Initiative deluxe: Die “Underground Heroes”

Untergrund – Helden – Musik: Begriffe, die aufmerksamen Lesern der Readers Edition immer wieder ins Auge stechen. Egal ob in unserer hauseigenen Kolumne “Local Heroes“, innerhalb so manch Vorstellung außergewöhnlicher “stiller Helden des Alltags” oder eben in Verbindung mit “Festivals oder Konzerten“. Kontinuierlich eröffnen sich hier Einblicke in kulturelle Welten

unhero.jpgUntergrund – Helden – Musik: Begriffe, die aufmerksamen Lesern der Readers Edition immer wieder ins Auge stechen. Egal ob in unserer hauseigenen Kolumne “Local Heroes“, innerhalb so manch Vorstellung außergewöhnlicher “stiller Helden des Alltags” oder eben in Verbindung mit “Festivals oder Konzerten“. Kontinuierlich eröffnen sich hier Einblicke in kulturelle Welten abseits des Mainstreams. Doch nicht nur wir haben uns das, gemeinsam mit unseren fleißigen und vor allem findigen Autoren, zur Aufgabe gemacht. In den Weiten des Internets tut sich noch viel mehr.

“Es gibt so viele gute Bands, die kaum jemand über die Stadtgrenzen hinaus kennt.”

Da gibt es zum Beispiel auch Anika und Sandra – besser bekannt als Rofl und Sanna. Sie sind beide 19 Jahre alt und haben sich ganz und gar der Musik verschrieben. “Underground Heroes“, so der Name ihres von uns im Folgenden als “Initiative deluxe” bezeichneten Projekts, das nur eines zum Ziel hat: “der Wunsch, den Menschen da draußen die Musik unserer Lieblingsbands etwas näher zu bringen – denn sie ist es einfach wert, auch außerhalb der Nachbarschaft erhört zu werden.”

Die beiden jungen Damen sind sich absolut einig darüber, was die Readers Edition schon während ihrer ersten Folge der “Local heroes” festgestellt hat: “Es gibt so viele gute Bands, die kaum jemand über die Stadtgrenzen hinaus kennt. Einige davon sind schon mehr, andere weniger bekannt”, sprachen die in Sachen Promotion schon erfahrenen Mädels und gingen frisch ans Werk, um den Bekanntheitsgrad derer, die bis jetzt wohl zu kurz gekommen waren, zu steigern.

Mehr als nur ein “2-Minuten-Check”!

Zunächst auf Myspace gestartet, wo sie aktuell schon an die 1200 “Freunde” aufweisen können, hat das “Band-Support-Projekt” mittlerweile auch eine ansprechende Homepage erhalten, die ebenfalls die stetig wachsende Liste an Bands von hier und anderswo präsentiert. Und diese kommt ausgesprochen vielfältig daher: Ob Screamo aus Hamburg, Alternative aus Zürich, Rock aus Florida oder Pop aus Finnland, für jeden Geschmack scheint etwas vertreten. Dabei generiert sich die Auswahl der Künstler ganz allein nach der Qualität und nicht etwa, wie vielleicht anzunehmen, nach den persönlichen Vorlieben der beiden Damen.
chekc.jpgGanz objektiv beschreiben sie, wie das Ganze funktioniert: “Du möchtest/Ihr möchtet auf dieser Seite und unserer Myspace mit eurer Band oder eurem Musikprojekt vertreten sein? Kein Problem.” Es gebe keinerlei Begrenzungen, wie das vonstatten gehen sollte. Allerdings sollten zwei Dinge ganz klar sein: “Ob wir sehen, dass da jemand hintersteht, der aus Überzeugung Musik macht oder die Musik einfach nur rockt – beides qualifiziert dich/euch für ein Feature. Wenn beides zusammenspielt – umso besser.” Dann also flugs per Email beworben und vielleicht ist die eigene Truppe schon bald Teil der Community, die nicht nur via “2-Minuten-Check”, sondern nach “ausführlichem Anhören und Entscheiden” entsteht und im Anschluss in einem kleinen Feature allen Musikinteressierten vorgestellt wird.

Und so reihen sie sich aneinander: kurzweilige Bandinfos, unzählige Videos mit Live-Eindrücken, Playlists, die zum Durchzappen einladen und Fotos, die direkte Einblicke in das Leben einer Band gewähren. “Geile Idee und natürlich ganz fettes Danke für den Support :) ”, schreiben “more than crossed” am 13. August 2007 als eine der ersten in ihr Myspace-Gästebuch. Dem kann sich jeder “Untergrund-Liebhaber” eigentlich nur vorbehaltslos anschließen. Eine “Initiative deluxe”, die volle Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient hat.

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