Mein Kampf – Geschichte einer Hetzschrift (2/6)

Der Nachdruck von Hitlers Werk Mein Kampf ist bis heute in Deutschland verboten. Das Buch, in dem Hitler seine Rassenideologie formulierte und auch seine militärischen Überfälle auf Frankreich und die Sowjetunion ankündigte, fasziniert durch den Nimbus des Verbotenen. Filmemacher Antoine Vitkine zeichnet in historischen und aktuellen Dokumenten, sowie in Gesprächen

Der Nachdruck von Hitlers Werk Mein Kampf ist bis heute in Deutschland verboten. Das Buch, in dem Hitler seine Rassenideologie formulierte und auch seine militärischen Überfälle auf Frankreich und die Sowjetunion ankündigte, fasziniert durch den Nimbus des Verbotenen. Filmemacher Antoine Vitkine zeichnet in historischen und aktuellen Dokumenten, sowie in Gesprächen mit Historikern und Zeitzeugen die Geschichte eines Buches nach, das die Welt verändert hat. Seine Dokumentation ist die erste filmische Auseinandersetzung mit Hitlers Mein Kampf und spürt der Editionsgeschichte der Hetzschrift nach.

Mehr zum Thema:

- Mein Kampf – Geschichte einer Hetzschrift (1/6)

Dieser Videotipp erschien auch auf andersdenken20.de, einem inhaltichen Partner der Readers Edition.

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  1. nach meiner ansicht ist das buch hitlers mein kampf nie eine besonders lesenswerte lektüre gewesen und stand wahrscheinlich in vielen wohnzimmerschränken als zugehörigkeitssymbol der wähler. viel bedeutender für die umsetzung der verbrecherischen nationalsozialistischen idee des dritten reichs waren die lehrer (schule im dritten reich: ernst gert platner) und juristen. gerade die rolle der juristen ist bis heute nicht gründlich historisch aufgearbeitet. das ermächtigungsgesetz war in erster linie eine juristische entscheidung. nicht hitler ist für den nationalsozialimus verantwortlich, sondern die vielzahl der reichsjuristen die ihn rechtlich nicht eingeschränkt haben.