Preisliche Obergrenzen für Handynutzung im EU-Ausland

Heute Vormittag haben sich das Europaparlament, die EU-Staaten und die Europäische Kommission auf einen Kompromiss in Sachen Obergrenzen für die Handynutzung innerhalb der Europäischen Union geeinigt. Demnach soll der höchstmögliche Preis für eine aus dem Ausland verschickte SMS auf elf Cent begrenzt werden. Derzeit liegt der Durchschnittspreis bei 29 Cent,

hsnoer.jpgHeute Vormittag haben sich das Europaparlament, die EU-Staaten und die Europäische Kommission auf einen Kompromiss in Sachen Obergrenzen für die Handynutzung innerhalb der Europäischen Union geeinigt. Demnach soll der höchstmögliche Preis für eine aus dem Ausland verschickte SMS auf elf Cent begrenzt werden. Derzeit liegt der Durchschnittspreis bei 29 Cent, in manchen Ländern aber auch bei 80 Cent.

Neben dieser neuen Regelung für SMS, wurden auch noch Preisobergrenzen für Gespräche und Datenübertragung beschlossen.

So soll für Datenübertragungen von einem Land ins andere innerhalb der EU der Höchstsatz von einem Euro je Megabyte gelten. Ab 2010 dann rund 80 Cent und im Jahr 2011 circa 50 Cent. Zum Schutz der Verbraucher können diese zusätzlich vereinbaren, dass die Verbindung nach dem Erreichen von 50 Euro automatisch beendet wird.

Viviane Reding, auf deren Initiative diese Entscheidung zurück geht, ist bereits seit Jahren damit beschäftigt, die Preise für grenzüberschreitende Mobilfunknutzung zu senken. Bereits 2007 wurde der so genannte “Eurotarif” verabschiedet, dieser legte die Obergrenzen für Roaming-Gebühren fest. Auch diese Preise sollen weiter gesenkt werden. Der aktuelle Maximalpreis für abgehende Gespräche beträgt 46 Cent, in Zukunft soll dieser auf 43 Cent gesenkt werden und für angenommene Anrufe von 22 auf 19 Cent. Angestrebt für 2010 sind dann 39 und 15 Cent sowie für 2011 35 und elf Cent.

Die endgültige Entscheidung vom Parlamentsplenum und den verantwortlichen Ministern fällt im April.

Photo Quelle/Copyright: Stephanie Hofschlaeger, via pixelio.de

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