Erst im vergangenen März lockte die internationale Netzwerk-Plattform Facebook mit neuartigen Profilen. Prominente wie Barack Obama, Nicolas Sarkozy oder auch Ashton Kutcher sollten so die Möglichkeit haben in einen direkten Dialog mit Facebook-Nutzern zu treten. Nun ziehen StudiVZ und mein VZ mit so genannten “Edelprofilen” für Parteien und Politiker nach. Bis zur Bundestagswahl können die Spitzkandidaten der fünf großen Parteien jetzt werben, was das Zeug hält.
“Erlaubt ist, was gefällt”
“Viel Spaß beim Stöbern”, wünscht uns etwa Kanzlerin Angela Merkel, die schon nahezu 17.000 “Freunde” in ihrer Liste der Menschen, die sie “gut finden” vorzuweisen hat. Und lädt jeden User zum “Gruscheln” oder schreiben einer persönlichen Nachricht ein. Auch Frank-Walter Steinmeier mischt da kräftig mit. Wenn er mit rund 4500 Befürwortern auch weit hinter “Angie” zurückliegt. Mit “Erlaubt ist, was gefällt und keinem anderen schadet”, präsentiert sich dagegen Guido Westerwelle im bunten “Politik auf StudiVZ”-Reigen. Was den Verantwortlichen anscheinend so gut gefällt, dass er nun sogar als “Werbeträger” in eigener Sache herhalten muss.
Auf Facebook macht der FDP-Mann, der auf wahl.de zu den Top 3 der “Big Movers” gehört, das allerdings ganz ähnlich…
Zur Ergaenzung und Auflockerung: in den USA machte Paris Hilton im Wahlkampf
von sich reden mit ihrer Antwort auf ihre Namensnennung seitens McCain, der
Obama eine Paris Hilton Prominenz vorwart (als Obama immer populaerer wurde).
Paris Hilton ueberraschte mit ihrer You Tube Antwort weil sie, ohne den Aufwand
der Politiker, wenn es um Selbstinszenierung, das Auftreten in den Medien ging,
mindestens eine genau so gute Figur machte. Mindest genau so Gescheites zu
sagen hatte wie die Politiker. Fazit: medial auftauchen koennen Stars, etc.
eigentlich viel besser, viel ertraeglicher, professioneller.
http://www.youtube.com/watch?v=GSJCnBz7cTg
und dies ihr zweites, Paris for President:
http://www.youtube.com/watch?v=k4WDjuiQmxA