Vom 7. bis 10. Mai präsentiert die neue Kunsthalle Schweinfurt ihr Obergeschoss
Zurückgenommen, aber modern-markant präsentiert sich die neue Kunsthalle im ehemaligen Ernst-Sachs-Bad wenige Wochen vor der Eröffnung. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, das Gebäude kann seine Wirkung entfalten. Und die ist enorm. Strahlendes Weiß wird vom anthrazitfarbenen Schieferdach und einem Bodenbelag aus großen Kunststeinen kontrastiert. Modern unaufdringlich nimmt sich der Eingangsbereich mit Museumsshop und Theke zurück. Der Blick durch große Fenster in den quadratischen Innenhof bleibt an der rostfarbenen Skulptur Thomas Röthels und dem noch keine Blätter tragenden Zimtahorn hängen. Dazwischen teilt ein überbauter Lichtschacht den großen Platz, der zu Veranstaltungen vielfältig genutzt werden kann.
Bewusste architektonische Reduktion
Die neue Kunsthalle in Schweinfurt wird ab 28. Mai eine Ausstellungsfläche von 1890 Quadratmetern zur Verfügung stellen und damit Schweinfurt noch stärker als Kulturstadt positionieren. Die behutsame Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes aus dem Jahre 1932 verfolgte das Ziel, “die Vielgestaltigkeit der Räume und der darin ausgestellten Exponate durch eine einheitliche Farbgebung, Materialwahl und strukturierte Lichtführung zu einer übergeordneten Einheit zusammenzubinden”, beschreibt das mit der Umsetzung betraute Architekturbüro “Ropertz und Partner” das gestalterische Konzept, das durch die bewusste architektonische Reduktion der Ausstellungsbereiche Freiheit für alle denkbaren Ausstellungskonzepte schafft.
Von der Architektur und den Räumen zum Thema “Deutsche Kunst nach 1945 – Diskurse” können sich neugierige Kunstfreunde im Rahmen der Tage der offenen Tür vom 7. bis 10. Mai einen Eindruck verschaffen und dabei der einen oder anderen Reminiszenz an das alte Schwimmbad nachhängen. Die neue Kunsthalle kann am 7. Mai von 10.00 bis 21.00 Uhr sowie am 8. bis 10. Mai von 10.00 bis 17.00 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden.
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