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	<title>Kommentare zu: Brasilien: Justizentscheidungen &#8211; eine wachsende Bedrohung für die Online-Freiheit</title>
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	<description>Das deutsche Bürgerjournalismus-Portal</description>
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		<title>Von: Joss</title>
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		<dc:creator>Joss</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 12:10:47 +0000</pubDate>
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		<description>Was vielleicht in gewisser Hinsicht interessant, lehrreich sein koennte fuer
insbesondere juengere Blogger u. dgl. sind jene Werke, die unter den Bedingungen
von wirklich rigoroser Zensur entstanden sind.
Beispieleweise eine ganze Reihe der Werke von Karl Kraus, der, wenn sich das
genau ansieht, schier Unglaubliches an der Kriegszensur damals vorbeigebracht
hat, trotzdem geschafft hat.
Weiters jene oppositionellen Werke, Kritiken, in den frueheren kommunistischen
Staaten. Da gab es auch allerhand Erstaunliches, das trotz der Zensur geschrieben
wurde. Satire und Regime - Witze gehoerten da natuerlich auch dazu.
Es waren Huerden, die es den Autoren zur Pflicht machten, sich wirklich genau
und sicherlich oft lange zu ueberlegen, wie sie was an die Oeffentlichkeit brachten,
trotzdem. Die hatten keine Rechte. Noch viel weniger konnten sie auf 
Rechthaberei machen. Das hatte teils zur positiven Folge, dass auch das
Niveau gehoben wurde. 

Karl Kraus gibt es online:
die oesterr. Nationalbibliothek hat die Fackel von Kraud digitalisiert und damit
jedermann zugaenglich gemacht. Registrieren ist notwendig. (Das war bald
nach Bekanntgabe ein internationales Erfolg.) Zudem hat die Bibliothek ein
m. E. recht bemerkenwertes Online - Archiv alter Zeitungen; dahin geht&#039;s
uebr den &quot;digitalen Lesesaal&quot;.
http://www.onb.ac.at/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was vielleicht in gewisser Hinsicht interessant, lehrreich sein koennte fuer<br />
insbesondere juengere Blogger u. dgl. sind jene Werke, die unter den Bedingungen<br />
von wirklich rigoroser Zensur entstanden sind.<br />
Beispieleweise eine ganze Reihe der Werke von Karl Kraus, der, wenn sich das<br />
genau ansieht, schier Unglaubliches an der Kriegszensur damals vorbeigebracht<br />
hat, trotzdem geschafft hat.<br />
Weiters jene oppositionellen Werke, Kritiken, in den frueheren kommunistischen<br />
Staaten. Da gab es auch allerhand Erstaunliches, das trotz der Zensur geschrieben<br />
wurde. Satire und Regime &#8211; Witze gehoerten da natuerlich auch dazu.<br />
Es waren Huerden, die es den Autoren zur Pflicht machten, sich wirklich genau<br />
und sicherlich oft lange zu ueberlegen, wie sie was an die Oeffentlichkeit brachten,<br />
trotzdem. Die hatten keine Rechte. Noch viel weniger konnten sie auf<br />
Rechthaberei machen. Das hatte teils zur positiven Folge, dass auch das<br />
Niveau gehoben wurde. </p>
<p>Karl Kraus gibt es online:<br />
die oesterr. Nationalbibliothek hat die Fackel von Kraud digitalisiert und damit<br />
jedermann zugaenglich gemacht. Registrieren ist notwendig. (Das war bald<br />
nach Bekanntgabe ein internationales Erfolg.) Zudem hat die Bibliothek ein<br />
m. E. recht bemerkenwertes Online &#8211; Archiv alter Zeitungen; dahin geht&#8217;s<br />
uebr den &#8220;digitalen Lesesaal&#8221;.<br />
<a href="http://www.onb.ac.at/" rel="nofollow">http://www.onb.ac.at/</a></p>
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