Henri Nannen Preis für “Reporter ohne Grenzen”

Für seinen unerschrockenen Kampf für die Presse- und Meinungsfreiheit wird der 55-jährige Franzose Robert Ménard mit dem diesjährigen Henri Nannen Preis in der Kategorie Pressefreiheit ausgezeichnet. Der renommierte Journalistenpreis wird vom Verlagshaus Gruner + Jahr  und dem Magazin “stern” am 8. Mai 2009 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg vergeben. Ohne

Für seinen unerschrockenen Kampf für die Presse- und Meinungsfreiheit wird der 55-jährige Franzose Robert Ménard mit dem diesjährigen Henri Nannen Preis in der Kategorie Pressefreiheit ausgezeichnet. Der renommierte Journalistenpreis wird vom Verlagshaus Gruner + Jahr  und dem Magazin “stern” am 8. Mai 2009 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg vergeben.

Ohne Pressefreiheit gibt es keine Freiheit

“Mit spektakulären Aktionen, die immer wieder große Wirkung erzielten, machte er die Weltöffentlichkeit auf Verstöße gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und Information aufmerksam”, heißt es in der entsprechenden Mitteilung. Immer wieder habe er darauf hin gewiesen, dass es ohne Pressefreiheit keine Freiheit geben könne, und setzte sich erfolgreich für inhaftierte Journalisten ein. Ménard hat in Frankreich mittlerweile nationale Berühmtheit erlangt. Das Europäische Parlament zeichnete ihn etwa für sein Engagement mit dem Sacharow-Preis aus. Der Journalist sei zudem Ritter der französischen Ehrenlegion. Mehrfach wurde er in der Vergangenheit verhaftet, zuletzt 2008 wegen des Protestes der “Reporter ohne Grenzen” gegen Chinas Menschenrechtspolitik.

Der Henri Nannen Preis wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. “Außer dem herausragenden Einsatz für die Pressefreiheit und einem publizistischen Lebenswerk werden die besten Arbeiten in den Kategorien Reportage, Investigation, Dokumentation, Humor und Fotoreportage ausgezeichnet.” Um den Preis habeb sich Journalisten mit 948 Arbeiten aus 208 Print- und Online-Publikationen beworben. Der Preis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert.

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