Eisbären Bremerhaven für tollen Kampf nicht belohnt

Bremerhavener Basketballer unterliegen Paderborn mit 74:85 Marten J. Bruns/ Roland News Bremen Bremerhaven. Am Ende sind sie zwar doch noch einmal ins Spiel zurückgekommen, dennoch standen die Spieler der Eisbären am Ende eines Spieles wieder einmal mit leeren Händen da. Die erneute Niederlage, insgesamt die Nummer 24, macht den sportlichen

bbas.jpgBremerhavener Basketballer unterliegen Paderborn mit 74:85

Marten J. Bruns/ Roland News Bremen Bremerhaven. Am Ende sind sie zwar doch noch einmal ins Spiel zurückgekommen, dennoch standen die Spieler der Eisbären am Ende eines Spieles wieder einmal mit leeren Händen da. Die erneute Niederlage, insgesamt die Nummer 24, macht den sportlichen Abstieg aus der ersten Basketball Bundesliga fast perfekt, auch wenn immer noch theoretisch minimale Chancen auf den Klassenerhalt bestehen. Dafür müssten aber auch einfach mal solche Spiele wie gestern gegen Paderborn gewonnen werden, und das Team müsste dafür auch seine Wurfquoten erheblich verbessen.

Während die Gäste bei 66 Wurfversuchen aus dem Feld 32 Treffer verbuchen konnten, waren die Eisbären bei 73 Versuchen lediglich 29 Mal erfolgreich. Auch ein Manko, im zweiten Viertel dauerte es ganze vier Minuten, bis die Eisbären das erste mal den Korb trafen.

“Das Wetter war gut – wir waren schlecht”

Damit war das Spiel genau das Gegenteil vom Training, wo die Eisbären aus jeder Position den Korb trafen. Auf die Frage, warum dies nicht auch im Spiel so ist, fanden die Spieler, aber auch die Verantwortlichen keine rechte Erklärung.

Die Eisbären Bremerhaven kassierten gestern vor einer enttäuschenden Zuschauerzahl von nur 2200 eine am Ende verdiente 74:85 (31:45)-Heimniederlage gegen die Paderborn Baskets. “Das Wetter war gut – wir waren schlecht” auf dieses einfaches Ergebnis kam ein Spieler, der nicht genannt werden wollte, nach Ende der Partie.

Paderborn sah schon früh wie der sichere Sieger aus und lag bereits nach dem ersten Viertel deutlich mit 27:15 vorne. Diese Führung bauten die treffsicheren Ostwestfalen bis zur 28. Minute sogar auf 66:47 aus. Die Bremerhavener indess konnten sich nur einmal als “Führender” in den Spielbericht eintragen, dies allerdings gleich am Anfang zum 2:0. Danach drehten die Gäste auf und zeigten sehr eindrucksvoll, warum sie zurecht auf dem 8. Tableau Platz stehen.

Doch die Bremerhavener Eisbären stemmten sich noch einmal gegen die Niederlage und kamen bis auf 72:79 heran (39.). Mehr war gegen die clevereren Gäste jedoch nicht drin. Erfolgreichster Spieler der Eisbären war Mike Gansey mit 19 Punkten und neun Rebounds. Auffälligster Spieler war wieder eimal der Publikumsliebling Jan Lipke. Es schien als wenn ohne ihn auf dem Parkett fast gar nichts gelingt, war er aber auf dem Feld, schien die ganze Mannschaft sich vom “Energizer” mitreissen zu lassen. “Er ist einfach ein phantastischer Spieler”, so sein Team Kollege Craig Callahan.

Lizenz unter Vorbehalt erteilt

Der Lizenzliga-Ausschuss gab in dieser Woche bekannt, dass die Eisbären die wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine weitere Erstliga-Saison erfüllen. Die Lizenz wurde den Eisbären allerdings – ebenso wie sechs anderen Klubs – unter Vorbehalt erteilt. Eisbären-Manager Jan Rathjen hat jetzt bis zum 30. Juni Zeit, nachzubessern. “Das kommt für uns nicht unerwartet. Die Liga prüft jetzt härter und will unterschriebene Verträge sehen”, sieht Rathjen darin kein Problem. Ob die Eisbären überhaupt eine Chance erhalten werden, am grünen Tisch die Klasse zu halten, ist dagegen noch völlig offen – die Entscheidung über ein Wildcard-Verfahren wird die Liga erst in einigen Wochen fällen.

Eisbären: Gansey (19), Lipke (18), Callahan (14), Nicholson (10), Ivey (6), Osmundson (5), Watson (2), Michael, Valeika, Wohlers.

Das nächste Spiel der Eisbären findet am 20. April um 19 Uhr 30 bei den Brose Basket statt.

Karten gibt es unter:  www.brosebaskets.de

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