Freie Kunst – Wenn das Lagerfeuer niedergebrannt ist und in der weißen Asche die letzte Glut erlischt, starren wir in das Niedergebrannte. In der Mitte leicht und weiß liegt die Asche, an den Rändern grau bis schwarz und der nächste Windhauch wirbelte sie auf und federleicht flieht sie dahin. Was uns als offenes Feuer noch gedient hat, Fleisch gegart, Kartoffeln gebrutzelt, uns beim Wein hat fröhlich singen lassen, kühlt ab, verweht und hinterlässt Erinnerungen.
Wir leben in der Epoche des Feuers. Im Verbrennungszeitalter.
Doch nicht jede Asche erinnert an Friedliches.
In meinem Projekt ‘Asche auf mein Haupt’ will ich an all jene erinnern, die im Zuge von verbrannter Erde Politik bis zur Asche verbrannten.
Dieses Projekt soll interkommunikativ werden. Leser können sich daran beteiligen, in der Form, dass sie per Email auf die www.aschebilder.de Anregungen zur Bildumsetzung geben, also mir ein Ereignis nennen, dass ich in ein Aschebild umsetzen kann und dessen Ereignis lohnt, geschichtlich erinnert zu werden. Der Ideengeber des Bildes wird immer als Urheber benannt.
Beginnen will ich mit der Erinnerung an vier jüdische Kinder 1944 in Auschwitz.
aschebilder@gmx.de
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