyllischen Hinweis auf Solardächer und vereinzelte WKA ist eigentlich nicht satisfaktionsfähig. Es geht ja um Großanlagen von mehreren hundert MW im Vergleich zu klassischen Technologien und hier sprechen die Fakten eine eindeutige Sprache für die letzteren. Die Politik sieht das übrigens genauso, der üblichen Ökorhetorik zum Trotz. Der BUM will bis 2020 acht bis zwölf neue Kohlekraftwerke und die hessische Umweltministerin stellt bereits die Weichen für die Laufzeitverlängerung der bestehenden AKW. Die beiden Parteien haben sich offenbar auf die Fortsetzung der großen Koalition eingestellt und irgendwann nach der BTW wird dann auch der Schwenk zum Bau neuer AKW kommen, vielleicht mit der gleichen, ehemals Ausstiegs-, Parole “Laßt uns Schweden folgen”.
5.Im letzten Jahr konnten in Deutschland 800.000 Haushalte ihre Stromrechnung und 400.000 ihre Gasrechnung nicht bezahlen und es steht zu befürchten, dass sich diese Zahlen in nächster Zukunft vielleicht verdoppeln werden. Wird sich die Politik mehr vor solchen Zuständen fürchten oder eher vor einer in meinen Augen dekadenten Weltverbessererboheme, welche sich partout in den Kopf gesetzt hat ihre Wohlstandsneurose auf Kosten der Allgemeinheit und zum Vorteil der üblichen Gewinner zu kurieren?
http://business.timesonline.co.uk/tol/business/specials/rich_list/article5821334.ece
Andreas Grieß
Nun gut, dann sei auch von meiner Seite ein letzter Kommentar gestattet. Um ehrlich zu sein, glaube ich auch, dass diese Diskussion ins nichts führen wird sonst, da beide Seiten recht starr verharren bleiben.
Zu Ihren Punkten:
1. Durchaus richtig, bei vielen ist aber auch die Meinung fakten resistent. Zumindest “offiziell”.
2. Wortverdreherei. Ich bin mir sicher, Sie wissen ganz genau was ich damit meine, wenn ich sage Klimawandel-Leugnung. Nämlich dass der von Menschen gemachte Klimawandel geleugnet wird.
Und was den Rest dazu angeht, es gibt auch eine genauso lange Liste namenhafter Forscher die das Gegenteil behaupten. Man kann die Diskussion nunmal so lange führen, bis das Problem eingetreten ist. Das es im Grunde egal ist, zeigt dieses Video recht gut:
http://www.youtube.com/watch?v=mF_anaVcCXg
3. Sätze wie “Mit einer Persönlichkeits-Auswahl, die sich fast ausschließlich auf extrem linkslastige Politologen und Soziologen beschränkt, kann naturgemäß nichts sachlich Fundiertes resultieren” ist schon recht eindeutig. Und natürlich kann sich jeder ein Bild machen. Und noch natürlicher habe ich Ihnen keine rechten Tendenzen vorgeworfen, sondern dem Text!
4. Auch hierzu sei das Video empfohlen
4 (zum zweiten). Besagte Hessische Ministerin ist zum einen in der CDU, die für Wirtschaftsnähe bekannt ist und zum anderen selbst nicht wirklich im Umweltschutz groß geworden. Das Amt hat sie seit kurzem, zuvor war sie Sozialministerin und fiel dabei eher durch rasen und das Reduzieren wollen von Hartz 4 auf. Und wie gesagt, ja man kann mit Solaranlagen auf Dächern nicht den ganzen Strom erzeugen, aber einigen.
5. Und Atomstrom macht es nicht besser, weil kein Atomstrom, und kein Atommüll weniger Staatsausgaben bedeuten würden. Das macht die Stromrechnug nicht kleiner, aber die zu zahlende Steuer.
Oheim
Ich korrigiere mich, auch die Solarindustrie spricht von grid-parity.
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/ab-2012-solarstrom-so-teuer-wie-haushaltsstrom-391586/
Asbeck: „Wir werden innerhalb der nächsten drei Jahre unser Paket mit einer Batterie anbieten, die den überschüssigen Tagesbetrag für die Nacht speichert. Solarstrom steht dann zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Verfügung. Der Vorwurf der Unzuverlässigkeit ist dann vom Tisch.“
Die 400KWh/a sind korrekt u. nicht “vertan”.
Die Weiterentwicklung der Akkus wird durch Autoindustrie vorangebracht-das ist gewiß.
Rolf Ehlers
So viel Sachverstand im Beitrag und in den Kommentaren, aber keine Konsequenz in der Verfolgung der einfachsten und billigsten Energiegewinnung, dem S o l a r - d a c h das auf eine herkömmliche Dachkonstruktion verzichtet und statt dessen auf einfacher gut gedämmter Lattenlage das Haus mit verschweißten Solarfolien wetterfest macht. Die Kosteneinsparung wegen des Wegfalls der herkömmlichen Dachkosten macht etwa 10 % der Gesamtbaukosten eines Bauwerks aus. Die Solaranlage einschließlich der Batterien kostet nicht so viel. Was kostet dann die Kilowattstunde?
Ähnliches geht mit Fassadenanlagen. Oheim hat recht, dass perfekte Batterien kurz vor der Sereinprouktion stehen.
Für solche Alternativen gibt es auch eine Einspeisevergütung. Die ist aber viel geringer als die bei den teurenAufdachlösungen oder bei den überteuerten großen Windkraftanlagen.
Wolfgang Flamme
@Oheim
Da bin ich aber mal gespannt, was Asbeck unter ‘überschüssigem Tagesbetrag’ verstehen will. Und was die Sache kostet und wie lange sie hält. Das wichtigste Problem - der saisonale Ausgleich - bleibt jedenfalls außen vor.
@all
Gibt es hier noch Mitleser mit einem Jahresstrombedarf von 400 kWh oder weniger?
Antid Oto
@all
Schon mitbekommen: die NGO Attac hat eine Kopie von ZEIT-Online erstellt mit Nachrichten aus der Zukunft. Hier der Link
http://www.die-zeit.net/
Die Klima- und Energieschlagzeilen: “Klagewelle gegen Klimasünder” und “Abschied von Atom und Kohle”. Viel vergnügen beim Lesen !
Anhalter
@Wolfgang Flamme
Da ich hier
http://www.readers-edition.de/2009/03/17/wasser-fuer-alle-immer-und-ueberall-weltwasserforum-tagt-in-istanbul/
keine gegenteilige Meinungsäußerungen bekomme, hab ich mal hier reingeschaut und möchte die Frage
“Gibt es hier noch Mitleser mit einem Jahresstrombedarf von 400 kWh oder weniger?”
aus meiner Sicht beantworten. Wobei ich annehmem dass sich die “Feststellung” oder Hypothese von Oheim auf den Jahresverbrauch pro Kopf bezieht.
Konkretes Beispiel (also mitten aus dem Leben gegriffen):
Drei-Personen-Haushalt, 70-m²-Neubauwohnung, Fernheizung. Normale Ausstattung mit Kühlkombination und Waschautomat (E-Eff.Kl A), E-Herd, Fernseher, Hifi-Anlage, PC)
Jahres-Strom-Bezug 1.1.08 - 31.12.08: 2.159 KWh ergibt rund 720 KWh/E*a.
Eine Beinah-Halbierung erscheint mir absolut illusorisch.
Grüße!
Anhalter
Anhalter
@Wolfgang Flamme
Leider vergessen: Bei fer Haushaltsausstattung fehlt noch ein Geschirrspüler. Enrgieintensive Hobbys wie Aquarium u. ä. nicht vorhanden.
Grüße!
Anhalter
Oheim
@anhalter
Ja, die 400KW bezogen sich auf den Prokopfjahresverbrauch, den ich übrigens locker erreiche.
Kühltruhe u. Kühlschrank habe ich derzeit allerdings noch in der schlechtesten Effizienzklasse A. Mit A++ sollte es noch besser werden. Muß aber noch hinzufügen daß diese im kühlen Keller stehen, das ist ja nicht jedermanns Sache.
Ich möchte aber nochmal darauf hinweisen daß man diesen Wert nicht erreichen kann wenn man Strom zu Heizen, Kochen, Trocknen verwendet. Lt. Statistik gehen ca 45% eines Durchschnittshaushalts dafür drauf.
Ein Holzherd/Gasherd und Wäschetrocknen auf der Leine, im Winter im Heizraum, das Anschließen der Spülmaschine u. der Waschmaschine an die Warmwasserleitung sind dafür notwendig. Natürlich verbraucht man auch keinen Strom wenn man mit einem Feststoffkessel heizt und die Heizleitung nur mit Schwerkraft, also ohne Pumpen, betrieben wird. Leitungen mit größerem Durchmesser sind dabei von Vorteil.
Und anstatt eines PCs sollte man ein sparsames Notebook verwenden die mit 10-15 Watt auskommen können.
Wolfgang Flamme
@Oheim
Der Hinweis ist angebracht, denn mit jeweils (Pi x Daumen) 100kWh Jahresverbrauch schlagen auch bei guter bis sehr guter Effizienzklasse und mäßiger Nutzung zu: Kühlschrank, Geschirrspüler, Waschmaschine, Heizungsumwälzpumpe (bei hydraulischem Abgleich)… es läppert sich.
Allerdings schrumpft bei ohnehin schon niedrigem Verbrauch die Möglichkeit, mit weiteren Sparinvestitionen viel ausrichten zu können - da schlägt das Pareto-Prinzip unerbittlich zu.
Btw: Ein Schleppi mit 10..15W? Das ist schon verdammt nah am ZLPÖ (Zero Laptop per Öko) :)
Anhalter
@Oheim
Vielen Dank für die Antwort. Jedoch dürften mir Ihre Ratschläge kaum helfen, meinen Strombedarf merklich zu senken.
In meinem Beispiel war von einer Neubauwohnung (neudeutsch Platte) die Rede. Wir können ja mal die Wohnungsbaugenossenschaft fragen, ob der Einbau eines Holz-oder Gasherdes möglich wäre. Zudem habe ich einen Wäschetrockner nicht erwähnt. Ach so, als Heizung hatte ich Fernwärme angegeben.
Übrigens, der Stromverbrauch privater Haushalte lag im Jahr 2006 etwas über 1.700 kWh/E. (Quelle)
So schlecht im Bundesvergleich liege ich mit 720 kWh also nicht.
Gestatten Sie mir noch eine Bemerkung: Die alleinige Orientierung auf den Strombedarf sollte nicht vergessen machen, dass der Gesamtenergiebedarf entscheidend ist. Verringern Sie den Strombedarf, steigt i. d. R. der Bedarf an anderen Energieträgern.
Ach so, nicht vergessen sollte man die großen Unterschiede im Pro-Kopf-Verbrauch in Abhängigkeit von der Haushaltsgröße. Gleiche Quelle wie oben: Pro-Kopf doppelter Energiebedarf in einem Single-Haushalt gegenüber einem 3- und Mehrpersonenhaushalt.
Ich weiß, Ledige sind besonders klimaschädlich. ;-)
Anhalter
Anhalter
@Oheim
Oups, hätte ich doch beinahe etwas vergessen.
Sie schreiben:
Da mein Hobby mehr mit Wasser zu tun hat, noch eine Frage.
Was denken Sie über den höheren Wasserbedarf in solchen Heizungen? Insbesondere, wenn ich beim Warmwasser auch auf eine elektrisch betriebene Umwälzung verzichten sollte?
Anhalter
Oheim
@flamme
ein Kühlschrank/Kühltruhe mit Klasse A verbraucht schon mal doppelt soviel wie A++ Es gibt also noch Einsparmöglichkeiten, auch bei mir.
Zum Notebook:
www.notebookjournal.de können Sie unter Testwerte sehen wie hoch der Stromverbrauch eines Notebooks unter versch. Bedingungen ist. Ich habe übrigens ein Dell Inspirion 12 Zoll wenn Sie das nachschlagen möchten.
@Anhalter
Sicher ist man eingeschränkt in einer Plattenwohnung. Aber auch ich habe einen Gasherd der mit Flaschengas betrieben wird. Ich denke das wird überall möglich sein.
Zum Gesamtbedarf:
Der Strom für einen E-Herd muß erst in einem Kraftwerk hergestellt werden das einen Wirkungsgrad von ca. 35% hat. Angenommen es wäre ein Gaskraftwerk kann ich mit Gasherd u. Flaschengas 3 mal mehr kochen.
Zum Wasserbedarf:
Da möchte ich bezweifeln daß der Wasserbedarf größer ist. Es gibt wenige EFH die eine el. Umwälzung bei Warmwasser besitzen, schon aufgrund der fehlenden Rückleitung. Aber es gibt auch bedarfsgesteuerte Umwälzpumpen wenn man darauf nicht verzichten möchte.
Ich denke wenn man Wasser sparen will kann man das am Besten indem man nur duscht, eine sparsame Waschmaschine kauft o. mit Regenwasser die Toilette spült.
Zu Desertec habe ich unter eurosolar noch 2 links gefunden die das Problem gut beschreiben
Kraftwerke in der Wüste:
Ein Luftschloss auf Sand gebaut
http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/SZA%201_09_Hollain_Desertec.pdf
Die Sahara-Sonne: Für wen und für was?
http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/SZA%201_09_Editorial.pdf
Oheim
Achja und was den Stromverbrauch angeht:
Die Industrie verbraucht das Doppelte der Haushalte, hier müßte also vorrangig angesetzt werden. Im Bereich von Elektromotoren wäre noch sehr viel möglich. Wenn ich mich richtig erinnere hat der VDI einmal von 77 Mrd KWh Einsparpotential pro Jahr geschrieben.
Wolfgang Flamme
@Oheim
Also das auf Stromverbrauch getrimmte OLPC ist schon mit gut 7W dabei, wenn das Ding was zu werkeln hat, wie zB mit der Kamera. Und hat nur SSD. Würde mir persönlich hinten und vorne nicht langen. Lieber 0,2°C Raumtemperatur weniger als auf extended Desktop verzichten. Aber ich will jetzt wirklich keinen Glaubenskrieg entfachen, muß jeder selbst wissen, was ihm wichtig ist.
Mit Gas kochen - klar, ist optimal und sowieso eleganter und professioneller. Hier wird mit Gas geheizt, aber elektrisch gekocht. Würde ich heute (wie vieles andere) trotz höherer Anfangsinvestitionen anders machen - schon weil es sich einfach besser kochen läßt.
Was Desertec und Deine Links angeht: Selbst wenn man alle großkapitalistischen Verschwörungstheorien wegläßt, ist das einfach ein Wahnsinnsvorhaben. Das ist was für Träumer, die nicht begreifen, daß die Welt sich zu Verbesserungen in kleinen Schritten vortastet und nicht durch größenwahnsinnige Sprünge Zukunft schafft.
Wenn man diese Verschwörungstheorien rausstreicht und auch die Vorstellung, man könne ein Aluminiumwerk einfach mit PV betreiben, dann sagt da sogar der Scheer ein paar vernünftige Sachen.
Wolfgang Flamme
@Oheim
Ach ja, zum Einsparpotential der Industrie und E-Motoren … da wüßte ich wirklich gerne, wie die dieses Potential ermittelt haben … und ob es in Relation zu Investitions- und laufenden Kosten steht. Wie Scheer ja ganz richtig schrieb, man muß die Gesamtrechnung aufmachen. Produktionsstörungen in industriellen Prozessen sind nunmal grotesk teuer und einfache Drehstromantriebe sagenhaft zuverlässig. Nun, das paßt soweit ausgezeichnet zusammen. Aber wenn ich aus Stromspargründen vielen dieser Antriebe eine Leistungselektronik spendiere, die sie weniger zuverlässig macht, rechnet sich das dann immer noch?
Da muß man schon verdammt genau hingucken, welche Branche, Standards, Teilprozesse, Verbräuche, Sparpotentiale, Prozeßwertschöpfungen und Ausfallraten da jeweils involviert sind, um eine Aussage treffen zu können. Und ich bezweifele mal, daß das da geschehen ist - schon gar nicht auf zwei gültige Stellen genau. Deshalb interpretiere ich diesen Zahlenwert derzeit eher als reisserische Aufforderung an die Planer, beim Design ihrer Prozesse verstärkt auf den Strombedarf zu achten und nicht mehr.
Oheim
Die Angaben zum Einsparpotential bei Elektromotoren kamen vom VDE, nicht VDI. Allerdings kann ich dazu auch nicht viel sagen da mir hier die Kenntnisse fehlen.
Ein Aluwerk kann man wohl kaum mit PV betreiben, jedenfalls noch nicht. Vielmehr müßten energieintensive Betriebe dorthin gehen wo es Energie günstig gibt. Also z.B. nach Island. Das dürfte auch kein Problem sein daß ein Großteil des Alus aus Fernost kommt.
Die PV könnte möglicherweise noch schneller Fortschritte machen
http://www.cash.ch/news/alle/solar_china_soll_vor_gigantischer_subventionswelle_stehen-769352-448
Auf diese Weise könnten schnell große Herstellungskapazitäten aufgestellt werden die wiederum die PV schneller zur Netzparität führen könntem.
Wolfgang Flamme
@Oheim
Für fluktuierende Quellen wie PV oder Wind macht die Aussage ‘Netzparität erreicht’ eigentlich keinen Sinn; gemeint ist eigentlich die kaufmännische Investitionsparität.
Regelmäßig nach Sonnenuntergang ist verbrauchernah erzeugter Solarstrom unbezahlbar, im Winter auch tagsüber extrem teuer, dafür haben wir an klaren Sommertagen schon lange stundenweise Netzparität bei der PV erreicht. MaW: Die Netzparität der PV kommt und geht im tages- und saisonalen Verlauf.
Anhalter
@Oheim
Sie schreiben:
Vor einiger Zeit hatte ich ein Gespräch mit einem MdB über verschiedene Aspekte in der aktuellen politischen Entwicklung in DE. Beim Thema Energiepolitik, konkret am Beispiel des damaligen Gezerres um das geplante Kohlekraftwerk in Hamburg - Moorberg, bekam ich fast wortgleich die selbe Antwort.
Mit meiner Frage, wem denn ökologisch motivierte De-Industrialisierung des Standortes Deutschland nutzen soll, fand das Gespräch dann ein sehr schnelles Ende.
Nun möchte ich Ihnen die gleiche Frage stellen. Ist dies der Weg (wenn ja, wohin) oder das Ziel?
Anhalter
Oheim
@flamme
schade daß sie nicht die Aussagen von H. Asbeck im link eines vorigen Beitrags gelesen haben.
@anhalter
Ich finde es positiv die ökologisch und vor allem wirtschaftlich motivierte Industrialisierung des Standorts Deutschland voranzutreiben. Bereits jetzt existieren 280000 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das EEG hat unsere Wirtschaft im Bereich des Solarstroms, Solarthermie, Windenergie an die Spitze gebracht und für unsere Volkswirtschaft werden dadurch jedes Jahr Mrd-Gewinne erzielt.
Ihr Hmb-Moorburg hilft energieintensiven Betrieben auch nicht weiter da es woanders günstigere Energie gibt. Oder möchten Sie solche Industrie ausschließlich in bereits abgeschriebenen alten u. baufälligen Atomkraftwerken ansiedeln. Die Firma die das tut möchte ich mal sehn, aber sicher haben sie gleich eine vorzuweisen?
Mit Verschwörungstheorien aus dem Gedankengut unserer, dank Subventionen, äußerst gut verdienenden Energiekonzerne Angst zu verbreiten halte ich für totalen Blödsinn.
communitydriver
“Zitat: Wolfgang Flamme @all
Gibt es hier noch Mitleser mit einem Jahresstrombedarf von 400 kWh oder weniger?”
Hallo Wolfgang, in wie fern ist “diese” Rechnung bezogen auf den häuslichen Stromverbrauch überhaupt noch ausschlaggebend?
Je mehr Strom ich “aktiv Zuhause” verbrauche, um so WENIGER Zeit habe ich, mit dem Auto Benzin zu verschwenden.
KURZ GESAGT, wenn man viel und oft Zuhause ist, dann verbraucht man relativ viel Strom im Haushalt, aber “spart” enorm viel Energie, wenn man das Auto in der gleichen Zeit stehen lässt.
Wenn man aber viel mit dem Auto unterwegs ist, dann wird Zuhause wenig Energie benötigt, stimmts?
Ob man im Haushalt pro Person nun 400 oder 800 kwh pro Jahr, oder mehr benötigt, spiegelt im Energie-Jahresbedarf pro Person schon noch eine untergeordnete Rolle.
Wenn man “problemlos” auf Elektroautos umrüsten könnte, dann würde sich meine Stromrechnung von gut 15 Euro auf bestimmt 300-400 Euro erhöhen, dafür würden dann aber auch die Benzinkosten wegfallen.
Eine Elektroauto-Flotte wird es aber wohl erst dann im Großeinsatz geben, wenn die Bundesbahn ebenfalls auf die Hochspannungsleitungen aus wirtschaftlichen Gründen verzichten kann.
Wolfgang Flamme
@Oheim
“schade daß sie nicht die Aussagen von H. Asbeck im link eines vorigen Beitrags gelesen haben.”
Ich habe das nicht nur gelesen, ich habe es sogar verstanden: Asbeck Der Ehrliche sagt, er wolle in den nächsten drei Jahren eine ‘revolutionäre Entwicklung’ anbieten, eine USV. Ich bin sowas von beeindruckt.
Das gibt allen PV-Enthusiasten bis zu drei Jahre Gelegenheit, sich tolle Ausreden einfallen zu lassen, warum sie sich sowas bisher nicht angeschafft haben und sich auch künftig nicht anschaffen werden.
communitydriver
Nun, also mit der “Bundesbahn” meine ich zumindest die Deutsche Bahn, oder wie auch immer die sich evt. nach der “Mehrdorn-Zeit” nennen wird.
Die E-Züge sind ja praktisch im Dauereinsatz unter Spannung, und die Unterhaltung des Oberleitungs-Stromnetz wird sicher auch kostspielig sein.
Wenn es eine sinnvoll wirtschaftliche - M O B I L E - Lösung im Stromsektor geben wird, dann müsste sie wohl ebenso auch bei den Elektrozügen schnell zum Einsatz kommen. Warum also Elektroautos bauen, die i.d.R. nur wenige Stunden am Tag im Einsatz sind, und KEINE Elektro-(Akku)-Züge, die fast 24 Stunden/356 Tage im Jahr unterwegs sind?
Anhalter
@Oheim
Sie schrieben am 28. März 2009 um 20:35 Uhr vor:
Ein Weiterführen der Diskussion auf dieser Basis halte ich für sinnlos.
Nur eine, abschließende Bemerkung sei mir gestattet:
Wenn Sie hinter jeder kritschen Frage solchen Unsinn vermuten dürfte es Ihnen schwerfallen, irgend jemanden mit Ihrer, m.E. einseitigen, Sicht der Dinge zu begeistern.
Anhalter