Schwarze Kunst…

… und Neue Medien im Blickfeld des 4. Kulturforums des KulturPacktes Schweinfurt Ein leerstehender Schlachthof, eine verwaiste Molkerei, ein geschlossenes Schwimmbad – ihrer Funktion entledigte Gebäude bilden den Rahmen des 1998 erstmals abgehaltenen Kulturforums des Schweinfurter KulturPacktes. Die Idee dahinter: Geschichtsträchtige Räumlichkeiten der Stadt sollen kurzfristig in den Mittelpunkt eines

… und Neue Medien im Blickfeld des 4. Kulturforums des KulturPacktes Schweinfurt

Ein leerstehender Schlachthof, eine verwaiste Molkerei, ein geschlossenes Schwimmbad – ihrer Funktion entledigte Gebäude bilden den Rahmen des 1998 erstmals abgehaltenen Kulturforums des Schweinfurter KulturPacktes. Die Idee dahinter: Geschichtsträchtige Räumlichkeiten der Stadt sollen kurzfristig in den Mittelpunkt eines grenzüberschreitenden Kulturprojektes gestellt werden.

Überwiegend bildende Künstler, aber auch Musiker, Kabarettisten und Literaten setzen sich mit der Ausstrahlung und der Geschichte des Gebäudes in zeitgemäßer Form auseinander. Vom 20. bis 29. Mai stellt der KulturPackt nun im Rahmen des 4. Kulturforums das seit Ende April leerstehende 450 Jahre alte Zeughaus in den Blickpunkt des Interesses. Zehn Tage lang werden hier 16 ausgewählte Künstler aus ganz Deutschland ihre Projekte in jeweils einem Raum ausstellen.

66 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet

Das naheliegende Thema der Ausschreibung bezog sich auf die Geschichte als Zeitungshaus und trug den Titel “Schwarze Kunst und Neue Medien”. Künstler wurden deutschlandweit aufgefordert, zum Bereich Druck, Vervielfältigung, Informationsverbreitung, Zeitung und neuer digitaler Welt Arbeiten und Projekte einzureichen. 66 Bewerbungen aus dem ganzen Bundesgebiet gingen beim Veranstalter ein.

Mit den Würzburgerinnen Renate Jung und Jutta Schmitt sowie der Schweinfurterin Elisabeth Tgahrt-Philipp sind auch drei regionale Künstlerinnen mit von der Partie. Die ausgewählten Projekte zeigen unterschiedlichste Blickwinkel auf das Medium Zeitung, die heutige Informationsflut und das Handwerk des Druckens. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Holzschnitten und klassischer Malerei über Raumskulpturen bis zu konzeptuellen Arbeiten sowie Videoinstallationen und -projektionen. Das Erdgeschoss wird zum Veranstaltungsraum mit angeschlossenem Besuchercafé umfunktioniert.

An allen zehn Tagen des Kulturforums wird jeden Abend eine attraktive Veranstaltung stattfinden. Die Eröffnung des Kulturforums findet am 20. Mai um 19 Uhr statt. Zu sehen ist die Performance “Schlafende Hunde” von Jan Polacek aus Ostheim.

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