Dass er bereits zigfache Rechner infiziert haben soll, bis hinein in Militär- und Regierungsnetzwerke, steht ebenso fest wie die Tatsache, dass er noch nicht aktiv geworden ist, also darüber hinaus bislang keinen nennenswerten Schaden angerichtet hat. Am 1. April nun soll es soweit sein, der Wurm greift an!
“Auch private Anwender sollten sich nach Meinung von Experten sorgfältig vor dem Computerwurm Conficker schützen”, heißt es. Sollten tatsächlich Millionen von Computern durch den Virus lahmgelegt oder gar Systeme nachhaltig geschädigt werden? Ein Szenario, das keiner so richtig wahrhaben will. So überwiegen im Netz (noch) Stimmen wie: “Ich habe auch nicht das Gefühl, dass viel passieren wird” oder: “Manchmal denke ich, dieser Wurm dient in erster Linie den Herstellern von Antivirenprogrammen und es wird nur unnötig Panikmache betrieben.”
“Gefahr, Aprilscherz oder Panikmache” fragt blog-gedanken.de. Er rät dazu: “Wer feststellen will, ob sein Rechner bereits befallen ist, kann über eine Seite von Bitdefender einen Online Scan durchführen”. Für den “worst case” gibt es ein Removal Tool. Fakt ist, für die Abwehr des Eindringlings sollte ein aktuelles Antiviren-Programm praktisch genügen.
Was genau der Wurm mit unseren Heim-PCs und Notebooks veranstalten will, wissen allerdings nicht einmal die Experten. Oder liegen die “wahren Risiken der IT” nicht sowieso eher im unsensiblen Umgang mit Daten und “in den unveröffentlichten Sicherheitslücken”, wie Hartmut Pohl, Professor für Informationssicherheit an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bemängelt? Warten wir also ab, was uns morgen erwartet, die Katastrophe oder nur die Bestätigung eines vorweggenommenen bösen Aprilscherzes. Vielleicht, so liest man, lädt der Virus am 1. April aber auch “nur” ein neues Update nach. Dann warten wir eben bis zur nächsten Horrormeldung.
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Photo: knipseline via pixelio.de
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