New York: Die Krise fordert ihren Preis

Nachdem Kalifornien von der Wirtschaftkrise schwer getroffen ist und der Haushalt des Bundesstaates kurz vor der Pleite stand, muss nun auf New York der Krise seinen Tribut entrichten. Wegen rapide wachsender Steuerausfälle – nicht zuletzt wegen der horrenden Verluste der Wallstreet – muss der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg,

Nachdem Kalifornien von der Wirtschaftkrise schwer getroffen ist und der Haushalt des Bundesstaates kurz vor der Pleite stand, muss nun auf New York der Krise seinen Tribut entrichten. Wegen rapide wachsender Steuerausfälle – nicht zuletzt wegen der horrenden Verluste der Wallstreet – muss der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, nach neuen Einnahmequellen Ausschau halten. Offenbar drohen den wohlhabenden Bürgern New Yorks drastische Steuererhöhungen. Nach jüngsten Schätzungen liegen die Steuereinnahmen 25 Prozent unter den bisherigen Vorhersagen. Keine guten Aussichten für New York.

Arbeitslosigkeit steigt rapide

Die Arbeitslosigkeit steigt in New York derzeit rapide an. Gegenüber einer Arbeitslosenquote von sieben Prozent im Vormonat liegt sie jetzt bereits bei 7.7 Prozent für den Monat Februar. Insbesondere Manhattan leidet unter der Krise. Dort liegt die Arbeitslosenquote bereits bei 8.2 Prozent im Februar. Wegen der Finanzkrise des Bundesstaates droht jetzt auch den Staatsbediensteten ein massiver Personalabbau. Governor Peterson kündigt bereits seit einiger Zeit einen Personalabbau von 8900 Stellen an. Das wären rund fünf Prozent der insgesamt 199.400 Beschäftigten der Stadt.

Steuererhöhungen für die Reichen

Neben drastischen Kürzungen werden auch Steuererhöhungen für Einkommen von über 250.000 US-Dollar diskutiert, um die Haushaltslöcher zu stopfen. Die Gefahr dabei ist jedoch, dass die Wohlhabenden dann die Stadt verlassen. Kalifornien hat ähnliche Probleme durchmachen müssen.

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