Taiwan: Buddhistischer Meister sorgt für Kontroverse

Der buddhistische Meister Hsing Yun trat bei einer internationalen buddhistischen Konferenz eine Kontroverse los, als er behauptete: “Es gibt in Taiwan keine Taiwanesen und alle Taiwanesen sind Chinesen.” Die taiwanesischen Blogs The View from Taiwan und Letters from Taiwan schreiben beide über die Vereinnahmung des Buddhismus für politische Zwecke. Dieser

Der buddhistische Meister Hsing Yun trat bei einer internationalen buddhistischen Konferenz eine Kontroverse los, als er behauptete: “Es gibt in Taiwan keine Taiwanesen und alle Taiwanesen sind Chinesen.”

Die taiwanesischen Blogs The View from Taiwan und Letters from Taiwan schreiben beide über die Vereinnahmung des Buddhismus für politische Zwecke.

Dieser Lesetipp erschien zuerst auf Global Voices. Die Übersetzung erfolgte durch Ingrid Fischer-Schreiber, Teil des “Project Lingua“. Die Veröffentlichung auf der Readers Edition erfolgte mit freundlicher Genehmigung von Global Voices.

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  1. Die Aussage ist richtig und nur richtig. Aufschreien dürften nur die, die einen (National-)Staat für ein natürlich entstandenes Kollektiv halten. Aber auch ein Staat ist – wie jedes Kollektiv – eine Illusion, die per Definition gegründet wird und mit Gewalt und Gewaltandrohung am Leben erhalten wird.
    Ergo macht die eingebildete Existenz der Volksrepublik China die Aussage von Hsing Yun nicht unrichtig, auch wenn diese dem Politischen dient.