“Dabei wird Töten simuliert”, sagt der stellvertretende Unionsvorsitzende Wolfgang Bosbach (CDU) über das wohl bald in Kraft tretende Verbot von Paintball- und Laserdomspielen. Wer dennoch mit den Farbkügelchen oder den Laserstrahlen um sich schießt, riskiert ein Bußgeld von 5.000 Euro. Selbstverständlich ist auch “Verbotsfetischist” Wolfgang Schäuble (CDU) damit einverstanden – und selbst die SPD ist mit von der Partie.
Darüber hinaus wurde beschlossen, dass Besitzer legaler Waffen künftig verdachtsunabhängigen Besuch von Kontrolleuren bekommen können, die die gesetzeskonforme Aufbewahrung von Pistolen, Gewehren und ähnlichen Utensilien sicherstellen sollen. Weshalb man so etwas überhaupt aufbewahren darf, scheint noch immer eher uninteressant. Mit großkalibrigen Waffen dürfen in Zukunft zudem nur noch Personen über 18 Jahren üben – denen wohl keine Wahl bleibt, fallen doch Paintballrunden fortan aus.
Ab jetzt muss man sich wohl mehr Sorgen über das eigene Gotcha-Arsenal als über die Waffenkammer im Keller machen. Verständlich, wissen wir doch alle, dass ein Farbfleck auf der Hose ärgerlicher ist als eine Kugel in der Schulter, wenn mal wieder jemand beschließen sollte, um sich zu schießen und dafür (seine) legal erworbenen Schießeisen benutzt – wär‘ ja nicht das erste Mal.
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Aber hören sie mal. Das sind doch schlimme “Schießspiele”!!!
(Der neue Fachbegriff der offensichtlich gelangweilten Politiker nach “Komasaufen”, “Killerspiel”, “Erneuerbare Energie”, “Schweinegrippe”,…)