“… was wäre, wenn?” Die Frage aller Fragen, der seit kurzem auch Dan von “College Humor” nachgeht – und zwar in puncto Twitter. Während sich sein Kollege, US-Comedian Jon Stewart in seiner “Daily Show” lediglich mit einer Erklärung des “Mysteriums” zufrieden gibt, geht dieser Herr einen Schritt weiter. “Real-life twitter” lautet sein Experiment des Tages.
Denn er fragt: Was wäre, wenn die Millionen User, die jeden Tag den Microblogging-Dienst benutzen, ihre unzähligen Gedanken, die sie Sekunde für Sekunde in die Welt hinaus schicken, auch im echten Leben auf diese Art äußern würden? Gesagt, getan: Und so schreit er gänzlich ungeniert und in aller Öffentlichkeit seine “Notizen” den vorbeilaufenden Passanten entgegen. Doch zum allgemeinen Erstaunen scheint sie das ganz und gar nicht zu interessieren. Kaum ein Kopfschütteln, das er erntet, keine verwunderten Blicke oder gar ein beherztes Eingreifen in Anbetracht eines gelinde gesagt etwas seltsamen Verhaltens. Die Fragerunde kann sich also weiter drehen. Denn mal ehrlich: Sind wir schon so abgestumpft?
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