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Politik + Wissenschaft + Klimawandel

Klimawandel - Neues aus dem Kuriositätenkabinett

Dienstag, den 19. Mai 2009 um 11:50 Uhr von Rudolf Kipp


Lieblingskind von Medien, Wissenschaftlern und Politikern:
Die Apokalypse

Nachrichten, welche einen bevorstehenden Kollaps ankündigen, sind heutzutage allgegenwärtig. Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass beinahe täglich neue Meldungen auftauchen, welche uns unser schädliches Tun vor Augen halten wollen und uns androhen, dass wir bei einem Beibehalten des eingeschlagenen Weges unweigerlich in eine Katastrophe laufen. Weil aber die meisten dieser vorhergesagten Katastrophen bislang ausgeblieben sind, macht sich so langsam eine gewisse Müdigkeit breit. Diesem Trend versuchen die geneigten Interessenvertreter zu begegnen, indem immer neue Bedrohungen und Lösungsstrategien präsentiert werden. Hier einige besonders kreativen Beispiele:

Der Zoll soll künftig die illegale Einfuhr von Glühbirnen verhindern

Ende letzten Jahres wurde von der Europäischen Union beschlossen, dass herkömmliche Glühbirnen in einem mehrstufigen Prozess beginnend ab September 2009 verboten werden sollen. Ein Programm, welches wohl eher der Befriedigung von Lobbyinteressen, als der Einsparung von Energie oder dem Schutz des Klimas geschuldet ist (mehr dazu hier).

Jetzt hat ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums der Wirtschaftswoche verraten, wie die Bundesregierung künftig dafür sorgen will, dass nach dem Verbot auch wirklich nur noch die klimapolitisch korrekten Leuchtmittel die Wohnungen der Bundesbürger erhellen. Damit in Zukunft auch ja keine unbelehrbaren „Warmlichtjunkies“ ihren Stoff (sprich Glühbirnen) in Onlineshops aus dem Ausland beziehen können, sollen „verdächtige Pakete“ vermehrt durch den Zoll kontrolliert werden. Unklar war laut dem Sprecher noch, was mit der beschlagnahmten Ware dann geschehen soll. Denkbar wären eine Vernichtung oder eine Versteigerung der Glühbirnen an ausländische Interessenten (mehr hier).

Künftig sollen Paketsendungen aus dem Ausland stärker kontrolliert werden

Angesichts von bereits einsetzenden Hamsterkäufen dürfte demnächst konsequenterweise wohl noch eine Handelsbeschränkung für Glühbirnen erlassen werden. Denkbar wären hier Vergabescheine für Glühbirnen in Höhe der üblichen in einem Haushalt verbrauchten Mengen. Als Vorbild könnten die früher üblichen Lebensmittelrationierungen dienen.

Klima-Kongress stellt Demokratie in Frage

Vom 5. bis zum 7. Juni findet in Essen eine denkwürdige Veranstaltung statt. Auf einem Klima-Kongress wird unter Anderem die Frage diskutiert, ob Demokratien überhaupt in der Lage sind, mit den Herausforderungen eines Klimawandels umzugehen, oder ob autoritäre Regime hierfür besser geeignet wären (Can free democratic societies cope with the effects of grate changes in the global climate, or might authoritarian regimes possibly be better placed to enforce the necessary measures?).

Ein Begriff, der in den Informationen zu dieser Konferenz immer wieder auftaucht, ist der einer notwendigen großen Transformation der Gesellschaft. Dieser Ausdruck ist als erstes vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) geprägt worden und meint einen totalen Umbau des globalen Wirtschaftssystems zur Begrenzung einer befürchteten Erwärmung.

Ein interessantes Detail ist auch die Entstehungsgeschichte dieses Begriffes. Zunächst wurde vom PIK nämlich der Ausdruck einer globalen Kulturrevolution geprägt. Dieser wurde von den Verantwortlichen allerdings schnell wieder verworfen und durch den der großen Transformation ersetzt, weil Assoziationen zu anderen Kulturrevolutionen wohl zu offensichtlich waren. Nur gut, dass das Internet nichts „vergisst“. So findet kann man den Ausdruck globale Kulturrevolution noch immer im WebArchiv der Seite des PIK.

Und zumindest eine Frage sollte angesichts solch drastischer Statements schon erlaubt sein: Was passiert eigentlich, wenn die Delegierten zu dem Ergebnis kommen, dass eine Demokratie nicht die richtige Regierungsform darstellt, um auf die von ihnen beschworenen Herausforderungen für die Zukunft zu reagieren? Soll hier eventuell ein Grundstein für einen Umbau der Gesellschaft weg von einer freiheitlich organisierten Demokratie hin zu einem autoritären Obrigkeitsstaat gelegt werden?

Weiterführende Informationen gibt es hier, hier und hier.

Arktisexpedition sollte auf globale Erwärmung hinweisen – und hatte vor allem mit der Kälte zu kämpfen

Am 28. Februar fiel der Startschuss für eine ungewöhnliche Expedition. Eine Gruppe von drei Polarforschern machte sich auf den beschwerlichen Weg über 800 km zu Fuß über das arktische Packeis zum Nordpol. Im Grunde handelte es sich hierbei um eine PR Aktion mit der auf die viel beschworenen Gefahren einer globalen Erwärmung hingewiesen werden sollte. Um dem Ganzen noch einen wissenschaftliche Anstrich zu verleihen, sollte das Team zudem vor Ort Messungen der Eisdicke vornehmen. Dass solche Messungen jedoch heutzutage wesentlich präziser und effektiver mit Hilfe von modernem Gerät durchgeführt werden können, hat das Bremer Alfred-Wegener-Institut jüngst eindrucksvoll gezeigt (auch hier und hier).

Finanziert wurde die Unternehmung vom britischen Versicherungskonzern Catlin. Vergleichbar zu dem Engagement der Münchner Rück beim PIK, finanziert auch hier ein großer Rückversicherer Aktivitäten, die die These der menschengemachten globalen Erwärmung stützen sollen. Aus Sicht einer Versicherung ist ein solches Engagement durchaus sinnvoll. Die Versicherungsprämie errechnet sich schließlich aus dem zu versichernden Wert mal der Schadenswahrscheinlichkeit. Und die von den IPCC-konformen Klimawissenschaftlern vertretene Meinung besagt schließlich, dass die Wahrscheinlichkeit eines Versicherungsschadens in Zukunft in vielen Gebieten zunehmen wird. Für die Versicherungen heißt dies: Je dramatischer die Prognosen, desto höher die Versicherungsprämie. Verständlich also, dass diese Konzerne eben jene Forscher fördern, die möglichst drastische Vorhersagen liefern.

Eine gute Versicherung hatte die Catlin-Expedition dann auch bitter nötig. Schon bald machte den Abenteurern die für diese Jahreszeit außergewöhnlichen Kälte zu schaffen (hier und hier). Die drei Forscher kamen wesentlich langsamer voran als geplant, Versorgungsflugzeuge konnten wegen des schlechten Wetters nicht landen und auch die Messgeräte gaben auf halber Strecke ihren Geist auf. Schließlich musste die Expedition abgebrochen werden, ohne dass die Forscher ihrem eigentlichen Ziel, dem Nordpol, auch nur nahe gekommen wären.


Die Catlin-Expedition weit entfernt von ihrem Ziel

Der Auftritt erinnerte sehr an die im letzten Jahr durchgeführten Aktion von zwei britischen Umweltaktivisten, die beim Versuch den Nordpol mit dem Kajak zu erreichen, grandios scheiterten. Die Expedition musste nach wenigen Tagen aufgegeben werden, weil das dichte Eis ein Weiterkommen unmöglich machte.

Das Märchen von der Skeptiker-Verschwörung

Eine Meldung, die so recht in das Bild vieler Klima-Aktivisten passte, brachte die “New York Times” vor einigen Wochen auf ihrer Titelseite. Seit mehr als 12 Jahren würde demnach eine „Globale Klimakoalition“ (Global Climate Coalition), eine von der Öl-, Kohle- und Automobilindustrie bezahlte Lobbyistengruppe, wider besseren Wissens in der Öffentlichkeit Falschmeldungen zum Klimawandel verbreiten.

Da war er endlich aufgedeckt, der Komplott bestehend aus der bösen Industrie und aus von dieser finanzierten Wissenschaftlern, die aus Gewinnsucht die Öffentlichkeit bewusst in die Irre führen. In bester Tradition von Verschwörungstheoretikern zeichnete der Autor ein düsteres Bild von einem Bündnis von intriganten und skrupellosen Forschen, Politikern und Lobbyisten, die einen Pakt gegen die Menschheit geschlossen hätten.

Ein Politikum wurde der Artikel, als Al Gore ihn in einer Anhörung vor dem Kongress als Kronzeugen nutzte, um die CO2 emittierende Industrie anzuklagen: Die größten Verschmutzer hätten einen Betrug begangen, der größer wäre als der Anlegerbetrug von Bernie Madoff (Dieser hatte zahlreiche Anleger mit seiner dubiosen Finanzfirma um insgesamt mehr 50 Mrd. Dollar gebracht). Wörtlich sagte Gore weiter: „Sie (die Global Climat Coalition) haben gelogen, um Geld zu verdienen.


Dumm war nur, dass an dem Artikel so gut wie nichts stimmte. Und so musste der Autor eine Woche später eingestehen, dass er in seinem Beitrag wohl die falschen Schlüsse gezogen habe. Diese hätten auf einer veralteten Version eines Dokumentes beruht, auf welches ihn ein Leser die “New York Times” hingewiesen habe.

Und an dieser Stelle fängt man dann spätestens an, sich zu wundern. Bei einem Leitartikel einer so renommierten Zeitung wie der “New York Times” sollte man schließlich etwas mehr Recherche-Leistung erwarten können, als das ungeprüfte verwenden von Dokumenten aus Leserbriefen.

Interessant ist auch der eigentliche Grund für die Anhörung von Al Gore im Kongress. Es sollte die Frage der Kosten für den globalen Handel mit CO2-Zertifikaten untersucht werden sowie geklärt werden, inwieweit Al Gore persönlich von diesem Handel profitiert. Schließlich ist er mit seiner Firma Generation Investment Management einer der großen Gewinner des Geschäftes mit den „Verschmutzungsrechten“. Diese Aktivitäten haben dem Träger des Friedensnobelpreises bislang etwa 100 Millionen Dollar eingebracht. In Anbetracht der geplanten weiteren Ausweitung des „Handels mit heißer Luft“ ist Al Gore wohl auf dem besten Weg, der erste CO2-Milliardär zu werden. Da wundert es nur wenig, dass er sich auch persönlich so vehement für die Aufrechterhaltung einer Alarmstimmung beim Klima einsetzt.

Angesichts der zahlreichen Falschaussagen, die Al Gore in seinem Film „Eine unbequeme Wahrheit“ nachgewiesen wurden, stellt sich einem hier unmittelbar die Frage, wer denn letztendlich gelogen hat, um Geld zu verdienen.

- - -

Photo 1/Quelle: Gerd Altmann(geralt) via Pixelio

Photo 2/ Quelle: Rainer Sturm via Pixelio

Photo 3/ Quelle:  wattsupwiththat.com

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296 Reaktionen zu “Klimawandel - Neues aus dem Kuriositätenkabinett”

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  1. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 13:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Kipp, Ihr Artikel kommt mir gerade recht. Am bevorstehenden Glühbirnen-Verbot will ich meinen Kommentar mal aufhängen:

    In der Quintessenz ist es vollkommen gleichgültig ob und wie “sinnvoll” der Ersatz von Glühbirnen durch “Energiespar”-Leuchtmittel nun ist oder nicht. Und wieviel Prozent Einsparung denn das für einen Durchschnitts-Haushalt nun bringen mag. Darum geht es überhaupt nicht! Wer sich auf diese Diskussion einlässt, ist schon in die Falle der Ökos gegangen.

    Normalerweise setzen sich Handelsgüter im freien Wettbewerb durch. Niemand, der recht bei Trost ist, wäre auf die Idee gekommen, Koffer-Radios, klassische Fotoapparate oder schnurgebundene Festnetz-Telefone zu verbieten. Da wirkt der freie Wettbewerb. Und das ist gut so. Die Leute entscheiden durch ihr Kaufverhalten, was sich durchsetzt.

    Die Glühbirne ist ein vergleichbares Produkt. Jede(r) sollte selbst entscheiden können, ob er/sie Glühlampen verwendet oder nicht - ohne dies gegenüber irgendjemand in irgendeiner Weise rechtfertigen zu müssen. Es gibt keinen rational stichhaltigen Grund, wieso Menschen durch ZWANGSMASSNAHMEN die Benutzung verboten werden sollte. Niemand kommt zu Schaden oder wird belästigt - es sei denn, man holt irgendeine Ideologie aus der Kiste. Und DAS ist der entscheidende Punkt - nicht der Sinn oder Unsinn der Verwendung von Glühlampen !!!

    Dieses Verbot ist glasklar ein (wenn nicht der erste) flächendeckender Vorbote der sich einschleichenden Öko-Diktatur. Eine (geschmeidig die demokratischen Strukturen unterwandernde) neue Nomenklatura setzt als Universal-Pseudo-Begründung auf die Behauptung der sogenannten “Klima-Schädlichkeit”. Wie völlig irrational und rein ideologisch diese Behauptung im Hinblick auf die Glühbirne ist, zeigt sich selbst dann, wenn man den AGW-Glauben ernst nimmt.

    Selbst AGW-Vertreter haben Probleme damit, dass der klimatische Einfluss des Glühlampen-Verbots nicht einmal Promille-Werte erreicht. Doch da “helfen” die Profit-Interessen der Industrie. Sie kann mit Glühbirnen nicht genug verdienen. Und es hilft der Verweis auf sogenannten “Klimaschutz-Ziele” (realitätsferne Definitionen, vergleichbar mit kommunistischen Parteitagsbeschlüssen). Mit dem Anstreben dieser sogenannten Klimaschutz-Ziele kann die tatsächliche klimatische Wirkungslosigkeit wunderschön kaschiert werden. mit dem Erreichen derselben kann auch dann ein Erfolg gefeiert werden, wenn klimatisch NICHTS erreicht wurde (ganz so wie eine Ameise im Bemühen den Mond zu erreichen, dass klettern auf einen Stengel als Schritt dahin feiert). Klimatisch völlig unwirksamen / bedeutungslosen Massnahmen wird so ein gesellschaftlicher Schein-Sinn eingehaucht. Klimaschutz entpuppt sich als das, was er ist: als eine reine Ideologie zur Ausblendung/Überblendung der Realität.

    Deshalb erinnert mich das Verbot der Glühbirne stark an die willkürlichen Zwangsmassnahmen der letzten Diktatur auf deutschem Boden: der SED-Diktatur in der DDR. Um ihre uneingeschränkte Macht zu sicher, musste sie das alltäglichen Verhalten der Bevölkerung beständig steuern und kontrollieren und möglichst gleichschalten. Niemand sollte die Macht der herrschenden Nomenklatura gefährden.

    Jetzt geht es wohl um die klammheimliche, leise Unterwanderung demokratischer Strukturen durch den sich ausbildenden ökologisch-ideologisch-industriellen Komplex, welcher - wie die kommunistischen Parteien in Osteuropa - immer recht zu haben glaubt (die Partei, die Partei, sie hat immer recht). Wer dort den Marxismus-Leninismus angriff, war ein gesellschaftlicher Schädling, schlimmstenfalls ein Staatsfeind. Wer brav mitschwamm und nicht aufbegehrte, merkte seine Fesseln nicht. Gleiches zeichnet sich allmählich in unserer Gesellschaft ab. Wer brav an den Klimaschutz glaubt, merkt auch nichts. Mein Arbeitsplatz - mein CO2-Kampfplatz, jawoll! Die zur Zeit stärkste Ideologie ist AGW/Klimaschutz mit dem Argument der furchtbaren Bedrohung durch den Kapitalismus …. äh …. Moment …. äh … den Satan … äh …. ach ja: das CO2 (ich komme gerade mit den Ideologien durcheinander, ist ja doch immer das gleiche Schema, nur die Begriffe, Ziele und Nutzniesser wechseln).

    Mit Thorsten und M.Klusmann können wir hier ja zwei willige Parteimitglieder dieser neuen Ideologie beobachten - und auf diese Weise sozusagen auf unterster Ebene in das hohle Innere blicken.

  2. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 13:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Kipp,
    bitte mal die Linkadresse ihres neuen Artikels korrigieren. Diese hier, in der Rubrik “Klimawandel” führt ins Nichts:
    http://www.readers-edition.de/2009/05/19/klimakollaps-neues-aus-dem-kuriositaetenkabinett/

    Diese ist richtig, aber nur erreichbar aus der Übersichtsliste Ihrer Artikel:
    http://www.readers-edition.de/2009/05/19/klimawandel-neues-aus-dem-kuriositaetenkabinett

    MfG.

  3. Experte

    am 19. Mai 2009 um 13:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    Klare Worte zur Klimaapokalypse:

    “Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fliesst das Geld.”

    - Prof. John Christy (Lead author for IPCC reports)

    http://klima-ueberraschung.de/

  4. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 14:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus

    ” Niemand, der recht bei Trost ist, wäre auf die Idee gekommen, Koffer-Radios, klassische Fotoapparate oder schnurgebundene Festnetz-Telefone zu verbieten.”

    Genauso würde niemand auf die Idee kommen, Lampen an sich zu verbieten. Ein wirklich “toller” Vergleich, Multiverus! Bei vielen Elektrogeräten hat man in der Vergangenheit neue Energiesparstandarts gesetzlich eingeführt. In Kürze kommt ein neues Gesetz heraus, welches den Herstellern vorschreibt, nur noch Elektrogeräte zu produzieren, die im stand-by weniger als 1 Watt je Stunde zu verbrauchen. Ähnliche Vorschriften gibt es in vielen anderen Bereichen (z.B. Auto CO2-Ausstoß je 100 km).

    Dass Sie das Verbot herkömmlicher Glühlampen als Einzug in die “Ökodiktatur” sehen, ist an Absurdität wohl kaum zu überbieten!

    “Jede(r) sollte selbst entscheiden können, ob er/sie Glühlampen verwendet oder nicht - ohne dies gegenüber irgendjemand in irgendeiner Weise rechtfertigen zu müssen. Es gibt keinen rational stichhaltigen Grund, wieso Menschen durch ZWANGSMASSNAHMEN die Benutzung verboten werden sollte. Niemand kommt zu Schaden oder wird belästigt - es sei denn, man holt irgendeine Ideologie aus der Kiste. ”

    Ich stimme Ihnen zwar grundsätzlich zu, aber nicht mehr in der heutigen Zeit und bei allen Dingen.

    Gerade die Finanzkrise hat doch gezeigt, welche Folgen der ungezügelte Markt hat. Hier haben die Neoliberalen vorher auch geschriehen, es wäre Dikatur, den Banken vorzuschreiben, wie sie welche Geschäfte machen…!

    Beim Energieverbrauch heute ist es ähnlich. Die Folgen des eigenen Verhaltens sind im Gegesatz zu früher zeitlich und räumlich entkoppelt. Das heisst, der Energieverschwender wird mit den Folgen seines Verhaltens selbst nicht konfrontiert. Also ist er bestrebt, diese Folgen zu seinem Vorteil zu ignorieren.

    Würde der Energiepreis alle diese Folgekosten beinhalten und direkt dem Verursacher in Rechnung gestellt, wäre ich dafür, jedem selbst bestimmen zu lassen, wie viel Energie er verschwendet. Die Energiepreise wären erheblich teurer und er würde spätestens mit der Stromrechnung zur Kasse gebeten - und er würde anders mit Energie umgehen, als er es bei zu billigen Energiepreisen getan hat!

    Ein verantwortungsvoller Umgang miteinander und mit dieser Welt kommt ohne Regeln nicht aus! Das hat mit Diktatur nichts zu tun!

    Ich trete seit Jahren für ehrliche Energiepreise ein. Dann könnten wir direkt das EEG abschaffen, gerne auch das Glühbirnenverbot. So lange die Energiepreise deutlich geringer sind als deren Folgekosten, und so lange ein Teil dieser Folgekosten nicht jedem Verbraucher mit der Stromrechnung sondern unabhängig vom einzelnen Verbraucher über allgemeine Steuern bezahlt wird, müssen wir den Energieverbrauch durch gesetzliche Regeln senken. Das Glühbirnbenverbot ist eine von unzähligen Maßnahmen.

    Ich finde es allerdings lächerlich, die persönliche Freiheit an Glühbirnen auszumachen. Haben wir sonst keine Probleme? Niemand wird in Zukunft im Dunkeln stehen!

  5. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 14:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus, Kipp

    Nicht Regeln zu energiesparendem Verhalten sondern die Auswirkungen des Fehlverhaltens im Umgang mit Energie empfinde ich als diktatorisch!

    - Warum werden mir ungefragt die Risiken der Kernenergie aufgebürdet, obwohl ich diese ablehne und selbst keinen Strom aus Kernkraftwerken beziehe?

    - Warum müssen ich und meine Familie mit der Gefahr der globalen Erwärmung leben, obwohl wir weniger als die Hälfte an Energie verbrauchen wie die Durchschnittsfamilie in Deutschland?

    - Warum muss ich mit meinen Steuergeldern die Kriege im Nahen Osten mitfinanzieren, die zu einem großen Teil wegen Öl geführt werden, obwohl ich selbst äusserst sparsam mit diesem Rohstoff umgehe?

    Ich könnte Ihnen hier unzählige andere Beispiele aufzeigen, die belegen, dass ein sparsamer Umgang auch mit Leuchtenergie sehr wohl Aussenwirkung hat und auch sehr viel mit Gerechtigkeit und demokratischem Verhalten zu tun hat.

    Übrigens: Die Bundesregierung wurde demokratisch gewählt. Das Verbot der Glühbirne ist Ergebnis demokratischer Entscheidungen. Gleiches gilt für den Einsatz erneuerbarer Energien. Auch dies will die große Mehrheit der Bundesbürger. Vor diesem Hintergrund ist es abartig, von “Ökodiktatur” zu sprechen, nur weil man seine Minderheitsmeinung nicht durchgesetzt bekommt!

    Derartig trotziges Verhalten kenne ich nur von meinen Kindern!

  6. Robert Belzer

    am 19. Mai 2009 um 14:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Super-Artikel!

    Weiß doch jeder, dass es gar keine Klimakatastrophe gibt und dass nur ein paar Spinner versuchen, mit Katastrophen- und Verschwörungstheorien ein Bißchen Aufmerksamkeit und Geld zu kriegen. Im Grunde sollten sich die Grünen auflösen und die Leute von Greenpeace gehören vielleicht ja alle in die Psychiatrie. Auch energiesparende Autos oder Industrieanlagen, eine ökologisch nachhaltige Land- und Forstwirtschaft oder Bio-Lebensmittel sind in Wahrheit doch nur Volksverdummung, damit die Chips im Supermarkt teurer werden und nicht mehr genug Sendezeit für DSDS bleibt!! Ich persönlich jedenfalls hab von der “Klimakatastrophe” noch gar nix gemerkt und auch meine Bekannten nicht und deshalb wird das bestimmt auch so bleiben! Danke, der Artikel macht mir dabei großen Mut! Weiter so!

  7. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 15:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus

    Ich weiss nicht was es mit “Diktatur” zu tun hat, wenn eine demokratisch gewählte Regierung eine von der Mehrheit der Deutschen gewünschte Gesetzesänderung umsetzt?

    http://www.abendblatt.de/nachrichten/nachrichten-des-tages/article452337/Mehrheit-wuerde-Gluehbirnen-Verbot-zustimmen.html

    @ Robert Belzer

    Ja, auch ich bin nun sehr beruhigt. Meine Oma hat mir erzählt, dass der Bekannte ihrer Kegelschwester, der habe ein Therometer im Garten und beobachtet in jedem Jahr das Wetter. Und der habe gesagt, dass mit der Erderwärmung sei ja alles Unsinn. Schließlich hat der sich ja damit beschäftigt und muss es daher wissen.

    Ich bin daher nun doch beruhigt, dass es alles nicht si schlimm kommt. Auch meine Oma hatte bisher oft Recht und ich vertraue ihr da nun einfach! Was täte ich nur ohne meine Oma?!

  8. Jan van Winried

    am 19. Mai 2009 um 15:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Klimaschutz ist wichtig, wird aber schon längst von diversen Profiteuren als Weg zur Profitmaximierung mit Klimaangstmodellen und als Weg zur Einschränkung wirtschaftlicher Entfaltungsmöglichkeiten eingesetzt. Insbesondere die zweite Auswirkung ist für uns von Bedeutung. Dank unseren grandiosen Politikern, die sich besonders durch Sachverstand und kluges Handeln auszeichnen, konnte Deutschland verpflichtet werden, künftiges Wirtschaftswachstum mit teuren Klimaausgleichszahlungen im Keim zu ersticken. Bravo Deutschland.

    Mittlerweile wurde diese Idee auch institutionalisiert und geistert als EMAS durch alle möglichen Behörden und Unternehmen. Mit EMAS ensteht ein neuer Wirtschaftskreislauf, der nicht beteiligte Unternehmen von Ausschreibungen u.s.w. ausschließt. Damit werden sich wohl noch die Juristen beschäftigen müssen, da hier die Gewerbefreiheit massiv beschränkt wird.

    Die Deutschen sind immer gründlich auch gründlich dämlich!

  9. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 15:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Elektrogeräte werden nicht verboten. Glühlampen werden verboten. Also was soll der Vergleich? Die Finanzkrise hat nichts mit dem Glühlampenverbot zu tun. Die “folgen des eigenen Verhaltens” massen Sie sich bestenfalls an, beurteilen zu können. Da fängt die Ideologie ja schon an!

    “Jede(r) sollte selbst entscheiden können, ob er/sie Glühlampen verwendet oder nicht - ohne dies gegenüber irgendjemand in irgendeiner Weise rechtfertigen zu müssen. Es gibt keinen rational stichhaltigen Grund, wieso Menschen durch ZWANGSMASSNAHMEN die Benutzung verboten werden sollte. Niemand kommt zu Schaden oder wird belästigt - es sei denn, man holt irgendeine Ideologie aus der Kiste. ”

    Schön, dass Sie mir da “grundsätzlich” zustimmen. Wieso grundsätzlich - hier geht es um eine ganz KONKRETE Zwangsmassnahme - und zwar in Sachen Glühbirne. Die sind kein Kennzeichen eines “ungezügelten” Marktes.

    Die Folgen des eigenen Verhaltens sind im Gegesatz zu früher zeitlich und räumlich entkoppelt. Das heisst, der Energieverschwender wird mit den Folgen seines Verhaltens selbst nicht konfrontiert.

    Tut mir leid, aber das ist ein Schmarrn !!!
    Die angedeuteten Folgen sind eine unbewiesene FOLGENBEHAUPTUNG. Es geht um ein ideologisches Konstrukt, welches auf einer bestimmten, auf schwachen Beinen stehenden wissenschaftliche Annahme beruht. Selbst wenn CO2 so schlimm wäre, wie behauptet, und ganz Deutschland mit 80 Millionen Einwohner verschwände von der Landkarte, wäre das, soweit es den globalen CO2-Haushalt betrifft, BEDEUTUNGSLOS !!! Und Sie wollen mir was von Folgen erzählen? Wenn ich “Energie verschwende”, dann freut sich mein Energie-Lieferant, weil er mehr verdient. Das wärs aber dann auch. Ich kann und werde deshalb so viel CO2 in die Luft blasen wie es mir Spass macht, werter Thorsten !!!

    Ein verantwortungsvoller Umgang miteinander und mit dieser Welt kommt ohne Regeln nicht aus! Das hat mit Diktatur nichts zu tun!

    “Verantwortungsvoller Umgang” - dieses Argument ist stumpf! Was das ist, hängt davon ab, was die jeweiligen Gesellschaft dazu definiert. Und ist damit ungeeignet zwischen Demokratie und Diktatur zu unterscheiden. In der DDR-Diktatur gehörte dazu selbstverständlich, dass man keine “Republikflucht” begingt. Wer das trotzdem tat, lief eben Gefahr, erschossen zu werden. Dort musste man auch, ganz im Sinne der herrschenden kommunistischen Ideologie “verantwortungsvoll” miteinander umgehen.

    Ausserdem - nur mal zur Erinnerung der physikalischen Tatsachen:
    Energie kann nicht verschwendet werden, weil sie nicht verbraucht wird. Sie geht auch nicht verloren. Das einzige was passiert: Energie wird UMGEWANDELT.

  10. Michael Meinel

    am 19. Mai 2009 um 15:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    So isses, Belzer!

    Gut, dass so jemand wie Kipp dagegensteuert und durch ständige Variationen seiner Artikel in dieser unsäglichen Themenkategorie “Klimawandel” in R-E dies richtig stellt, so dass endlich niemand anderes mehr hier etwas schreibt.

    Jetzt muss diese Wahrheit nur in das restliche Internet und die sonstige Medienlandschaft durchdringen, damit die unerträgliche Berichterstattung über Klima- und Energiewandel ein Ende hat:

    Wie sich Deutschland an den Klimawandel anpassen soll

    Erneuerbare Energien sind auf der Überholspur

    Ban fordert entschlossenes Handeln gegen den Klimawandel

    E.ON will Kapazität bei Erneuerbaren jährlich um 1 GW steigern

    NABU: Deutschlands Städte vernachlässigen Anpassung an Klimawandel

    Klimawandel und Weltarmut: Zwei Herausforderungen, eine Strategie

    Erneuerbare Energie: „Es liegt beträchtliches Potenzial brach“

    Expertenbericht: Klimawandel bedroht die Gesundheit am meisten

    Neuerscheinung zu Klimawandel und Entwicklungspolitik

    So soll es sein!

  11. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 15:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Warum müssen ich und meine Familie mit der Gefahr der globalen Erwärmung leben, obwohl wir weniger als die Hälfte an Energie verbrauchen wie die Durchschnittsfamilie in Deutschland?

    Aus dem gleichen Grund, warum eine streng dem katholischen Glauben folgende Familie den Satan und die Hölle fürchten muss!

    Ausweg: Einfach den Glauben wechseln, dann löst sich das Problem in Luft auf!

  12. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 15:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Das Verbot der Glühbirne ist Ergebnis demokratischer Entscheidungen.

    Das ist bestenfalls(!) theoretisch richtig. Wahr ist, dass die Entscheidung in Brüssel getroffen wurde, von der EU. Und der Einfluss / Die Mitbestimmung im konkreten Fall Glühlampen-Verbot ist FAKTISCH GLEICH NULL, werter Thorsten !!!

  13. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 15:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus

    “Die “folgen des eigenen Verhaltens” massen Sie sich bestenfalls an, beurteilen zu können.”

    Ich verlasse mich da überwiegend auf Forschungsergebnisse, die Meinung von Fachleuten und meinen gesunden Menschenverstand als naturwissenschaftler.

    Gegenfrage: Warum meinen Sie es, als Laie beurteilen zu können, dass nahezu alle Fachleute weltweit irren? Welche Qualifikation haben Sie für eine so weitreichende Einschätzung?

    “Die angedeuteten Folgen sind eine unbewiesene FOLGENBEHAUPTUNG”

    Multiverus, wir müssen hier nicht weiter diskutieren. Wenn Sie die negativen Folgen eines ungebremsten Energieverbrauches auf Klima, Umwelt, Ernährung, Politik, Gerechtigkeit etc. grundweg abstreiten, erübrigt sich die weitere Diskussion. Sie sollten sich einmal mit den unzähligen Studien zu diesem Thema auseinandersetzen, die es inzwischen gibt!

    “Energie kann nicht verschwendet werden, weil sie nicht verbraucht wird. Sie geht auch nicht verloren. Das einzige was passiert: Energie wird UMGEWANDELT”

    Das ist doch Wortspitzfinderei und keine Antwort auf das Problem!

    “Ich kann und werde deshalb so viel CO2 in die Luft blasen wie es mir Spass macht, werter Thorsten !!!”

    Es wäre schön, wenn Sie auch die Folgekosten hierfür tragen würden, nämlich mindestens € 70,- je Tonne CO2!

    http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/erneuerb.htm

  14. Martin Klusmann

    am 19. Mai 2009 um 15:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    Da zitiert das manager-magazin also die Wirtschaftswoche und mit jeder Abschrift wird der Unfug größer:

    Damit hätte die Europäische Union den altbekannten Glühbirnen endgültig den Saft abgedreht. Und vielen Lampen dazu.

    Hier merkt man doch gleich, dass der Schreiberling dieser Zeilen sich wieder ein Thema vorgenommen hat, von dem er absolut nichts versteht. Ist das manager-magazin denn zu arm, um sich auch Fachleute für Fachartikel leisten zu können?

    Was bitte sind Glühbirnen? Der korrekte Fachausdruck dafür heißt Glühlampe. Und folgerichtig sind dann “Lampen” keine Lampen sondern Leuchten.

    Und wenn in einem Artikel das Wort “Energiespar-FUNZEL” vorkommt, ist doch wohl kaum noch zu erwarten, dass hier objektiv informiert wird. Also ab in die Tonne mit dem ganzen Müll, lesen lohnt nicht wirklich.

    Mit dem letzten Teil von Herrn Kipps Artikel geht es ähnlich. Ich habe jetzt weder die Zeit noch die Lust, mich differenziert damit auseinander zu setzen, aber die erste flüchtige Überprüfung hat schon ergeben, dass die Dinge sich doch ein wenig (GANZ) anders darstellen, als Herr Kipp uns hier glauben machen will:

    After the later, amended version of the backgrounder was published, the coalition continued to question the scientific evidence that greenhouse gas emissions could heat the planet enough to justify sharp cuts in emissions. In the 1995 report, the advisory committee had concluded that “substantially higher atmospheric concentrations of greenhouse gases” constituted a “potential threat.”

    http://www.nytimes.com/2009/05/02/science/earth/02editorsnote.html?_r=1

    Herr Kipp hat ein merkwürdiges Talent, des öfteren zu Artikeln zu verlinken, die so ziemlich genau das Gegenteil von dem beinhalten, was er uns hier weismachen will, wie obiges Zitat zeigt.

    Ganz so rein wie sie aussehen soll, ist die Weste der Climate Coalition nämlich nicht, in der Tat ist sie eher ziemlich schmutzig. Noch einmal der Kernsatz aus dem Artikel der NYT:

    … the coalition continued to question the scientific evidence that greenhouse gas emissions could heat the planet enough to justify sharp cuts in emissions.

    Es wurden also ganz bewusst die wissenschaftlichen Belege für den bevorstehenden Klimawandel attackiert. Also wider besseres Wissen.

    Und genau das ist doch wohl auch die zutreffende Aussage des ursprünglichen Artikels.

    Klar, dass die AGW-Leugner aller Länder sich auf eher kleine Unstimmigkeiten stürzen und sie dann so aufbauschen, dass die wirkliche Nachricht in der geheuchelten Empörung untergeht. Ist man ja von den AGW-Leugnern nicht anders gewohnt.

    Meinen Sie aber nicht, Herr Kipp, dass das wieder einmal ein bisschen unehrlich ist?

    @Multiverus

    Ob du es glaubst oder nicht, dem ersten Teil deines Postings stimme ich sogar zu. Ich halte ein Verbot von Glühlampen auch für total überzogen.

    Der Umsatz an Glühlampen ist für mich eher ein Indikator dafür, ob der Strompreis angemessen ist. So lange noch einer freiwillig Glühlampen kauft, ist der Strom mit Sicherheit zu billig, weil dann der Strompreis kein Entscheidungsfaktor beim Lampenkauf ist.

    Dass es nichts bringt, alle Glühlampen zu ersetzen, würde ich aber auch wieder nicht sagen.:

    Wenn in jedem der rund 35 mio Haushalte in Deutschland auch nur eine 60-Watt-Lampe, die im Schnitt drei Stunden pro Tag brennt, durch eine entsprechende Energiesparlampe ersetzt wird, werden pro Jahr rund 2 Mrd. kWh an Strom eingespart, mit einem Gegenwert von ca. 400 Millionen Euro. Um diesen Betrag wird die Kaufkraft der Bundesbürger gestärkt.

    Es wird hier und an vielen anderen Stellen im Haushalt (Heizungspumpen!) also im wahrsten Sinne des Wortes Geld in Milliardenhöhe verbrannt, das anderen Ortes sicherlich besser eingesetzt werden könnte.

    Dein “Niemand kommt zu Schaden” ist also nicht haltbar, allerdings schaden sich die Verbraucher selbst, wenn sie freiwillig auf den Kauf von Energiesparlampen verzichten.

    Trotzdem setze ich an dieser Stelle auf Aufklärung, auch wenn es der mühsamere Weg ist.

    Für die Technikbegeisterten (zu denen ich mich auch zähle): Wie sinnvoll ist ein technisches Gerät, das mit einem Wirkungsgrad von 2 - 5% arbeitet? Können wir das nicht besser? Ist es nicht ein Armutszeugnis, Dinge mit einem so miserablen Wirkungsgrad weiter zu benutzen und sich dann vielleicht noch als “fortschrittlich” zu bezeichnen?

    P.S.: Dass du mit den Ideologien durcheinander kommst, überrascht mich gar nicht. Wer soll voller Weltverschwörungstheorien steckt wie du und deine AGW-Leugner-Kumpane, muss ja durcheinander kommen. Du gibst es wenigstens noch zu, Krishna Gans merkt schon nichts mehr.

    Übrigens Krishna, wenn du dies liest, was machen die Antworten auf meine Fragen zu Beck?

  15. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 15:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus

    “Aus dem gleichen Grund, warum eine streng dem katholischen Glauben folgende Familie den Satan und die Hölle fürchten muss!
    Ausweg: Einfach den Glauben wechseln, dann löst sich das Problem in Luft auf!”

    Wieder eine Lüge!

    Ich bin nicht streng katholisch, meine Kinder sind nicht einmal getauft und meine Frau ist evangelisch. Wir sind nicht kirchlich getraut, leben also nach Kirchenrecht in “wilder Ehe”. Ich fürchte keinen Satan und keine Hölle. Ich mache mir allerdings Sorgen darum, dass die Welt aufgrund der “Dummheit” ihrer Bewohner vermeidbaren Schaden nehmen könnte.

    Sie sollten erst denken, bevor Sie Ihre ideologisch verbrämten vorschnellen Urteile anderen Menschen aufzwingen!

  16. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 15:46 Uhr | Link | Kommentar melden

    @thorsten

    Ich weiss nicht was es mit “Diktatur” zu tun hat, wenn eine demokratisch gewählte Regierung eine von der Mehrheit der Deutschen gewünschte Gesetzesänderung umsetzt?

    Die Deutschen sind dazu nicht gefragt worden. Das Verbot wurde völlig ungeachtet dessen auf den Weg gebracht. Mit Diktatur hat das insofern zu tun, als das Glühlampen-Verbot REINE IDEOLOGIE ist. Hier wird etwas geregelt, wozu kein Regelungs-Anlass oder -Notwendigkeit besteht, der ein Verbot rechtfertigt. Der Anlass ist KONSTRUIERT und tatsächlich nicht vorhanden. Da lasse ich mir kein X für ein U vormachen.

    Komm mir doch nicht mit dem demokratischen Deckmäntelchen. Was ist, wenn “rein demokratisch” festgelegt wird, dass man sich in der eigenen Wohnung nur noch im Handstand bewegen darf? Was ist, wenn geregelt wird, nach jedem Einatmen muss ich 10 Sekunden die Luft anhalten? Wenn das nun auch von irgendeiner Mehrheit gedeckt wird?

    Blödsinn natürlich. Aber damit wird wohl klar, dass auch eine Demokratie NICHT das Recht hat - und auch nicht die Macht hat - alles regeln zu können.
    UND DAS IST GUT SO.

  17. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 15:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Multiverus

    “Die Mitbestimmung im konkreten Fall Glühlampen-Verbot ist FAKTISCH GLEICH NULL, werter Thorsten !!! ”

    Nein Multiverus: Die Positionen der Parteien zum Thema Glühlampenverbot waren vor der letzten Wahl bekannt. Hätten Sie die FDP gewählt, dann hätten Sie ihren demokratischen Einfluss gegen ein Glühbirnenverbot genutzt. Es wäre allerdings ein Armutszeugnis, wenn Ihre Wahlentscheidung von dieser Frage abhängen würde!

    Ich habe volles Verständnis dafür, dass die EU nicht jede Lapalie direk per Volksentscheid abstimmen lässt. Die Glühlampenfrage sehe ich als eine Lapalie an!

    In einem Punkt gebe ich Ihnen jedoch Recht. Ich würde es sehr begrüßen, wenn es bei wichtigen Fragen mehr direkte Demokratie geben würde

  18. Martin Klusmann

    am 19. Mai 2009 um 15:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Man muss eine gewisse Panik schüren, und dann fliesst das Geld.”

    - Prof. John Christy (Lead author for IPCC reports)

    Mann, EXPERTE! Der Christy ist doch einer von euch!

    Dr. John Christy Meteorologe und Kreationist, war doch mir einer Hauptrolle im “Großen Klimaschwindel” zu sehen.

    Es ist schon lustig, wie ihr euch immer gegenseitig die Bälle zuspielt: Der Bachmann setzt es in die Welt und kurz darauf taucht dieses Zitat auf allen möglichen AGW-Leugner Websites und Blogs auf, ohne dass sich einer die Mühe macht, den angeblichen Urheber und die Autentizität zu überprüfen.

    Weiter so, Jungs! Ihr stellt euch ein Bein nach dem anderen und fallt auch dementsprechend oft auf die Nase (Krishna Gans hätte bei so einer Gelegenheit natürlich “Schnauze” gesagt).

    @Multiverus

    Energie kann nicht verschwendet werden, weil sie nicht verbraucht wird. Sie geht auch nicht verloren.

    Das ist ein bisschen sehr billig. Klar, Energie kann streng genommen nicht “verbraucht” werden. Trotzdem spricht man zu Recht(!) von “Energieverbrauch”. Gemeint ist damit die Umwandlung von wertvoller EXERGIE (z. B. Strom) in weitgehend wertlose ANERGIE (fast ausschließlich Wärme, zum Beispiel Glühlampe, die viel besser zum Heizen als zum Beleuchten geeignet ist).

    Energieverschwendung liegt immer dann vor, wenn eine Energiedienstleistung mit viel mehr Umwandlung von EXERGIE in ANERGIE verbunden ist, als dem Stand der Technik oder den echten Bedürfnissen der Energienutzer entspricht.

    Bitte in Zukunft nicht den Mund (Krishna Gans hätte hier “Maul” gesagt) so weit aufreißen, wenn du nicht wirklich weißt, wovon du redest.

    Sorry, ich habe übersehen: AGW-Leugner sind nun einmal so, die tun das ständig.

    @Robert Belzer

    Amüsant geschrieben. Du erweckst tatsächlich fast den Eindruck, als stündest du hinter dem, was du da schreibst. Und es gibt tatsächlich AGW-Leugner, die so denken oder - wie Krishna Gans - auch so schreiben.

    Tut mir leid, dass ich deine Tarnung auffliegen lasse. Ich hatte in der Vergangenheit selber schon einmal mit dem Gedanken gespielt, so eine Taktik zu verfolgen und einfach den total durchgeknallten AGW-Leugner zu mimen, der von Mal zu Mal mit absurderen Postings auftritt. Leider sind mir die echten AGW-Leugner zuvor gekommen. Und so kraus wie die vermag ich bei größter Anstrengung nicht zu denken, die würden das immer toppen, allen voran Krishna Gans.

    Nochmals Entschuldigung, aber das würde dann auch noch zusätzliche Kapazitäten binden, sich mit einem weiteren - wenn auch nur gespielten - Spinner auseinander zu setzen.

  19. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 16:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Klusmann
    Deine Einstellung zu Glühbirnen - sorry Glühlampen - ist o.k., über den Rest schweigen wir mal. Hätten sie die Dinger doch einfach teurer gemacht, und fertig. Dann müsste sich niemand in seiner freien Selbstbestimmung willkürlich behindert sehen. Aber man wollte den Schwachsinn ja unbedingt als “Beitrag zur CO-Reduzierung” verkaufen. Und die Lobby-Interessen in Brüssel kamen noch dazu.

    Heisse Luft aus Brüssel - typisch EU.

  20. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 16:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    “Es wird hier und an vielen anderen Stellen im Haushalt (Heizungspumpen!) also im wahrsten Sinne des Wortes Geld in Milliardenhöhe verbrannt,”

    Das kann ich nur bestätigen. Wir haben drei Heizungspumpen im Keller. Als wir unser Haus kauften, waren die von der Fa. Gundvos und hatten eine Leistung von 45 Watt je Pumpe und Stunde = 135 Watt !

    Wir haben die Pumpen nach einem Jahr rausgeworfen und neue Pumpen der Fa. Biral gekauft, die 2003 den Innovationspreis bekommen haben. Die Biral-Heizungspumpen haben eine Leistrung von 4-16 Watt. Wir haben sie auf 4 Watt eingestellt und das genügt, um den Wasserkreislauf zu gewährleisten.

    Also 12 Watt gegenüber 135 Watt je Stunde. Rechnet man das auf die Laufzeit um, kommt eine erhebliche Ersparnis dabei heraus!

    Inzwischen bieten fast alle Hersteller Energiespar-Heizungspumpen an. Die Fa. Biral war damals Vorreiter und hat die Pumpen mit Unterstützung des Bundes der Energieverbraucher entwickelt.

    Da Strom derzeit noch viel zu billig ist, fehlt den meisten Menschen das Bewusstsein hierfür. Viele wissen gar nicht, dass sie mit ihren Heizungspumpen Unmengen an Strom vergeuden!

  21. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 16:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @thorsten

    Die Positionen der Parteien zum Thema Glühlampenverbot waren vor der letzten Wahl bekannt. Hätten Sie die FDP gewählt, dann hätten Sie ihren demokratischen Einfluss gegen ein Glühbirnenverbot genutzt.

    Was soll also der Hinweis?

    Zwischen den zur Wahl vertretenen Positionen und Absichten von Parteien - soweit überhaupt konkretisiert - und der Beteiligung bzw. der Auf-den-Weg-Bringung konkreter Gesetzesvorhaben nach der Wahl besteht kein vorhersehbarer Zusammenhang. Wer das noch glaubt, ist blöd.

  22. Martin Klusmann

    am 19. Mai 2009 um 16:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hätten sie die Dinger doch einfach teurer gemacht, und fertig.

    Langsam wird es mir unheimlich: ich stimme dir schon wieder zu!!!

  23. multiverus

    am 19. Mai 2009 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @thorsten
    Hier haben Sie etwas völlig in den falschen Hals bekommen.

    Ich habe Ihnen doch nicht unterstellt, dass Sie katholisch sind (und wenn Sie es wären: na und?) , sondern dass Ihr Klimaglaube eben ein GLAUBE ist. Und einen Glauben kann man ablegen. Genau dieses habe ich Ihnen empfohlen. Sie haben es bloss nicht verstanden.

  24. Rainhelt

    am 19. Mai 2009 um 16:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Willkommen im Klimazirkus…

  25. Jan van Winried

    am 19. Mai 2009 um 17:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Bei dem Kommentator Thorsten habe ich den Eindruck gewonnen, dass er sich maßlos darüber ärgert, dass Strom immer noch bezahlbar ist, obwohl er jetzt alle Energieverbraucher optimiert hat und vermutlich auch noch Teile seines eigenen Strombedarfs erzeugt. Nach gründlichem Rechnen stellt sich heraus, dass die Einsparungen vermutlich erst von der nächsten Generation bemerkt werden. Bis dahin sind die Mehrkosten erheblich, die Technik ist nicht ausgereift und somit der Ärger vorprogrammiert. In diesem Boot will man natürlich nur ungerne alleine sitzen und schimpft jetzt auf alle Untätigen, die viel zu wenig Geld für Energie bezahlen. Thorsten gehört übrigens zu den Besserverdienern!

  26. Rudolf Kipp

    am 19. Mai 2009 um 17:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Meinel,

    Wie an anderer Stelle bereits geschrieben, verstehe ich Ihre Argumentation nicht. Was hindert Sie denn daran hier auf Readers-Edition weiterhin Artikel zu veröffentlichen? Dass hier andere Autoren vielleicht nicht Ihre Meinung teilen? Dass Sie Ihre Artikel zur Diskussion stellen und verteidigen müssen? Sie sind doch Politiker, gerade das sollte Ihnen doch liegen.

    Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, sich in einem so offenen Forum zu behaupten. Auch fällt die Kritik die man bekommt nicht immer nur sachlich aus. Da geht es mir wie Ihnen. Allerdings hält mich das nicht davon ab, hier weiterhin zu schreiben. Im Gegenteil. Die offene Diskussion hier zwingt mich sogar in meinen Artikeln fachlich und sachlich präzise zu arbeiten.

    MfG
    Rudolf Kipp

  27. Anhalter

    am 19. Mai 2009 um 17:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zitat Klusmann:

    So lange noch einer freiwillig Glühlampen kauft, ist der Strom mit Sicherheit zu billig

    Zitat Thorsten:

    Da Strom derzeit noch viel zu billig ist, fehlt den meisten Menschen das Bewusstsein hierfür.

    Eigentlich müsste man sagen: Wahrliches Kuriositätenkabinett!

    Aber die Herren meinen es ernst. Sehr passend, nachdem gerade der aktuelle Armutsbericht für DE veröffentlicht wurde.

    Glückwunsch!

    Und ja, ich weiß: Alles nur Stammtischparolen.

    Da fällt mir ein, wenn es nach diesen Herren ginge, sind ja auch Benzin und Diesel, Trink- und Abwasser, Öl, Kohle und Gas auch noch viel zu billig. Was vergessen? Ach ja, Abfallentsorgung. Das Ganze natürlich nicht nur für die Bevölkerung, auch Gewerbe, Industrie und Landwirtschft dürfen sich an diesen Kosten laben.

    Aber um die Welt vor gefühlten Risiken und Gefahren zu schützen, darf uns doch nichts zu teuer sein.

  28. Rudolf Kipp

    am 19. Mai 2009 um 18:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Die Positionen der Parteien zum Thema Glühlampenverbot waren vor der letzten Wahl bekannt.

    Hatte die CDU in ihrem Wahlprogramm etwas von einem Verbot der Glühbirne geschrieben? Die SPD? Die Linkspartei? Mir ist davon nichts bekannt. Sollte ich etwas übersehen haben, so klären Sie mich bitte auf.

  29. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 18:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Anhalter

    “Aber die Herren meinen es ernst. Sehr passend, nachdem gerade der aktuelle Armutsbericht für DE veröffentlicht wurde.”

    Dass der Strompreis nicht die wahren Kosten wiederspiegelt ist allgemein bekannt. Vielle Kosten zahlt der Staat über allgemeine Steuern, adere Kosten werden auf kommende Generationen abgewälzt und verursachen dann in der Zukunft mehr Armut!

    Da der Staat viele Folgekosten der Stromerzeugung übernimmt müssten natürlich zur Strompreiserhöhung gleichzeitig die Steuern gesenkt werden! Warum muss z.B. der Staat Asse finanzieren, obwohl 80 % der dortigen radioaktiven Abfälle aus gewerblichen Kernkraftwerken kommen? Warum muss der Staat Kohle subventionieren? Das könnte man auch über den Strompreis regeln. Warum muss der Staat Rückstellungen für Kraftwerke von der Steuer befreien? Im Ausland wird das ganz anders gehandhabt.
    Dies sind nur einige von vielen Beispielen!

    So wie sich der Strompreis erhöht, müssen Steuern gesenkt werden!

  30. Tenner

    am 19. Mai 2009 um 19:10 Uhr | Link | Kommentar melden

    Oje, wenn die Weltretter wüssten. Was mir so alles einfällt, wo man Strom richtig sparen könnte.
    Jedenfalls war der PC unserer WELTretter(mit weniger geben die sich nicht zufrieden) am schönsten Sommerwetter an. Wie lange ich dafür eine Glühbirne im Blick der Einsparungsdifferenz hätte leuchten hätte können…

  31. Tenner

    am 19. Mai 2009 um 19:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kirk meinte mal, dass er mehrmals die Galaxie gerettet habe. Ha, dagegen seid ihr nichts.

  32. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 19:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Rudolf Kipp
    Das gut geschilderte Kuriositäten Kabinet wird allerdings getopt durch die Kommentare von Thorsten und Martin Klusmann, das sind die eigentlichen Kuriositäten, die den ganzen Mist auch noch verteidigen.
    Man kann natürlich das Glühlampenverbot so verbohrt verteidigen wie Thorsten, man kann aber auchg wie ich die Dinger ganz normal aus seinem Haushalt verbannen, wie das bei uns schon vor Jahren passiert ist. Bei uns läuft auch kaum noch was auf Stand by, es gibt einen Ausschalter….
    Wenn man aber Ideologie und Sektizismus verbreiten will, beschließt man die idiotischsten Gesetze dioe dann noch idiotischer verteidigt werden. Aufklärung ist eigentlich viel sinnvoller und führt zu mehr Erfolg, wenn es denn sinnvoll ist.
    Es reicht der Hinweis aufs eigene Portemonnaie.

    Ansonsten, Thorsten, ist das Glülampenverbot ein erster Schritt in eine Diktatur, ich habe niemanden in Brüssel per Votum erlaubt für ein Glühbirnen-, Maddin, ich schreibe Birnen, weil sie so aussehen und es umgangssprachlich korrekt ist, Verbot zu stimmen, und ich habe in niemanden in Berlin beauftragt, dieses Gesetz zu übernehmen.

    @Martin Klusmann
    Deine Scheingefechte Glühbirne, Glühlampe kannst Du Dir sparen, das Kleindergeschiß, die heißen ihres Äußeren wegen so, wie auch die “Kerzen,” die “Tropfen” etc.
    Das ändert an der Diskussion überhaupt nichts, zeigt aber mal wieder wie das mit dem Klugscheißermodus gemeint ist.

  33. Martin Klusmann

    am 19. Mai 2009 um 20:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishna Gans

    … die den ganzen Mist auch noch verteidigen.

    Was das Verteidigen von Mist angeht hast du selber die Nase ganz vorn. Ich warte übrigens immer noch auf die Beantwortung folgender Fragen:

    1. Woher kommen und wohin gehen innerhalb von 10 Jahren mehr als 200 Milliarden Tonnen CO2?

    2. Warum verläuft selbst nach Beck die CO2-Konzentration VOR 1958 so ganz anders als NACH 1958, nämlich seitdem es zuverlässige Messungen aus mehreren Teilen der Erde gibt?

    3. Mit welcher Berechtigung bildet Beck aus weit auseinander liegenden “Mess”-Werten die Mittelwerte, die er dann zur “absolut wahren” CO2-Konzentration der Atmosphäre in der nördlichen Hemisphäre hochstilisiert?

    4. Warum behauptet Beck in zwei unterschiedlichen “Arbeiten” für die selben Jahre VÖLLIG unterschiedliche CO2-Konzentrationen, die dann beide “richtig” sein sollen? Das ist in keiner Weise nachvollziehbar.

    Mit jedem weiteren Posting, in dem ihr euch weigert, diese zu beantowrten und sei es einfach nur durch Ignorieren, würdet ihr ein großes Stück Glaubwürdigkeit verlieren, falls das überhaupt noch ginge.

    Deine Scheingefechte Glühbirne, Glühlampe kannst Du Dir sparen, das Kleindergeschiß, die heißen ihres Äußeren wegen so, wie auch die “Kerzen,” die “Tropfen” etc.

    “Kleindergeschiß”??? Schreibt man das nicht mit Doppel-S?

    Also “Glühkerze”? - versteh ich allerdings etwas anderes drunter, etwa beim Dieselmotor

    Und “Glühtropfen”? - Tut mir leid, nie gehört!

    Also, irgendwie passt dein Einwand mal wieder überhaupt nicht.

  34. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 20:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann
    Kleinkindergescheiß ist altersbedingt alte Rechtschreibung, die ich auch beibehalte.( ah ich sehe, der Funk hat das “e” nicht mit rübergebracht…. Schit)
    Und zu den Fragen wiederhole ich mich nicht zum x-ten mal, offensichtlich hast Du ein penetrantes Lese- und Verständnisproblem, das zu lösen widerum nicht mein Problem ist.
    Und was Deinen andeen Klugscheißermodus angeht…..
    http://www.google.de/search?hl=de&q=gl%C3%BChbirne+tropfen&btnG=Suche&meta=
    http://www.google.de/search?hl=de&q=gl%C3%BChbirne+kerze&btnG=Suche&meta=
    vergiß es einfach

    Die Glühlampe, Glühfadenlampe (früher Glühlicht, insbesondere birnenförmige Glühlampen werden außerhalb der technischen Fachsprache Glühbirne genannt) ist …

    Wikipdia, für so’nen Mist ist es für Dich gut genug.

  35. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 20:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    @Martin Klusmann
    Schreibt doch einfach selber mal einen so hervorragenden Artikel, es steht Euch doch frei ;-)
    Nur müßt Ihr eben auch mit den Kommentaren leben…..

  36. Perlita

    am 19. Mai 2009 um 20:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    “Genauso würde niemand auf die Idee kommen, Lampen an sich zu verbieten”
    ____________________________________________________

    irgendwie erinnert mich das dann doch sehr an den berühmten ausspruch “niemand hat vor eine mauer zu errichten………..”

    nein niemand verbietet lampen, aber der staat greift mit dieser maßnahme in die persönliche lebensweise von hunderten millionen menschen ein. wie kommt der staat dazu mir vorzuschreiben, welche leuchtmittel ich in meinen privaten 4 wänden zu verwenden habe?

    selbst wenn es einen nachgewiesenen nutzen für das klima, die umwelt und die ertrinkenden eisbärbabys gäbe, wird hier m.m. nach grundgesetzwidrig in die private lebensführung eingegriffen. ich würde mich auch nicht wundern, wenn jemand sich zum gang nach karlsruhe entschließen würde.

  37. Perlita

    am 19. Mai 2009 um 21:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    “Ich weiss nicht was es mit “Diktatur” zu tun hat, wenn eine demokratisch gewählte Regierung eine von der Mehrheit der Deutschen gewünschte Gesetzesänderung umsetzt?”
    ____________________________

    sicherlich so eine umfrage, wie die, bei der 75% der bevölkerung dafür gestimmt haben, das ladenschlußgesetz zu modernisieren. 3 monate nach einführung des neuen ladenschlußgesetzes stellte herr pellengahr mit dauerbetroffener miene vor die kameras und verwies darauf, daß die menschen sich erst daran gewöhnen müssten. wohlgemerkt die gleichen menschen, die zuvor lt. umfrage versichert hatten, man würde die geschäfte bis 22 uhr derart bestürmen, daß es in den kassen nur so rauscht.

    etwas später gab man dann kleinlaut zu, man habe die spalten in der umfrage verwechselt, und es waren nur 25% der befragten für längere öffnungszeiten.

  38. Perlita

    am 19. Mai 2009 um 21:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    “Ich bin nicht streng katholisch, meine Kinder sind nicht einmal getauft und meine Frau ist evangelisch. Wir sind nicht kirchlich getraut, leben also nach Kirchenrecht in “wilder Ehe”. Ich fürchte keinen Satan und keine Hölle. ….”

    vielleicht ist das ja das problem. ich persönlich bin zwar überhaupt kein freund irgendwelcher zwangsmaßnahmen, aber seit einiger zeit tendiere ich für einen verpflichtenden religionsunterricht - katholisch! und zwar vom ersten bis zehnten schuljahr, wenn nicht sogar länger.

    das würde das problem der ersatzreligionen erheblich reduzieren, außerdem hätten die menschen dann mit der aufarbeitung ihrer eigenen religion dermaßen viel für einige jahre zu tun, daß sie anderen dogmen vermutlich wesentlich kritischer gegenüberstehen würden, und auch davon ablassen würden, anderen ihren willen aufzuzwingen.

    und wenn man den ganzen ballast der religion abgeworfen hat, bleiben vielleicht die 10 gebote hängen, und etwas demut vor den mitmenschen.

  39. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 21:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Ansonsten, Thorsten, ist das Glülampenverbot ein erster Schritt in eine Diktatur, ich habe niemanden in Brüssel per Votum erlaubt für ein Glühbirnen-, Maddin, ich schreibe Birnen, weil sie so aussehen und es umgangssprachlich korrekt ist, Verbot zu stimmen”

    Ich glaube Sie Krishnag haben nicht verstanden, wie eine parlamentarische Demokratie funktioniert. Vielleicht sollten Sie bei der VHS einen Kurs in “Staatsbürgerkunde” belegen…
    Vielleicht tun es aber auch die Unterrichtseinheiten vom Einbürgerungstest.

    Sind sie gefragt worden, als Tempo 50 in Ortschaften eingeführt wurde - nein!
    Sind Sie gefragt worden, als das Wahlalter 18 festgelegt wurde - nein!
    Hat man Sie gefragt, ob Ihnen die Gesetze der Bundesrepublik zusagen - nein!
    Sind Sie gefragt worden, als man FCKW verboten hat?
    Sind Sie gefragt worden, als die Hundesteuer eingeführt wurde?

    Es ist wohl unmöglich, jeden Bürger für alle Gestze, Vorschriften und Regelungen vorher zu fragen. Dafür gibt es ein Parlament, dessen Vertreter Sie mit wählen können. Das lernen Grundschüler schon im dritten Schuljahr. Wenn Ihnen die Politik nicht gefällt, können Sie eine Partei wählen die Ihre Interesessen vertritt. Es steht Ihnen aber auch frei, eine eigene Partei zu gründen Krishnag! Das ist Demokratie! Mit Diktatur hat das nichts zu tun!

    Übrigens Krishnag, Im Juni ist die Europawahl! Da können Sie direkt Ihren Vertreter für Brüssel wählen!

  40. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 21:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Perlita

    “ich persönlich bin zwar überhaupt kein freund irgendwelcher zwangsmaßnahmen, aber seit einiger zeit tendiere ich für einen verpflichtenden religionsunterricht - katholisch!”

    Religionsunterricht finde ich gut und wichtig! Alle unsere Kinder besuchen den Religionsunterricht. Wir erziehen unsere Kinder christlich und haben auch engen Kontakt zur umliegenden katholischen und evangelischen Gemeinde. Ich selbst bin katholisch aber recht kritisch, was “meine” Amtskirche betrifft - wie viele andere Katholiken auch.

  41. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 21:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Perlita

    “man habe die spalten in der umfrage verwechselt”

    Und jetzt unterstellen Sie allen Umfragen, dass die Spalten verwechselt wurden und gehen davon aus, dass die Meinung umgekehrt ist als die Umfrage sagt. So kann man sich auch jedes Umfrageergebnis zurechtbiegen…

  42. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 21:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Schreibt doch einfach selber mal einen so hervorragenden Artikel, es steht Euch doch frei”

    Es gibt schon genug hervorragende Artikel von Fachleuten, da verspüre ich nicht den Drang, selbst andere mit meinem Laienwissen belehren zu müssen. Ich verspüre auch nicht das Bedürfnis, die gesamte wissenschaftliche Forschung des Betruges zu bezichtigen, wie dies in fast jedem Artikel der AGW-Leugner unterstellt wird!

  43. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 21:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Hatte die CDU in ihrem Wahlprogramm etwas von einem Verbot der Glühbirne geschrieben? Die SPD? Die Linkspartei? Mir ist davon nichts bekannt. Sollte ich etwas übersehen haben, so klären Sie mich bitte auf.”

    Die FDP ist als einzige Partei offen gegen ein Glühbirnenverbot und plant sogar eine Initiative dagegen. Die FDP ist also Ihre Partei Herr Kipp, wenn Sie das Glühbirnenverbot für die Hauptfrage Ihrer Wahlentscheidung ansehen:

    http://www.handwerkermarkt.de/nachrichten/blitzlicht/aktuell-schnell/fdp-haelt-gluehbirnen-verbot-fuer-puren-aktionismus

    Aber Vorsicht: Mit der FDP handeln Sie sich auch die Finanzkrise ein, denn die FDP war es, die sich nicht nur gegen Regeln bei den Glühlampen sondern auch gegen Regeln in der Finanzwirtschaft stark gemacht hat und auch hier jede staatliche Bevormundung ablehnte. Den Salat mit dieser “Freiheit” baden wir heute alle aus, v.a. die sozial Schwachen!

  44. Martin Klusmann

    am 19. Mai 2009 um 21:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    … bleiben vielleicht die 10 gebote hängen …

    Und was bitte soll man mit diesem Sammelsurium zum großen Teil unsinniger Aussagen anfangen? (Gehört zwar nicht direkt hier he aber nur mal so am Rande gefragt.)

    Hier ein äußerst geistreicher Kommentar zu den 10 Geboten (Leider auf Englisch, denn wir Deutschen tun uns schwer, gewisse Dinge auf den Punkt zu bringen.)

    http://www.youtube.com/watch?v=pkRYaMiP4K8

    Have fun!

  45. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 21:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    Auch die CDU hat im Europaparlament eine Initiative gegen das Glühbirnenverbot eingebracht, wurde aber überstimmt - das ist Demokratie…!

    “http://www.cducsu.eu/content/view/5619/32/

    Die CDU war immer etwas rückständig, wenn es um Klimaschutz geht. Seit z.B. in NRW Rüttgers an der Regierung ist und Erneuerbare Energien blockiert, ist NRW bundesweit das Schlusslicht beim Ausbau (Zuwachs in % und Jahr) der Erneuerbaren geworden! Ähnlich tat es Erwin Teufel in Baden Würthemberg. Merkwürdigerweise ist das CSU-Land Bayern da deutlich weiter.

  46. Bibliothekar

    am 19. Mai 2009 um 22:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Kipp,

    vielen Dank für Ihren neuen Artikel, der ja sofort auch eine neue heftige Diskussion ausgelöst hat.

    Bei der Diskussion um die Energiesparlampe ist meines Erachtens auch der protektionistische, ökonomische Hintergrund nicht ohne Belang. Laufen denn nicht die immens hohen Strafzölle (ich glaube 66%) auf chinesische ESL in nächster Zeit aus? Ist es vor diesem Hintergrund nicht angebracht die europäischen Hersteller in eine günstige Vorlage zu bringen und marktsichernde Maßnahmen zu ergreifen?

    http://www.faz.net/print/Wirtschaft/Energiesparlampen-bleiben-teuer

    Aber, nein, es geht ja nur ums Klima und den Umweltschutz.

  47. Bibliothekar

    am 19. Mai 2009 um 22:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    schön, daß Sie uns so gute Einblicke in ihre privaten Verhältnisse gestatten. So läßt sich doch ein recht gutes Bild ihrer weltanschaulichen “Persönlichkeit” zeichnen. Ich denke mal der Bericht des Club of Rome steht zwischen Herbert Gruhl und Max Weber.

    Ihr eigenwürdiges Verständnis von Demokratie und ihre Autoritätshörigkeit sind ja nahezu schon sprichwörtlich.
    Sind Sie sich auch der Gefahren ihres auf konsensualen Wahrheiten gegründeten Verhaltens bewußt?
    Wenn es alle Autoritäten so sagen, dann muß es ja wohl die Wahrheit sein und immer mehr schließen sich diesem Konsens an. Es sind ja alle dafür.

    Diese Denkweise hat leider schon großes Elend für die Menschheit begünstigt

  48. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 22:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @perlita
    sorry, Zwagstreligionsunterricht - nein danke.
    Ethik ja, für alle, Religion fakultativ je nach Konfession und Glaubenszugehörigkeit.
    Niemand, aus welchen Gründen auch immer, hat mir oder meinen Kindern eine Religionsanhörung in Form von Unterricht vorzuschreiben.
    Wer dran glaubt, bitte, soll er sich zudröhnen lassen soviel wie er weill, feiwillig.
    Ansonsten kann man Religionswissenschaft, konfessionslos, in den Ethik Unterricht packen, darin meinetwegen auch “Sektenkunde” - nein, ich habe da kein “I” vergessen, oder hätte ich sollen ?

  49. Bibliothekar

    am 19. Mai 2009 um 22:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Klusmann

    Warum erinnern mich ihre Kommentare nur so sehr and die ehemals sehr beliebte Fernsehsendung “Der schwarze Kanal”? Möglicherweise ist’s der Sprachstil oder die Methode. Der Moderator war dafür sehr geachtet worden.

  50. Bibliothekar

    am 19. Mai 2009 um 22:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    “Übrigens Krishnag, Im Juni ist die Europawahl! Da können Sie direkt Ihren Vertreter für Brüssel wählen! ”

    Oh, da haben Sie aber im Staatsbürgerkundeunterricht nicht aufgepasst. Man wählt die Kandidatenliste der nationalen Partei. Auf den Rest habe ich keinen Einfluß, daß bestimmen die anderen nationalen Wähler. Ich persönlich würde zumindest europäische Bündnisse nationaler Parteien bevorzugen. Es ist ja schließlich eine Europawahl.

  51. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 22:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Ich verspüre auch nicht das Bedürfnis, die gesamte wissenschaftliche Forschung des Betruges zu bezichtigen, wie dies in fast jedem Artikel der AGW-Leugner unterstellt wird!

    Hier lügst Du doch wieder bewußt.

    Deine o.g. Gesetze sind in DE formuliert und nach den entsprechenden Lesungen, Diskussionen in den Ausschüssen und Parlamenten verabschiedet worden, was bei einigen ein recht langwieriger Prozess war.
    Worum es hier geht ist, das die EU aus einer Ideologie heraus einen Blödsinn vorgegeben hat und von DE mit vorauseilendem Gehorsam im Gegenstaz zu einigen anderen, vernünftigeren Staaten gleich in Bundesrecht umgesetzt hat und jetzt offensichtlich in Sachen Zoll bereits Durchführungsverodnungen erlassen hat.

    Diese Übernahme von EU Gesetzen, das Überlassen von Staatsgewalt raus aus den Ländern in die EU rein ist mir in vielen Dingen ein Dorn im Auge, in Sachen Glühbirnenverbot so sinnlos wie das Kalibrieren von Äpfeln, Pfisichen, Biegeradien von Gurken etc.
    Es gab eine Zeit, da konnte man vor Gründung der EWG damals wuderbares reifes Obst, Pfirsiche, Aprikosen, Weintrauben, auch Tomaten aus den s.g. Ostblockstaaten kaufen.
    Mir der Gründung der EWG war das von heute auf morgen vorbei, die Wassertomate aus den NL kamen, Pfirsiche hart wie Kruppstahl, klein wie Aprikosen kamen in die Läden und was es sonst so an ungeniesbarem gab. Soviel zu meiner “Liebe” zur EWG und Nachfolgern. Protektionismus. Wie heute immer noch.

  52. Thorsten

    am 19. Mai 2009 um 22:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Bibliothekar

    Entgegen Ihrer Behauptung bin ich absolut nicht autoritätsgläubig! Andernfalls wäre ich treuer Papstanhänger, was ich nicht bin! Ich bin auch politisch nicht festgelegt.

    Ich habe einen gesunden Menschenverstand, bin überzeugter Demokrat auf der Grundlage des Grundgesetzes. Es ist schon dreist, von Autoritätsgläubigkeit zu sprechen, nur weil man das Klimaproblem ernst nimmt. Autoritätsgläubigkeit erlebe ich bei Skeptikern und Beck!

  53. Andy Baumann

    am 19. Mai 2009 um 22:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    Mal wertfrei was zu der Glühlampen-Geschichte

    Der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer hat sich gegen ein Verbot von Glühbirnen ausgesprochen. “Glühbirnen zu verbieten ist völliger Unfug”…23.02.2007

    http://www.rp-online.de/public/article/wissen/umwelt/410591/Klimaforscher-gegen-Gluehbirnenverbot.html

    Noch vor kurzem sprach sich der Bundesumweltminister gegen ein Verbot herkömmlicher Lampen aus. Jetzt will er Energiespar-Lampen mit schärferen EU-Standards auf dem Markt durchsetzen. …25. Februar 2007

    Die Grünen im Bundestag gehen noch weiter. Per Gesetz wollen sie sicherstellen, dass auch Energie fressende Kühlschränke und Waschmaschinen aus den Elektromärkten verschwinden.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article735250/Jetzt_will_auch_Gabriel_Gluehbirnen_ausknipsen.html

  54. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 23:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    das Kalibrieren von Äpfeln, Pfisichen, Biegeradien von Gurken

    Ja, ich weiß, inzwischen hat man diese extrem-Dusseligkeiten aus Schild, äh, Europa nach Jahrzehnten aus den Gesetzestexten entfernt, dafür läßt man diese an’s Perverse grenzende Regulierungswut eben an Nicht-Obst- Birnen aus, hätten sie doch damit bloß schon mit der Oggersheimer Birne angefangen…..

  55. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 23:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Bibliothekar
    Beides, Stil, Methode, dazu die Wortwahl und Absicht treffen zusammen als perfektes Abbild eines Karl Eduard von Schnitzlers, aka Sudel-Ede, für die, die den nicht kennen.

    Gerhard Löwenthal vom Deutschland-Magazin, das quasi als Gegenpropaganda-Sendung im ZDF lief, konnte nicht annähernd mit Ede in Sachen Demagogie gleichziehen oder überhaupt nur konkurieren.

  56. Krishna Gans

    am 19. Mai 2009 um 23:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Vielleicht sollten Sie bei der VHS einen Kurs in “Staatsbürgerkunde” belegen

    Dafür und für Dich sollte Wikipedia reichen:

    Staatsbürgerkunde war ein Unterrichtsfach in der DDR, das in der 9. und 10. Klasse und ab 1969 von der 7. bis zur 10. Klasse an den Polytechnischen Oberschulen sowie bis zur 12. Klasse an den Erweiterten Oberschulen unterrichtet wurde. Zu den Inhalten gehörte die Einführung in die Marxistische Philosophie, in die Politische Ökonomie des Kapitalismus und des Sozialismus sowie in den Wissenschaftlichen Sozialismus.

    So, was habe ich als Westberliner damit zu tun ?
    Als ich zur Schule ging, gab es z. B. keine Europawahl, da gab es das aktive Wahlalter auch noch mit 21, das wurde erst 1972 geändert, was mir für die Bundestagswahlen 1972 in Berlin wenig nutzte, den Berliner Senat durfte ich irgendwann damals wählen, prickelnd !

  57. kla

    am 19. Mai 2009 um 23:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Eigentlich sind Energiesparmassnahmen, vor allem so kleine wie durch das Gluehbirnenverbot erzielbare, dann, UND NUR DANN, noetig, wenn die Erzeugung dieser eingesparten Energie groessere Umweltschaeden verursacht.
    Nun, in der Begruendung wird immer der Klimawandel angefuehrt.

    Aber:
    Energieverbrauch selbst hat keinen Einfluss auf das Klima. CO2-Erzeugung hat, wenn man den Klimamodellen glaubt.

    Wird elektrische Energie zu einem ueberwiegenden Prozentsatz CO2-frei erzeugt, dann erreicht ein Gluehbirnenverbot eher das Gegenteil, da der Energieaufwand zur Herstellung der Energiesparlampen nun mal hoeher ist, und diese oft in Laendern wie China, mit hohem Kohleanteil an der Energieversorgung hergestellt werden.

    Fuer Laender wie Schweden, Norwegen, Frankreich, Oesterreich, mit hohem Wasserkraft und/oder Nuklearanteil an der Energieversorgung, wird dadurch eben KEIN CO2 eingespart, sondern im Gegenteil mehr erzeugt.

    I’m sorry, aber jemanden der vor AGW und den Folgen warnt UND GLEICHZEITIG Kernkraftgegner ist, den kann ich wirklich nicht ernst nehmen.

    Vor allem mit Falschaussagen wie:

    “Da der Staat viele Folgekosten der Stromerzeugung übernimmt müssten natürlich zur Strompreiserhöhung gleichzeitig die Steuern gesenkt werden! Warum muss z.B. der Staat Asse finanzieren, obwohl 80 % der dortigen radioaktiven Abfälle aus gewerblichen Kernkraftwerken kommen?”

    Tatsaechlich werden bei der Kernkraft in D. die Endlagerkosten von den Betreibern der Reaktoren bezahlt.
    Siehe auch:
    http://www.endlagerung.de/generator.aspx/templateId=renderPage/lang=de/id=12220.html

    In den USA wird fuer die Endlagerung von den Reaktorbetreibern 0,1 US-Cent pro kWh an den Staat bezahlt. Inzwischen ist der dadurch angesammelte Fundus fuer die Endlagerung auf ueber 40 Milliarden US$ angewachsen.

    Mit Wiederaufbereitung, wie in Frankreich praktiziert, passt der Anteil eines 4-Personenhaushalts am “Atom-Muell” fuer 20 Jahre Stromversorgung in etwa in eine Tablettenampulle.

    Ein 1 GW Kernkraftwerk erzeugt pro Jahr etwa 1,6 Tonnen Abfall an Spaltprodukten (nach intensiver, mehrmaliger Wiederaufbereitung). Moderne Methoden, wie in Frankreich und Japan erforscht, koennen die langlebigen Aktiniden in den Reaktoren weiter zur Stromversorgung umwandeln und spalten.
    Die reinen endzulagernden Spaltprodukte haben typischerweise Halbwertzeiten von unter 1 Jahr. 17% sind langlebiger, mit ~30 Jahren Halbwertzeit. Damit allerdings nach 300 Jahren Lagerung voellig harmlos.

    Ein 1 GW Kohlekraftwerk, die EINZIGE Alternative zur Grundlastversorgung, erzeugt pro Jahr etwa 8 Millionen Tonnen CO2, die in die Atmosphaere geblasen werden.
    Dazu kommt noch der Uran und Thoriumanteil in der Kohle, der in der Kohlenasche konzentriert wird. Allein in der Kohlenasche ist mehr Uran und Thorium enthalten als ein gleich grosses Kernkraftwerk in einem Jahr verbraucht.

    Im Grunde sind es Kernkraftgegner, wie Herr Thorsten, die den Ausbau der Kernkraft in den letzten 30 Jahren in vielen Laendern verhindert haben und damit mit fuer die Hauptlast der CO2 Belastung der Atmosphaere verantwortlich sind.

  58. multiverus

    am 20. Mai 2009 um 00:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Sind sie gefragt worden, als Tempo 50 in Ortschaften eingeführt wurde - nein!
    Sind Sie gefragt worden, als das Wahlalter 18 festgelegt wurde - nein!
    Hat man Sie gefragt, ob Ihnen die Gesetze der Bundesrepublik zusagen - nein!
    Sind Sie gefragt worden, als man FCKW verboten hat?
    Sind Sie gefragt worden, als die Hundesteuer eingeführt wurde?

    * Um Wahlen durchführen zu können, muss ein Wahlalter festgelegt werden. Das ist eine Notwendigkeit, keine Glaubensfrage.
    * Die Tempo 50 Regelung beruht auf der Notwendigkeit einer Festlegung - nicht auf Glaubensfragen.
    * Ein gesetzliches Regelwerk ist für jedes Gemeinwesen unverzichtbar, also keine Glaubensfrage.
    * Das FCKW-Verbot hatte keine Auswirkungen auf die persönliche Lebensgestaltung.
    * Die Hundesteuer ist eine gesetzliche Antowrt auf die Tatsache, dass die Leute nun einmal Hunde halten. Mit Glauben hat das nichts zu tun.

    Dagegen hat das Glühbirnen-Verbot eine völlig andere Qualität Es beruht auf einer ideologisch verfestigten Glaubensvorstellung, auf einer irrationalen Zukunftsangst. Nicht auf der real existierenden Gegenwart unserer Gesellschaft, die eine Regelung irgendeiner Art erfordern würde. DAS ist der Unterschied zu anderen gesetzlichen Regelungen.

  59. multiverus

    am 20. Mai 2009 um 00:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @R.Kipp
    Also jetzt mal zu dem Essener Klimakongress.

    Ich bin mir bis jetzt nicht ganz im Klaren darüber, wie dieser - vorab(!) - einzuordnen ist. Sie bezeichnen diesen als eine “denkwürdige Veranstaltung”. Aber er hat doch noch gar nicht stattgefunden, wie kann er dann schon denkwürdig sein?

    Das die der Veranstaltung zugrundeliegende Denkschule indiskutabel ist, darüber sind wir uns ja einig. Aber sollte man nicht erst mal die Veranstaltung und die Resonanz darauf abwarten? Wenn der Kongress nur in Insiderkreisen Aufmerksamkeit hervorrufen sollte, dann würde ich ihn anders bewerten, als wenn er grosse bundesweite Aufmerksamkeit erregen sollte.

    Ausserdem sind die Anhänger dieser sogenannten “Great Transformation” viel zu gerissen, um sich offen als Nicht-Demokraten zu outen. Deshalb rufen Schellnhuber & Co ihre maoistisch gefärbte Kultur-Revolution lieber anders aus. Und Cohn-Bendit als angekündigter Sprecher dort ist auch so ein schräges Kaliber. Solange es seinen politischen Zielen nützt, kommt er als Hüter der Demokratie daher. Wenns ihm nicht passt, dann ruft er eben mal schnell zum - angeblich legitimen - Klassenkampf auf.

  60. Liberaler

    am 20. Mai 2009 um 00:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das üssen viel weitreichendere Maßnahmen ergriffen werden:

    1) Autofahrten dürfen nur noch mit staatlicher Genehmigung durchgeführt werden, analog zu Fahrbefehlen bei der Bundeswehr. Für jede Fahrt ist eine Grundgebühr von 25 € plus 5 € pro gefahrenen Kilometer zu entrichten. Zusätzlich ist die Mineralölsteuer auf 10€ pro Liter anzuheben, an Tankstellen darf nur mit staatlichem Bezugsschein getankt werden.
    2) Pro Jahrzehnt sind zwei Flugreisen gestattet, sofern ein zwingender beruflicher Grund nachgewiesen wird.
    3) Tourismus als nutzlose Klimaschädlingsbranche ist abzuschaffen. Sämtliche Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sind zu schließen.
    4) Wasser darf nicht mehr in Flaschen verkauft werden.
    5) Alle Autos, die mehr als 4 Liter/100 km verbrauchen, sind bis zum 30.6. zwangsweise stillzulegen, ab dem 30.6.2010 sind nur noch 3-Liter-Autos, ab dem 30.6.2011 nur noch Zwei-Liter-Autos.
    6) Stromversorgung rund um die Uhr ist ein Luxus, den wir uns im Angesicht des drohenden Weltuntergangs nicht mehr leisten können. Strom gibt es nur noch, wenn Solarmodule, Windräder und andere erneuerbare Energien genug liefern. Das senkt den Stromerbrauch automatisch ganz gewaltig. Um gewissenloser Geschäftemacherei vorzubeugen, wird der Besitz von Dieselgeneratoren mit Freiheitsstrafe von zwei bis 10 Jahren geahndet.
    7) Sofortabschaltung aller konventionellen Kraftwerke.
    8) Verbot sämtlicher importierter und in Gewächshäusern gezüchteter Pflanzen. Auf den Teller kommt nur noch genfreies Bioobst und -gemüse von heimischer Scholle! Orangen, Zitronen, Oliven und sonstigen klimaschädlichen Schnickschnack brauchen wir nicht.
    9) Wegen ihrer gewaltigen Treibhausemissionen brauchen wir ein allgemeines Rinderhaltungsverbot. Pferde, Hunde und sonstige tierisch-ökologische Schädlinge sind ebenfalls zu schlachten.
    10) allgemeines Fleischeßverbot
    11) sämtliche Wohngebäude, deren Besitzer nicht bis zum 31.12.2010 nachweisen, daß sie ausschließlich erneuerbare Energien zum Heizen verwenden, sich mindestens 10 m² Solarmodule auf dem Dach oder ein Windrad auf dem Grundstück befinden und ihr Haus nach neuestem Stand wärmegedämmt ist, sind zu räumen und zu versiegeln.
    12) Verbot von Wäschetrocknern
    13) alle elektrischen Geräte, die mehr Strom verbrauchen als eine durch Gesetz festzulegende Norm dürfen nicht mehr benutzt werden. Diese Norm ist mindestens alle 6 Monate zu verschärfen. Das Gesetz kann unnütze Geräte bestimmen, die überhaupt nicht verwendet werden dürfen.

    Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aller notwendigen Verbote!

  61. Bibliothekar

    am 20. Mai 2009 um 04:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    “Entgegen Ihrer Behauptung bin ich absolut nicht autoritätsgläubig!”

    Warum konterkarieren Sie hier dann ständig diese Behauptung und verweisen uns pausenlos auf die Aussagen der Autoritäten, denen man gefälligst zu folgen hat?

  62. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 05:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Staatsbürgerkunde war ein Unterrichtsfach in der DDR”

    Ist mir bekannt. Deshalb habe ich den Begriff auch in ” ” gesetzt. Aber auch in den alten Bundesländern sind Sie ein Bürger dieses Staates. Der Begriff ist folglich inhaltlich schon passend.

    @ KLA

    “I’m sorry, aber jemanden der vor AGW und den Folgen warnt UND GLEICHZEITIG Kernkraftgegner ist, den kann ich wirklich nicht ernst nehmen.”

    Warum? Kernenergie ist absolut nicht CO2-neutral, wenn man die gesamte Prozesskette betrachtet (s. Gemis-Studie u.a.). Zudem sind EE und unflexible Großkraftwerke nur schwer miteinander kompatibel. Kernenergie behindert folglich den Ausbau EE. Zudem ist mir Kernenergie einfach zu gefährlich! Das Problem der Endlagerung ist nicht gelöst.

    “Damit allerdings nach 300 Jahren Lagerung voellig harmlos.”

    Unsinn! Jod-129 hat z.B. eine Halbwertszeit von 17000000 Jahre.

    “Im Grunde sind es Kernkraftgegner, wie Herr Thorsten, die den Ausbau der Kernkraft in den letzten 30 Jahren in vielen Laendern verhindert haben und damit mit fuer die Hauptlast der CO2 Belastung der Atmosphaere verantwortlich sind.”

    Wenn Sie das glauben…!

    http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/runterladen/Atomkraft/Glaubst_du_das_wirklich.pdf

    http://www.bmu.de/atomenergie_sicherheit/doc/2715.php

    http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/runterladen/080701_Fakten__Atomenergie.pdf

    “Tatsaechlich werden bei der Kernkraft in D. die Endlagerkosten von den Betreibern der Reaktoren bezahlt.”

    Es gibt derzeit noch gar kein Endlager, wie können also die Endlagerkosten bezahlt werden? In Asse sträuben sich die EVU’s mit Händen und Füßen, sich an den Kosten zu beteiligen, obwohl über 80 % der Abfälle von ihnen stammen! Die steuerfreien Rückstellungen der EVU’s decken nicht die Kosten für die Endlaggerung.

    “Energieverbrauch selbst hat keinen Einfluss auf das Klima”

    In der Regel wird bei der Energieerzeugung CO2 freigesetzt. CO2 hat Auswirkungen auf das Klima und ist maßgeblich für die globale Erwärmung verantwortlich.

    “Fuer Laender wie Schweden, Norwegen, Frankreich, Oesterreich, mit hohem Wasserkraft und/oder Nuklearanteil an der Energieversorgung, wird dadurch eben KEIN CO2 eingespart, sondern im Gegenteil mehr erzeugt.”

    Auch Kernenergie verursacht nicht unerhebliche Mengen CO2 und hat gravierende andere Nachteile. Keines der genannten Länder erzeugt seine Energie zu 100 % nachhaltig.

    “Wird elektrische Energie zu einem ueberwiegenden Prozentsatz CO2-frei erzeugt, dann erreicht ein Gluehbirnenverbot eher das Gegenteil, da der Energieaufwand zur Herstellung der Energiesparlampen nun mal hoeher ist, und diese oft in Laendern wie China, mit hohem Kohleanteil an der Energieversorgung hergestellt werden.”

    Energie wird nicht zu einem überwiegenden Teil CO2-frei erzeugt - wo leben Sie???
    Energiesparlampen sind nicht das Maß aller Dinge. Es gibt noch wesentlich effektivere Leuchtquellen. Deren Erforschung wird durch das Glühbirnenverbot vorangetrieben. In 10-20 Jahren gibt es vermutlich kaum noch Energiesparlampen. Zudem sparen diese trotz höherem Energieaufwand in der Gesamtbilanz deutliche Strommengen ein.

    Aber wie gesagt. Das Glühlampenverbot ist nur ein Nebenschauplatz. Mir ist völlig unklar, warum man daraus so ein Thema macht. Haben wir keine anderen Probleme?

  63. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 06:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Diese Übernahme von EU Gesetzen, das Überlassen von Staatsgewalt raus aus den Ländern in die EU rein ist mir in vielen Dingen ein Dorn im Auge”

    Auch das sind demokratische Prozesse. Gesetze werden nicht einfach übernommen, hierüber wird parlamentarisch entschieden. Es gibt ja auch Parteien, die sich für einen Austritt aus der EU einsetzen. Sie haben bei der Europawahl die Wahl! Mir gefällt bei der EU auch nicht alles.

    @ Multiverus

    “* Um Wahlen durchführen zu können, muss ein Wahlalter festgelegt werden. Das ist eine Notwendigkeit, keine Glaubensfrage.
    * Die Tempo 50 Regelung beruht auf der Notwendigkeit einer Festlegung - nicht auf Glaubensfragen.
    * Ein gesetzliches Regelwerk ist für jedes Gemeinwesen unverzichtbar, also keine Glaubensfrage.
    *Das FCKW-Verbot hatte keine Auswirkungen auf die persönliche Lebensgestaltung.
    * Die Hundesteuer ist eine gesetzliche Antowrt auf die Tatsache, dass die Leute nun einmal Hunde halten. Mit Glauben hat das nichts zu tun.

    Dagegen hat das Glühbirnen-Verbot eine völlig andere Qualität Es beruht auf einer ideologisch verfestigten Glaubensvorstellung, auf einer irrationalen Zukunftsangst.”

    “Das FCKW-Verbot hatte keine Auswirkungen auf die persönliche Lebensgestaltung”

    Och je Multiverus, fühlen Sie sich wegen dieser dummen Glühlampen in Ihrer Freiheit eingeschränkt? Was ist das für ein oberflächliches Leben, wenn man hieraus so ein Problem macht? Haben Sie sonst keine Probleme? Ich finde es gibt wirklich wichtigere Dinge als die Frage, welche Glühlampen ich benutze.

    Was wurde damals von vielen Autofahrern geschriehen, als der Katalysator und bleifreies Benzin eingeführt wurden. Fühlen Sie sich hierdurch heute noch in Ihrer Freiheit eingeschränkt? Auch an andere Glühlampen werden Sie sich schnell gewöhnen. In zwei Jahren denkt an die alten Glühlampen kein Mensch mehr! Ich finde diese Diskussion nur noch lächerlich. Hier wird ein Thema instrumentalisiert, um sich wieder irgendworan reiben zu können. Die eigentlichen Probleme dieser Welt liegen ganz woanders, sicherlich aber nicht bei den Glühlampen!

    Dass CO2 hauptverantwortlich für die globale Erwärmung ist, ist keine “irrationale Zukunftsangst” sondern Stand der Wissenschaft! Der Staat sieht die Reduzierung von CO2 als wichtige Notwendigkeit an, also werden Gesetze gemacht, die hierzu ihren Beitrag leisten. Sie können das anders sehen, aber Sie vertreten hier eine Minderheitsmeinung.

  64. Perlita

    am 20. Mai 2009 um 07:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,
    Ich bin nicht streng katholisch, meine Kinder sind nicht einmal getauft und meine Frau ist evangelisch. Wir sind nicht kirchlich getraut, leben also nach Kirchenrecht in “wilder Ehe”. Ich fürchte keinen Satan und keine Hölle. Ich mache mir allerdings Sorgen darum, dass die Welt aufgrund der “Dummheit” ihrer Bewohner vermeidbaren Schaden nehmen könnte.
    ————————————————-

    und

    ————————————————-

    Religionsunterricht finde ich gut und wichtig! Alle unsere Kinder besuchen den Religionsunterricht. Wir erziehen unsere Kinder christlich und haben auch engen Kontakt zur umliegenden katholischen und evangelischen Gemeinde. Ich selbst bin katholisch aber recht kritisch, was “meine” Amtskirche betrifft - wie viele andere Katholiken auch.

    ————————————————-

    irgendwie finde ich diese beiden von ihnen getätigten aussagen doch sehr widersprüchlich. also wenn ihnen religion und solcher unterricht gut und wichtig ist, verstehe ich nicht, wieso ihre kinder dann nicht getauft sind.

    sie springen wohl auch über jedes stöckchen, das man ihnen reicht……….

    @ krishagans

    da habe ich wohl die ironietags zu meinem betrag mit dem zwangsunterricht vergessen. aber, wie man sieht reicht schon ironie aus, um widerstpüchliche aussagen zu produzieren……………………

  65. Martin Klusmann

    am 20. Mai 2009 um 09:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Bibliothekar

    “Warum erinnern mich ihre Kommentare nur so sehr and die ehemals sehr beliebte Fernsehsendung “Der schwarze Kanal”? Möglicherweise ist’s der Sprachstil oder die Methode. Der Moderator war dafür sehr geachtet worden.”

    Den Sprachstil habeb ich weitgehend von Krishna Gans unternommen, allerdings unter bewusster Weglassung aller unflätigen Wörter, mit denen Krishna Gans um sich wirft.

    Für die Methoden, die bei Sudel-Ede ausgiebig zur Anwendung kamen sind doch in erster Linie die AGW-Leugner zuständig. Oder wer verdreht hier ständig die Aussagen in Quellen, die verwendet werden. Das war doch Edes Methode: Er hat Ausschnitte aus Westfernsehsendungen gezeigt, zum Teil den Ton ausgeblendet und sie dann mit einem eigenen, verlogenen Kommentar versehen.

    Genau das tun die AGW-Leugner doch laufnd auch. Sogar in diesem Forum finden sich eindeutige Beispiel dafür.

    @Thorsten

    „Autoritätsgläubigkeit erlebe ich bei Skeptikern … „

    (Ich habe Beck bewusst weggelassen).

    Du merkst sicher selber, dass mit dem Satz etwas nicht stimmt. Ein Skeptiker ist doch das Gegenteil von autoritätsgläubig. Wenn du mit “Skeptiker” AGW-Leugner sagst, passt dein Satz allerdings wieder.

    Aus diesem Grunde wende ich mich auch gegen diese Bezeichnung, die die AGW-Leugner für sich in Anspruch nehmen, um noch mehr Leute hinters Licht zu führen. Die sind nun beileibe keine Skeptiker, deshalb werde ich sie auch nicht so nennen.

    Dass Beck autoritätsgläubig ist, bezweifle ich eher. Ich kann mir beim besten Willen nciht vorstellen, dass Beck um die Unmöglichkeit seiner Thesen nicht weiß. Da ihm aber die meisten AGW-Leugner an den Lippen hängen und ihn wahrscheinlich auch noch für seine Aktivitäten bezahlen, wäre er schön dumm, wenn er diese Leute nicht ausnehmen würde. Die gebens gerne, sehen sie sich doch durch ihn bestätigt. Becks Methode ist zwar unehrlich, aber wie es scheint, ziemlich wikrungsvoll und für ihn einträglich. Geschuldet ist das der objektiv vorhandenen Autoritätsgläubigkeit der AGW-Leugner.

    @Andy Baumann

    Schön, dass du so auf der Höhe der Zeit bist und anlässlich einer aktuellen Debatte hier zu Artikeln verlinkst, die schon 2 Jahre alt sind. Ist ein Beleg dafür, dass AGW-Leugner von gestern sind.

    @KLA

    „I’m sorry, aber jemanden der vor AGW und den Folgen warnt UND GLEICHZEITIG Kernkraftgegner ist, den kann ich wirklich nicht ernst nehmen.“

    Ich hoffe, du erwartest nicht wirklich, mit solchen absurden Thesen ernst genommen zu werden!

    Zurzeit werden ca. 2,5% der Weltendenergie in Atomkraftwerken erzeugt, Tendenz stark fallend, d. h., in zum Beispiel 10 Jahren wird nicht nur der prozentuale Anteil von Atomstrom kleiner sein als heute sondern sogar die absolute Menge an Atomstrom, gemessen in kWh, wird kleiner sein als heute. Atomkraft hat ihre Zukunft bereits hinter sich, das kann jeder nachlesen, der sich nicht einseitig auf die Propaganda der Atommafia verlässt.

    „Mit Wiederaufbereitung, wie in Frankreich praktiziert, passt der Anteil eines 4-Personenhaushalts am “Atom-Muell” fuer 20 Jahre Stromversorgung in etwa in eine Tablettenampulle.“

    Gelle, du gehst mit ganz fest geschlossenen Augen durch die Welt. Fallen bei dir die Uran-Pellets vom Himmel?

    Hast du schon einmal davon gehört, dass beträchtliche Mengen von radioaktiven Abraum entstehen, wenn das uranhaltige Gestein (von Uranerz kann man gar nicht sprechen bei den mageren Gehalten von unter 1%) abgebaut wird? Und dass diese Bilanz im Laufe der Zeit immer schlechter wird, weil die höherwertigen Uranvorkommen bereits weitgehend erschöpft sind?

    Und ausgerechnet die Wiederaufarbeitung soll die radioaktive Abfallmenge verkleinern? Wo lebst du? Durch Wiederaufarbeitung wird das radioaktive Müllvolumen um ca. den Faktor 10 (in Worten ZEHN!) vergrößert, nämlich auf der Seite des schwach- und mittelaktiv belasteten. Die Atompropaganda gaukelt den Leuten aber vor, dass es weniger wird, weil die sich mit ihrer Aussage auf den hochaktiven Müll beschränken.

    Und von Halbwertszeiten verstehst du offenbar noch weniger. Plutonium, ein wesentlicher Bestandteil des radioaktiven Mülls hat eine HWZ von über 24.000 Jahren. Und dann ist es noch nicht weg, wie viele meinen, sonders die Hälfte von dem Teufelszeug ist immer noch da. Nach rund 50.000 ist immer noch ein Viertel vorhanden und so weiter.

    Dein 1 GW AKW erzeugt pro Jahr einen radioaktiven Abfallberg, der in die zigtausende von Tonnen geht, radioaktiv wohlgemerkt und damit nicht vergleichbar mit “normalem” Müll.

    „Allein in der Kohlenasche ist mehr Uran und Thorium enthalten als ein gleich grosses Kernkraftwerk in einem Jahr verbraucht.“

    Ach ja? Dann wäre es doch eine brilliante Idee, anstatt mühsam Uran in riesigen Minen abzubauen, einfach die Asche aus den Kohlekraftwerken aufzubereiten. Das hätte sogar den Vorteil, dass die Kohlekraftwerke sogar noch Geld dafür bezahlen würden, wenn man ihnen die Entsorgung der Asche abnimmt. Und das würde dann vielleicht sogar die Chance bieten, dass Atomstrom dann “endlich” preisgünstig würde.

    „Im Grunde sind es Kernkraftgegner, wie Herr Thorsten, die den Ausbau der Kernkraft in den letzten 30 Jahren in vielen Laendern verhindert haben und damit mit fuer die Hauptlast der CO2 Belastung der Atmosphaere verantwortlich sind. „

    Das ist nun der Gipfel des Schwachsinns. Die ATomkraft hat sich selbst das Wasser abgegraben, durch die vielen Skandale, Harrisburg, Tschernobyl, und die vielen Tausend ungenannten Störfälle, die sich regelmäßig überall ereignen.

    In Japan liegt zurzeit das größte AKW der Welt still (seit 2007), weil ein Erdbeben, das stärker ausgefallen ist als die Planer der Anlage berücksichtigt haben, schwere Schäden hervorgerufen hat. Es ist nicht sicher, ob das Ding je wieder in Betrieb geht.

    Olkiluoto 3, das so hoch gelobte europäische Projekt, ist inzwischen wegen eklatanten Pfusches mindestens 3 Jahre hinter Plan zurück, die Baukosten sind jetzt um mindestens 50% überschritten, am Ende könnten es weit über 100% sein. Falls man nicht vorher so schlau ist und den Bau dieses Schrottreaktors ganz einstellt.

    So sieht die Lage der Atomwirtschaft in Wirklichkeit aus.

    Wer in einer Klimadebatte Atomkraft als mögliche Lösung des CO2-Problems anführt, wer überhaupt Aomkraft mir CO2-Einsparung in Zusammenhang bringt, hat weniger Ahnung als gar keine!

    Informier’ dich erst einmal aus zuverlässigen Quellen und wenn du dann ein bisschen mehr weißt, kriegst du wahrscheinlich einen ziemlich roten Kopf über den ganzen Unsinn, den du hier abgelassen hast.

    Eine wunderbare Informationsquelle ist diese website der IAEA, also der International Atomic Energy Agency, die sollte selbst für verkappte Atomfetischisten völlig unverdächtig sein (da kann mich keiner bezichtigen, ich würde mich einseitig nur bei Atomkraftgegnern informieren, wenn überhaupt noch jemand für Atomkraft einsteht, dann sind sie das, andererseits sind sie gehalten, Daten ungefälscht herauszugeben, deshalb können sie nicht viel beschönigen):

    http://www.iaea.or.at/programmes/a2/

    Guck dir einfach mal diverse Daten an: Wie viele AKWs sind 2008 in Betrieb gegangen? NULL!

    Sehr aufschlussreich ist die Altersverteilung der 436 in Betrieb befindlichen Anlagen (nanu, das waren doch schon einmal mehr?). Findest du unter: World Summary - Operational by Age.

    Zum Beispiel sind mehr als die Hälfte aller AKWs schon älter als 25 Jahre, viele davon werden in den nächsten Jahre abgeschaltet werden, ohne dass ihnen entsprechende Neubauten gegenüber stehen.

    Wenn du dir die Betriebsdaten einzelner Analgen ansiehst, wirst du feststellen, dass eine große Anzahl von ihnen schon mal ein halbes, ganzes oder auch mehrere Jahre zwischendurch vom Netz gegangen ist. Brauchte man deren Strom etwa nicht? Nein, es waren Störfälle und Ausdecken von Pfusch, die zu längerem Abschalten führten.

    Ich fürchte aber, nach dem Besuch der Seite wirst du vieles, was dir deine bisherigen Propagandaquellen eingetrichtert haben, auf den Müllhaufen der Geschichte werfen müssen. Wenn du aber lieber an deinen Vorurteilen festhalten willst, dann besuche die Seite lieber nicht: die Wahrheit kann manchmal schmerzlich sein.

    So nun langt’s. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an, Leuten, die von dem, worüber sie reden, null Ahnung haben, ihr Informationdefizit zu beseitigen.

  66. Can

    am 20. Mai 2009 um 09:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr gerne verweise ich auf diesen vielseitigen Artikel incl. den Kommentaren.

  67. perlita

    am 20. Mai 2009 um 10:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Liberaler,

    ich kann nur hoffen, daß sie, genau wie ich, die ironietags vergessen haben……

  68. Rudolf Kipp

    am 20. Mai 2009 um 10:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Für Sie stellt also der Zwang künftig ausschließlich Energiesparlampen zu benutzen keinene Eingriff in Ihre Freiheit dar?

    Das beurteile ich anders. Ich selbst habe schon vor Jahren in meinem Haushalt an sämtlichen Stellen an denen diese sinnvoll war herkömmliche Glühlampen gegen ESL ausgetauscht. Das war meine freie Entscheidung, die ich getroffen habe, weil diese Lampen Energie und Kosten sparen. Ausgenommen habe ich allerdings manche Wohnraumbereiche, wie z.B. meine Nachttischlampe. Und zwar, weil das kalte Lichtspektrum der ESL von mir als äußerst ungemütlich empfunden wird und wenn ich abends noch lese zu Einschlafstörungen führte.

    Jetzt könnten Sie natürlich anführen, dass die Einsparung von Energie wichtiger wäre als meine Lebensqualität. Aber wie weit wolen Sie da gehen. Konsequenterweise müsste ich dann meine Schlafzimmerbeleuchtung ganz abschaffen und abends im Schein von einer solarbetriebenen LED-Taschenlampe lesen. das geht schließlich auch. Oder ganz konsequent sollten wir demnach alle bei Sonnenuntergang ins Bett gehen. Und uns statt unsere Wohnungen zu heizen besser in warme decken hüllen.

    Und außerdem gibt es noch viele Stellen, an denen der Einsatz von ESL überhaupt nicht sinnvoll ist. Dort etwa, wo immer nur kurz Licht gebraucht wird wie m Abstellraum im Keller oder im Hausflur. Ich habe mal in einem Haus gewohnt, in dem der Hausflur mit ESL beleuchtet war. Weil diese Dinger einige Minuten brauchen, bis sie vernünftig leuchten, war es dort immer halbdunkel. Und dadurch dass die Lampen häufig aus- und wieder eingeschaltet wurden, gaben sie auch sehr schnell den Geist auf. Da wurde weder Geld noch Energie gespart.

    Genauso sinnlos sind ESL bei vielen Außenanwendungen, weil niedrige Temperaturen Gift für sie sind. Es dauert dann ewig, bis sie halbwegs ihre vole Leuchtsärke erreichen.

    Ich persönlich empfinde den Zwang eine an vielen Stellen sinnlose Technologie einzusetzen, welche für mich weder Geld noch Energie spart tatsächlich als erhebliche Einschränkung meiner persönlichen Freiheit.

    Sie aber werden vermutlich noch Beifall klatschen, wenn demnächst Nachts wieder Verdunkelung befohlen wird.

  69. Krishna Gans

    am 20. Mai 2009 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusman
    Du verwechselst mal wieder Aktion und Reaktion.
    Als Du Dich hier bei Readers eingeführt hast, sagen wir mal, da war Rambo ein Waisenknabe gegen, Sudel-Ede hatte eigentlich schon gepaßt.

    @Thorsten
    Deine CO2 Klimaerwärmungsideen sind fern davon Tatsachen zu sein.

  70. Krishna Gans

    am 20. Mai 2009 um 12:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Zum Thema Ökostrom:

    Das Mainzer Kohleheizkraftwerk sei aber nötig, um die Netzstabilität in der Region zu sichern. Der Strom, der in Mainz aus jeder Steckdose komme, komme physikalisch gesehen vom Kraftwerk auf der Ingelheimer Aue. Kaufmännisch betrachtet könne die Entega Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken beziehen und damit bei ihren Kunden mit Öko-Strom werben.

    http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/6864067.htm

    Weißt Du wie man sowas nennen sollte ?
    Betrug, denn das ist nicht nur in Mainz so.

    Das ist “homöopathischer Ökostrom” ® ©
    oder ökologischer Strom in homöopathischen Dosen, somit eigentlich apothekenpflichtig.

  71. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 12:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Was den Begriff “Skeptiker” betrifft teile ich ihre Meinung.

    Was die Autoritätsgläubigkeit betrifft, so meinte ich nicht, dass Herr Beck autoritätsgläubig ist sondern eine Vielzahl seiner Anhänger. Er kann ihnen vorsetzen was er will, es wird kritiklos gegessen! Das nenne ich autoritätsgläubig! Ähnliche Autoritätsgläubigkeit zeigen viele AGW-Leugner gegenüber Singer, Thüne, Gerlich, u.a.

  72. Bibliothekar

    am 20. Mai 2009 um 12:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Klusmann

    Ich bin mir nicht ganz klar, welche Rolle Sie hier eigentlich spielen wollen.
    Sind Sie Diskutant und Teilnehmer hier, dann können Sie nicht gleichzeitig Schiedrichter sein.
    Wollen Sie hier aber Schiedrichter sein, dann können Sie nicht gleichzeitig Diskutant sein und müßten zudem noch mitteilen, wer oder was Sie hier zum Schiedsrichter berufen hat.

    Mein Vergleich mit Sudel-Ede hat weiterhin bestand.

  73. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 12:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Perlita

    “verstehe ich nicht, wieso ihre kinder dann nicht getauft sind”

    Weil wir das unsere Kinder später selbst entscheiden lassen möchten, ganz einfach! Das ist einfach eine persönliche Entscheidung, die absolut nicht im Widerspruch zu dem steht, was ich davor vorgetragen habe!

  74. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 13:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Für Sie stellt also der Zwang künftig ausschließlich Energiesparlampen zu benutzen keinene Eingriff in Ihre Freiheit dar?”

    Nein, ich finde diese Frage lapidar und nebensächlich. Wenn damit Energie gespart wird, ist das für mich o.k. und ich mache mir keine weiteren Gedanken darüber. Es besteht ja auch kein Zwang für Energiesparlampen, es besteht nur ein Verkaufsverbot für Glühlampen. Ob ich jetzt Energiesparlamen, Halogenlampen, LED-Lampen, Leuchtstofflampen o.a. benutze, ist mir doch freigestellt. Das Alternativangebot ist groß und wird sich weiter vergrößern! Ich sehe absolut nicht, wo hier Ihre Freitheit unzumutbar eingeschränkt wird.

    Ähnliche Beispiele für gesellschaftliche Regeln habe ich benannt. Das Glühlampenverbot wurde im Parlament verabschiedet, es ist also eine demokratische Entscheidung gewesen. Ähnliche Entscheidungen gibt es allerorten: Umweltzonen in Städten verbieten das Befahren mit schadstoffintensiven Autos, Baumschutzsatzungen verbieten das Fällen bestimmter Bäume, das Anleingebot für viele Hunde ist ebenfalls eine einschränkende Regelung, über die sich viele Hundehalter aufregen (”MEIN Hund tut nichts Böses…”)…. das Glühlampenverbot ist nun eine wirklich lapidare Regelung, die ich gar nicht als Einschränkung empfinde. Aber AGW-Leugner haben hier wieder ein Streitthema gefunden, welches sich gut hochstilisieren lässt. Einfach nur lächerlich! Haben Sie keine anderen Sorgen, Herr Kipp?

  75. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 13:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Das Mainzer Kohleheizkraftwerk sei aber nötig, um die Netzstabilität in der Region zu sichern. Der Strom, der in Mainz aus jeder Steckdose komme, komme physikalisch gesehen vom Kraftwerk auf der Ingelheimer Aue. Kaufmännisch betrachtet könne die Entega Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken beziehen und damit bei ihren Kunden mit Öko-Strom werben.”

    …sagt der Kraftwerksbetreiber, der mit dem Kohlekraftwerk viel Geld verdienen will. Es ist vielfach widerlegt worden, dass die Netzstabilität auch mit EE gesichert werden kann.

    Natürlich ist Strom aus norwegischen Wasserkraftwerken Ökostrom. Niemand kann erwarten, dass der von ihm gekaufte Ökostrom auch in seine Steckdose fließt. Für jede kWh Ökostrom die ich kaufe, verpflichtet sich der Verkäufer, diese Menge in das deutsche Stromnetz einzuspeisen. Das kann auch Wasserkraftstrom aus Norwegen sein. Dadurch erhöht sich der Anteil von Strom aus EE im Netz, der Bedarf konventionellen Stroms wird so nach und nach verdrängt und vermindert. Was ist daran Betrug?

    Auch mir ist klar, dass mein Strom aus dem benachbarten Kohlekraftwerk kommt, obwohl ich Ökostrom gekauft habe. Das ist aber völlig egal. Mein gekaufter Ökostrom erhöht denm Anteil EE im deutschen Netz, und das ist entscheidend!

  76. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 13:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Und zwar, weil das kalte Lichtspektrum der ESL von mir als äußerst ungemütlich empfunden wird und wenn ich abends noch lese zu Einschlafstörungen führte.”

    Es gibt längst Energiesparlampen mit warmem Licht.

    Es gibt Halogenlampen mit warmem Licht.

    Es gibt bereits die ersten LED-Lamps mit warmem Licht.

    Wo ist das Problem?

  77. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 13:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    Ich schrieb: “Es ist vielfach widerlegt worden, dass die Netzstabilität auch mit EE gesichert werden kann.”

    Sollte aber heissen: Es ist vielfach belegt worden, dass die Netzstabilität auch mit EE gesichert werden kann!

  78. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 13:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    So funktioniert die Einspeisung und der Bezug von Ökostrom am Beispiel der Elektrizitätswerke Schönau:

    http://www.ews-schoenau.de/sauberer-strom/stromherkunft.html

    (5 Seiten)

  79. Krishna Gans

    am 20. Mai 2009 um 13:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Was auch immer Du schreiben magst:
    das ist “Ökostromhomöopathie” ™ ©
    was da betrieben wird, Augenwischerei und nahe an der Grenze zum Betrug.
    Dein Ökostrom kommt aus dem Kohlekraftwerk und Dir ist es egal.
    Scheinheiliger geht nicht - ist aber typisches ÖK-Verhalten.

  80. Tenner

    am 20. Mai 2009 um 13:58 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das Grundgesetzt §1 wird auch leicht verändert: Die Würde jedes klimaverträglichen Menschen ist unantastbar. Die der Großtransformatoren im PIK noch unantastbarer.

  81. Andy Baumann

    am 20. Mai 2009 um 14:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Also bei den Halogenstrahlern muss ich Thorsten recht geben, aber die “natur” einer Halogenlampen ist auch eher warm (glaub um die 3000K), wenn werden sie auf kalt getrimmt. Und das Spektrum ist dem einer herkömmlichen Glühlampe sehr sehr ähnlich. Nicht diskontinuierlich wie Röhren Esl …. Ich benutze eigentlich nur Halogen (Haus Bj 1992 - da war das gerade in). Ok ausgenommen eine 60 Watt Glühbirne in so einer oldstyle Schreibtischlampe die mehr als Deko dient, eine 60 Watt Birne in einem Raum (s.u.) und einen LED Spot für heiden Geld und schlechter Lichtausbeute (1,2 Watt Taglicht).

    Meine letzte Erfahrung mit ESL Lampen vor 2 Wochen war bescheiden, ein dunkler Raum den ich desöfteren für kurze Zeit betreten muss. Meine Freundin hatte ein Marken ESL (OSRAM DULUXSTAR Mini Globe..übrigens auch warm-weiss…die von Osram sagen wahrsheinlich auch zu beige Ocker) gekauft, eh die überhaupt bisschen was aus geleuchtet hatte war ich schon wieder raus nach 2 Minuten war sie ziemlich hell, aber warm war das nicht und irgendwie auch unangenehm.

    Mich trifft das Glühbirnenverbot nicht, halt es aber für Gängelung zumal es keinen keinen vorgeschobenen Nutzen haben wird. Reiner Aktionismus und das meint sogar das PIK wie ich oben schon schrieb.

  82. E.U.Mueller

    am 20. Mai 2009 um 14:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Hier wird Ökostrom zertifiziert:
    http://www.energie-vision.de/?show=anbieterliste
    Herkunft in der Regel also zu über 80% Wasserkraft, meist aus Norwegen,
    der Rest nach EEG.
    Frage 1: Wie hoch ist der EEG-Anteil bei “konventionellem” Strom?
    Frage 2: Was ändert sich bzgl. der Stromproduktion, wenn die Wasserkraftwerke
    10 Jahre und älter sind?
    Frage 3: Woher bezieht Norwegen den selbstbenötigten Strom, wenn es seinen
    “sauberen” Strom verkauft? - vielleicht von deutschen KKW (2,5ct/kWh)?

  83. Rudolf Kipp

    am 20. Mai 2009 um 15:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Es gibt längst Energiesparlampen mit warmem Licht.

    Es gibt Halogenlampen mit warmem Licht.

    Es gibt bereits die ersten LED-Lamps mit warmem Licht.

    Bei den Halogenlampen stimme ich Ihnen zeu, diese können tatsächlich manchmal ein recht angenehmes Licht haben. Davon nutze ich auch enige in meinem Haushalt.

    Bei den ESL und den LED-Lampen sind meine Erfahrungen ganz andere. Hier wird versucht durch passende Leuchtstoffe ein warmes Lichtspektrum zu immitieren. Dies kann aber schon wegen der Funktionsweise dieser Lampen nicht funktionieren. Schließlich beruht die Energieerparnis ja genau darin, dass nur ein kleiner Teil des Lichtspektrums und kein Kontinuum wiedergegeben wird.

    Und was noch bleibt ist, dass ESL für viele Einsatzgebiete einfach schlechter geeignet sind als konventionelle Glühirnen (siehe meinen Beitrag wieter oben).

    Und jetzt wird durch den Verbot der Glühbirnen den Herstellern der ESL auch noch jeglicher Anreiz für Verbesserungen der Lichtqualität im verglich zu Glühlampen genommen. Schließlich ist der beste Motor für solche Entwicklungen Konkurrenz. Dadurch dass ESL auf vielen Gebieten eine politisch bestimmte Monopolstellung bekommen fällt diese weg.

    Nicht vergessen sollte man auch, dass durch das Verbot maximal eine Einsparung von 1% im privaten Stromverbrauch zu erreichen ist. Im gewerblichen Bereich werden an den meisten Stellen schon seit Ewigkeiten fast ausschließlich Leuchtstoffröhren eingesetzt. Hier ist das Einsparpotenzial nahezu null.

    Was mich allerdings am meisten aufregt ist, dass eben solche Eingrife die zu minimalersparnis bei maximalem Aufwand führen, von vielen sogenannten Umweltschützern am meisten propagiert werden.

    Dort wo man richtig Energie und Rohstoffe einsparen könnte, wie etwa beim Bau neuer effizienter Kohlekraftwerke, wird jede Entwicklung aus ideologischen Gründen blockiert.

  84. Jan van Winried

    am 20. Mai 2009 um 15:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    Diese Art von Ökofanatismus hat mir schon immer Angst gemacht. Nur Tierfanatiker sind noch schlimmer. Und wie immer an dieser Stelle meine Warnung: Wählt NICHT grün! Schützt Eure Umwelt - insbesondere vor Fanatikern!

    Darüber hinaus sollte überlegt werden (sofern noch nicht geschehen), ob Artikel zum Klimathema nicht grundsätzlich vom Ranking der meistkommentierten Artikel ausgeschlossen werden. Diese Kommentarstränge sind ja fast unerträglich …

  85. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 19:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ E. Müller

    “Was ändert sich bzgl. der Stromproduktion, wenn die Wasserkraftwerke
    10 Jahre und älter sind?”

    Sie sollten meinen Link schon richtig lesen. Dort heisst es:

    “Unsere Wasserkraft stammt zu 100% aus Anlagen, die zum Zeitpunkt der Versorgungsaufnahme nicht älter sind als sechs Jahre (Kriterium Ökoinstitut für Neuanlagen). Die EWS fördern zusätzlich neue, ökologische Stromerzeugungsanlagen durch den im Stromtarif enthaltenen Sonnencent. Bis Januar 2009 konnten so bereits rund 1300 Neuanlagen entstehen.”

    D.h., jeder neue Kunde indiziert den Bau neuer Kraftwerke aus EE. Neue Kraftwerke verändern nicht die Stromzusammensetzung eines Landes zu Gunsten konventioneller Energie. Ökostrom indiziert viel mehr den Neubau umweltfreundlicher Anlagen!

    Damit wäre auch Frage 3 beantwortet.

  86. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 19:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Und jetzt wird durch den Verbot der Glühbirnen den Herstellern der ESL auch noch jeglicher Anreiz für Verbesserungen der Lichtqualität im verglich zu Glühlampen genommen.”

    Das ist eher genau anders herum. So lange es herkömmliche Glühlampen gibt, besteht bei vielen Verbrauchern gar nicht das Bedürfnis nach warmleuchtenden alternativen Lampen mit natürlichem Lichtspektrum. Fällt die Glühlampe weg, werden viel mehr Verbraucher nach warmlichtigen Alternativen suchen. Diejenigen Hersteller sind im Vorteil, die schnell vergleichbare Lampen auf den Markt bringen. In Zeiten, in denen sich 80 % der Verbraucher keine Gedanken über Alternativen machen, besteht wenig Anreiz auf Innovation.

    Ich wette mit Ihnen Herr Kipp, dass es in 5-10 Jahren vergleichbar warmlichtige energiesparsame Lampen (nicht unbedingt heutige “Energiesparlampen”) auf dem Markt gibt, deren Entwicklung mit der Glühlampenkonkurrenz deutlich länger gedauert hätte!

    Mir persönlich reicht das schon heute auf dem Markt befindliche Angebot an Leuchtmöglichkeiten für meine Bedürfnisse voll aus. Wir haben schon seit 10 Jahren ausser im Vorratskeller im ganzen Haus keine einzige Glühlampe mehr!

  87. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 19:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Dein Ökostrom kommt aus dem Kohlekraftwerk und Dir ist es egal.”

    Was ist das für ein kindischer Vorwurf, Krishnag. Mir ist das nicht egal.

    Der von mir verbrauchte Strom wird zeitgleich als Ökostrom ins deutsche Stromnetz eingespeist. Ich sorge also dafür, dass SIE Krishnag etwas mehr Ökostrom als bisher beziehen!

    Die Gesamtbilanz zählt. Für den Kohlestrom in meiner Steckdose bin ich somit nicht mehr verantwortlich, den haben Sie zu verantworten!

  88. Martin Klusmann

    am 20. Mai 2009 um 20:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Was die Autoritätsgläubigkeit betrifft, so meinte ich nicht, dass Herr Beck autoritätsgläubig ist sondern eine Vielzahl seiner Anhänger. Er kann ihnen vorsetzen was er will, es wird kritiklos gegessen! Das nenne ich autoritätsgläubig! Ähnliche Autoritätsgläubigkeit zeigen viele AGW-Leugner gegenüber Singer, Thüne, Gerlich, u.a.

    Ich denke, da gehen wir voll konform. Ich hatte allerdings in meinem Posting auch schon gesagt, dass ich Beck nicht für autoritätsgläubig halte sondern dass er die Leichtgläubigkeit der AGW-Leugner für seine (finanziellen?) Zwecke ausnutzt. und die scheinen es tatsächlich nicht zu merken, dass der Typ sie laufend hoch nimmt. Sie huldigen ihm noch.

  89. Krishna Gans

    am 20. Mai 2009 um 20:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Der von mir verbrauchte Strom wird zeitgleich als Ökostrom ins deutsche Stromnetz eingespeist. Ich sorge also dafür, dass SIE Krishnag etwas mehr Ökostrom als bisher beziehen!

    Was geht es Dich an, was ich für Strom kriege ?
    Mehr als homöopathisch ?

    Die Gesamtbilanz zählt. Für den Kohlestrom in meiner Steckdose bin ich somit nicht mehr verantwortlich, den haben Sie zu verantworten!

    Ich ?
    Hast Du sie noch alle ?
    Motz Deinen Lieferanten an, Deine Regierung, Bürgermeister was weiß ich.
    Ich liefere Dir keinen Strom, wenn dann gerade sovielm das Du Deine LED Taschenlampe aufladen kannst.
    Ich glaube echt jetzt hackt’s.

  90. Rudolf Kipp

    am 20. Mai 2009 um 20:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Sie glauben an eine Förderung von Innovationen durch das Ausschalten einer Konkurenzsituation? Sie haben wirklich abenteuerliche Vorstellungen vom Funktionieren eines Marktes. Mit der gleichen Berechtigung hätte man 1900 die Pferdefuhrwerke verbieten müssen, um die Entwicklung des Automobils zu beschleunigen.

    Es ist ja schön für Sie, dass Ihnen die heute verfügbaren Energiesparlampen völlig ausreichen. Allerdings beurteilt die Mehrzahl der Menschen die ich kenne das vollkommen anders. Bislang konnte jeder Verbraucher sich seinen Vorstellungen und Bedürfnisen entsprechend für Glühbirnen, oder für die Alternativen entscheiden. Das nennt man Vielfalt und diese Zeichnet die Wirtschaft in einer freien Gesellschaft aus.

    Was hier jedoch passiert ist, dass Politiker für die Konsumenten entscheiden, was gut für sie ist. Und wie nannte man noch einmal di Wirtschaftsform, wo nicht der Konsument, sondern der Staat bestimmt, was die Menschen wirklich wollen?

    Die ganze Absurdität der Situation wird noch deutlicher, wenn man sich vor Augen hält, dass diese Verbot zu keinen messbaren Veränderungen beim Gesamtstromerbrauch führen wird und erst recht keinen Einfluss auf das Klima hat.

  91. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 21:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Die ganze Absurdität der Situation wird noch deutlicher, wenn man sich vor Augen hält, dass diese Verbot zu keinen messbaren Veränderungen beim Gesamtstromerbrauch führen wird und erst recht keinen Einfluss auf das Klima hat.”

    Das behaupten Sie. Können Sie das belegen?

    Die Umweltzonen in den Städten haben nachweislich auch zu einer messbaren Feinstaub- und Abgasreduzierung geführt. Dies hatte die Autolobby vorher bestritten und behauptet, Umweltzonen hätten keinerleri Wirkung.

  92. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 22:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Sie glauben an eine Förderung von Innovationen durch das Ausschalten einer Konkurenzsituation?”

    Konkurrenzsituation bei Hausbeleuchtung???

    Welchen Grund gibt es denn -ausser man ist idealistischer Energiesparer- von einer billigen Glühlampe auf eine Energiesparlampe umzusteigen? Das war doch gerade der Grund, warum nur wenige Menschen auf Energiesparlampen umgestiegen sind - Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit -. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!

    Durch die Wegnahme dieses bequemen Weges und der eingefahrenen Gewohnheiten müssen sich viele Menschen doch ERSTMALIG Gedanken über Alternativen machen. Dadurch wird die Konkurrenzsituation doch erst geschaffen.

  93. Andy Baumann

    am 20. Mai 2009 um 22:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    ähhhm zum Feinstaub

    http://www.faz.net/s/Rub1DABC609A05048D997A5F315BF55A001/Doc~E6B2F6B603A934F949B6CE91E247EB849~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  94. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 22:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Andy Baumann

    http://www.cottbus.de/buerger/rathaus/rathauszeitung/archiv/rathauszeitung_IV_quartal_2008/rathauszeitung_16_12_08/umweltzonen_zeigen_wirkung_-_feinstaub_muss_vor_allem_an_der_quelle_bekaempft_werden,255031741.html

    http://www.winnehermann.de/umwelt/umwelt/080214_WH_argumentation_gruene_fuer_umweltzone.pdf

    http://www.rp-online.de/public/article/auto/verkehr/696857/Weniger-Schadstoffe-in-Berliner-Luft.html

    Dort wo die Umweltzone konsequent durchgesetzt wiird, bringt sie auch was. Halbherzige Umweltzonen bringen wenig.

  95. Rudolf Kipp

    am 20. Mai 2009 um 22:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Einluss der ESL auf den Stromverbrauch der privaten Haushalte: Maximal 1%. Einfluss auf den industriellen Stromverbrauch: Kaum vorhanden, weil in Industriebetrieben und Büros ohnehin schon längst (sinnvollerweise) Leuchtstoffröhren eingesetzt werden. Glühbirnen in Büros und Produktionsstätten müssten Sie mühsam suchen. Außerdem ist der Anteil der Beleuchtung am Stromverbrauch ohnehin minimal im Vergleich zum Verbrauch der Produktionsanlagen.

    Was für eine Verlangsamung der Erwärmung selbst mit den Daten des IPCC als Berechnungsgrundlage eine Reduktion des Stromverbrauches der Privathaushalte um 1% bringen würde können Sie gerne selbst ausrechnen. Als kleine Starthilfe: Falls das Kyoto-Protokoll vollständig umgesetzt würde, hätten wir eine “verringerung” der Erderwärmung bis 2100 um eta 0,1 °C. Oder anders ausgedrückt: Die Erwärmung die wir ohne Kyoto im Jahr 2100 hätten würde dann bis 2107 herausgezögert (7 Jahre!). Das alles natürlich unter der Annahme, das das IPCC mit seinen Annahmen recht hat.

    Wir beide haben das ganze auch schon einmal hier durchgekaut (genauer hier). Sie scheinen ein sehr schlechtes Gedächtnis zu haben.

    Und, wie groß war denn nach Ihrer Information die Verringerung der Feinstaubbelastung durch di Einführung der Umweltzonen? Da bin ich schon mal gespannt.

  96. Thorsten

    am 20. Mai 2009 um 22:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ alle

    Was wurde hier in den letzten Monaten über die unglaubliche “Subventionierung” von Solarstrom baldavert.

    Und nun:

    http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/solarstrom-wird-konkurrenzfaehig/

    Ohne EEG wären wir heute sicherlich nicht so weit!

  97. Martin Klusmann

    am 20. Mai 2009 um 23:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Das behaupten Sie. Können Sie das belegen?

    Das glaube ich kaum, denn der gute Herr Kipp hat überhaupt kein Verhältnis zu quantitativen Zusammenhängen und für solche Leute ist diese Welt einfach zu komplex.

    So bastelt er sich halt etwas zurecht, was er mit seiner eingeschränkten Weltsicht gerade noch bewältigen kann. Das hat dann zwar mit der realen Welt nichts mehr zu tun, aber für einen AGW-Leugner reicht es halt.

  98. Ex-Öko

    am 20. Mai 2009 um 23:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Sie haben offensichtlich den Greenpeace-Verkündungs-Ehrenauftrag oder handeln ohne Auftrag, dafür um so fanatischer.
    Sie haben von nichts Ahnung, weder von Technik, noch von Wirtschaft, noch von Gesellschaft.
    Aber konkret zum Thema Glühlampenverbot. In meinem Haus gibt es genau 3 ESL, die den ganzen Abend an sind. Weitere 40 sind und bleiben Glühhbirnen, weil ich besser berechnen kann was wirtschaftlich und sinnvoll ist. Sie ersetzen sowas grundsätzlich durch Ideologie. Wohlgemerkt: Ich habe noch mindestens 5 ESL rumliegen, die aber nicht eingesetzt werden, weil es grober Unfug (Einschaltdauer, Temperatur u.ä.) wäre. Da ich mich weder von der EU noch von Gutmenschen wie Ihnen noch vom Herrgott oder Teufel zu irgendwas zwingen lasse, habe ich schon vor Wochen meinen Lebensvorrat an Glühbirnen in den z.Z. vorhandenen Formen (150 Stück, reicht für 40 Jahre) bei www.guehlampenshop.de eingekauft. Für den Preis hätte ich ca 10 OSRAM-ESL bekommen, die nicht 40 Jahre halten würden.

    Glühbirnen verschwenden trotz ihres Wirkungsgrads keine Energie. Die Abwärme kommt fast überall der Raumheizung zugute (ist etwas teurer bezahlt), dafür spart man noch durch die gefühlte Wärme Heizenergie, weil man nicht wegen ätzendem ESL-Licht fröstelt. Im Sommer ist die Abwärme zwar verloren, dafür ist die Einschaltdauer ja auch um Stunden geringer.

    Sie können meinetwegen auch noch für Ihren Kühlschrank LED-Leuchten anschaffen, um 10 Milliwattstunden im Jahr zu sparen, aber denkende Menschen werden Sie niemals überzeugen.

    Eigentlich sind Sie höchst wertvoll. Nämlich als Schreckgespenst dessen, was noch auf uns zukommt. Sie werden mehr Leute vom AGW-Glauben heilen, als Ihnen lieb ist.

    Ihre Vorstellung von Innovation durch Konkurrenzverbot ist dermaßen lachhaft. Haben Sie jemals einen Cent in der Industrie verdient? Garantiert nicht. Sie leben offensichtlich von meinen Steuern. Haben also von Wertschöpfung soviel Ahnung wie die Kuh von der Melkmaschinentechnik.

    Auch zu allen anderen Punkten: EE, Ökostrom, Feinstaub usw.könnte ich Ihnen zeigen, daß Sie ein schwafelnder, irregeleiteter Gutmensch mit katastrophalen Zielen sind. Soll aber erstmal reichen. Ich will Sie ja nicht vertreiben….Zur Belustigung sollten Sie uns erhalten bleiben.

  99. Krishna Gans

    am 20. Mai 2009 um 23:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Das war doch gerade der Grund, warum nur wenige Menschen auf Energiesparlampen umgestiegen sind - Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit -. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht!

    Du erzählst wie üblich viel Mist.
    Seit es bei Aldi ESL im Angebot gibt sind die Ruck Zuck ausverkauft, das schon seit Jahren. Ich selbst, ein verteufelter “Klimarealist” habe seit Jahren ESL im Einsatz wo es sinnvoll ist, teilweise Halogen, allerdings 20W, das ist recht viel.
    ESL sind defintiv noch in keinster Weise ausgereift, es fehlt Ersatz für helle Beleuchtung, es fehlt die “sofortige” Helligkeit, die reaktionslosigkeit, die Qualitätstreuung ist viel zu groß, kurz, es fehlt an allen Ecken und Enden, mangels des fehlenden Drucks durch Alternativen ist nicht zu erwarten, daß sich da schnell was ändert.
    Die Einführung des KAT als Beispiel / Vergleich zu den Glühbirnen anzubringen ging natürlich auch daneben, denn es besteht keine Umrüstpflicht für Altautos, ich konnte mir jederzeit alternativ einen gebrauchtes Auto ohne Kat kaufen, ich war nict dazu gezwungen, Diesel & Gas standen als Alternativen offen.
    Also, wie immer viel rostiges Blech aus der Ök-EEG Ecke ohne Substanz.

    Durch die Wegnahme dieses bequemen Weges und der eingefahrenen Gewohnheiten müssen sich viele Menschen doch ERSTMALIG Gedanken über Alternativen machen. Dadurch wird die Konkurrenzsituation doch erst geschaffen.

    Welche großartigen Alternativen sollen denn das sein ? Es gibt keine echten Alternativen, die den Namen verdienen.
    LED ist keine, Leuchtstofflampen gehören bestenfalls in den Keller, und überall Halogen ist ebenfalls nicht das Gelbe vom Ei, da die “Ersparnis” so hoch nun nicht ist. Außerdem geht da auch viel in Wärme “verloren” und zur 100 - 200 Watt Birne gibt es eben überhaupt keine Alternative.
    Die “Konkurrenzsituation” heiß letztendlich ESL Ja/ Nein, na toll.
    Freier Markt ist Euch doch sowieso ein Dorn im Auge, gebt es wenigstens zu statt immer so geschwollen dumm drum herum zu fabulieren.

  100. Krishna Gans

    am 20. Mai 2009 um 23:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Ich denke mal die Sonnenenergieblase platzt so schnell, wie der Bedeckungsgrad der Bewölkung in näherer Zukunft wahrscheinlich dank der fast Nullaktivität der Sonne zurück gehen wird.
    Wie dank versteckter Subventionen die Solarenergie gepuscht wird wissen wir alle, nur Ihr Thorstens gebt es nicht zu.
    Müßte dort reel kalkuliert werden würde sich kein Mensch diese Importware aid dem fernen Osten aufs Dach bauen lassen.

  101. Liberaler

    am 21. Mai 2009 um 01:08 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    “D.h., jeder neue Kunde indiziert den Bau neuer Kraftwerke aus EE. Neue Kraftwerke verändern nicht die Stromzusammensetzung eines Landes zu Gunsten konventioneller Energie. Ökostrom indiziert viel mehr den Neubau umweltfreundlicher Anlagen!”

    ;-)))) Wie naiv kann man sein????

    Sie glauben ja wohl nicht im Ernst, Norweger , Schweizer und Österreicher würden nur wegen Ihnen und anderer deutscher Ökos ihre Landschaft mit Stauseen zupflastern. Abgesehen davon dauert es natürlich einige Jahre, einen Damm geplant, genehmigt und gebaut zu bekommen. Also wer auf dem Papier Wasserkraftstrom aus Norwegen nutzt (der ja physikalisch gar nicht ankommt), der verdrängt damit andere, die dann über andere Arten der Stromerzeugung versorgt werden müssen. Für jeden, der kein durchgeknallter Ökospinner ist, ist das offensichtlich ein Nullsummenspiel, daß den Anteil der Wasserkraft um rein gar nichts erhöht. Die Grünen in Tirol sind übrigens gar nicht überzeugt von Wasserkraft:

    http://tirol.gruene.at/energie/artikel/lesen/41010/
    http://tirol.orf.at/stories/341567/

    Wenn irgendwo ein Stausee gebaut werden soll, sind die Grünen garantierte die ersten die dagegen sind.

    Und wieso schwadronieren die Ökos ständig von dezentraler Versorgung, der angeblich die Zukunft gehöre, und dann Strom aus Norwegen?

    Herr, laß Hirn regnen!

  102. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 09:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Ich denke mal die Sonnenenergieblase platzt so schnell, wie der Bedeckungsgrad der Bewölkung in näherer Zukunft wahrscheinlich dank der fast Nullaktivität der Sonne zurück gehen wird.”

    Das wurde bei der Windenenergie auch immer behauptet. Heute boomt sie und ist ein Exportschlager mit Zuwachsratzen, von denen andere Energien nur träumen können.

    “Wie dank versteckter Subventionen die Solarenergie gepuscht wird wissen wir alle, nur Ihr Thorstens gebt es nicht zu.”

    Ich könnte Ihnen unzählige neue Technologien nennen, die in ihrer Einführungsphase eine Anschubförderung erhalten haben. Die Kernenenergie erhält bis heute Unsummen versteckter und offener Subventionen, gleiches gilt für Kohle & co.

    Wir werden noch froh sein, dass uns die Photovoltaik in wenigen Jahren zusammen mit anderen EE günstigen und sauberen Strom liefert. Mal sehen ob Sie dann für teureren Kohlestrom freiwillig einen höheren Preis zu zahlen bereit sind… Ich bin mal gespannt.

  103. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 09:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Rudolf Kipp

    “Für amerikanische Verhältnisse ist das eine Revolution. Präsident Obama verlangt, dass die US-Bürger Benzin sparen. Bis 2016 dürfen PKWs im Schnitt nur noch 6.6 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen.”

    Oh Gott oh Gott, Amerika versinkt in der Ökodiktatur. Was für eine Freiheitsberaubung amerikanischer Bürger. Welch Einschränkung des freien Handelns, nicht den Wagen fahren zu dürfen, den man will. Unglaublich, was die Ökos da in Amerika anrichten. Die gesamte amerikanische Autoindustrie wird an dieser unglaublichen Bevormundung zugrunde gehen!

  104. Perlita

    am 21. Mai 2009 um 09:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    was den feinstaub betrifft, kann ich für berlin auch aus sicht als “auch-hausfrau” berichten, daß es absolut keinen rückgang gibt, im gegenteil, ich habe den eindruck, es ist eher mehr geworden. gerade im sommer fällt das besonders auf, wenn ich da die fenster aufhabe, könnte man glatt 2x am tag staubwischen. und meine wäsche auf dem balkon muß ich mit einem dünnen vließ abdecken, sonst setzt sich nämlich die gute feinstaubreduzierte luft in form von schmutzigen streifen an den “knickstellen” ab.

  105. E.U.Mueller

    am 21. Mai 2009 um 15:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten,

    Die durchschnittliche Stromerzeugung norwegischer
    Wasserkraftwerke beträgt 120 TWh/a. Incl. aller
    2008 im Bau befindlichen, und geplanten Neuanlagen
    weitere 5 TWh/a. Da die Erzeugung niederschlags-
    abhängig ist, ergeben sich über die Jahre starke
    Schwankungen (1996 105 TWh, 1990 150 TWh).
    In guten Jahren kann Norwegen neben der Selbst-
    versorgung Strom aus Wasserkraft exportieren,
    in schlechten Jahren wird importiert. Die zusätzlichen
    Anlagen können diese Schwankungen nicht annähernd
    ausgleichen. Jahreszeitliche Schwankungen sind dabei
    noch völlig unberücksichtigt. Nicht zu vergessen auch
    hier wieder wie so oft der Interessenkonflikt zwischen
    “Klimaschutz” und Umweltschutz,
    http://www.lorenzk.com/texte/wasserkraft/index.html

  106. Ex-Öko

    am 21. Mai 2009 um 15:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten:
    “Ich könnte Ihnen unzählige neue Technologien nennen, die in ihrer Einführungsphase eine Anschubförderung erhalten haben. Die Kernenenergie erhält bis heute Unsummen versteckter und offener Subventionen, gleiches gilt für Kohle & co.”

    Es gibt eben sinnvolle und unsinnige Subventionen: Für Sie etwas deutlicher: Kohle- und Kernkraftwerke erfüllen nämlich Ihren Zweck der Stromerzeugung perfekt. Im Gegensatz zu EE. Die sind z.Z. lediglich als Gaskraftwerk-An-und -Abschaltsysteme und als Netzüberlaster im Einsatz. Stromspeicher in erforderlicher Größe und Güte wird es niemals geben. Die Physik gehorcht keinen Wunschträumen! Brauchbar würde das alles erst durch Zusammenschaltung von Solar-, Wind-, Biomassekraftwerken- und Wasserstoffspeichern zu Hybridkraftwerken, die am Netzübergabepunkt bedarfsgerecht und ohne Netzüberlastung Strom einspeisen. Wo ist der Haken? Ein vielfach höherer Anlagenaufwand, minimale Jahreslaufzeiten der Einzelkomponenten und eine völlig verhunzte Landschaft. Biomasse in der erforderlichen Menge überfordert die Vorstellungkraft grüner Hirne wohl endgültig.

    Was bleibt zusammengefaßt: Wir tauschen gute vorhandene Großtechnik gegen unbrauchbare, unwirtschaftliche Großtechnik aus und verbrauchen für den Umbau Energiemengen, die für 30 Jahre gereicht hätten. Der Volkswirtschaftliche Schaden ist gigantisch und wird die Vorreiter einfach aus der Weltwirschaft raus und ins Mittelalter zurückschießen.

    “Wir werden noch froh sein, dass uns die Photovoltaik in wenigen Jahren zusammen mit anderen EE günstigen und sauberen Strom liefert.”

    Nein. Wir werden alle nur froh sein, wenn dieser grünangestrichene, aber Planwirtschaft und Ökodiktatur herbeisehnende Gutmenschentyp aus der Welt ist.

    Mein Tip: Ziehen Sie doch einfach in die Sahelzone, da ist nach Ihren Maßstäben alles Öko.
    Viel Spaß beim Überleben.

  107. Tenner

    am 21. Mai 2009 um 16:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ja, Kernkraftwerke würden die Ökos u.a. wegen mögliche Terroranschläge verbieten:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Chastise

  108. Tenner

    am 21. Mai 2009 um 16:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Und wieso schwadronieren die Ökos ständig von dezentraler Versorgung, der angeblich die Zukunft gehöre, und dann Strom aus Norwegen?”

    Ja, weil sie HGÜs für ihre dezentrale Versorgung brauchen wir kein anderer.

  109. Krishna Gans

    am 21. Mai 2009 um 16:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Perlita
    Nur die Thorstens wissen es nicht, daß Feinstaub nicht Verkehrs- sondern Wetterabhängig ist. Siewollen es auch nicht wissen, da es nicht ihrem Glauben, ihrer Religion entspricht.

  110. Perlita

    am 21. Mai 2009 um 18:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishna Gans,

    vielleicht sollte man so manchen experten vielleicht mal aus seinem elfenbeinturm der wissenschaft an den heimischen herd, den haushalt und den putzlappen bringen.

    wer weiß, vielleicht würden dann zukünftig mehr reale erfahrungen mit einfließen und nicht nur statisch hoch/quer und schöngerechnete zahlenkolonnen.

    es könnte aber auch ein gegeneffekt eintreten, und hausarbeit würde generell verboten, ob der vielen gefahren die da lauern………….

    allen vätern hier noch einen schönen rest-vatertag, obwohl der ja größtenteils ins wasser gefallen zu sein scheint.

  111. Martin Klusmann

    am 21. Mai 2009 um 19:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    …an den heimischen herd, den haushalt und den putzlappen bringen.

    wer weiß, vielleicht würden dann zukünftig mehr reale erfahrungen mit einfließen und nicht nur statisch hoch/quer und schöngerechnete zahlenkolonnen.

    Herr Kipp an den Kochtopf? Na, wenn das man gut geht.

  112. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 19:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Ex-Öko

    “Im Gegensatz zu EE. Die sind z.Z. lediglich als Gaskraftwerk-An-und -Abschaltsysteme und als Netzüberlaster im Einsatz. Stromspeicher in erforderlicher Größe und Güte wird es niemals geben.”

    Ach jeminee, an Ihnen ist der Zug anscheinen auch schon lange vorbeigefahren.

    Wie hiess es früher…:

    “Die Erde ist eine Scheibe” - und Kolumbus entdeckte Amerika

    “Die Windenenergie wird niemals mehr als 4 % zur Energieversorgung beitragen können” = (offizielle Verlautbarung des RWE und der Skeptiker in den 80-er Jahren) - und die Windenenergie entwickelte sich zu einem riesigen exandierenden Hoffnungsmarkt mit Jahr für Jahr neuen Steigerungsrekorden.

    “EE Energien werden niemals grundlastfähig und ausreichend speicherbar sein” -
    auch das wird sich als unwahr herausstellen - Angela Merkel weihte im Januar 2009 das erste grundlastfähige Kranftwerk aus erneuerbarer Energien ein:

    http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2401469750.php
    http://www.joule-online.de/?redid=301533

    Je mehr das Netz unterschiedlicher Energieträger ausgebaut ist, desto besser werden diese grundlastfähig sein, ernsthaft zweifelt daran heute niemand mehr.

    Merkwürdig, wie manche Leute blind auf Energien vertrauen, die in wenigen Jahrzehnten zwangsläufig vor die Wand fahren und schon jetzt größte Probleme bewirken, aber die Chancen und Entwicklungen, die sich vor uns auftun, mit blindem Starrsinn nicht sehen wollen.

    Na ja, in der ganzen Menschheitsgeschichte gab es Ewiggestrige, die die Zeichen der Zeit nicht sehen wollten.

    @ Tenner

    “Und wieso schwadronieren die Ökos ständig von dezentraler Versorgung, der angeblich die Zukunft gehöre, und dann Strom aus Norwegen”

    das wäre nicht nötig, wenn die Agw-Leugner in Deutschland nicht permanent den Ausbau der EE behindern würden.Die Bremser sitzen in den eigenen Reihen:

    - Rüttgers hat in NRW die Zuwachsrate der EE auf ein Rekordtief zurückgefahren
    - Koch hat Hessen zu dem Land mit dem geringsten Anteil EE geführt
    - Teufel hat in B-W Jahrzehntelang die Windenergie wie ein Teufel behindert

  113. Krishna Gans

    am 21. Mai 2009 um 19:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    - Rüttgers hat in NRW die Zuwachsrate der EE auf ein Rekordtief zurückgefahren
    - Koch hat Hessen zu dem Land mit dem geringsten Anteil EE geführt
    - Teufel hat in B-W Jahrzehntelang die Windenergie wie ein Teufel behindert

    Das war auch gut so, so sind die Bundesländer nicht komplett wirtschaftlich an die Wand gefahren.

  114. Krishna Gans

    am 21. Mai 2009 um 19:44 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Angela Merkel weihte im Januar 2009 das erste grundlastfähige Kranftwerk aus erneuerbarer Energien ein:

    Bevor die nicht ihre Bewährungsprobe auf Dauer bestanden haben ist das graue Theorie. Abwarten, gerne gehen Biogaskraftwerke mal den Weg des geringsten Widerstandes, nämlich in die Luft.

  115. Ex-Öko

    am 21. Mai 2009 um 20:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten:
    Ihr Link widerlegt meine Negativkritik an Hybridkraftwerken nicht. Oder haben Sie die gar nicht verstanden?
    Wirkungsgrad der Wasserstofferzeugung und-speicherung und -verstromung? Natürlich nicht angegeben. Weil er den Namen Wirkungsgrad nicht verdient. Es handelt sich eher um einen Verschwendungsgrad. Gesamteffizienz einer solchen Anlage? Lächerlich!

    Woher wissen Sie, daß unsere heutigen Energieträger kurzfristig zu Ende gehen werden? 300 Jahre für Kohle ist ja bedrohlich schnell. Woher wissen Sie, daß Erdöl fossil ist? Ah ja, allwissend eben. Greenpeace und Gutmenschen haben immer Recht…

    Ich bin nicht Ewiggestrig, nein ich glaube an den Fortschritt und arbeite selber aktiv daran (im technischen Bereich), ich weiß wovon ich rede und muß keine Parolen nachbeten.

    Und ich bleibe dabei, daß Sie von nichts wirklich Ahnung haben!

  116. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 20:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Nur die Thorstens wissen es nicht, daß Feinstaub nicht Verkehrs- sondern Wetterabhängig ist.”

    Hat sich in Berlin und anderswo das Wetter geändert oder warum ist dort die Feionstaubelastung nach Einführung der Umweltzonen deutlich und messbar zurückgegangen?

    Ist in Sraßen ohne Verkehrsaufkommen das Wetter besser als in verkehrsreichen Straßen, oder warum ist dort die Feinstaubbelastung geringer?

    Ach Krishnag, Sie können glauben was Sie wollen, aber ernst nehmen kann ich Sie damit schon lange nicht mehr. Sie drehen und biegen sich alles so, dass nicht sein kann das nicht sein darf.

  117. Ex-Öko

    am 21. Mai 2009 um 21:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten:
    Suchen Sie sich bitte ein Thema, von dem sie was verstehen. Gibt es keins? Ihr Problem!

    Gibt es irgendwas, dem Sie gewachsen sind?

    Oder genießen Sie es, immer und überall nur als schlechtes Beispiel herzuhalten?

    Wahrscheinlich (hoffentlich) werden Sie für die permanente und überall im Internet zu findende Agitation bezahlt. Schade, daß Ihr Auftraggeber offensichtlich auch nicht weiß, wie Wirkungsgrad definiert ist.

  118. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 21:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “Das war auch gut so, so sind die Bundesländer nicht komplett wirtschaftlich an die Wand gefahren. ”

    Bitte zeigen Sie mir eine Korrelation, in der Länder mit hohem EE-Anteil wirtschaftlich schlecht dastehen.

    Bayern hat einen deutlich überdurchschnittlichen Anteil EE und fährt damit sehr gut. Deutschland als europäischer Marktführer bei EE wird die Finanzkrise im europäischen Vergleich weit überdurchschnittlich gut bewerkstelligen - auch weil die EE nicht oder kaum von der Krise betroffen sind!

    Hessen hat auf Kernenergie gesetzt, und wird an diesem Fehler noch schwer zu knapsen haben.

    NRW verkauft derzeit unter Rüttgers gegen den lauten Protest der Bürger riesige Flächen Staatswald - so gut wirtschaftet Rüttgers!

    Und Baden-Würthemberg hat sich wirtschaftlich verbessert, seit Oettinger die EE fördert.

  119. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 21:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Ex-Öko

    “Woher wissen Sie, daß Erdöl fossil ist?”

    Ach, Sie sind auch einer von denjenigen, die von sich selbst auffüllenden Ölvorräten träumen (wie Krishnag), gleichzeitig aber Zweifel an EE haben. Finden Sie Ihre Haltung nicht widersprüchlich?

    Träumen Sie weiter. Die Realität wird auch Sie noch einholen.

    Was sagen Sie zu den Prognosen der Skeptiker und EVU’s in den 80-er Jahren, die Windenenergie könne niemals mehr als 4 % zur Stromversorgung beitragen?

    Was sagen Sie zu den Prognosen der Skeptiker und EVU’s in den 90-er und 00-Jahren, die Solarenergie werde niemals konkurrenzfähig Strom liefern können?

    Sehen sie nicht, wie innovationfreudig der Markt der EE ist? Keine andere Branche hat mehr Forschungserfolge und ein höheres Forschungstempo wie gerade diese Branche. Technologien, die noch gestern für unmöglich gehalten wurden, arbeiten schon heute wie selbstverständlich!

    Im Gegensatz dazu treten die alten Energien auf der Stelle:

    - die Kernfusion steht in den Sternen
    - Die CO2-Sequestrierung steht vor mehr Problemen als Lösungen
    - Die Ölvorräte gehen zur Neige
    - Die CO2-Konzentration nimmt weiter und weiter zu…
    - die Kernenergie wird weltweit zurückgefahren, die Uran-Vorräte gehen zur Neige

    Wollen Sie ungebremst weiter immer tiefer und teurer Kohle abbauen, weiter Kohle-Subventionen zahlen, ohne zu wissen, wohin mit all dem CO2?

    soll ich fortfahren……?

    Nicht wir, nein die AGW-Leugner sind rückständig, technologie- und innovationsfeindlich! Glauben Sie weiter an Energien von gestern, die Realitäten werden auch Sie noch einholen!

  120. Thorsten

    am 21. Mai 2009 um 21:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Ex-Öko

    “Schade, daß Ihr Auftraggeber offensichtlich auch nicht weiß, wie Wirkungsgrad definiert ist.”

    Ja, ich staune auch immer über den Wirkungsgrad der von ihnen propagierten fossilen und kerntechnischen Großkraftwerke.

    Nur ca. 35% der Primärenenergie erreicht die Steckdosen der Verbraucher… enorm!

    Da lobe ich mir dezentrale Blockheizkraftwerke auf Grundlage der EE! Diese haben einen elektrischen Wirkungsgrad von 40-50% und einen Gesamtwirkungsgrad von ca. 90%. Der mittlere Wirkungsgrad einer Windkraftanlage liegt bei ca. 40%, die 60 % “Verlust” sind aber nur Windenergie (sonst wäre es hinter dem Windkraftwerk windstill) und keine fossilen, CO2-freisetzenden und schadstoffintensiven Brennstoffe! Der Wirkungsgrad von Solarzellen liegt bei über 40 % (stetig steigend), auch hier sind die “Verluste” nicht umweltrelevant, v.a. Energiereflektion.

    Es befremdet daher schon, dass gerade Sie hier von Wirkungsgraden sprechen! Das Thema sollten gerade Sie Sie besser beiseite lassen!

  121. Perlita

    am 21. Mai 2009 um 22:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    lesen können sie also auch nicht. die feinstaubbelalstung ist nicht zurückgegangen, frau lompscher schwurbelte von formidablen 3% weniger feinstaub. das ist aber im normalen schwankungsbereich, der wiederum abhängig von unterschiedlichen wetterlagen ist.

    ich weiß ja nicht wo sie wohnen, ich jedenfalls wohne in berlin, und bevor die neuesten meßdaten im “kampf gegen den feinstaub” verkündet wurden, ist mir aufgefallen, daß in berlin morgens die straßen die straßen naß gefegt wurden. das habe ich in berlin schon jahrelang nicht mehr gesehen.

    und nicht zu vergessen, bis auf ein paar sehr heiße tage im letzten jahr, war mehr als die hälfte des jahres außerordentlich verregnet. und trotzdem hat es nur magere 3% weniger feinstaubbelastung. ohne regen und nasse straßenreinigung dürfte es sogar einen anstieg der feinstaubbelastung gegeben haben.

  122. Perlita

    am 21. Mai 2009 um 22:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann,

    ich hatte zwar den einen oder anderen im auge, herrn kipp aber ausdrücklich nicht.

    und auch wenn ich hernn kipp nicht persönlich kenne, wenn er sich im haushalt so geschickt und behende anstellt, wie in seinen artikeln und beiträgen, hätte ich da keinerlei bedenken………:-)

  123. Martin Klusmann

    am 21. Mai 2009 um 23:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    “geschickt und behende in seinen Artikeln und Beiträgen”?

    Jemand, der ständig unhaltbare Parolen von sich gibt, kinderleicht zu durchschauende Manipulationen vornimmt und statt auf berechtigte Kritik zu antworten nur immer wieder zu Ausflüchten greift oder Fragen einfach ignoriert, soll “geschickt und behende sein”?

    Darunter verstehe ich aber etwas ganz anderes.

    Was sagst du denn zu der Tatsache, dass Herrn Kipps “8 Jahre Abkühlung” - immer der Hauptpunkt in seinem obigen Artikel, sich quasi über Nacht in Wohlgefallen aufgelöst haben?

    Was sagst du denn zu der Tatsache, dass Herr Kipp nicht in der Lage ist, meine Kritik an Beck, dem er im übrigen blindlings folgt, zu entkräften?

    Was sagst du denn zu der Tatsache, dass Herr Kipp ohne mit der Wimper zu zucken, willkürlich Daten dazu verwendet, unhaltbare Thesen zu stützen: “Seit 2001 wird es kälter”?

    Was sagst du denn zu der Tatsache, dass Herr Kipp sich zu allen Punkten, die ihm offensichtlich peinlich sind, einfach ausschweigt und dafür Nebenschauplätze eröffnet?

    Es gäbe noch viele Punkte anzumerken, aber es wäre schon schön, wenn du wenigstens auf ein oder zwei davon antworten würdest.

  124. Ex-Öko

    am 21. Mai 2009 um 23:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten:
    “Der mittlere Wirkungsgrad einer Windkraftanlage liegt bei ca. 40%, die 60 % “Verlust” sind aber nur Windenergie (sonst wäre es hinter dem Windkraftwerk windstill) und keine fossilen, CO2-freisetzenden und schadstoffintensiven Brennstoffe! Der Wirkungsgrad von Solarzellen liegt bei über 40 % (stetig steigend), auch hier sind die “Verluste” nicht umweltrelevant, v.a. Energiereflektion.”

    Mein Gott, um Welten daneben. Wenn man keine Ahnung hat, darf man hemmungslos lügen? Die Märchenstunde können Sie sich vor dem Spiegel selber einreden. Mich beeindrucken Sie nicht.

    Religiöser Fanatiker, das ist also Ihr heiliger Krieg?

  125. Ex-Öko

    am 21. Mai 2009 um 23:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Diese haben einen elektrischen Wirkungsgrad von 40-50% und einen Gesamtwirkungsgrad von ca. 90%.” Das ist übrigens ein physikalisches Wunder. Dann kann das perpetuum mobile ja auch nicht weit sein.

  126. Thorsten

    am 22. Mai 2009 um 00:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Ex-Öko

    “Das ist übrigens ein physikalisches Wunder. Dann kann das perpetuum mobile ja auch nicht weit sein.”

    Ein perpetuum-mobile wäre es, wenn der Wirkungsgrad 100% wäre. Das können selbst EE nicht bringen. Aber es macht ja nichts, da die Wirkungsgradverluste bei EE bestenfalls Einfluss auf die Kosten je kWh haben, bei konventionellen Energien haben Sie Einfluss auf Kosten und Umwelt! Verlorener Wind und verlorene Sonnenenergie schaden der Umwelt nicht, verloren gegangene Kohle nebst freigesetzem CO2 und anderen Gasen schon!

  127. Thorsten

    am 22. Mai 2009 um 00:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Perlita

    “und nicht zu vergessen, bis auf ein paar sehr heiße tage im letzten jahr, war mehr als die hälfte des jahres außerordentlich verregnet. und trotzdem hat es nur magere 3% weniger feinstaubbelastung. ohne regen und nasse straßenreinigung dürfte es sogar einen anstieg der feinstaubbelastung gegeben haben.”

    Ich hatte mir schon gedacht, dass Sie mit dieser “Hausfrauenphysik” Ihre Erklärungsmodelle konstruieren.

    Machen Sie das bei der Beurteilung des AGW auch so?

  128. Martin Klusmann

    am 22. Mai 2009 um 07:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Ex-öko

    Das ist übrigens ein physikalisches Wunder. Dann kann das perpetuum mobile ja auch nicht weit sein.

    Für jemanden, der von Physik so viel versteht wie du, dürfte alles ein physikalisches Wunder sein.

    Da ein BHKW neben der Stromerzeugung auch noch die Abwärme für Heizzwecke oder zur Warmwasserbereitung nutzt, liegt der Gesamtwirkungsgrad tatsächlich über 90%, wenn auch der elektrische Wirkungsgrad nicht bei allen über 40% kommt.

  129. Tenner

    am 22. Mai 2009 um 07:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das was Thorsten anspielt sind theoretische Wirkungsgrade. Nehmen wir mal Solar. Da hängen Lampen bei der Ermittlung des Wirkungsgrads in einem Labor2-Meter über die Solarfläche entfernt und Juhuu, man hat den bestmöglichen, aber auch in der Realität den unmöglichsten Fall. So kommt es, dass der praktische Wirkungsgrad sich mehr als halbiert. Fotovoltaik mit gepriesenen 20% schaffen dann mit Mühe und Not um die 8%. Windkraft mit gepriesenen 60% gerade mal 18%. In der Betrachtung der miesen Energiedichte, die absolute in kWh, kommt dann freute auf.
    Die Ökos sind die Schildbürger von heute. Sammeln mit Säcken Licht und tragen es dann in einem dunklen Raum und reden bei diesem umständlichen und unnötigen Tun von Freiheit. Ihnen ist nichts zu schwör und physikalische Gegebenheiten sind für sie Verschwörungstheorien der Lobbys. Denn selbst jedes Ökokind weiß, dass die EE den Merit Order Effekt verursachen.

    Bei Wiki wurde zum Beispiel wunderbar die Reglungsproblematik mit WKA diskutiert. Gegenargumente fehlten, Lobbyvorwürfe nicht, danach wurde ordentlich aufgeräumt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Windenergie

  130. Tenner

    am 22. Mai 2009 um 08:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Das geilste was ich je erlebt war, dass ein Öko mir erklärte, dass man mit einem Wirkungsgrad von fast 100% von Solaranlagen das Klima unglaublich retten könnte. Dass das eine gewaltige lokale Abkühlung heißen würde verstand er nicht. Offensichtlich Thorsten ebenso.

  131. Perlita

    am 22. Mai 2009 um 12:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten, @ Herr Klismann

    nicht unbedingt, aber ich könnte wetten, meine “hausfrauen-theorie” hätte neben so manch anderer wissenschaftlicher studie bestand, gerade was den klimawandel betrifft.

    außerdem ist die “hausfrauen-theorie” im gegensatz zu allen klima (und anderen epedemiologischen) modellen nicht statisch auf einem fixen wert aufbauend, sondern sie läßt raum zur berücksichtigung von chaos, das zwischenzeitlich geschehen kann.

    das lassen alle modelle, nach denen es immer wärmer wird, nicht zu, sonst würden die rechner noch immer an der allerersten aufgabe arbeiten.

    und im übrigen, klimawandel gibt es seit bestehen des planeten erde, der folgt übrigens seinen eigenen regeln, und kümmert sich recht wenig, von welchen parasiten er gerade bevölkert wird. sei es t-rex oder homo-sapiens. notfalls schüttelt er beide ab, und läßt für ein paar jahrtausende die sau raus.

  132. FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND - Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

    am 22. Mai 2009 um 13:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] • "Amerika dreht bei" durch Ökologie aus ökonomischen Gründen. sueddeutsche.de. • Meinungen - "Wann geht das Licht aus? Es muss endlich etwas gegen den Klimawandel getan werden. Eine neue Umfrage zum Thema zeigte mal wieder, wie wenig Hoffnung die Menschen zur Rettung unserer Erde noch haben." derwesten.de. - "Klimawandel - Neues aus dem Kuriositätenkabinett" mit vielseitigen, auch kuriosen Kommentaren. readers-edition.de. […]

  133. Energie ohne « waswirbloggen

    am 22. Mai 2009 um 13:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] • “Amerika dreht bei” durch Ökologie aus ökonomischen Gründen. sueddeutsche.de. • Meinungen - “Wann geht das Licht aus? Es muss endlich etwas gegen den Klimawandel getan werden. Eine neue Umfrage zum Thema zeigte mal wieder, wie wenig Hoffnung die Menschen zur Rettung unserer Erde noch haben.” derwesten.de. - “Klimawandel – Neues aus dem Kuriositätenkabinett” mit vielseitigen, auch kuriosen Kommentaren. readers-edition.de. […]

  134. Martin Klusmann

    am 22. Mai 2009 um 14:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Tenner

    So kommt es, dass der praktische Wirkungsgrad sich mehr als halbiert. Fotovoltaik mit gepriesenen 20% schaffen dann mit Mühe und Not um die 8%. Windkraft mit gepriesenen 60% gerade mal 18%. In der Betrachtung der miesen Energiedichte, die absolute in kWh, kommt dann freute auf.

    Muss doch toll sein, wenn man von nichts ‘ne Ahnung hat. Dann kann man so herrlich drauf los schwadronieren.

    Du hast schlicht Wirkungsgrad und Jahresarbeit miteinander verwechselt, aber ich fürchte, es hätte keinen Zweck, dir den Unterschied zu erklären, du würdest es sowieso nicht verstehen wollen. Denn man muss schon ziemlich ahnungslos sein, um diesen Unterschied nicht zu kennen.

    Und wenn du es verstündest, dann könntest du nicht mehr so unbedarft herumlabern und dann hätten die AGW-Leugner schon wieder einen der ihren verloren. Das möchte ich dem elenden kleinen Haufen nicht antun, die schrumpfen sowieso schon wie der sprichwörtliche Schnee in der Sonne bzw. Herrn Kipps Polareis. Mit der Eisausdehnung geht auch die Glaubwürdigkeit von Herrn Kipp immer mehr in den Keller.

    @perlita

    und im übrigen, klimawandel gibt es seit bestehen des planeten erde

    In seiner Banalität ist der Satz zwar richtig, aber in einer Diskussion über Klimawandel scheidet er die Leute, die qualifiziert mitreden können, von denen, die nicht wissen, wovon sie reden.

    CO2 ist nun einmal das Gas, das für den Klimahaushalt der Erde bestimmend ist und wir Menschen haben seine Konzentration in den letzten 200 Jahren um fast 40% erhöht. Der zurzeit stattfindende Klimawandel ist aller wahrscheinlichkeit nach in erster Linie von uns verursacht.

  135. Krishna Gans

    am 22. Mai 2009 um 15:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    CO2 ist nun einmal das Gas, das für den Klimahaushalt der Erde bestimmend ist und wir Menschen haben seine Konzentration in den letzten 200 Jahren um fast 40% erhöht. Der zurzeit stattfindende Klimawandel ist aller wahrscheinlichkeit nach in erster Linie von uns verursacht

    Früher oder später wirst auch Du lernen, daß Du zwar schön alles nachgeplappert hast, aber nichts davon wahr ist. Ich geh’ mal davon aus, daß es nicht mehr übermäßig lange dauert bis die Blase platzt, und daß insbesondere die größten Kläffer und Wadenbeißer arg naß werden.
    Halt schon mal ein großes Handtuch bereit.

  136. E.U.Mueller

    am 22. Mai 2009 um 15:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Dem Wirkungsgrad sind durch die Physik immer
    theoretische Obergrenzen gesetzt. Bei Windkraft
    liegt diese bei 0,59. Dazu kommen die Verluste
    durch Umwandlung in Bewegungs-,bzw elektrische
    Energie. Zusätzlich entstehen Verluste bei der
    Energiespeicherung oder durch Verminderung
    des Wirkungsgrades der konventionellen Kraft-
    werke, die als Regelkraftwerke im Teillastbereich
    laufen. Wichtiger jedoch ist der Verbrauch von
    Ressourcen: Die gesamten Weltkupfervorräte z.B.
    würden nicht annähernd ausreichen, um den
    Energiebedarf in Zukunft mit “regenerativer”
    Energie zu decken. Aus den jeweiligen Leistungs-
    dichten bei den unterschiedlichen Arten der
    Energieerzeugung ergibt sich ein vielfach
    höherer Flächenbedarf der “Regenerativen”.
    Geht man davon aus, dass ein Hauptaspekt
    von Umweltschutz darin besteht, dass der
    Mensch (für mich übrigens ein Teil der Natur)
    der übrigen Natur möglichst viel Raum über-
    lässt, auch hier wieder ein Konflikt zum
    “Klimaschutz”.

  137. Thorsten

    am 22. Mai 2009 um 15:53 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Tenner

    Es ist nicht genug, dass Sie nicht Wirkungsgrad und Jahresenergieertrag voneinander unterscheiden können, Sie können nicht einmal richtig zitieren:

    Ich schrieb: “Der mittlere Wirkungsgrad einer Windkraftanlage liegt bei ca. 40%”

    Sie zitierten: “Windkraft mit gepriesenen 60% ”

    Ich schrieb: “Der Wirkungsgrad von Solarzellen liegt bei über 40 %”

    Sie zitierten: “Das geilste was ich je erlebt war, dass ein Öko mir erklärte, dass man mit einem Wirkungsgrad von fast 100% von Solaranlagen das Klima unglaublich retten könnte.”

    Das Mindeste was ich erwarten kann ist, dass man meine Aussagen korrekt wiedergibt.

  138. Tenner

    am 22. Mai 2009 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Was Du hier so abläst war da noch egal. Die gepriesene 60% (Betzfaktor) wurde von Windkraftfirmen posaunt Ähnliche Qualität wie die gepriesene 1000 Watt je m² von der Solarlobby.

    Klusmänchen, ich weiß schon was Du mir mitteilen wolltest. Aber das Arbeit die Einheit % hat, hat seinen Witz. Past scho, deine Haltung und deine Beiträge.

  139. Martin Klusmann

    am 22. Mai 2009 um 16:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    @E.U.Mueller

    Die gesamten Weltkupfervorräte z.B. würden nicht annähernd ausreichen, um den Energiebedarf in Zukunft mit “regenerativer” Energie zu decken. Aus den jeweiligen Leistungsdichten bei den unterschiedlichen Arten der Energieerzeugung ergibt sich ein vielfach höherer Flächenbedarf der “Regenerativen”.

    Urban Legend Nr. 3758. Hat du noch mehr Unsinn auf Lager?

    Kupfer braucht man im Wesentlichen für die Generatoren von Windkraftanlagen, Wasserkraft und mit Biomasse befeuerten Heizkraftwerken. Der Kupferverbrauch dafür dürfte nicht wesentlich über dem liegen, was man anderenfalls auch für herkömmliche Kraftwerke benötigen würde, denen allerdings in absehbarer Zeit der Brennstoff ausgeht.

    Das Märchen mit dem Flächenbedarf glauben nur Leute, die nicht das geringste Gefühl für Zahlen haben. Theoretisch könnten wir 100% unseres Stromes auf ca. 1,5% der Flächer Deutschlands erzeugen, aber rund 7% sind schon überbaut. Kein einziges Feld müsste mit Solarmodulen belegt werden, Häuser, Fabriken und Lärmschutzwände würden völlig ausreichen.

    Der Nettoflächenbedarf von Windkraftanlagen ist relativ gering (ca. 500 m2 pro Anlage, Zuwegung schon eingerechnet). Man kann zwar nur eine begrenzte Anzahl pro km2 errichten, damit sie sich gegenseitig nicht den Wind wegnehmen, aber zwischen den Anlagen kann problemlos weiter Landwirtschaft betrieben werden.
    Der “Landverbrauch” einer Offshore-Anlage liegt sogar bei Null!

    Irgendwie ist es eine Zumutung, dass man immer wieder mit den alten falschen Vorurteilen konfrontiert wird. Informiert euch doch erst einmal, bevor ihr hier anfangt, den größten vorstellbaren Unsinn zu verbreiten.

    Die Zeit der konventionellen Kraftwerke ist übrigens langsam vorbei. Ihr größter Nachteil liegt in ihrer Trägheit. Das Stromversorgungssystem der Zukunft verlangt vor allem eine schnelle Regelbarkeit. Das schafft ein Verbund aus Wind- und Solarkraftwerken mit kleineren Einheiten, die vornehmlich aus Gasturbinenkraftwerken bestehen, die sekundenschnell am Netz sein können und auch wieder ausgekoppelt werden können. Der Neubau von konventionellen Großkraftwerken würde die notwenige Umstellung der Stromversorgung über Gebühr behindern.

    Deiner Definition von Umweltschutz kann ich weitgehend folgen, Voraussetzung dafür wäre aber, dass wir Menschen uns nicht weiter wie ein Krebsgeschwür über die ganze Erde ausbreiten. 6,7 Milliarden oder gar die zu erwartenden 9 Milliarden Menschen kann die Erde auf Dauer nicht ertragen.

    In Deutschland leben schon mehr als 220 Menschen pro km2, ohne ständige Zufuhr von außen an Energie, Rohstoffen und Nahrungs- bzw. Futtermittel wären wir bei unserem Verbrauchsstandard gar nicht lebensfähig.

  140. Andy Baumann

    am 22. Mai 2009 um 16:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    der Wirkungsgrad von welchen Solarzellen liegt bei über 40%?
    Galliumarsenid?

    die befinden sich nur nicht auf Dächern sondern eher noch ein paar Kilometer höher

  141. Andy Baumann

    am 22. Mai 2009 um 18:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    ja das Krebsgeschwür Mensch

    dann freust Du dich sicherlich das unsere Bevölkerung zurück geht in Deutschland.
    Bis zum Jahre 2050 wird in Deutschland sogar ein Bevölkerungsrückgang von ca. 17% erwartet. Was den durch Ressourcen- und Energieeinsparungen auch nicht ausreicht um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen.

    Ich hätte da eine Idee Zwangssterilisation oder Geburtenregulierung….oder “Erneuerung” wie in Logans Run

  142. Martin Klusmann

    am 22. Mai 2009 um 19:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Andy Baumann

    dann freust Du dich sicherlich das unsere Bevölkerung zurück geht in Deutschland.

    Das ist durchaus eine positive Meldung.

    Bis zum Jahre 2050 wird in Deutschland sogar ein Bevölkerungsrückgang von ca. 17% erwartet.

    Immerhin ein Anfang. Wenn andere Länder mitziehen ist das der erste Schritt auf dem richtigen Weg.

    Ich hätte da eine Idee Zwangssterilisation oder Geburtenregulierung….oder “Erneuerung” wie in Logans Run

    Das ist sicherlich nicht der richtige Weg, aber wie du siehst, geht es bei uns auch so. Nicht mehr als zwei Kinder in die Welt zu setzen, ist offensichtlich ein Zeichen von Intelligenz. Aber hier muss noch eine Menge Aufklärungsarbeit geleistet werden, denn unsere Blut- und Bodenpolitiker (von der Leyen) leben in dieser Hinsicht noch in der Steinzeit: Viele Kinder sichern das Überleben der Sippe. Die haben nur noch nicht gemerkt, dass die Steinzeit schon eine Weile vorbei ist. Na ja, konservative Gemüter brauchen etwas länger, bis sie merken, was zeitgemäß ist.

    Es ist doch sehr problematisch, von anderen Ländern eine Geburtenkontrolle zu verlangen, aber selber mehr Kinder zu fordern, zumal dann, wenn die eigenen Kinder ein Vielfaches zur Ausbeutung des Planeten beitragen als die Kinder in den so genannten Entwicklungsländer.

  143. Krishna Gans

    am 22. Mai 2009 um 19:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Wann gestehst Du Deine permanente penetrante Leseschwäche mal endlich offen ein:

    Sie zitierten: “Das geilste was ich je erlebt war, dass ein Öko mir erklärte, dass man mit einem Wirkungsgrad von fast 100% von Solaranlagen das Klima unglaublich retten könnte.”

    Das Mindeste was ich erwarten kann ist, dass man meine Aussagen korrekt wiedergibt

    Dir ist entgangen, daß das keine Aussage von Dir war, somit auch kein Zitat. Du willst aber mit Deinem Posting suggerieren, Tenner könne nicht zitieren. Das ist der typische Versuch von AGW Sektenmitglidern anders Denkende in die Pfanne zu hauen, ein von Thorsten liebend gern durchgezogenes perfiedes Spiel. Aber seine “Kollegen” aus der gleichen Clique ist da nicht im Geringsten “besser”.

  144. Krishna Gans

    am 22. Mai 2009 um 19:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    Voraussetzung dafür wäre aber, dass wir Menschen uns nicht weiter wie ein Krebsgeschwür über die ganze Erde ausbreiten.

    Schöne Definition von Dir, Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

  145. Thorsten

    am 22. Mai 2009 um 19:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung ist weiter gestiegen. 2008 wurden in Deutschland 90,9 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse gewonnen, das waren rund 15,2 % der gesamten Strommenge. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei 14,6 %.

    Hätte vor 10 Jahren jemand diesen Anteil vorausgesagt, man hätte ihm von Seiten der AGW-Leugner einen Vogel gezeigt! Genauso zeigt man heute denjenigen einen Vogel, die einen Anstieg der EE auf 30-40 % in den nächsten 10-20 Jahren voraussagen.

  146. Thorsten

    am 22. Mai 2009 um 19:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Tenner

    “Die gepriesene 60% (Betzfaktor) wurde von Windkraftfirmen posaunt Ähnliche Qualität wie die gepriesene 1000 Watt je m² von der Solarlobby.”

    Können Sie das belegen?

  147. Ex-Öko

    am 22. Mai 2009 um 20:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Aha, da outet sich der Martin Klusmann (dem ich nicht antworte, weil er mich ungefragt duzt) als Heuchler und reinrassiger Ökofaschist.

    Wer die Menschheit als Krebsgeschwür bezeichnet und sich nicht unmittelbar danach per Selbstmord entfernt, kann nur als Heuchler bezeichnet werden.

    Ja, schon klar, der Kerl meint, daß mindestens 6 Milliarden Menschen aus dem Rest der Welt (besonders die unverschämten aus den Schwellenländern, die unseren Lebensstandard anstreben) vernichtet werden müssen. Er gehört als Erleuchteter und vorbildlicher Klimaschützer selbstverständlich zu den lebenswerten Individuen.

    Aus Wikipedia: Ökofaschismus “…die eigene Gruppe als genetisch besser zu betrachten als andere. … Sie wollen … vor allem selbst überleben, während die Erde zugrunde geht.”

    Ist mir übel. Ich weiß schon, warum ich den Kerl verachte!

  148. moosgeist

    am 22. Mai 2009 um 20:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (21. Mai 2009 um 19:16 Uhr)

    Ein weiterer Beweis dafür, mit welchen kriminellen Tricks der „Jagdscheininhaber“ und selbsternannte oberste Klimaschützer Thorsten versucht Tatsachen und Meldungen zu manipulieren und bei Bedarf zu seinem Sinn und zu seinem Zweck zu fälschen.

    Da vermeldet der Thorsten vollmundig und mit Hurrageschrei:

    - Angela Merkel weihte im Januar 2009 das erste grundlastfähige Kranftwerk aus erneuerbarer Energien ein:
    http://www.berlinonline.de/aktuelles/berlin/detail_ddp_2401469750.php
    http://www.joule-online.de/?redid=301533

    Das Einzige, was an der Meldung stimmt, ist der Name „Merkel“.
    Kein Wort von „einweihen“. In Wahrheit geht es um eine Grundsteinlegung.
    Kein Wort von Januar 2009. In Wahrheit heißt es 21. April.
    Kein Wort von „grundlastfähigem Kraftwerk“. In Wahrheit heißt es Hybridkraftwerk.
    Hier die Originalmeldung:

    Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) legen am Dienstag (21. April) in Prenzlau den Grundstein für das nach Unternehmensangaben weltweit erste industrielle Hybridkraftwerk

    Da man dem Thorsten wohl nicht unterstellen kann, dass er Analphabet sei, bleibt nur der qualifizierte Vorsatz hier mit Hilfe von Lügen und Verdrehung von Tatsachen eine verlogene Zweckpropaganda zu lancieren. Dass es sich hierbei um eine Methode der Desinformation extremistischer Parteipropagandisten handelt, stört unseren Klimafanatiker offensichtlich überhaupt nicht.

  149. Thorsten

    am 23. Mai 2009 um 01:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Mooosgeist

    Unterlassen Sie bitte Ihre polemischen Angriffe!

    Sie unterstellen mir ein Zitat, welches ich aber nicht als Zitat getätigt habe. Ich habe sinngemäß wiedergegeben. Bei google und anderswo finden Sie eine Vielzahl von Berichten über dieses Kraftwerk. In diesen werden Sie die Begriffe “Einweihung”, “Grundlast” und “2009″ wiederfinden.

    “Grundlastabdeckung” finden Sie neben der sinngemäßen Beschreibung in meinen bereits genannten Links auch explizit hier:

    http://www.detail.de/artikeldrucken_hybridkraftwerk-erneuerbare-energien-prenzlau_23850_De.htm

    “Einweihung” finden Sie hier:

    http://www.stromtarife-vergleich.net/innovationen/744-neues-hybridkraftwerk-in-prenzlau-eingeweiht.html

    Diese fand zutreffend in “2009″ statt!!!

    Beim Datum dieses Termins habe ich mich versehentlich vertan.

    “Ein weiterer Beweis dafür, mit welchen kriminellen Tricks der „Jagdscheininhaber“ und selbsternannte oberste Klimaschützer Thorsten”

    Was hat mein u.a. dienstlich benötigter Jagdschein mit der Diskussion zu tun?
    Welche “kriminellen Tricks” meinen Sie genau?

    “zu manipulieren und bei Bedarf zu seinem Sinn und zu seinem Zweck zu fälschen.”

    Können Sie uns hier im Forum erklären, welchen Sinn und Zweck es macht, den Termin von April auf Januar zu verschieben? Was ändert das am Sachverhalt?

    Können Sie uns hier im Forum erklären, welchen Sinn und zweck es macht, Einweihung und Grundsteinlegung absichtlich zu vertauschen?
    Fakt ist: Das Kraftwerk ist oder wird rechtskräftig gebaut!

    Können Sie uns hier im Forum den von Ihnen konstruierten Gegensatz zwischen Hybridkraftwerk und grundlastfähigem Kraftwerk erklären? Kann ein Hybridkraftwerk nicht grundlastfähig sein?

    Sie sind ein Schwätzer und Aufhetzer, weil es Ihnen an Sachargumenten jeder Art fehlt!

    Lassen Sie mich deshalb einfach in Frieden!

  150. Martin Klusmann

    am 23. Mai 2009 um 08:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Moosgeist

    Was soll eigentlich diese Heuchelei?

    Ok, Thorsten hat einen Fehler gemacht und hat einen Sachverhalt schief dargestellt. Dabei handelt es sich wohl eher um ein Versehen als um bewusste Falschaussage.

    Doch für dich ist das Anlass genug, gleich aus vollen Rohren zu schießen und Thorsten “kriminelle Tricks” zu unterstellen.

    Apropos kriminelle Tricks, wie wäre es, wenn du dich entsprechend zu den Aktivitäten der Herrn Beck und Kipp, Limburg, u. v. a. auslassen würdest?

    Gegen das, was die sich geleistet haben und leisten, wäre Thorsten ein Waisenknabe, selbst wenn das, was du ihm unterstellst, wahr wäre.

    Du siehst den Splitter im Auge von Thorsten, erkennst aber nicht den Riesenmammutbaum im Auge der AGW-Leugner und -Lügner.

  151. E.U.Mueller

    am 23. Mai 2009 um 12:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Klusmann,

    “Kupfer braucht man im Wesentlichen für die Generatoren
    von Windkraftanlagen”… und das Leitungsnetz?

    “Das Märchen mit dem Flächenbedarf glauben nur Leute, die nicht das geringste Gefühl für Zahlen haben.”
    http://energie1.physik.uni-heidelberg.de/vrlsg/data/kap5/wind_e.htm

    “Voraussetzung dafür wäre aber, dass wir Menschen uns nicht weiter wie ein Krebsgeschwür über die ganze Erde ausbreiten. 6,7 Milliarden oder gar die zu erwartenden 9 Milliarden Menschen kann die Erde auf Dauer nicht ertragen.”

    Was schlagen Sie vor? Chemotherapie? - Operation? - Große Transformation?

  152. moosgeist

    am 23. Mai 2009 um 14:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (23. Mai 2009 um 01:48 Uhr)

    Unterlassen Sie bitte Ihre polemischen Angriffe!

    Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich Ihnen solche knüppelharten Lügen durchgehen lasse.
    Dass Sie das Aufdecken Ihrer Machenschaften als Polemik betrachten ist so gesehen nur ein weiterer Beweis dafür, wie tief Sie schon im Sumpf totalitären Anspruchsdenkens stecken. Leuten wie Ihnen darf es nicht gestattet sein, zu bestimmen was als „Wahrheit“ zu gelten hat.

    Sie unterstellen mir ein Zitat, welches ich aber nicht als Zitat getätigt habe.

    Sie lügen schon wieder. Sie haben hier am 21. Mai 2009 um 19:16 Uhr geschrieben:
    Angela Merkel weihte im Januar 2009 das erste grundlastfähige Kranftwerk aus erneuerbarer Energien ein“.
    Leugnen Sie jetzt schon Ihre eigenen Texte? Wie weit wollen Sie dieses Spiel treiben?

    Ich habe sinngemäß wiedergegeben

    So würden Sie es jetzt gerne interpretiert wissen. De facto haben Sie mit qualifiziertem Vorsatz eine nichtssagende allgemeine Pressemeldung grob verfälscht um einen Ihnen genehmen Sensationseffekt zu erhaschen. Aber so etwas ist ja in Ihrem Dunstkreis eine alltägliche Übung.
    Tricksen, täuschen, fälschen, lügen und hinterher alles abstreiten und versuchen es Anderen in die Schuhe zu schieben.

    Bei google und anderswo finden Sie eine Vielzahl von Berichten über dieses Kraftwerk.

    O ja. „Enertrag“ hat keine Subventionsgelder gescheut um seine Blase zu hypen.

    “Grundlastabdeckung” finden Sie neben der sinngemäßen Beschreibung in meinen bereits genannten Links auch explizit hier:

    Dort heißt es: „damit auch zur Deckung der Grundlast auf dem Energiemarkt beitragen können.
    Merken Sie was? Können heißt es. Das ist allerdings von tun noch weit entfernt. Und dann heißt es beitragen und nicht übernehmen. Für die Grundlast selber hat man noch keine echte Alternative. Das bisschen Kleckerei ist wie ein Fliegenfurz im Wind, wenn überhaupt.

    “Einweihung” finden Sie hier:
    http://www.stromtarife-vergleich.net/innovationen/744-neues-hybridkraftwerk-in-prenzlau-eingeweiht.html

    Und hätten Sie Ihren eigenen Link richtig gelesen, wären Sie hierauf gestoßen:
    „Merkel und Platzeck bei Grundsteinlegung für erstes Hybridkraftwerk“
    http://www.cleanthinking.de/merkel-platzeck-grundsteinlegung-hybridkraftwerk/1110/

    Diese fand zutreffend in “2009″ statt!!!

    Es hat auch niemand außer Ihnen behauptet, dass die Grundsteinlegung 2009 stattfand.
    Oder wollen Sie mal wieder in krimineller Art und Weise den Sachverhalt verdrehen?

    Beim Datum dieses Termins habe ich mich versehentlich vertan

    Eine Ihrer Standard-Schutzbehauptungen, wenn Sie beim Verbreiten von Unwahrheiten erwischt werden.
    Ne, mein Lieber. Das war kein Versehen. Das war eine gezielte zweckdienliche Falschmeldung.

    Was hat mein u.a. dienstlich benötigter Jagdschein mit der Diskussion zu tun?

    Ganz einfach: Um so wie Sie als Schreibknecht tätig zu sein braucht man schon einen „Jagdschein“. Oder wollen Sie behaupten, dass Sie noch voll zurechnungsfähig sin bei dem was Sie hier so schreiben?

    Welche “kriminellen Tricks” meinen Sie genau?

    Siehe oben.

    Können Sie uns hier im Forum erklären, welchen Sinn und Zweck es macht, den Termin von April auf Januar zu verschieben?

    Das müssen schon Sie erklären, denn Sie haben das Datum manipuliert. Offenbar ist die Manipulation von Fakten bereits zu Ihrer zweiten Natur geworden. Da fragen Sie schon nicht mehr nach Sinn und Zweck. Da ist Ihnen die Manipulation schon Selbstzweck geworden.

    Können Sie uns hier im Forum erklären, welchen Sinn und Zweck es macht, Einweihung und Grundsteinlegung absichtlich zu vertauschen?

    Auch das müssen schon Sie erklären, denn Ihnen ist ja offensichtlich so wichtig, dass die Einweihung vor der Grundsteinlegung stattfindet. Aber das ist mal wieder typisch für die Klimafanatiker. Da wird das Ergebnis schon gefeiert, wenn der Start noch nichtmal erfolgt ist.

    Fakt ist: Das Kraftwerk ist oder wird rechtskräftig gebaut!

    Hat hier irgend jemand behauptet, dass es sich um einen illegalen „Schwarzbau“ handelt?
    Oder wollen Sie hier mal wieder einen neuen Strohmann aufbauen?

    Können Sie uns hier im Forum den von Ihnen konstruierten Gegensatz zwischen Hybridkraftwerk und grundlastfähigem Kraftwerk erklären?

    Besser als mit dieser Frage hätten Sie Ihre Unbedarftheit nicht unter Beweisstellen können.

    Kann ein Hybridkraftwerk nicht grundlastfähig sein?

    Gegenfrage: Kann ein Eunuch Kinder Zeugen?

    Sie sind ein Schwätzer und Aufhetzer,

    Diese „Ehrentitel“ stehen allein Ihnen und Ihren Komplicen zu und da sollen sie auch bleiben.

  153. Thorsten

    am 23. Mai 2009 um 14:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ M. Klusmann

    Den einzigen Fehler den ich gemacht habe ist die versehentliche Verlegung des Datums von April auf Januar verlegt. Das war ein Versehen und hat NICHTS mit dem Sachverhalt an sich zu tun! Ich habe diesen Fehler direkt eingeräumt, ganz im Gegensatz zu den AGW-Leugnern, die hartnäckig auf ihren Fehlern beharren!

    Die Frage, ob es sich um eine “Einweihung” oder “Grundsteinlegung” handelte, wird in den Medien unterschiedlich und widersprüchlich angegeben. Aber auch diese Frage ist doch absolut nebensächlich. Ob das Kraftwerk nun in 2009 oder 2011 ans Netz geht, was spielt das für die Beurteilung eine Rolle?

    Es geht hier doch darum, dass in Prenzlau ein grundlastfähiges Kraftwerk aus Erneuerbaren Energien ganz konkret realisiert ist oder wird.

    Bisher wurde von den AGW-Leugnern immer behauptet, EE seien nicht grundlastfähig. Diese Aussage stimmt im europöäischen Stromverbund schon lange nicht mehr.

    http://www.loy-energie.de/download/langfrist.pdf

    Nun stimmt sie auch konkret auf ein Kraftwerk bezogen nicht mehr.

    Darauf wollte ich hinweisen. Diese Tatsache wurde von mir absolut korrekt dargestellt!

    Moosgeist reitet hier auf absoluten Nebensächlichkeiten herum nur um irgendetwas zu finden. Offenbar sollen damit die Grafikmanipulationen von Beck, Monckton u.a. saubergewaschen werden.

    Es ist schon erbärmlich.

  154. Thorsten

    am 23. Mai 2009 um 14:49 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Moosgeist

    Sie sind einfach nur noch krank!

    “Angela Merkel weihte im Januar 2009 das erste grundlastfähige Kranftwerk aus erneuerbarer Energien ein”.

    1. Diese Aussage war entgegen Ihrer Behauptung kein Zitat.
    2. Diese Aussage wurde so in Medien getroffen, wie ich belegt habe!
    3. Sinn dieses Hybridkraftwerkes ist ja gerade die Grundlastfähigkeit. Dies brauche ich nicht zu zitieren, dies ergibt sich aus den vorliegenden Tatsachen.

    Ihre weiteren Ausführungen strotzen nur noch vor unsachlicher Polemik und sprechen für sich selbst.

    Noch einmal: Lassen Sie mich einfach in Frieden!

  155. Martin Klusmann

    am 23. Mai 2009 um 15:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @E.U.Mueller

    Und welche Erkenntnisse ziehst du aus dem Link?

    Wie wäre es, wenn du selber einmal denkst, statt einfach nur zu verlinken? Im übrigen gibt der Herr Professor m. W. gar keinen konkreten Wert für den Platzbedarf und schon gar nicht erwähnt er, dass der Platzbedarf aus Fundament und Zuwegung besteht.

    Rechnen wir einmal großzügig mit einem Fundament von 10 m x 10 m = 100 qm. Der Weg zur WKA soll 4 m breit und 500 m lang sein, also ebenfalls großzügig gerechnet. Das sind dann 2100 qm pro WKA. Wir können also pro qkm Nettofläche fast 500 Windkraftanlagen installieren.

    Nehmen wir Offshore dazu, dann liegt der dortige Flächenbedarf eigentlich bei null, wie schon vor ein paar Tagen gepostet.

    Wenn du also keine fundierte Kritik an der Rechnung äußern kannst, dann halte dich einfach zurück und vor allem poste nicht irgendwelche Links von zweifelhaftem Wert.

    Was schlagen Sie vor? Chemotherapie? - Operation? - Große Transformation?

    Was ich vorschlage? Zunächst einmal Aufklärung über das Problem. Denn viel zu viele Menschen haben noch gar nicht begriffen, was Sache ist (siehe von der Leyen). Wie im 21. Jahrhundert eine Politikerin es als “Erfolg” verkaufen kann, wenn mehr Kinder geboren werden (zum Glück hat sie sich getäuscht!), ist mir absolut schleierhaft.

    Wirksame Mittel zur unausweichlichen Verringerung der Geburtenrate können zum Beispiel sein:

    Stärkung der Rechte von Frauen, denn wenn Frauen selbst entscheiden können, tendieren sie dazu, weniger Kinder zur Welt zu bringen.

    Verbesserung der Ausbildung: Höhere Ausbildung bedeutet schon fast automatisch eine kleinere Kinderzahl.

    Schaffung von Alterssicherungssystemen für Länder der so genannten dritten Welt. Die meisten Menschen dort sind darauf angewiesen, von ihren Kindern im Alter versorgt zu werden. Und da die Kindersterblichkeit relativ hoch ist, glauben sie dann, möglichst viele Kinder haben zu müssen.

    Beendigung des dummes Geschwätzes prominenten Politiker, die meinen, mit einer hohen Geburtenrate das Problem der Rentenfinanzierung lösen zu können. Als wenn die Kinder von heute nicht die Rentner von übermorgen wären. Was soll dann passieren: noch mehr Kinder? Absoluter Schwachsinn!

    Seit 1950 hat sich die Zahl der Menschen auf der Erde mehr als verdreichfacht, von etwas über 2 Milliarden auf die heutigen knapp 7 Milliarden. Eine weitere Verdreifachung ist völlig unmöglich. Also müssen wir uns die Frage stellen, bei welcher Anzahl die Menschheit aufhören soll zu wachsen. Viel zu viele fragen immer noch, OB. Auch das ist Schwachsinn!

    Legen wir unseren Lebensstandard als Maßstab zugrunde, dann ist klar, dass mehr als 2 Milliarden Menschen die “carrying capacity” der Erde überfordern würden. Es stellt sich also darüber hinaus die Frage, wie viele Menschen auf welchem Niveau auf Dauer auf der Erde leben können.

    Patentantworten darauf habe ich auch nicht, aber wie gesagt, es wäre schon viel gewonnen, wenn erst einmal alle Menschen das Problem als solches erkennen würden.

  156. Rudolf Kipp

    am 23. Mai 2009 um 16:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Sie schreiben:

    Wir können also pro qkm Nettofläche fast 500 Windkraftanlagen installieren.

    Nach Ihrer Rechnung könnte man also Winkraftanlagen quasi “Mast an Mast” aufstellen. Das stimmt so nicht. Schlißlich verändern Windkraftanlagen die Luftströmung in Luv, weil sie dem Wind Energie entziehen (die in elektrische Energei umgewandelt wird). Eine Berechnung zum Platzbedarf von WKA finden sie hier.

    Ein Windrad verändert in seiner Umgebung das Strömungsprofil
    des Windes. So benötigt beispielsweise die
    abströmende Luft wegen der geringeren Geschwindigkeit
    mehr Raum. Aus der Kontinuitätsgleichung

    Stehen mehrere Windräder mit denselben Radien r linear angeordnet und trifft der Wind senkrecht auf diese Linie (Windradkette), so sollten die Abständ der Windradtürme mindestens 3, 4 · r betragen. Der Wind wird jedoch nicht immer senkrecht auf diese Windradkette treffen, so dass praktisch deutlich größere Abstände gewählt werden.

  157. Rudolf Kipp

    am 23. Mai 2009 um 16:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Ist Ihre Aussage

    Legen wir unseren Lebensstandard als Maßstab zugrunde, dann ist klar, dass mehr als 2 Milliarden Menschen die “carrying capacity” der Erde überfordern würden.

    eine persönliche Schätzung von Ihnen oder haben Sie irgendwelche belastbaren Zahlen, die Ihre Aussage stützen?

    Eine völlig andere Einschätzung der Lage der Erde und der Menschheit hat vor kurzem Björn Lomborg vorgelegt. Er kommt in seiner Analyse zu folgendem Schluss:

    No, we don’t need five planets

    und

    That our profligate consumption requires five planets is a catchy story, but it is wrong. The planet we have is more than enough.

  158. Martin Klusmann

    am 23. Mai 2009 um 17:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Nach Ihrer Rechnung könnte man also Windkraftanlagen quasi “Mast an Mast” aufstellen.

    Gelle, Sie wollen nichts verstehen, oder sind Sie tatsächlich so einfältig? Ich habe doch schon in einem vorhergehenden Posting davon gesprochen, dass die Anzahl der Anlagen, die man auf einem Quadratkilometer aufstellen kann, begrenzt ist, damit sie sich “nicht gegenseitig den Wind wegnehmen.”

    Und gewisse Dummköpfe, Professoren eingeschlossen, leiten dann daraus den “Flächenbedarf” ab, tun also so, als ob man das Land zwischen den Anlagen überhaupt nicht mehr nutzen könnte. Was soll das? Als Acker- und Weideland ist das allemal geeignet, u. U. sogar als Industriegelände.

    Irgendwann reicht es einem wirklich, wenn man einen Haufen von Naivlingen immer wieder erklären muss, was Sache ist. Und solche Leute wollen sich dann auch noch kompetent zu weit komplexeren Fragen äußern, dass ich nicht lache!

    Der Typ, zu dem Sie da verlinkt haben, hat ja nun auch nicht gerade viel Ahnung:

    Für den gesamten mittleren Bedarf an Elektroenergie in D von ca. 70GW brauchte man ca. 70E2 · km2. Der tatsächliche Bedarf wäre u.a. wegen der beschränkten Verfügbarkeit zumindest doppelt so groß.

    Der kann unmölgich Physiker sein, der kennt ja nicht einmal den Unterschied zwischen Energie und Leistung. Beschränkt ist nicht die Verfügbarkeit der WKA, beschränkt ist die geistige Verfassung von Leuten, die so etwas schreiben.

    Eine völlig andere Einschätzung der Lage der Erde und der Menschheit hat vor kurzem Björn Lomborg vorgelegt. Er kommt in seiner Analyse zu folgendem Schluss:

    No, we don’t need five planets

    Und was ein gewisser Lomborg sagt, ist für Sie Gesetz? Dass AGW-Leugner autoritätsgläubig sind, haben sie ja schon oft genug bewiesen, dass sie den Verstand vor Einschalten des Computers abschalten, beweisen Sie wiederum.

    Haben Sie sich mit Lomborgs Thesen eingehender beschäftigt? Wissen Sie, welche Randbedingungen er zugrunde legt, mit wie vielen Menschen rechnet er, welche Energietechniken sieht er als realistisch an, usw., usw.?

    Wo sollen all die Rohstoffe herkommen, wenn wir unsere Lebensweise nicht grundlegend ändern, wie wollen wir uns ernähren (vegetarisch?). Dass nicht alle Menschen auf unserem verschwenderischem Lebensstil existieren können, daran geht kein Weg vorbei.

    Und wenn wir uns in Zukunft nicht zu 100% mit Erneuerbaren Energien versorgen, haben wir auch keine Chance. Bis dahin ist es aber noch ein relativ weiter Weg.

    Mit einer immer weiter wachsenden Anzahl von Menschen ist das nicht zu bewältigen.

  159. Rudolf Kipp

    am 23. Mai 2009 um 17:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Ich habe doch schon in einem vorhergehenden Posting davon gesprochen, dass die Anzahl der Anlagen, die man auf einem Quadratkilometer aufstellen kann, begrenzt ist, damit sie sich “nicht gegenseitig den Wind wegnehmen.”

    Um unmittelbar darauf eine “Milchmädchenrechnung” aufzumachen, die diesen Umstand völlig ignoriert. Äußerst glaubwürdig…

    Mit den Thesen von Björn Lomborg habe ich mich in der Tat eingehend beschäftigt. Seine Bücher “Cool It” und “Apokalypse No!”z.B. fand ich beide äußerst aufschlussreich. Auch wenn ich nicht alle Ansichten Lomborgs 1:1 teile, ist mir seine pragmatische Herangehensweise an die Probleme der Menschheit äußerst sympatisch.

    Aber noch einmal meine Frage. Woher haben Sie denn die Zahl von 2 Mrd. Menschen maximal? Einfach mal ein paar Nummer in den Raum werfen und sagen das ist so weil ich , Martin Klusmann, das geschrieben habe, reichen mir jedenfalls nicht.

  160. Perlita

    am 23. Mai 2009 um 17:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten,

    den unterschied zwischen grundsteinlegung und einweihung ist ihnen aber doch hoffentlich bekannt, oder?

  161. Micha

    am 23. Mai 2009 um 20:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    “Und wenn wir uns in Zukunft nicht zu 100% mit Erneuerbaren Energien versorgen, haben wir auch keine Chance. Bis dahin ist es aber noch ein relativ weiter Weg.”

    Mit Wind- und Sonnenenergie geht das aber sicher in die Hose. Max. einem Anteil von 15 % fluktuierender Einspeisung ist erreichbar (IER Stuttgart). Dann müssen Speicher gebaut werden. Die Fachwelt ist sich schon einig, dass nur die chemische Speicherung von Wasserstoff die nötigen Kapazitäten bietet.

    Hier findet man ein paar Daten zum Hybridkraftwerk:
    http://www.enertrag.com/download/praesent/hybridkraftwerk_kurzinfo_090417.pdf

    Ich habe mal überschlagen, was eine kWh gespeicherter Strom kostet.

    Annahmen:
    21 Mio EUR Investition (davon 18 Mio Steuermittel !?)
    davon ca. 7,5 Mio EUR für 6 MW WEA und Biogas
    damit verbleiben 13,5 Mio EUR für Elektrolyse, Speicher etc.
    5 % Verzinsung
    2 % Betriebskosten
    9,1 ct/kWh Windstromvergütung
    2.000 Vollaststunden der Elektrolyse (1.000.000 kWh)
    25 % Wirkungsgrad der Rückverstromung (250.000 kWh Speicherstrom)

    Ergebnis:
    Kosten des Speicherstroms > 5 EUR/kWh !?

    Schon Trittin sagte, Atomstrom ist viel zu billig. Grundlastfähiger Windstrom darf dann auch ein “Kleinigkeit” mehr kosten.

    Eine ökologisch und ideologisch korrekte Alternative, die sogar ohne kostentreibende Speicher auskommt, wird derzeit beim BMU in einem Feldversuch getestet:
    http://www.guntherkrauss.de/texte/nonsense/hamster.html

  162. moosgeist

    am 23. Mai 2009 um 21:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Thorsten (23. Mai 2009 um 14:49 Uhr)

    Sie sind einfach nur noch krank!

    Im Gegensatz zu Ihnen komme ich recht gut ohne Wärter aus. Auch ansonsten kann ich über meinen Gesundheitszustand nicht klagen.

    1. Diese Aussage war entgegen Ihrer Behauptung kein Zitat.

    Fangen Sie schon wieder mit Ihren kriminellen Spielchen an? Habe ich etwas von einem „Zitat“ gesagt? Ich habe festgestellt, dass Sie am 21. Mai 2009 um 19:16 Uhr die gefälschte Meldung -„ Angela Merkel weihte im Januar 2009 das erste grundlastfähige Kranftwerk aus erneuerbarer Energien ein “- geschrieben haben.

    2. Diese Aussage wurde so in Medien getroffen, wie ich belegt habe!

    Das ist gelogen, denn eine diesbezügliche ähnliche Meldung in den Medien war nur Basis für Ihre Fälschung. Sie wollten mal wieder eine Sensation vermelden, weil Ihnen Argumente Zur Sache ausgegangen sind. Ihr Pech, dass Sie damit auf die Nase gefallen sind. Das Sie jetzt auch noch hier rumjaulen wie ein getretener Dorfköter, macht die Sache für Sie nur noch peinlicher.

    3. Sinn dieses Hybridkraftwerkes ist ja gerade die Grundlastfähigkeit. Dies brauche ich nicht zu zitieren, dies ergibt sich aus den vorliegenden Tatsachen.

    So? Aus welchen Tatsachen ergibt sich das denn? Sie sollten sich mal mit dem Unterschied zwischen „wollen“ und „können“ näher befassen.

  163. Martin Klusmann

    am 23. Mai 2009 um 22:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Um unmittelbar darauf eine “Milchmädchenrechnung” aufzumachen, die diesen Umstand völlig ignoriert. Äußerst glaubwürdig…

    Äußerst unglaubwürdig sind allein Sie. Wie wäre es, statt eines pauschalen Vorwurfs “Milchmädchenrechnung” einfach konkret zu sagen, wo ich mich verrechnet haben soll? Aber wie alle AGW-Leugner sind Sie unfähig, mit konkreten Zahlen umzugehen.

    Ihre “Seite-2001-wird-es-kühler”-Manipulation ist nicht der einzige Beleg dafür.

  164. Martin Klusmann

    am 23. Mai 2009 um 23:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Sie haben zu einem Artikel von Lomborg verlinkt, der Sie offenbar sehr beeindruckt hat. Ich habe in Lomborgs Text leider nur eienn halbwegs brauchabren Satz gefunden:

    Solar cells and wind turbines require less than 1per cent of the area of forests to reduce CO2, they become increasingly efficient, and they can often be placed on non-productive land (such as wind turbines at sea and solar panels in deserts).

    Seine anderen Thesen sind eigentlich nicht nachvollziehbar und deuten in erster Linie auf einen völlig unrealistischen Optimismus hin. Optimismus an sich ist zwar eine gute Sache, aber man sollte sich dabei nichts in die Tasche lügen, so wie das Lomborg tut.

    Ein absolut begrenzender Faktor ist das zur Verfügung stehende Ackerland. Die Fläche pro Kopf nimmt mit wachsender Bevölkerungszahl ständig ab, es sei dann man will auch noch die letzten natürlich gewachsenen Wälder abholzen und andere Naturflächen unwiederbringlich vernichten.

    Schon der Fleischkonsum in den westlichen Industrieländern ist nicht (mehr) auf die ganze Erdbevölkerung übertragbar, weil es gar nicht so viel Weideland und Futtermittel gäbe, um das dazu nötige Fleisch zu produzieren.

    In den nächsten Jahrzehnten wird die Düngemittelproduktion aus Energiemangel voraussichtlich zurück gehen, dann drohen sogar Hungersnöte, weil die gegenwärtige Agrarproduktion nur durch den massiven EInsatz von Kunstdünger aufrecht zu erhalten ist.

    Die Phosphorvorkommen der Erde gehen ebenfalls allmählich zur Neige, Phosphor ist aber unerlässlich für die Pflanzenproduktion, ein bisher ungelöstes Mittel. Lomborg würde wahrscheinlich antworten, dass wir in 10 Jahren Pflanzen haben, die gänzlich ohne Phosphor auskommen.

    Lomborgs Thesen mögen von denen gerne aufgenommen werden, die sich einreden wollen, dass es gar keine Probleme gibt, aber mit Kopf in den Sand stecken werden wir die nicht lösen können.

    Was meinen Sie denn, bei welcher Anzahl von Menschen wollen wir aufhören zu wachsen? 10 Milliarden, 20 Milliarden, 100 Milliarden?

  165. Wolfgang Flamme

    am 24. Mai 2009 um 00:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wozu dieser ganze grundlastfähige Kombikram? Jeder informierte Bürger weiß doch, daß das völlig überflüssig ist, wo doch eine Windkraftanlage schon hunderte von Haushalten versorgen kann (wie überall nachzulesen ist). Und Grundlast ist sowieso eine Idee von gestern und deutlich überbewertet (meint das Umweltbundesamt), das braucht doch kein Mensch.

  166. Rudolf Kipp

    am 24. Mai 2009 um 10:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ M. Klusmann

    Was meinen Sie denn, bei welcher Anzahl von Menschen wollen wir aufhören zu wachsen? 10 Milliarden, 20 Milliarden, 100 Milliarden?

    Ich glaube nicht, dass es hier darum geht, was ich will. Die Vereinten Nationen gehen jedenfalls heute davon aus, das die Weltbevölkerung bis 2050 auf 9 Milliarden erhöhen wird und das das Wachstum 2075 bis 2100 seinen Höhepunkt erreicht und die Weltbevölkerung danach zurückgehen wird (Quelle hier und hier).

    Viele Demografen gehen davon aus, dass sich die Weltbevölkerung innerhalb der Jahre 2075 bis 2100 stabilisieren wird. Anschließend wird ein langsamer Bevölkerungsrückgang erwartet. Selbst in Afrika ist in vielen Regionen bereits einen Rückgang der Fertilität zu beobachten. Wie weit und wie schnell sich dieser Trend fortsetzen wird, hängt sehr stark davon ab, mit welcher Geschwindigkeit und welcher Vollständigkeit sich der Übergang zu modernen Gesellschaften in diesen Ländern vollzieht.

    Die Konsequenz die sich für mich daraus ergibt ist, dass das beste Mittel zur Eindämmung des Bevölkerungswachstums in der möglichst raschen wirtschaftlichen Entwicklung der unterentwickelten Länder besteht.

    Ach ja, woher kam noch einmal Ihre Zahl von maximal 2 Milliarden? Und haben Sie irgendwelche Vorschläge wie man die Weltbevölkerung auf Ihr ökologisch korrektes Maß “zusammenschrumpfen” könnte?

  167. Rudolf Kipp

    am 24. Mai 2009 um 10:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Wolfgang Flamme

    Richtig so. Schaffen wir einfach den Begriff Grundlast per Definition ab. Warum sollten wir uns von einem einzigen bösen Wort von unserem Weg in eine nachhaltige Zukunft abbringen lassen ;-)

  168. Martin Klusmann

    am 24. Mai 2009 um 11:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Micha

    Mit Wind- und Sonnenenergie geht das aber sicher in die Hose.

    Was anderes scheint ihr nicht zu kennen. Dabei umfasst die Palette der Erneuerbaren noch wesentlich mehr und dann kommen wir der Wahrheit schon viel näher.

    Folgende Energieformen hast du “vergessen”: Wasserkraft, Erdwärme, feste und flüssige Biomasse, Meeresströmungs- und Wellenenergie, allesamt Grundlastfähig.

    Es ist ein ziemlich durchsichtiges Manöver, sich auf die fluktuierenden Energien zu beschränken und dann zu behaupten, “die Erneuerbaren” seien nicht grundlastfähig.

    Deine “Rechnung” kannst du übrigens in der Pfeife rauchen. Du hast zum Beispiel auch “übersehen”, dass ein Großteil des im Hybridkraftwerk erzeugten Stroms direkt in das Netz eingespeist wird. Zudem ist ein Wirkungsgrad von 25% bei der Rückverstromung weitab von der Wahrheit. Somit ist deine “Rechnung” schon vom Ansatz her falsch.

    Darüber hinaus hast du noch zwei Dinge übersehen:

    1. Fossile Energien haben externe Kosten (und ich meine dabei nicht nur die Umweltschäden, die ja auch vom Volk bezahlt werden müssen). Das sind zum Beispiel auch die Ewigkeitskosten bei Kohle und Atom, in Form von Pumpstrom, der bis in ferne Zukunft benötigt wird, um die abgesenkte Landschaft trocken zu halten und die Endlager- sowie Krankheitskosten, bei durch die Nutzung der Atomenergie verursacht werden. Rechnet man das mit in den Strompreis ein, dann kommt man mit Sicherheit auf Werte, die den heutigen Preis von Strom aus Erneuerbaren weit übersteigen, wobei noch nicht berücksichtigt ist, dass die Erneuerbaren mit wachsendem Ausbau immer preisgünstiger werden.

    2. Mittel- bis langfristig gibt es sowieso keine Alternative zu den Erneuerbaren oder wo willst du die Energie sonst hernehmen, wenn Öl, Erdgas und Uran erschöpft sind und die Kohle aus Klimaschutzgründen nicht mehr verfeuert werden kann?

    Es ist schon erstaunlich, mit welcher Naivität die AGW-Leugner sich nun auch in der Energiedebatte ein blaues Auge holen. Das grenzt schon fast an Masochismus. Ich jedenfalls hätte keine Lust, mich dauernd so vorführen lassen zu müssen.

  169. Tenner

    am 24. Mai 2009 um 13:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    Tja Micha, der Trittin ist halt ne typisch grüne Granate. Irgendwo auf der Seite des BMU steht es noch schwarz auf weiß, das seine Kritik an die Kernkraft war, dass sie günstig und überschüssig Strom produzieren kann. Wie oft muss man seinen Schädel an die Wand knallen, um das als ein Contra wie er zu interpretieren?
    Das kann doch nicht wahr sein.

    Dass WK dann ganz doll ist rundet seine Kompetenz dann völlig ab.
    A ja, google:

    http://www.bmu.de/reden/archiv/15/trittin/doc/1988.php

  170. E.U.Mueller

    am 24. Mai 2009 um 15:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    Grundsätzlich fehlt offensichtlich in vielen Bereichen
    die Erkenntnis, dass bei zunehmender Spezialisierung
    immer noch die Regeln der Grundrechenarten gelten.

    Dazu aus gegebenem Anlass ein kleines Beispiel
    (nicht ganz ernst gemeint): Mein langjähriger
    Lieblingsverein FC Bayern engagierte einen Trainer
    Klinsmann, der ,ausgestattet mit dem umfangreichen Wissen
    aus zahlreichen Managerseminaren in seiner ehem.
    Wahlheimat USA, antrat, seine Spieler in die Geheimnisse
    der höheren Mathematik einzuweihen (der Fußball-
    Mathematikvergleich ist in München seit Trainer
    Hitzfeld sehr beliebt). Problem war, dass seine „Schüler“
    schnell feststellten, dass er das „kleine Einmaleins“
    kaum beherrscht.

    Stichwort USA und Mathematik:
    Dort war es üblich, dass die Banken die besten
    Mathematikabsolventen der Universitäten einstellten,
    um hochkomplizierte Finanzprodukte zu kreieren.
    In der Szene legendär war die junge Mathematikerin
    Blythe Masters, „Erfinderin“ der Credit Default Swaps,
    kurz CDS (Vorsicht Blase!).
    Das Resultat kennen wir, offensichtlich
    hatte man ähnliche Probleme wie Klinsmann.

    Wo wir gerade bei den US-Banken sind, diese sind
    nämlich massgeblich verantwortlich für die Initiierung
    des CO2-Emissionshandels und damit einer weiteren Blase.
    http://www.bueso.de/node/1910/print .
    Erste “Erfolge” dieser Maßnahmen zeichnen sich auch
    hierzulande bereits ab:
    http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Alu-Produzenten-vor-dem-Aus/40206

    Zurück zum „kleinen Einmaleins“ und ein paar Fakten:
    Eine Weltbevölkerung von knapp 7 Mrd. Menschen,
    die man ganz grob in zwei Gruppen unterteilt:

    Gruppe 1 mit Menschen, die in weniger entwickelten
    Ländern leben, gekennzeichnet durch hohes Bevölkerungs-
    wachstum (Bangladesh u.a. mehr als 2%/a) und einen
    geringen Energieverbrauch pro Kopf.
    Gruppe 2 mit Menschen die in höher entwickelten
    Ländern leben, gekennzeichnet durch Bevölkerungs-
    wachstum gegen Null (BRD -0,1 ,Portugal +0,3%/a) und
    hohen Energieverbrauch pro Kopf.

    Daraus folgen grundsätzlich zwei notwendige Ziele:
    Ziel 1: Stoppen des Bevölkerungswachstums in Gruppe 1.
    Dies ist nach den allgemeinen Erkenntnissen aus der
    Vergangenheit (mit friedlichen Mitteln) nur möglich durch
    Wohlstand und damit einem extrem hohen Energieaufwand,
    siehe Indien, China.
    Ziel 2: Verringern des Energieverbrauchs in Gruppe 2
    durch effizientere Energienutzung bzw. Energieeinsparung.
    Auch dies erfordert zunächst einen höheren Energieaufwand.
    Beispiel: Vor der Energieeinsparung z.B. durch Wärmedämmung
    stehen Forschung und Entwicklung, Bau von Produktionsanlagen,
    Produktion, Transport und Montage.

    Erforderlich wäre also in den nächsten Jahren, Jahrzehnten
    die Bereitstellung kostengünstiger Energie unter Berücksichtigung
    aller Arten der Energieerzeugung.

    Dagegen steht im Namen des „Klimaschutzes“ eine künstliche
    Verknappung bzw. Verteuerung von Energie durch den Ausschluss
    von Kohle, Kernkraft, durch CO2-Emissionshandel, EEG etc.,etc.
    Folglich verzögert sich das Erreichen beider Ziele mit dem
    Resultat, dass zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr Menschen
    mit Energie zu versorgen wären ,was wohl selbst dann
    kontraproduktiv ist, wenn man tatsächlich das Klima schützen
    müsste (wovor eigentlich?).

  171. Martin Klusmann

    am 24. Mai 2009 um 16:36 Uhr | Link | Kommentar melden

    @E.U.Mueller

    Bitte verschone uns mit Links zu rechtsextremen Organisationen. Die Typen von Büso gehören zu der Truppe von LaRouche, was die schreiben ist völlig irrelevant, es mache mir nicht mehr die Mühe, da rein zu schauen.

    Beck und ein paar andere der AGW-Leugner paktieren mit denen, was auch euren Verein in ein ziemliches Zweilicht rückt.

    … unter Berücksichtigung aller Arten der Energieerzeugung.

    Warum ALLER ARTEN? Das ist ein non-sequitur. Selbst wenn, das, was du vorher sagst, zum großen Teil einleuchtend ist, jubelst du hier einfach eine Folge unter, die sich NICHT aus dem vorher Gesagten ergibt. AGW-Leugner fallen normalerweise auf so etwas herein, andere, die noch logisch denken können, eher nicht.

    Mit Atomstrom irgendetwas reißen zu wollen, ist ein Witz. Atomstrom hat heute einen Anteil von weniger als 2,5% an der Weltenendenergieversorgung, Tendenz weiter stark fallend. Kontraproduktiv wäre es vor allem, nicht endlich aus der Atomenergie auszusteigen. Wir hätten heute manches Problem gar nicht, wenn man gleich auf sie verzichtet hätte, statt immer noch Milliarden an Subvention hinein zu stecken. Atomstrom ist auch über 50 Jahre nach seiner Einführung immer noch nicht konkurrenzfähig. Nirgendwo auf der Welt wurde bisher ein Atomkraftwerk ohne massive staatliche Unterstützung gebaut. Die hat ihre Zukunft auf alle Fälle hinter sich.

    Wie willst du in reinen Flächenländern ohne nennenswerte Infrastruktur denn Kohlekraftwerke einsetzen? Für den größten Teil der Menschheit sind die Erneuerbaren geradezu maßgeschneidert, da sie sofort und ohne großen Aufwand installiert werden können.

    In den nächsten Jahren wird sich der Run auf Solarenergie noch weiter sehr stark ausdehnen, der Zug ist nicht mehr aufzuhalten und wird insbesondere die Lebensbedingungen deiner Gruppe 1 entscheidend verbessern.

  172. Wolfgang Flamme

    am 24. Mai 2009 um 20:40 Uhr | Link | Kommentar melden

    Immer wieder dasselbe Blabla. Und wenn man sich dann die großartigen Vorzeigeprojekte anguckt, du lieber Himmel. 230 MW…500 MW Kannseinwindleistung werden mit 20 MW Biogas gestützt. Oder beim Hybridvorhaben 6 MW Kannseinwindleistung mit 1 MW Biogasverstromung … ist doch lächerlich.

  173. Micha

    am 24. Mai 2009 um 23:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    “Folgende Energieformen hast du “vergessen”: Wasserkraft, Erdwärme, feste und flüssige Biomasse, Meeresströmungs- und Wellenenergie, allesamt Grundlastfähig.”

    Leider sind nur deren Potentiale in Deutschland geologisch etc. begrenzt.

    Bei der DENA findet man eine Studie, die den Leistungsanteil der EE bei Umsetzung der Ausbaustrategie des BMU (weitgehende Ausnutzung der EE-Potenziale) beinhaltet. Die Grundlast (gesicherte Leistung) der EE beträgt damit maximal 10-11 GW + ca. 2 GW bestehende Laufwasserkraft von in Summe ca. 80 GW Bedarf:
    http://www.dena.de/fileadmin/user_upload/Download/Dokumente/Meldungen/2008/Kurzanalyse_KuN-Planung_D_2020_2030_lang_0408.pdf.pdf

    Damit ist der propagierte Ersatz der 20 GW Kernkraft durch EE Unfug. Fatal dürfte sich zukünftig die mit den EE verbundene steigende Abhängigkeit von Erdgas auswirken.

    Der EE-Anteil kann langfristig dann nur noch über Zubau von Windenergie+Speicher oder Importe erhöht werden. Das wird aber eine unbezahlbare Fiktion bleiben. Hier wurde mal gerechnet (50 c/kWh bei 85 % EE !):
    http://elib.uni-stuttgart.de/opus/frontdoor.php?source_opus=2817&la=de

    Ihr “Weltendenergievergleich” ist wohl eher ein Scherz. Die Kernenergie stellt weltweit 15 % der Stromerzeugung. EE ohne Laufwasserkraft ca. 2,5 %. Demnach tragen Wind, Sonne, Geothermie etc. derzeit mit satten 0,40 % an der “Weltendenergieversorgung” bei.

    Uran wird bei Einsatz der Brütertechnologie für Jahrhunderte verfügbar sein. Lesenswert:
    http://www.physi.uni-heidelberg.de/~pelte/energie2/start.htm
    Hier auch Angaben zu den Kosten sowie zu den angeblichen “Subventionen” der Kernenergie:
    http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/pb_pdf/Voss_Hamburg_2009_03.pdf
    http://www.energie-fakten.de/pdf/atw-2004-01-jaeger-weis.pdf

    Ob es zukünftig einen Run auf Solarenergie gibt, scheint sehr zweifelhaft nach den ersten Erfahrungen mit Andasol & Co.. Aktuell wird auch im Sonnengürtel mit eher 20 ct/kWh Erzeugungskosten bei solarthermischen Kraftwerken gerechnet.
    http://www.tab.fzk.de/de/projekt/zusammenfassung/ab123.pdf

    Mehr als 25 % Wirkungsgrad der Rückverstromung beim Hybridkraftwerk halte ich für unwahrscheinlich (Gasmotor 40 %, ND-Elektrolyse 60-70% , dazu kommen noch Verdichtung, Umformung). Wenn Sie genauere technische Daten zum Projekt haben, können Sie die gern verlinken.

  174. Martin Klusmann

    am 25. Mai 2009 um 06:14 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Micha

    Ihr “Weltendenergievergleich” ist wohl eher ein Scherz. Die Kernenergie stellt weltweit 15 % der Stromerzeugung.

    Und wie viel Prozent der Energie wird in Form von Strom geliefert? Bei uns sind es 20%. In Deutschland also: 22% Atomstrom, entsprechend 4,4% Anteil des Atomstroms an der Endenergie, weltweit rund 2,5%, da beißt keine Maus ‘nen Faden ab.

    Uran wird bei Einsatz der Brütertechnologie für Jahrhunderte verfügbar sein.

    Das erzählt man uns schon seit Jahrzehnten. Und wo sind die tollen Brüter? Praktisch nicht vorhanden, weil technisch kaum beherrschbar. Außerdem solltest du einmal durchrechnen, wie viele Jahrzehnte es dauern würde, um bei der vorhandenen Menge von Plutonium einen Brüterkreislauf aufzubauen. Ergebnis: Selbst wenn Brutreaktoren technisch machbar sein sollten (ganz großes Fragezeichen), könnte frühestens zum Ende des Jahrhunderts die Stromerzeugung aus Brütern einen nennenswerten Beitrag leisten. Ergo: Brüter haben keine Chance und das ist auch gut so!

    Deine Quellen sind wenig brauchbar: Voß ist ein Atomfetischist, “energie-fakten” ist eine Seite, die von der Atommafia betrieben wird, zusammen mit der Seite “buerger-fuer-technik”: http://www.zeit.de/2008/17/Atomlobby

    Aktuell wird auch im Sonnengürtel mit eher 20 ct/kWh Erzeugungskosten bei solarthermischen Kraftwerken gerechnet.

    Der Preis wird in den kommenden 15 bis 20 Jahren weiter sinken und damit wettbewerbsfähig werden, prognostiziert Robert Pitz-Paal, Leiter der Solarforschung beim DLR in Köln in der Märzausgabe der Zeitschrift “bild der wissenschaft”. So würden die Kosten an günstigen Standorten unter 10 Cent sinken, während bei Strom aus konventionellen Kraftwerken längerfristig mit steigenden Preisen zu rechnen sei.

    http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/hintergrund/300602.html?page=1

    Du beziehst deine Informationen zu einseitig und deshalb fehlt dir der Über- und vor allem der Durchblick.

  175. Wolfgang Flamme

    am 25. Mai 2009 um 08:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Micha

    Die Grundlast (gesicherte Leistung) der EE (…)

    Das ist nicht dasselbe!

    Die gesicherte Leistung ist diejenige Kraftwerksleistung, die im Mittel zu Zeiten der Jahreshöchstlast mit der üblichen Versorgungssicherheit (99,995%) zur Verfügung steht bzw. sie überdeckt. Sie ist immer als Kollektivleistung des gesamten Kraftwerksparks definiert.

    Da die EE zu Zeiten der Jahreshöchstlast einen (un-)gewissen Substitutionseffekt erbringen, der konventionelle, hochverfügbare Kapazität verdrängt, erhöht sich so im Mittel die gesicherte Leistung des Kollektivs.

    Das bedeutet natürlich gerade nicht, daß zu Zeiten der Jahreshöchstlast 10..15% der EE-Leistung mit 99,995% Sicherheit zur Verfügung stehen. Ein plakatives Beispiel: Wenn die EE zu Zeiten der Jahresspitze in 4 Jahren nüscht und in einem Jahr Nennleistung beisteuern würden, dann verdrängen sie im Mittel 20% ihrer Nennleistung an konventioneller Kraftwerksleistung und erhöhen die gesicherte Leistung um ~20%.
    Natürlich ist das Blödsinn, denn an diesem Zuwachs gesicherter Leistung ist eben gar nichts ‘gesichert’. Hier wurde bloß ein Index aus der konventionellen Energiewirtschaft shanghait, wo man solche synchronen Fluktuationen ganzer Einspeisungskollektve vorher nicht kannte und auch nicht berücksichtigen mußte.

    Wenn man sich ein korrektes Bild der gesicherten Leistung des EE-Kollektivs verschaffen will, dann braucht man eine Sammlung von EE-Leistungswerten zu Zeiten der Jahreshöchstlast und muß dann den Leistungsbeitrag suchen, der in 99,995% aller Fälle nicht unterschritten wird. Diser Wert wird sich nicht bedeutend vom Ende der Jahresleistungsdauerlinie bei 99,995% (Grundlastfähigkeit) unterscheiden, also zB bei der Windenergie deutlich unter 1% der installierten Leistung liegen.

  176. Wolfgang Flamme

    am 25. Mai 2009 um 09:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    PS
    Korrektur: (…) und erhöhen die gesicherte Leistung um ~20% *der installierten EE-Leistung* , muß es selbstverständlich heißen.

    Die praktischen Auswirkungen bei Umgang mit diesem Index sind natürlich folgende, wenn man das vorher genannte Beispiel anzieht: Wenn man 20GW Windenergie einbindet und glaubt, daß davon 15%, also 3GW ‘gesicherte Leistung’ sind … und dann glaubt, man könne jetzt 3GW konventionelle Kraftwerksleistung abschalten, dann geht das in den genannten fünf Jahren einmal gut und viermal eben nicht.

  177. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 11:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    Du beziehst deine Informationen zu einseitig und deshalb fehlt dir der Über- und vor allem der Durchblick.

    Ich glaube da bist Du mehr als gut dabei - gilst gewissermaßen als Demonstrationsobjekt dafür :-)

  178. Martin Klusmann

    am 25. Mai 2009 um 12:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Da die EE zu Zeiten der Jahreshöchstlast einen (un-)gewissen Substitutionseffekt erbringen

    Wann begreift ihr AGW-Leugner eigentlich, dass sich die Erneuerbaren nicht ausschließlich auf Sonne und Wind beschränken?

    Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme sind auf jeden Fall auch grundlastfähig, aber das passt ja nicht in euer beschränktes Weltbild.

    Wie wäre es, wenn ihr euch mal erkundigt, welche Projekte laufen, um unser Energieversorungssystem zukunftsfähig zu machen?

    Ein guter Start ist vielleicht hier: desertec.org

    Oder erkundigt euch mal, was sich hinter dem Kürzel TREC verbirgt.

    Eines sollte doch klar sein: Unser bisheriges Energieversorgungssystem ist ein Auslaufmodell. Atomkraft in Form von Fission und Fusion können es aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht reißen, es bleiben letzten Endes nur die EE.

    Also anstatt hier laufend irgenwelchen Unsinn über angebliche Nachteile der EE zu verbreiten, solltet ihr lieber eure Informationsdefizite ausgleichen. Viel Spaß beim Erkenntnisgewinn!

  179. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 13:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann
    Deutschland, z.B. hat für Wasserkraft unendlich Platz.
    Die Stadtwerke Ebermannstadt z.B. haben jahrzehntelang mit ihrer Wasserkraft für die örtlicher Stromversogung gesorgt, dann kam der Punkt, an dem sie irgendwann in den 80igern oder 90igern per Gerichtsbeschluß ans Verbundnetz angeschlossen wurden und dann auch irgendwann wg. Bevölkerungszunahme zukaufen mußten, statt evtl. zu bauen. ( Ob das kapazitativ gegangen wäre weiß ich nicht )
    Wie sich der Anschluß an das Verbundnetz auf den Preis auswirkte ist klar.
    Von Grundlast per eigener Wasserkraft kann da keine Rede mehr sein.
    Das am Main in der Kostheimer Schleuse in Bau befindliche Wasserkraftwerk ist kein Grundlastkraftwerk, auch im Verbund nicht. Das bei Wicker gelegene Biogaswerk auf der ehemaligen Mülldeponie ist das auch nicht und wird es auch nicht.

  180. Martin Klusmann

    am 25. Mai 2009 um 14:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    Auch Atomkraft ist nicht grundlastfähig! Zurzeit stehen die beiden AKWs Krümmel und Brunsbüttel immer noch still und zwar seit Mitte 2007. Auch Biblis A und B haben längere Zeit stillgestanden, wie viele andere radioaktiv verseuchende Anlagen auch.

    Wenn ein bestimmtes Schnattervieh hier meint, einzelne Anlagen als “Gegenbeweis” anführen zu müssen, dann kann ich das auch.

  181. Rudolf Kipp

    am 25. Mai 2009 um 15:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Klusmann,

    von dem Begriff “Grundlast” haben Sie also nicht die geringste Ahnung. Hätten wir das also schon einmal geklärt.

  182. Wolfgang Flamme

    am 25. Mai 2009 um 15:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schön, daß Sie inhaltlich nichts wesentliches anzumerken hatten, Herr Klusmann.

    Daß es auch grundlastfähige EE gibt, ist mir durchaus klar, aber es reicht ein Blick auf die Entwicklung der Anteile beim EE-Monitoring um zu sehen, daß dieser grundlastfähige Anteil zunehmend hinter den Anforderungen, die eine zukunftsfähige Stromversorgung stellt, zurückbleibt. Die Entwicklung verläuft also entgegengesetzt zu nachhaltigen Erfordernissen und die gleiche Tendenz spiegelt sich auch in der Dimensionierung der Hybridkraftwerke nieder.

    Thermische PV im Süden ist ja ganz nett, braucht aber jede Menge Wasser zur Dampferzeugung. Die Alternative - geschlossener Wasserkreislauf mit Trockenkühlung - geht mit erheblichen Wirkungsgradverlusten einher, das gleiche gilt für Latentwärmespeicher zum Ausgleich des Tagesgangs. Auch saisonal schwankt die Einstrahlung.
    http://www.nrel.gov/csp/troughnet/pdfs/uh_anda_sol_ws030320.pdf

    Ich finde es einfach nur bescheuert, tausende Kllometer teurer Infrastruktur durch die Wüste zu ziehen, nur um ein bischen auf erneuerbar zu machen. Da unten warten abertausende mit der Eisensäge, um Stücke aus den Masten zu sägen und für ein paar Kröten als Altmetall zu verscherbeln. Und statt sich monatelang mit ein paar entführten Touristen rumzuschlagen, kidnappt man doch lieber gleich die Elektrizitätsversorgung eines ganzen Kontinents.

  183. moosgeist

    am 25. Mai 2009 um 16:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Martin Klusmann (25. Mai 2009 um 12:09 Uhr)

    Wann begreift ihr AGW-Leugner eigentlich, dass sich die Erneuerbaren nicht ausschließlich auf Sonne und Wind beschränken?

    Außer der Sekte der AGW-Betrüger glaubt wohl niemand an die Erneuerbarkeit von Wind und Sonne.

    Wasserkraft, Biomasse und Erdwärme sind auf jeden Fall auch grundlastfähig, aber das passt ja nicht in euer beschränktes Weltbild.

    1.-Wasserkraft? Welche? Laufwasserkraft ist hier so gut wie ausgelutscht und bringt keine neue Kapazität. Pumpspeicher-Wasserkraft ist für sich allein nicht funktionsfähig. Für Meeresströmungskraftwerke fehlt es ausreichenden, geeigneten Standorten und da wo sie vorhanden wären gibt es Probleme mit dem Umweltschutz. Wellenenergiekraftwerke haben sich schon wenig bis garnicht bewährt. Da kommt zu wenig und außerdem sin diese Dinger stark dünungsabhängig.
    2.-Erdwärme? Meinen Sie die aus Basel oder Stauffen? Dem Vernehmen nach gibt es auch schon in Unterhaching die ersten, ernsten Probleme.
    3.-Biomasse? Meinen Sie die Aktionen „Nahrungsmittel in den Tank“, oder „nachhaltige Verfeuerung des Waldes“? Es gibt allerdings auch den Slogan „Schweine sch..ßen für den grünen Strom“. Bleiben da noch die Kuh-Fürze, aber die sollen ja besteuert werde, wären also, da Devisenbeschaffer, zu schade für EE-Selbstbefriediger.

    Wie wäre es, wenn ihr euch mal erkundigt, welche Projekte laufen, um unser Energieversorungssystem zukunftsfähig zu machen?

    Wie wäre es, wenn ihr euch mal erkundigt, welche Projekte laufen, um unser Energieversorungssystem zukunftsfähig zu machen?

    Wir sind offen für jede echte Alternative. Allerdings was Sie hier anbieten sin bestenfalls Fü´rze im Wind.

    Ein guter Start ist vielleicht hier: desertec.org

    Sie klammern sich auch an jeden Strohhalm, der Ihnen von irgendwelchen Geisteszwergen gereicht wird.

    Oder erkundigt euch mal, was sich hinter dem Kürzel TREC verbirgt.
    Oder erkundigt euch mal, was sich hinter dem Kürzel TREC verbirgt.

    Meinen Sie damit etwa die getarnten Annektionsgelüste des Club of Rome? Oder ist Ihnen nicht bekannt, dass es sich dabei um andere souveräne Gebiete handelt? Naja, für einen echten Anhänger der Herbert-Gruhl-Sekte ist das mit dem Einmarschieren wohl kein Problem.
    Aber Vorsicht. lt. Rahmstorf wird die Sahara bei AGW den Geist aufgeben, dann wird dort Wald stehen. Wat nu?

    Eines sollte doch klar sein: Unser bisheriges Energieversorgungssystem ist ein Auslaufmodell.

    Aber es funktioniert und ist höchst erfolgreich. Die Vorräte dürften auch noch einige Zeit (200? 300? Jahre oder mehr) reichen. Aber da sind die Öko-Fanatiker und Klimabetrüger wie Schlusmann und Thorsten, vielleicht auch Meinel. Denen passt das nicht in den Kram. Die wollen unbedingt wie weiland die Leninisten und andere Exkremente die Menschen nicht gleichwohlhabend sondern gleicharm machen. Deshalb wollen die ja auch die Nahrungsmittel verheizen oder verspritten. Hunger macht gefügig.

    Atomkraft in Form von Fission und Fusion können es aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht reißen,

    Sie werden es aber müssen und auch können, wenn es den AGW-Betrügern und Herbert-Gruhl-Sektierern nicht gelingt die Menschheit von ~7 Mrd. auf ~2 Mrd. zu „verkürzen“. Diese „Verkürzung“ gehört doch zu Ihrer Ideologie? Oder habe ich mich da verlesen?

  184. Martin Klusmann

    am 25. Mai 2009 um 18:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    Außer der Sekte der AGW-Betrüger glaubt wohl niemand an die Erneuerbarkeit von Wind und Sonne.

    Ich glaube, diese Diskussion hat es vor längerer Zeit schon einmal gegeben, d. h., Diskussion ist zuviel gesagt, denn über so einen Schwachsinn kann man gar nicht diskutieren, sondern kann nur die einfältigen Pinsel, die hier alberne Wortklauberei betreiben wollen, in die Schranken weisen.

    Unter Erneuerbaren Energien werden solche Energieformen verstanden, die von der Natur quasi immer wieder nachgeliefert werden und vor allem solche, deren Nutzung keine globalen Umweltschäden hinterlässt wie die herkömmlichen fossilen Energien, die CO2, Radioaktivität und andere, die Umwelt belastende Stoffe freisetzen.

    Erneuerbare Energien können von uns Menschen mit menschlichen Maßstäben gemessen, praktisch unbegrenzt lange genutzt werden, ohne dass sie sich wie Kohle, Öl, Gas und Uran (nicht unbedingt in dieser Reihenfolge) erschöpfen. Und die Einwirkung auf die Umwelt ist auch relativ gering.

    Ich glaube nicht, dass es viel Zweck hat, mit jemandem, der nicht einmal diese einfachen Zusammenhänge begreift und der sich zudem einer zunehmenden Fäkalsprache bedient, zu diskutieren.

    Die Vorräte dürften auch noch einige Zeit (200? 300? Jahre oder mehr) reichen.

    Jau, voll überzeugt! Aber selbst wenn, und dann? So’n Pech Menschheit, die Vorräte sind zu Ende, setzt euch langsam in Richtung Friedhof in Bewegung.

    Muss wirklich herrlich sein, mit so einer naiven Weltsicht zu leben. Nach dir die Sintflut. Ich hoffe nur, dass du dann konsequenterweise auch auf eigene Kinder verzichtest, denn es ist deren Zukunft, die dir völlig egal ist.

    Atomkraft in Form von Fission und Fusion können es aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht reißen,

    Sie werden es aber müssen und auch können

    Mit ein bisschen mehr Kenntnissen würdest du wissen, dass Atom niemals in den zweistelligen Prozentbereich vordringen kann, was den Anteil an der Energieversorgung betrifft. Und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Fusion jemals überhaupt in den Bereich des praktisch Machbaren gelangen wird. Ein Fusionsreaktor müsste über viele Monate zuverlässig und ununterbrochen laufen können (was schon nahezu ausgeschlossen erscheint) und er müsste im Vergleich zu den EE Strom auch noch preisgünstiger liefern (spätestens an dieser Hürde würde er endgültig scheitern).

    Zum anderen läge in jedem Fall die Realisierung von technisch einsatzfähigen Fusionsreaktoren am Ende dieses Jahrhunderts und wären allein von daher schon völlig überflüssig, da wir dann keine solchen Reaktoren mehr brauchen, denn entweder haben wir bis dahin unsere Energieprobleme auf nachhaltiger Basis, also EE, gelöst oder wir brauchen überhaupt keine Lösung mehr, weil sich das Problem dann mangels Menschen von allein erledigt.

  185. Antid Oto

    am 25. Mai 2009 um 18:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schlechte Nachricht: es wird kälter werden.
    Gute Nachricht: es wird nicht so kalt wie in der LIA.

    http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/astronomie/tid-14340/klimaschwankungen-die-kalte-schulter-der-sonne_aid_401141.html

  186. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 20:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Antid Oto
    Also nichts neues für Klimarealisten. :-)

    @Thorsten
    Interessant diese Aussage auf Seite 2:

    Insbesondere in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war unser Heimatstern ungewöhnlich aktiv, mit Gipfelpunkten in den 50er- und späten 80er-Jahren. Die Ursache solcher „Großen Maxima“ sind vermutlich längere Zyklen der Sonnenaktivität, die sich mit der elfjährigen Schwankung überlagern. Einer davon ist der „Gleissberg-Zyklus“, der 80 bis 90 Jahre währt.

    Das ist auch das, was Borchert gezeigt hat, nämlich ein nichtlinearer Anstieg in 2 Schüben.

  187. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 20:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Klusmann
    Was hat Energiesparen, Ressourcen-Schonung mit Klimawandel zu tun ?
    Nichts.
    Das kann man auch so und zu Recht fordern, ohne das an den Schwachsinn der “Klimapolitik” aufzuhängen.

  188. Thorsten

    am 25. Mai 2009 um 20:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Andid Oto

    “Es wird kälter werden”

    Woher wissen Sie das.

    Der Journalist Odenwald vom Focus-Magazin schreibt in den letzten Jahren fast ausschließlich klimaskeptische Artikel.

    Als Fachmann wird Prof. Abdusamatow aus St. Petersburg benannt, der bislang in der Klimaforschung stets als nicht ernst genommener Klimaskeptiker aufgetreten ist.

    Wie heute die ARD berichtete, steht das Magazin Focus wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Der letzten Leitartikel im Focus über angeblich hochgefährliches Cholesterin wurde von der Pharmaindustrie gesponsert. Die Ärzteschaft hat Focus wegen eklatanter Fehlinformationen scharf kritisiert.

    In der Vergangenheit wurde von Klimaskeptikern immer wieder behauptet, die Sonne sei Schuld an der Klimaerwärmung (Svensmark, Singer, u.a.). Diese Aussage wurde vielfach von der internationalen Wissenschaft widerlegt. Die Sonne hat nur einen sehr kleinen und nachgeordneten Einfluss auf die derzeitige globale Erwärmung.

    Es ist schon befremdend, dass Herr Odenwald seine Informationen ausschließlich von einem randständigen bekennenden Klimaskeptiker bezieht. Er hätte gut daran getan, zu allen Seiten zu recherschieren. Weltweit führend in der Sonnenforschung ist das Max-Planck-Institut für Sonnenforschung in Davos. Hier vertritt man eine ganz andere Meinung als ein Prof. Abdusamatow.

    Dem Focus scheint es wirklich schon sehr schlecht zu gehen, wenn man dort offenbar kein Geld mehr hat, sich zumindest bei den führenden europäischen Forschungsinstituten zu informiern, bevor es einen derart einseitigen Artikel schreibt, der sich auf die Aussage einer einizigen dazu randständigen Person bezieht.

  189. Thorsten

    am 25. Mai 2009 um 21:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Krishnag

    “Was hat Energiesparen und Ressourcen-Schonung mit dem Klimawandel zu tun? Nichts!”

    Ach Krishnag. An diesem Punkt haben wir unsere Positionen doch schon vor Jahren ausdiskutiert.

    Wenn man wie Sie der Meinung ist, dass CO2 keinerlei Bedeutung für das Weltklima hat, muss man Ihre Auffassung dennoch nicht teilen, aber man kann sie bedingt verstehen. Wenn es Ihnen Spass macht können Sie ruhig weiter ungebremst Energie verschwenden und CO2 in die Luft pusten. Ich fände es aber richtig, wenn man sie für Ihr Fehlverhalten in 10 oder 20 Jahren zur Kasse bittet! Sie können also schon einmal Rücklagen anlegen (laut Stdie des Fraunhofer Institutes u.a. mind.
    € 70,- je emittierter Tonne CO2).

    Offenbar sind Sie als fachlicher Laie wieder einmal schlauer als 97 % der Fachleute weltweit.

    In der Fachwelt ist man sich einig, dass der Umgang mit Energie der Schlüssel für erfolgreiche Klimapolitik ist. Ohne eine schnelle Reduktion der CO2-Emissionen werden wir die globale Erwärmung nicht bremsen können. Das ist wissenschaftlicher Konsens!

    Neben einem Wechsel auf erneuerbare, weitgehend CO2-freie Energieträger sind Ressourcen-Schonung und Energiesparen weitere probate und zwingend notwendige Mittel für wirksamen Klimaschutz. Das verstehen sogar schon meine Kinder, die Energiesparen gar nicht als “Verzicht” sondern als etwas ganz Selbstverständliches empfinden und es macht ihnen Spaß, hierbei mitzuhelfen. Die Freiheit und die Lebensqualität macht sich nämlich nicht am hohen Energieverbrauch fest. Für die Lebensqualität ist weniger oft mehr - das gilt ganz besonders beim Umgang mit Energie.

    “Die Begriffe Freiheit und Verantwortung sind untrennbar miteinander verbunden”, sagte vor einigen Tagen Bundespräsident Horst Köhler.

    Sie fordern uneingeschränkte Freiheit im Umgang mit Energie ein und schreien schon Wehklagen, wenn man energiefressende Glühlampen verbietet, aber Verantwortung für die Folgen Ihres Verhaltens wollen Sie nicht übernehmen.

  190. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 21:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Leseschwäche ??
    Ja, penetrant.
    Zitat dessen, was ich oben geschrieben habe, was Du sinnentstellend wie alles was du von Dir gibst zitiert hast, bei 2 kurzen Sätzen + ein WOrt von mir schon eine ans Lügen grenzende Unfähigkeit korrekt zu zitieren.

    Was hat Energiesparen, Ressourcen-Schonung mit Klimawandel zu tun ?
    “Nichts.”
    Das kann man auch so und zu Recht fordern, ohne das an den Schwachsinn der “Klimapolitik” aufzuhängen

    Damit geht doch zwangsläufig, wenn auch nicht gezielt eine CO2 Reduzierung einher.
    Na ja, für einen Grünen EE Freak auf “Deubel komm raus” und Öko Jäger ein nicht nachzuvollziehender Gedankenschluß.

    @Thorsten

    Als Fachmann wird Prof. Abdusamatow aus St. Petersburg benannt, der bislang in der Klimaforschung stets als nicht ernst genommener Klimaskeptiker aufgetreten ist.

    Wenn ich einen Artikel über den splaren Einfluß und zu erwartender Kälte etwas schreiben will werde ich weder Dich, noch weniger Meinel oder Klusmann zu Rate ziehen und am allerweniugsten die Rahmstorf Clique.
    Daß Du ihn nicht ernst nimmst ist letztendlich eine Marginalie über die zu reden es sich ebenso lohnt wie über den umfallenden Sack Reis in China.

  191. Thorsten

    am 25. Mai 2009 um 22:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    Sie widersprechen sich.

    Wenn auch Sie Energiesparen, Ressourcenschonung und einen Wechsel hin zu Erneuerbaren Energien als sinnvoll betrachten, dann sollte es Ihnen doch egal sein, ob man hierfür eine CO2-Reduktion oder andere Gründe anführt.

    Bisher haben Sie sich jedoch alles andere als ein Verfechter von Energiespermaßnahmen oder als Freund der EE geoutet, ganz im Gegenteil.

    Sie reden mal so und mal so, gerade wie es Ihnen in den Kram passt.

    Wenn Sie einen Artikel zu erwartende Kälte (neue Eiszeit) schreiben wollen, brauchen Sie weder mich noch Herrn Klusmann oder Herrn Meinel danach zu fragen, sicherlich aber auch keinen alternden Aussenseiter aus St. Petersburg.

    Ich habe Ihnen eine gute Adresse in Davos benannt. Andere gute und anerkannte Fachinstitute finden Sie in den USA, aber auch hier in Deutschland.

  192. Antid Oto

    am 25. Mai 2009 um 22:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    #Thorsten : Woher ich weiß, daß es kälter wird? Interessante Frage.
    An meiner nachfolgenden Aussage, daß es nicht so kalt wird wie in der LIA nehmen sie keinen Anstoß, woraus folgt, daß sie dieser zustimmen. Woher wissen sie das? Aus den Computermodellen des IPCC?

    Prof. Abdusamatow als einen nicht ernstgenommenen bzw. randständigen und auch noch “bekennenden” Klimaskeptiker zu titulieren war zu erwarten. Vermutlich weil er, wie sie betonen, in St. Petersburg forscht.

    Daß der Journalist Odenwald “in den letzten Jahren fast ausschließlich klimaskeptische Artikel” schreibt ist aber auch ein Ärgernis und m.E. nicht sonderlich intelligent, um die wirtschaftliche Lage des Magazins zu verbessern. Es wäre doch viel einträglicher auf der Welle des sich überbietenden Alarmismus zu surfen.

    “Die Sonne hat nur einen sehr kleinen und nachgeordneten Einfluss auf die derzeitige globale Erwärmung” in den Computermodellen des IPCC. In den meisten kommt sie nämlich gar nicht vor und in dem wenigen Rest ist sie eine Konstante. Wäre es anders, die Programmierer würden immer noch auf erste Simulationsergebnisse warten.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang die Aussage des Solarphysikers M. Schüssler vom Max-Planck-Institut in Katlenburg-Lindau:”Der Sonnenzyklus ist ein nicht lineares chaotisches System, für das wir keine quantitative Theorie haben. Deshalb sind solche Vorhersagen (ausgedehnte Phase bitterer Kälte, m.A) sehr fragwürdig“. Und was ist mit dem Klima der Erde? Was steht im Bericht des IPCC von 2001 in der Sektion 14.2.2.2 auf Seite 774?„.. we are dealing with a coupled-nonlinear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible“.

  193. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 22:45 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Was ein Herr Köhler sagt oder nicht sagt geht relativ fern an mir vorbei, um es mal übertrieben höflich zu formulieren.
    Schade das wir keine echten Alternativen zu dem Mann von der Sparkasse haben.

    Zu Köhler nur soviel:
    Schramm vs. Köhler - Amtsenthebung
    ;.)

    Diskussion darüber
    hier

  194. Krishna Gans

    am 25. Mai 2009 um 22:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    Erneut bei der Lüge ertappt.
    Ich habe mich grundsätzlich gene jeden Aktionismus verwahrt und tue das weiter. Was in Sachen EEG u.Ä. getrieben wird, war und ist nun mal größtenteils Schwachsinn, von dem man ja mittlerweile auch mitbekommen hat das es welcher ist ( Öko Sprit etc etc und ähnlichen Blödsinn, wie er ja acu exessiv von Dir hier vetreten wird)
    Nur brauche ich dafür den den ganzen Schwachsinn der mit dem Klimawandeldünnschiss verbreitet wird nicht und muß da für irgendwelche Gründe suchen, das Volk zu schröpfen, ominöse Klimakatastrophen and die Wand zu schmeißen, um ein wenig CO2 zu sparen.

    sicherlich aber auch keinen alternden Aussenseiter aus St. Petersburg.

    Ach haben wir jetzt wieder das Alter des Wissenschaftlers im Auge als Qualitätsmerkmal seiner Aussagen ?
    Du bist ein unverbesserlicher, fieser und auf niedrigsten Niveau agitierender Demagoge, schreibe Dir das hinter Deine Löffel, aber paß auf, daß ein ökologischer Jagd-Kollege Dir nicht zwischen selbige mit seiner ökologischen Flinte ballert.

  195. Thorsten

    am 25. Mai 2009 um 23:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Krishnag

    “daß ein ökologischer Jagd-Kollege Dir nicht zwischen selbige mit seiner ökologischen Flinte ballert”

    Wieder einmal die übliche Polemik! Offenbar wissen Sie nicht, dass das Erlegen von Schalenwild mit der Flinte eine Straftat ist! Ich halte in Deutschland nur die Bejagung von Schalenwild erforderlich - von behördlich angeordneten Ausnahmen abgesehen. Aber dieses von Ihnen hier eingebrachte Thema gehört nicht hierher!

    “Ach haben wir jetzt wieder das Alter des Wissenschaftlers im Auge als Qualitätsmerkmal seiner Aussagen ?”

    Nein, aber leider stelle ich häufig fest, dass allein arbeitende ältere Professoren nicht selten obstruse randständige Meinungen entfalten. I.d.R. arbeiten sie nicht mit anderen Fachbehörden zusammen und meiden den wissenschaftlichen Austausch.

    “Ich habe mich grundsätzlich gene jeden Aktionismus verwahrt”

    Nur leider ist für Sie jegliches konsequentes Handeln direkt Aktionismus. Leider drängt die Zeit und wir können nicht ewig darauf warten, bis Krishnag ein Einsehen hat.

    Ich habe mich nicht zu Bundespräsident Köhler als Person geäussert sondern zu einer seiner Aussagen, die ich zutreffend finde!

    @ Antid Oto

    “Die Sonne hat nur einen sehr kleinen und nachgeordneten Einfluss auf die derzeitige globale Erwärmung” in den Computermodellen des IPCC. In den meisten kommt sie nämlich gar nicht vor und in dem wenigen Rest ist sie eine Konstante.”

    Das ist unzutreffend. Der IPCC hat keine Computermodelle! In allen vom IPCC hinzugezogenen Studien, in denen Modelle verwendet wurden, ist der Einfluss der Sonne mit einberechnet worden. der IPCC hat sich hierzu auch klar und ausführlich geäussert.

  196. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 09:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Eine Interessante Studie über “Meinungsmache” bei der “Klimaforschung”

    Die starke CO-Orientierung von Wissenschaft und Journalismus bei der Berichterstattung über den Klimawandel und die damit verbundene Integration wissenschaftlicher Expertise in die Medienberichterstattung darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Schnittstelle vor allem auf der Seite der Wissenschaft von nur relativ wenigen Personen gebildet wird.Von den Wissenschaftlern, die an Forschungsthemen arbeiten, die einen Zusammenhang mit dem globalen Klmwandel und seinen Folgen audweisen, ist nur eine Minderheit in den Medien präsent.
    Damit stellt sich die Frage, ob die Medien bei der Berichterstattung über wissenschaftliche Themen die “richtigen” Experten präsentieren. ( vgl. zu Shepherd 1981)
    [..]
    Verschiedene Studien zeigen die Unterschiedliche Beziehungen von verschiedenen Expertengruppen zur Öffentlichkeit und die Bereitschaft zu Medienkontakten in Abhängigkeit von inhaltlichen Positionen. Diejenigen Wissenschaftler, die den Medien bereitwillig Ihre Kooperation anbieten, sind nicht notwendigerweise die mit der höchsten wissenschaftlichen Reputation oder diejenigen, die die Mainstream-Auffassungen der scientific-community vertreten.
    [..]
    Danach gibt es beispielsweise vielfach eine besondere Affinität von Wissenschaftlern, die eine politische Wirkung (Klimaschutz) anstreben, zu Journalisten. Diese (Journalisten) bevorzugen ihrerseits Wissenschaftler, die bereit sind, ihre Expertise auf politische Vorgänge zu beziehen.

    aus einer 200-seitigen Studie vom Forschungszentrum Jülich aus 2005

  197. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 09:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sonne / CO2 + IPCC

    SPIEGEL: Eine Arbeitsgruppe von über 600 Klimaforschern des so genannten Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat Treibhausgase wie Kohlendioxid und Methan als die eigentlichen Verursacher
    des Temperaturanstiegs identifiziert. Unterstellen Sie, dass sich alle diese Wissenschaftler irren?
    Berner: Die Aussagen des IPCC sind überhaupt nicht eindeutig. Innerhalb der Fachgemeinde gehen die Auffassungen weit auseinander. Lediglich die so genannte Summary for Policymakers, die Zusammenfassung für die politischen Entscheidungsträger, suggeriert eine Einigkeit, die in Wahrheit nicht existiert.

    Berner im Spiegel Interview

    @Hündchen, Thorsten, glaubt weiter an Euer “Mein täglich CO2 nimm mir heut’ ”

    Thorsten, nur weil Berner dem Wirtschaftsministerium unterstellt ist, ist er nicht verpflichtet zu lügen, und das Rahmstorf das I)nstitut nicht leiden kann wissen wir, er mag nun mal keine andere Meinung unter sich ;.)
    Diese Argumente kannst Du Dir folglich schon mal sparen, mußt Du Dich weniger entrüstet echauffieren, sparst Du CO2
    :.)

  198. Michael Meinel

    am 26. Mai 2009 um 09:54 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wunderschön, wie die Vertreter der widersprüchlichsten Argumentationen zur Unterstützung herangezogen werden, um damit sich selbst jegliche Grundlage einer fundierten Kritik unter den Füßen wegzuziehen.

    Wenn dann dies dann punktuell aufgezeigt wird und die Argumente ausgehen, werden diese durch Aggressionen ersetzt.
    “Du bist ein unverbesserlicher, fieser und auf niedrigsten Niveau agitierender Demagoge, schreibe Dir das hinter Deine Löffel, aber paß auf, daß ein ökologischer Jagd-Kollege Dir nicht zwischen selbige mit seiner ökologischen Flinte ballert.”

    Bei solchen Hilfskräften des Junkscience muss es einem um die ernsthafte Forschung nicht bange sein. Schade nur, dass hierunter auch die ernsthaften Kritiker leiden, die wirklich was anzumerken haben. Denn schließlich ist naturwissenschaftliche Forschung ja ein kontinuierlicher Prozess der Verbesserung der Modelle der Wirklichkeit und lebt vom Disput.

  199. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 11:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    Nur leider ist für Sie jegliches konsequentes Handeln direkt Aktionismus. Leider drängt die Zeit und wir können nicht ewig darauf warten, bis Krishnag ein Einsehen hat.

    Leider ist eben das, was ihr als “konsequent” definiert eben Aktionismus, und es wurde bereits oft genug und zu Glück zurük gerudert.

    Nein, aber leider stelle ich häufig fest, dass allein arbeitende ältere Professoren nicht selten obstruse randständige Meinungen entfalten

    Thorsten, ja diese Leute haben viel Lebenserfahrung und oft Weisheit ansammeln können, was Du in Deiner demagogischen, Alter bashenden Ader wohl mit Senilität verwechselst, ein Stadium dem Du Dich offenbar schon recht weit angenähert hast.

  200. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 11:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel

    Schade nur, dass hierunter auch die ernsthaften Kritiker leiden, die wirklich was anzumerken haben

    Solche Thorstens und Rahmstorfs, die älteren und Rentnern / Pensionären automatisch Senilität oder Debilität wenn nicht unterstellen, dann zumindest in Erwägung ziehen ?
    Nein, Herr Meinel, vor solchen Typen habe ich nicht den allergeringsten Respekt und Thorsten möge froh sein, daß ich mich zurükhaltend geäußert habe, was natürlich er und auch Sie, die Berufsbetroffenen natürlich gaaaanz anders sehen.
    ;.)

  201. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 11:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten

    “Die Sonne hat nur einen sehr kleinen und nachgeordneten Einfluss auf die derzeitige globale Erwärmung” in den Computermodellen des IPCC. In den meisten kommt sie nämlich gar nicht vor und in dem wenigen Rest ist sie eine Konstante.”

    Das ist unzutreffend. Der IPCC hat keine Computermodelle! In allen vom IPCC hinzugezogenen Studien, in denen Modelle verwendet wurden, ist der Einfluss der Sonne mit einberechnet worden. der IPCC hat sich hierzu auch klar und ausführlich geäussert.

    Die wirkliche Einflußgröße der Sonne und der Wolken etc etc sind bisher noch immer nicht ausreichend bekannt und von daher nicht wirklich und ausreuíchend in den Modellen vertreten.
    Siehe oben “Berner Interview”.

  202. Rudolf Kipp

    am 26. Mai 2009 um 12:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Thorsten

    Nein, aber leider stelle ich häufig fest, dass allein arbeitende ältere Professoren nicht selten obstruse randständige Meinungen entfalten.

    Könnte das vielleicht daran liegen, dass die älteren und vor allem die emeritierten Professoren nicht mehr politisch handeln müssen. Zum Beispiel um Forschungsmittel zu erhalten oder um in den großen Journalen publizieren zu können.

    Forschungsgelder werden heute vermehrt für “gesellschaftlich relevante” Forschungsarbeit vergeben. Und dazu gehört momentan, dem Zeitgeist folgend, der hinweis auf die vorgeblich menschengemachte globale Erwärmung. Als Ameisenforschr könnten sie heute natürlich Grundlagenforschung zu Ameisenpolpulationen oder deren Lebensgewohnheiten betreiben.
    Ö
    ffentliche Aufmerksamkeit und Fördermittel erhalten diese Forscher jedoch wesentlich einfacher, wenn sie die Auswirkungen des klimwandels auf Ameisenpopulationen oder besser noch die Auswikungen von Ameisenpopulationen auf den klimawandel erforschen.

    Ein junger Forscher, der Karriere machen will ist demnach leider nie unabhängig. Freies Denken und freie Meinunäußerung können sich die meisten erst kurz vor der Pensionierung oder eben danach leisten.

    Gleiches finden Sie vielfach auch bei Politikern, von denen Sie auch oft erst nach Beendigung der politischen Laufbahn kritische Worte hören, die nicht dem politischen Mainstream entsprechen.

    Oder betrachten Sie das Phänomen der pensionierten amerikanischen Generäle, die sich nach Beendigung ihrer Laufbahn oft vehement gegen das Handeln der Amerikaner im Irak ausgesprochen haben. Vorher wäre das das sichere Karriereende gewesen.

  203. Michael Meinel

    am 26. Mai 2009 um 13:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nein, Herr Gans, diese meinte ich nicht.

    Es verirren sich u.a. hierher, aber auch in andere Foren Personen, die fundierte Kritik an konkreten Sachverhalten der Klimaforschung, der Erneuerbaren Energien und weiteren Themen dieses Komplexes vortragen.
    Diese in der Regel nüchtern, konstruktiv, aber in der Sache dennoch scharf vorgetragene Kritik wird von jenen in Mitleidenschaft gezogen, die diesen zur Seite springen, aber mit untauglichen Argumenten oder auch ohne diese auf alles eindreschen, was eine andere Position bezieht.
    Solche Personen ziehen sich nach einer gewissen Zeit wieder zurück, dabei ist deren Kritik im Gegensatz zur übrigen konsistent und krankt nicht daran, dass gleichzeitig Argumente vorgebracht werden, die sich wiedersprechen oder auf Forschungen aufbauen, die zuvor als haltlos verworfen wurden.

  204. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 14:32 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel
    Meine Kanonade geht direkt an die Angesprochenen.

    oder auf Forschungen aufbauen, die zuvor als haltlos verworfen wurden.

    Und wer hat es verworfen ?
    Darf ich mal hieran erinnern:
    http://www.readers-edition.de/2009/05/19/klimawandel-neues-aus-dem-kuriositaetenkabinett/#comment-314774

    Anders gesagt, wenn ein Rahmstorf etwas verwirft hat das primär erst mal keine Aussagekraft. Jede Gegenseite verwirft erst einmal die Argumente der anderen, der eine sachlich, der andere im Rahmstorfscher “Rambo” Mentalität, die nicht nur ich schon oft genug bemängelt und zu recht an den Pranger gestellt haben.
    Er ist schließlich nicht nur irgend ein Blogger, der auch mal übers Ziel hinaus schießen darf, schließlich will er ja was repräsentieren, was ihm mit seiner polemischen, rabulistischen Art mehr als nicht gelingt. Ich kann ihn leider nicht ernst nehmen.

  205. Martin Klusmann

    am 26. Mai 2009 um 14:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Es klingt scheinbar überzeugend, was Sie da schreiben, aber eben nur scheinbar, nicht wirklich (für diejenigen, die den Unterscheid zwischen “scheinbar” und “anscheinend” nicht machen).

    Sogar ein General ist nur ein Befehlsempfänger, es sei denn, es handelt sich um eine Militärdiktatur. Sonst gibt die Politik die Marschrichtung vor. Insofern hinkt der Vergleich reichlich.

    Außerhalb der reinen Grundlagenforschung ist natürlich auch die Wissenschaft an gesellschaftlich relevante Vorgaben gebunden. Es gibt so unendlich viel zu forschen, dass man in der Praxis eine begründete Auswahl treffen muss. Da ist es ganz selbstverständlich, dass zuerst die Dinge erforscht werden, die auch von Bedeutung für die Existenz der Gesellschaft sind. Das trifft natürlich für die Klimaforschung in besonderem Maße zu.

    Das Ameisenbeispiel kann das auch demonstrieren. Viel wichtiger als eine beliebige Erkenntnis über die “Ameise an sich” sind natürlich Erkenntnisse darüber, inwieweit Ameisen von der globalen Erwärmung betroffen sind. Denn auch die Ameisen sind Bestandteile ganzer Ökosysteme, die entweder stabil bleiben weil sie den klimatischen Gegebenheiten angepasst sind, oder in absehbarer Zeit zusammenbrechen, wenn sie dies nicht sind.

    Selbstverständlich hat deshalb die klimabezogene Forschung Vorrang vor der hier wohl nicht so erkenntnisträchtigen Grundlagenforschung.

    Da auch die Forschungsmittel nicht ins Unendliche ausufern können (wie gesagt, zu erforschen gibt es praktisch unendlich viel), muss notwendigerweise eine Auswahl der Forschungsthemen getroffen werden.

    Ein junger Forscher, der Karriere machen will ist demnach leider nie unabhängig. Freies Denken und freie Meinungsäußerung können sich die meisten erst kurz vor der Pensionierung oder eben danach leisten.

    Diese Aussage ist in ihrer Pauschalität definitiv falsch. In dieser Aussage kommt wieder ein Stückchen Verschwörungstheorie zum Vorschein:

    Sie besagt quasi, dass fast nur pensionierte Forscher die Möglichkeit besitzen, wahre Ergebnisse zu produzieren, weil fast alle gehaltsabhängigen Forscher nur das herausfinden dürfen, was der Politik genehm ist.

    Zum Glück sind wir mindestens 20 Jahre von derartigen Vorgaben entfernt. Oder, wenn wir die ganze Republik betrachten, mindestens 60 Jahre.

    In der Regel ist es so, dass wissenschaftliche Erkenntnis in immer größerer Annäherung an die Wahrheit ständig wächst. Oft müssen dabei alte, bis dato für “wahr” gehaltene Positionen aufgegeben werden. Extrem selten ist jedoch der Fall, dass eine neue Erkenntnis wieder zurück genommen werden muss, weil man sich vergaloppiert hat. An Gegenbeispielen wäre ich sehr interessiert. Viel Spaß beim Suchen!

    Die Atomvorstellung hat sich gegenüber der Kontinuumslehre durchgesetzt, weil sie “wahrer” ist.

    Mit Hubble musste die Vorstellung von einem statischem Universum - bis dato Lehrmeinung - aufgegeben werden.

    usw.

    Das gleiche trifft für die Klimaforschung zu. Es ist schon seit weit über vielen Jahrzehnten wissenschaftliche Erkenntnis, dass unsere Atmosphäre klimawirksame Spurengase enthält und welches diese sind. Das wurde in der Vergangenheit von niemandem bestritten, weil es sich experimentell belegen lässt.

    Mit dem verstärkten CO2-Ausstoß tauchte dann aber gegen Ende des 20. Jahrhunderts die Frage auf, ob wir Menschen dabei sind, das Klima zu ändern. Als dies bejaht wurde und die Politik allmählich anfing, sich über Gegenmaßnahmen Gedanken zu machen, traten plötzlich “Wissenschaftler” auf den Plan, die - gestützt durch entsprechende Geldmittel aus der Industrie - nun anfingen, die physikalischen Grundlagen und die Messmethoden infrage zu stellen. Wer da den Braten nicht riecht, ist naiv.

    Von da ab gestaltete sich die Geschichte des AGW-Leugnertums als ständiges Rückzugsgefecht. Immer mehr Positionen mussten aufgegeben werden, wenn man sich nicht vollends lächerlich machen wollte. Nur ein kleines Häufchen wissenschaftlicher Laien hielt und hält noch an den längst widerlegten Thesen von anno Tobak fest, wie zum Beispiel: “CO2 ist gar kein Klimagas”, “es wird gar nicht wärmer”, “Es ist die Sonne”, “Es ist der Wasserdampf”, usw., ich brauche hier nicht den kompletten Unfug zu wiederholen.

    Gäbe es überzeugende Belege gegen die AGW-Erkenntnisse, so würden sie sich relativ schnell durchsetzen, Tatsache ist aber, dass nur Laien und ein paar pensionierte Wissenschaftler - bis auf wenige Ausnahmen dazu noch fachfremd - angeblich “wissenschaftliche” Positionen innehaben, die von den wirklichen Fachleuten wegen grundlegender Fehler in der Methodik und Schlimmerem nicht ernst genommen werden können.

    Und da diese Fachleute die überwältigende Mehrzahl ALLER kompetenten Diskutanten stellen, bedarf es einerwie auch immer gearteten Verschwörungstheorie (siehe R. Kipp), um dennoch die Position eines AGW-Leugners rechtfertigen zu können.

    Da werden dann schon einmal “Erklärungen” und “Petitionen” ins Feld geführt, die die wahren Gegebenheiten verschleiern sollen, wie z. B. die Leipziger Erklärung, in der die Klimaproblematik mit keinem Wort erwähnt wird (ich möchte wirklich wissen, wer von den AGW-Leugnern sie tatsächlich schon einmal gelesen hat), oder die unter merkwürdigen Umständen zustande gekommene Oregon Petition, die wohl überwiegend von Zahnärzten, Elektroingenieuren sowie zu Tausenden von Leuten ohne akademische Ausbildung unterzeichnet wurde.

    Diese dienen dann dazu, ein Zerrbild der Wirklichkeit zu schaffen, so wie wir es im vorangegangenen Posting von R. Kipp in abgemilderter Form auch erleben.

    Nein, aber leider stelle ich häufig fest, dass allein arbeitende ältere Professoren nicht selten obstruse randständige Meinungen entfalten.

    Könnte das vielleicht daran liegen, dass die älteren und vor allem die emeritierten Professoren nicht mehr politisch handeln müssen.

    Es könnte sicher auch daran liegen, dass mancher Emeritus mit dem Ruhestand nicht zurecht kommt und dann meint, mit konträren Anschauungen Aufmerksamkeit erregen zu müssen und auch zu können.

    Das, was manche als Lebenserfahrung bezeichnen, ist in unserer heutigen, schnelllebigen Zeit, wo sich viele Dinge ständig ändern, manchmal nur von geringen Wert. Dass alte Menschen auch weise sind, kommt leider immer seltener vor.

    Im übrigen hält niemand auch pensionierte Professoren davon ab, in den seriösen wissenschaftlichen Publikationen zu veröffentlichen, was umso leichter sein dürfte, wenn man schon auf eine Reihe von Veröffentlichungen zurückblicken kann. Ein Emeritus dürfte deshalb gegenüber einen Jungwissenschaftler sogar im Vorteil sein.

    Doch wo sind sie, diese klugen Artikel, die AGW angeblich widerlegen? Man findet sie bestenfalls in drittklassigen Gazetten, völlig fachfremden Publikationen und in den Hauszeitschriften rechtsextremer politischer Gruppierungen, zum Beispiel EIR.

    Und dies aus dem einfachen Grund, dass sie vor einer qualifizierten Leserschaft nicht bestehen würden.

  206. moosgeist

    am 26. Mai 2009 um 21:28 Uhr | Link | Kommentar melden

    Martin Klusmann (25. Mai 2009 um 18:32 Uhr)

    Ich glaube, diese Diskussion hat es vor längerer Zeit schon einmal gegeben, d. h., Diskussion ist zuviel gesagt, denn über so einen Schwachsinn kann man gar nicht diskutieren, sondern kann nur die einfältigen Pinsel, die hier alberne Wortklauberei betreiben wollen, in die Schranken weisen.

    Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich bei der idiotischen Wortschöpfung „Erneuerbare Energie“ um das Produkt wissensferner grüner Ideologen handelt. Hier soll dem „tumpen Muschnik“ vorgegaukelt werden, grüne Geistheiler könnten Energie „erneuern“ und somit die Naturgewalten beherrschen. Das Ganze geht Hand in Hand mit dem AGW-Betrug. Der Mensch hat in Ehrfurcht vor der Allmächtigkeit der Klima-Schamanen zu erblassen.
    Ein Beweis hierfür ist die verbale Brutalität, mit der die Deutungshoheit und totalitäre, ausschließliche Sprachregelung auf diesem Gebiete durchgepeitscht und verteidigt wird. Wer sich dieser Sprachregelung nicht beugen will, wird von skrupellosen Fanatikern als „einfältiger Pinsel“ betitelt. Das ist ideologische Vulgärdialektik der übelsten Form, wie sie schon aus der Ära Stalins und Maos usw. hinlänglich bekannt ist, eine Perversion der „Lufthoheit“ über Gedanke und Wort.

    Unter Erneuerbaren Energien werden solche Energieformen verstanden […]

    Sollte es nicht eher heißen: „sind nach unserem Willen zu verstehen“?

    deren Nutzung keine globalen Umweltschäden hinterlässt

    Hinterlässt das Abholzen der Wälder zur Palmölgewinnung in Indonesien keine Umweltschäden?
    Hinterlässt die exzessive Nutzung des Ackers zum Anbau von „Biomasse“ keine Umweltschäden.
    Ist das Verbrennen von Holz umweltfreundlicher als das Verbrennen von Kohle?
    Ist der Verbrauch von Biosprit umweltfreundlicher als der Verbrauch herkömmlichen Sprits?
    Hier wird doch nur der Versuch unternommen Teufel mit Belzebub auszutreiben.
    Selbst bei der Nutzung von Wind und Sonne geht es nicht ohne Umweltschäden ab.

    —Die Vorräte dürften auch noch einige Zeit (200? 300? Jahre oder mehr) reichen.—
    Jau, voll überzeugt! Aber selbst wenn, und dann? So’n Pech Menschheit, die Vorräte sind zu Ende, setzt euch langsam in Richtung Friedhof in Bewegung.

    Wenn alle von solch geistiger Beschränktheit wären wie ein gewisser „Klusmann“, dann wäre bereits heute der Weg zum Friedhof angesagt. Denn nach seinen Einlassungen muss ja, um mit seinem Guru Herbert Gruhl zu sprechen die Menschheit auf ~2 Mrd. gekürzt werden.

    Auf die Idee, dass es so etwas wie technischen Fortschritt auch in der Nutzung und Umwandlung von Energie gibt Sind Sie mit Ihrem ideologisch verdichteten Denkapparat wohl noch nicht gekommen? Die zukunftsträchtige Forschung geht nun mal nicht nach gigantischen Windmühlen und riesigen Krähenspiegeln sondern in Richtung Kernenergie aller Art. Denn eines dürfte schon heute feststehen, die weitere Entwicklung, auch die soziale, der Menschheit wird auch eine Weiterentwicklung des Energiebedarfs bedeuten. Da taugen solch archaische Techniken wie Windmühlen allenfalls noch für Comics in der späteren „Literatur“. Für dezentrale Lösungen, überall dort, wo die Infrastruktur entweder geologische oder finanzielle Probleme aufwirft sind schon heute Klein- und Kleinstanlagen in der Entwicklung bzw. Erprobung. Die künftige Lösung der Energieversorgung wird Großtechnik sein, mit kleinen Einsprenkelungen dort, wo der Bedarf nur gering ist. Es wird keinen Rückschritt geben, wie Sie und Ihre Sekte es so gerne hätten.

    Muss wirklich herrlich sein, mit so einer naiven Weltsicht zu leben.

    Eine naive Weltsicht hat jemand wie sie, der mit Erich von Däniken glaubt, die Vergangenheit sei unsere Zukunft.

    Ich hoffe nur, dass du dann konsequenterweise auch auf eigene Kinder verzichtest, denn es ist deren Zukunft, die dir völlig egal ist.

    Apropos Kinder. Lesen Sie mal das Buch „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ (Wolfgang Leonhard). Da werden Sie viele Parallelen zu Ihrer „Klima, Klima über Alles“ Ideologie finden.
    Er beschreibt sehr genau die verschiedenen Methoden des Meinungsterrors und der Meinungsunterdrückung. Es ist also nicht Neues, was Sie hier mit Ihrem Hofhund Thorsten veranstalten.

    Mit ein bisschen mehr Kenntnissen würdest du wissen, dass Atom niemals in den zweistelligen Prozentbereich vordringen kann, was den Anteil an der Energieversorgung betrifft

    So? Wer sagt denn das? Jedenfalls überall dort wo sie bereits (wenn auch noch alte Technik) Strom mit Hilfe der Kernkraft erzeugt wird sind „Ihre“ recht satt im zweistelligen Prozentbereich. Spätestens in 30 bis 50Jahren, wenn man gemerkt hat wohin die hirnrissige Ideologie der Klima-Betrüger geführt hat, wir man mit Hochdruck diese Technologie (in hochwertigerer Form) forcieren. Allein der Energiebedarf der Millionen von Elektroautos allein in DE wird die Notwendigkeit einer Forcierung aufzeigen. Der internationale Druck der aufstrebenden Völker wird die ideologischen Bedenkenträger einfach hinwegfegen.

    Und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Fusion jemals überhaupt in den Bereich des praktisch Machbaren gelangen wird.

    Dafür gibt es doch sicher belastbare Belege. Aber kommen Sie mir bitte jetzt nicht mit Pfusch am Bau oder Terminproblemen.

    Ein Fusionsreaktor müsste über viele Monate zuverlässig und ununterbrochen laufen können (was schon nahezu ausgeschlossen erscheint)

    So ein Eumel dürfte in jedem Falle zuverlässiger sein als irgend eines Ihrer Miefquirle oder Bioreaktoren. Aber Sie als Universalgenie kennen sich ja sicherlich besser aus als die besten Köpfe der internationalen Kernforschung.

    und er müsste im Vergleich zu den EE Strom auch noch preisgünstiger liefern (spätestens an dieser Hürde würde er endgültig scheitern).

    Wenn die Zwangsabgaben für die nach EEG wegfallen dürfte das nicht allzu schwer fallen. Abgesehen davon, werden Ihre EE nicht im Ansatz in der Lage sein die dann benötigten Mengen zur Verfügung zu stellen. Selbst dann nicht, wenn jeder Ök’s ein Laufrad im Keller hat.

    Zum anderen läge in jedem Fall die Realisierung von technisch einsatzfähigen Fusionsreaktoren am Ende dieses Jahrhunderts und wären allein von daher schon völlig überflüssig

    Sollte der Fall eintreten, was ich aber nicht glaube, dann wird als Interimslösung die gute alte Fission, allerdings mit weiterentwickelter und sichererer Technik stemmen.

    da wir dann keine solchen Reaktoren mehr brauchen, denn entweder haben wir bis dahin unsere Energieprobleme auf nachhaltiger Basis, also EE, gelöst oder wir brauchen überhaupt keine Lösung mehr, weil sich das Problem dann mangels Menschen von allein erledigt.

    Das würde dann ja Ihren ideologischen Träumen entsprechen.
    Sie machen dabei aber den selben Fehler, den die Menschen schon seit Jahrtausenden machen. Jede Generation glaubt von sich der Schöpfung letzte Krone, bzw, das ultimative Glied der Evolution zu sein. Sie können sich nicht vorstellen, dass es weiter geht. Das ist auch der Grund, dass Ideologen und Esoteriker glauben für imaginäre künftige Generationen vordenken zu müssen.

  207. Andy Baumann

    am 26. Mai 2009 um 22:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    naja

    zu mindest gibt es für die Fusionsforschung einen eigenen neuen “Superrechner”

    http://www.fz-juelich.de/portal/forschung/information/supercomputer/hpc-ff

  208. Rudolf Kipp

    am 26. Mai 2009 um 23:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Ich habe selbst einige Jahre in der Forsschung gearbeitet, bevor ich in die ndustrie gewecselt habe. Mein Aufgabengebiet war damals die Spurenanalytik von Schweretellen. Und ein wichtiges Aufgabengebiet war das Beschaffen von Forschungsgeldern. Diese kamen entweder aus der Wirtschaft oder aus öffentlichen Fördertöpfen (DFG, EU, etc.). Natürlich konnten wir auch schon damals nur solche Themen Erforschen, die vom jeweiligen Geldgeber auch als förderungswürdig angesehen wurden. Und natürlich wurden dann auch nur solche Ergebnisse publiziert, die den Vorstellungen des Geldgebers entsprachen. Schließlich war man auch damals schon scharf auf die Anschlußauträge. Eine unabhängige Forschung oder unabhängige Forscher hat es zu der Zeit nicht gegeben und das gilt heute wohl noch in verstärktem Maße.

    Aber das nur am Rande. Sie schreiben:

    Das gleiche trifft für die Klimaforschung zu. Es ist schon seit weit über vielen Jahrzehnten wissenschaftliche Erkenntnis, dass unsere Atmosphäre klimawirksame Spurengase enthält und welches diese sind. Das wurde in der Vergangenheit von niemandem bestritten, weil es sich experimentell belegen lässt.

    Hier unterliegen Sie einem Irrtum. Es ist bis heute nicht gelungen im Experiment nachzuweisen, dass CO2 den postulierten Effekt auf das Klima hat. Bei der CO2-Klima Theorie handelt es sich nur um eine Hypothese. Es gibt keine Messungen in der realen Welt, die den postulierten Effekt belegen. Zwar sind heute die meisten Forscher der Meinung, dass CO2 einen Einfluß auf die Temperaturen hat, der strittige Punkt (die 1000 Milliarden-Euro-Frage) ist aber nach wie vor, wie groß dieser Einfluß ist. Und ob er im Vergleich zu natürlichen Klimavariationen überhaupt eine Rolle spielt.

    Übrigens: in beiden Fällen wären Maßnahmen wie die unendlich teure Solarenergie in Deutschland oder auch das gesamte Kyoto-Protokoll im besten Fall einfach nur nutzlos.

  209. Krishna Gans

    am 26. Mai 2009 um 23:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Nachweis des CO2 Anteils an einer Erwärmumg des Klimas ist schon insofern schon nicht erbracht, da das Temperaturverhalten der Tropopause nicht dem entspricht, was sich die selbsternannten “Koryphäen der Klimaforschung”, neudeutsch für Schamanen der Neuzeit in ihren Rechnungen und Modellen so alles vorstellen.

  210. Martin Klusmann

    am 27. Mai 2009 um 07:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Bei der CO2-Klima Theorie handelt es sich nur um eine Hypothese. Es gibt keine Messungen in der realen Welt, die den postulierten Effekt belegen.

    Dann erklären Sie doch bitte, wie die hohen Temperaturen auf der Venus zustande kommen.

    Abgesehen davon lässt sich selbstverständlich das Absorptionsverhalten von CO2 für IR-Strahlung experimentell genauestens untersuchen.

    Sie gehen argumentativ schon wieder weit hinter das zurück, was sogar bei den meisten AGW-Leugnern Konsens ist. Viele von ihnen schreiben zum Beispiel Wasserdampf die Rolle Nr. 1 als Klimagas zu, eben wegen genau des selben physikalischen Effektes: auch Wasserdampf absorbiert im IR-Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Nur, dass sie dabei dann weitere physikalische Gegebenheiten “übersehen”, nämlich die Tatsache, dass der Wasserdampfgehalt der Luft im Gegensatz zu CO2 stark von der Temperatur abhängig ist.

    Auch bei der Solarenergie sind Sie Jahre hinter der Entwicklung zurück. Es gibt inzwischen Millionen von Anwendungen (Stromversorgung von Leuchtbojen, Messsonden, Relaisstationen, Parkautomaten, Inselstromversorgungen in Entwicklungsländern, usw.), wo Solarenergie gegenüber ALLEN anderen Lösungen unschlagbar preiswert ist. Und da sich die Produktion von Solarmodulen laufend verbilligt, ist sogar für unser relativ sonnenarmes Land die so genannte Netzparität, d. h., der Punkt, an dem selbst erzeugter Solartstrom nicht mehr teurer ist als Strom aus dem Netz, inzwischen in greifbare Nähe gerückt.

    In absehbarer Zeit wird Solarenergie grundsätzlich die preiswerteste Form der Stromerzeugung sein - weltweit.

    Unendlich teuer sind hauptsächlich Kernspaltung und Kernfusion, erstere. weil sie Ewigkeitskosten verursacht, letztere, weil sie Riesensummen verschlingt ohne dass eine realistische Aussicht darauf besteht, dass jemals etwas Brauchbares dabei herauskommt.

  211. Rudolf Kipp

    am 27. Mai 2009 um 10:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Klusmann,

    Ich selbst habe mich einige Jahre im Labor mit dem Absorbtionsverhalten von CO2 beschäftigt. Was dabei vor allem auffällt ist der relativ kleine lineare Bereich. Die Absorbtionsbanden von CO2 sind sehr schnell gesättigt. Deswegen ist der Effekt von zusätzlichem CO2 in der Atmosphäre bei den derzeitigen Konzentrationen auch relativ klein.
    Wie Sie im weiteren darauf kommen, dass ich den IR-Absorbtionseffekt von Wasserdampf bestreiten würde, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.

    Auch habe ich niemals bestritten, dass es für Solarzellen durchaus sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten gibt. Nur zur Stromversorgung einer Industrienation wie Deutschland mit der geographischen Lage von Deutschland wird Sie wohl nie einen nenneswerten Beitrag leisten können.

    Und sollte es zu dem von Ihnen und anderen Solarfanatikern angekündigten Preissturz kommen, spräche nichts gegen den Einsatz. Bis dahin ist es jedoch völlig unsinnig diese Technologie im großen Umfang (aktuell 43 cent/KWh) zu subventionieren.

    Ihre mehr als optimistische Schätzung, dass Solarenergie in absehbarer Zeit die preiswerteste Form der Stromerzeugung würde ist jedenfalls mehr Wunschdenken der Solarlobby und aus heutiger Sicht völlig illusorisch.

  212. Krishna Gans

    am 27. Mai 2009 um 10:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Kein Mensch hat was gegen Solarenergie, wo sie sinnvoll ist, zB im Inselbetrieb, im Niederstromvoltsektor, hervorragende Angelegenheit, haben wir im Garten auch.
    Und ?
    Wer kommt auf die schwachsinnige Idee, die Erd- mit der Venusathmosphäre vergleichen zu wollen.
    Die IR Absorbtion des CO2 bei uns ist nahezu gesättigt - und das schon sehr lange.
    MAch Dich mal schlau, wie sich CO2 in der Tropopause verhält und wie es sich verhalten müßte, hätte es den ihm zugeschriebenen “Klimaeffekt” in der Stärke wie es angeblich sein soll. Damit ist eigentlich klar, das CO2 bei uns als Spurengas fast keinen wärmenden Effekt hat und haben kann.
    Außerdem sollte man sich mal überlegen, warum es in userem Sonnensystem in etwa zeitgleich an vielen Stellen ebenfalls wärmer geworden ist, können “wir” unser CO2 schon soweit pusten ?
    Dann brauchen wir es ja nicht bei uns einzubuddeln, der absolute Oberschwachsinn.
    Halb Deutschland auf einer CO2 Blase.
    Es kommt mir so vor, als hätten AGW Hyper und CO2 Gegner das Zeug en Masse im Schädel und freuen sich an der Euphorie die das Zeug dort auszulösen scheint.

  213. Wolfgang Flamme

    am 27. Mai 2009 um 12:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Und da sich die Produktion von Solarmodulen laufend verbilligt, ist sogar für unser relativ sonnenarmes Land die so genannte Netzparität, d. h., der Punkt, an dem selbst erzeugter Solartstrom nicht mehr teurer ist als Strom aus dem Netz, inzwischen in greifbare Nähe gerückt.

    Das ist doch Unfug. Wir haben es mit täglich und saisonal stark schwankenden Erzeugern zu tun … meinen Sie etwa, Sie hätten nachts PV-Netzparität, wenn die Zellen nur billiger würden? Also selbst wenn die Zellen nur noch wenig kosten; die unumgängliche Speicherung bleibt erstmal teuer.

  214. Martin Klusmann

    am 27. Mai 2009 um 15:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Mein Aufgabengebiet war damals die Spurenanalytik von Schweretellen.

    ???

    “Vor einem halben Jahr wusste ich noch nicht einmal, wie man “Inschnenör” schreibt, heute bin ich selber einen!” Trifft das auf Sie zu?

    Und wie oft wurden Sie schon für den Nobelpreis nominiert?

    Setzte man zu Ihrer Zeit dort bevorzugt Leute ein, die nicht einmal eine simple Graphik richtig lesen können?

    Schweretellen??? Meinen Sie vielleicht Schwermetalle?

    Absorbtion???

    “Ich weiß zwar nicht, wie man das schreibt, aber das ist mein liebstes Hobby!”

    Im Erfinden von neuen Begriffen sind Sie jedenfalls Spitze!

    Übrigens müssten Sie eigentlich meine Oma kennen, die hat nämlich auch schon das Tetzelbrorum von Kryptonit erforscht. Und mindestens ebenso Aufsehen erregende Ergebnisse erzielt wie Sie.

    Im Ernst: Ich glaube Ihnen kein Wort von Ihrer angeblichen Tätigkeit im Forschungsbereich.

    Ihre mehr als optimistische Schätzung, dass Solarenergie in absehbarer Zeit die preiswerteste Form der Stromerzeugung würde …

    Nicht einmal im Ansatz so optimistisch wie das, was ein gewisser Moosgeist zur Zukunft der Kernenergie vom Stapel zu lassen die Stirn hat.

    Und wenn Sie jemals auch nur in die Nähe von Forschungstätigkeit (oder muss das Froschungstränigkeit heißen?) und Geldbeschaffung dafür gekommen wären, dann wüssten Sie, dass genau diese Anschubfinanzierung den Boom der Solartechnik und deren nachfolgende starke Verbilligung bewirkt hat und noch bewirkt.

    Aber ich fürchte, mit Ihnen über Wissenschaftsbetrieb zu reden, ist als spräche man mit einem blind Geborenen über Farbe.

    @Wolfgang Flamme

    … meinen Sie etwa, Sie hätten nachts PV-Netzparität, wenn die Zellen nur billiger würden? Also selbst wenn die Zellen nur noch wenig kosten; die unumgängliche Speicherung bleibt erstmal teuer.

    Nö, nur wird es sich für sehr viele Anwender eher lohnen, den Strom über Solarmodule selbst zu erzeugen, als den dann teureren Kohle- und Atomstrom zu kaufen. Die konventionellen Stromerzeuger sind gehalten, Solarstrom sinnvoll in ihr Versorgungsprofil einzuplanen. Mit den überaus trägen Großkraftwerken ist das aber nicht zu machen.

    Zum Thema Speicherung siehe weiter unten.

    @Moosgeist (Geist?)

    Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass es sich bei der idiotischen Wortschöpfung „Erneuerbare Energie“ …

    Deine Wortklauberei ist ein reines Ablenkungsmanöver. Aber was hältst du denn von “Sonnenaufgang”, “Kernbrennstoff”, “Neumond”, etc., alles Begriffe, die wörtlich genommen mindestens ebenso idiotisch sind, wie deine Kritik an den Erneuerbaren.

    Aber wer in der Sache nicht weiter weiß, versucht es eben mit Spitzfindigkeiten.

    Auf die Idee, dass es so etwas wie technischen Fortschritt auch in der Nutzung und Umwandlung von Energie gibt Sind Sie mit Ihrem ideologisch verdichteten Denkapparat wohl noch nicht gekommen?

    Der Fortschritt macht sich am stärksten bei der Entwicklung der Erneuerbaren und in der Effizienztechnik bemerkbar.

    Die zukunftsträchtige Forschung geht nun mal nicht nach gigantischen Windmühlen und riesigen Krähenspiegeln sondern in Richtung Kernenergie aller Art.

    Eine reine Zweckbehauptung, die durch die Tatsachen in keiner Weise abgedeckt ist. Wo wurden denn in der Kerntechnik in den letzten Jahrzehnten Fortschritte erzielt? Ich sehe Fortschritte höchstens bei der Geldverschwendung in diesem Bereich.

    Denn eines dürfte schon heute feststehen, die weitere Entwicklung, auch die soziale, der Menschheit wird auch eine Weiterentwicklung des Energiebedarfs bedeuten.

    Was bitte ist “Energiebedarf”? Bedürfen wir tatsächlich der Energie, die wir heute einsetzen? Ließen sich nicht die allermeisten Energiedienstleistungen, die wir in Anspruch nehmen, mit viel weniger Energieeinsatz erbringen?

    Da taugen solch archaische Techniken wie Windmühlen allenfalls noch für Comics in der späteren „Literatur“.

    Archaisch sind bestenfalls die Riesentauchsieder von AKW, die nicht anderes können, als Wasser heiß zu machen und sogar noch mit dem miserabelsten Wirkungsgrad aller Kondensationskraftwerke. Und das nennen manche Leute Fortschritt? Denen mangelt es wohl an Geist und die haben stattdessen nur Moos unter der Hirnschale.

    Die künftige Lösung der Energieversorgung wird Großtechnik sein, mit kleinen Einsprenkelungen dort, wo der Bedarf nur gering ist. Es wird keinen Rückschritt geben, wie Sie und Ihre Sekte es so gerne hätten.

    Die bisherige “Lösung” ist Großtechnik, die jedoch für die zukünftige Energieversorgung eine immer geringere Rolle bis zum Exitus spielen wird. Rückschritte plane jene, die auf Teufel komm raus an der überholten Technik der Energie verschwendenden Großtechnik festhalten wollen, anstatt effizienteren Lösungen den Vorzug zu geben. (Übrigens, da ich schon vor Jahren aus der Kirche ausgetreten bin, kann ich schwerlich einer Sekte angehören. Ich bin nicht einmal ein großer Fan von Sekt.)

    Eine naive Weltsicht hat jemand wie sie, der mit Erich von Däniken glaubt, die Vergangenheit sei unsere Zukunft.

    Volle Zustimmung! Wenn mich nicht alles täuscht, tritt EvD auch für Atomkraft ein. Atomkraft IST Vergangenheit.

    Da werden Sie viele Parallelen zu Ihrer „Klima, Klima über Alles“
    Ideologie finden.

    Wo die Rede gerade von Sekten war, Parallelen zur Sekte der AGW-Leugner finden sich bei den Kreationisten, geradezu verblüffende Parallelen!

    Mit ein bisschen mehr Kenntnissen würdest du wissen, dass Atom niemals in den zweistelligen Prozentbereich vordringen kann, was den Anteil an der Energieversorgung betrifft

    So? Wer sagt denn das? Jedenfalls überall dort wo sie bereits (wenn auch noch alte Technik) Strom mit Hilfe der Kernkraft erzeugt wird sind „Ihre“ recht satt im zweistelligen Prozentbereich.

    Tunnelblick?

    Es geht hier um die künftige Energieversorgung der Menschheit. Weltweit kommt Atom auf rund 2,5%. Selbst die größten Optimisten rechnen bis 2050 mit einem maximalen Anteil von 5%. Selbst um dieses bescheidene Ziel zu erreichen, müssten bis dahin mindestens 1500 neue AKWs gebaut werden. also fast jede Woche ein neues ab sofort! Merkste eigentlich, wie utopisch das ist?

    Der größte Teil der Welt ist auch mehr als 50 Jahre nach Einführung der Atomkraft atomstromfrei und wird es immer bleiben.

    Spätestens in 30 bis 50 Jahren, wenn man gemerkt hat wohin die hirnrissige Ideologie der Klima-Betrüger geführt hat, wir man mit Hochdruck diese Technologie (in hochwertigerer Form) forcieren.

    Ach, jetzt sind wir schon so weit in der Zukunft? Und du wirfst anderen illusorisches Denken vor? Was du hier demonstrierst, ist Kaffeesatzlesen reinsten Wassers. Und wo bleiben plötzlich deine atomaren Fortschritte in den nächsten 30 Jahren? Sollte dich tatsächlich ein kleiner Anfall von Realismus erwischt haben?

    Allein der Energiebedarf der Millionen von Elektroautos allein in DE wird die Notwendigkeit einer Forcierung aufzeigen.

    Elektroautos sind 1A Speicher für regenerativ erzeugten Strom. Schon mit einer 1,5 kW-Solaranlage kann man soviel Strom erzeugen, um ein E-Auto 10.000 km weit fahren zu lassen. Das reicht für die meisten Autofahrer.

    Der internationale Druck der aufstrebenden Völker wird die ideologischen Bedenkenträger einfach hinwegfegen.

    Wieder volle Zustimmung! Und damit den Weg für die Erneuerbaren endlich frei machen. Man braucht nur einmal nachzulesen, welch rückständige Ideologie von der Atommafia und sonstigen Vertretern der Großstromtechnologie verbreitet wird. Und wie gut die Erneuerbaren in den meisten Ländern der Welt ankommen, sogar in den wenigen Ländern, die es bisher auch mit Atomenergie versucht haben.

    Und es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Fusion jemals überhaupt in den Bereich des praktisch Machbaren gelangen wird.

    Dafür gibt es doch sicher belastbare Belege. Aber kommen Sie mir bitte jetzt nicht mit Pfusch am Bau oder Terminproblemen.

    Pfusch am Bau gibt es vor allem bei der herkömmlichen Atomtechnik, z. B. Olkiluoto 3 und Flamanville. Ein Fusionsreaktor wird noch nirgendwo gebaut, deshalb kann es da auch noch keinen Pfusch geben. Erste Strom liefernde Reaktoren soll es ja schon in 50 Jahren geben (sagt man jedenfalls seit 50 Jahren). Ich sehe schon die Schlagzeilen aus dem Jahr 2050: “Großer Durchbruch bei der Kernfusion, Plasma brennt 37 Minuten ununterbrochen. Wir können also davon ausgehen, dass 2100 der erste kommerzielle Fusionsreaktor ans Netz geht!”

    Ein Fusionsreaktor müsste über viele Monate zuverlässig und ununterbrochen laufen können (was schon nahezu ausgeschlossen erscheint)

    So ein Eumel dürfte in jedem Falle zuverlässiger sein als irgend eines Ihrer Miefquirle oder Bioreaktoren. Aber Sie als Universalgenie kennen sich ja sicherlich besser aus als die besten Köpfe der internationalen Kernforschung.

    Was sagen denn die besten Köpfe der internationalen Kernforschung? Na?

    Jawohl: Wir können frühestens in 40 bis 50 Jahren sagen, OB das mit der Fusion überhaupt etwas wird.

    und er müsste im Vergleich zu den EE Strom auch noch preisgünstiger liefern (spätestens an dieser Hürde würde er endgültig scheitern).

    Wenn die Zwangsabgaben für die nach EEG wegfallen dürfte das nicht allzu schwer fallen. Abgesehen davon, werden Ihre EE nicht im Ansatz in der Lage sein die dann benötigten Mengen zur Verfügung zu stellen. Selbst dann nicht, wenn jeder Ök’s ein Laufrad im Keller hat.

    Keine andere Energieform ist auf der Erde so reichlich vorhanden, wie die Erneuerbaren. Und ihre Reichweite ist im Gegensatz zu ALLEN anderen für menschliche Maßstäbe unendlich, auf jeden Fall werden sie so lange reichen, wie es noch Menschen gibt.

    Zum anderen läge in jedem Fall die Realisierung von technisch einsatzfähigen Fusionsreaktoren am Ende dieses Jahrhunderts und wären allein von daher schon völlig überflüssig

    Sollte der Fall eintreten, was ich aber nicht glaube, dann wird als Interimslösung die gute alte Fission, allerdings mit weiterentwickelter und sichererer Technik stemmen.

    Alt ja, gut wohl eher nicht. Wie sicher ist denn “sicherer”? Fakt ist doch, dass KEINES der heute im Betrieb oder im Bau befindlichen AKWs wirklich sicher ist. Sogar beim EPR (Olkiluoto 3, Flamanville, zurzeit im Bau, Fertigstellung ungewiss wann und ob überhaupt) hat man eine Auffangwanne für den Fall einer Kernschmelze vorgesehen. Und das soll sicher sein?

    da wir dann keine solchen Reaktoren mehr brauchen, denn entweder haben wir bis dahin unsere Energieprobleme auf nachhaltiger Basis, also EE, gelöst oder wir brauchen überhaupt keine Lösung mehr, weil sich das Problem dann mangels Menschen von allein erledigt.

    Das würde dann ja Ihren ideologischen Träumen entsprechen.
    Sie machen dabei aber den selben Fehler, den die Menschen schon seit Jahrtausenden machen. Jede Generation glaubt von sich der Schöpfung letzte Krone, bzw, das ultimative Glied der Evolution zu sein.

    Deshalb demonstrierst du hier auch einen unglaublich naiven Technikoptimismus, was veraltete und in allen Bereichen gescheiterte Großtechnik anbetrifft. Dein Machbarkeitswahn betreffs Kernenergie ist kaum noch zu überbieten.

    Sie können sich nicht vorstellen, dass es weiter geht.

    Ich kann mir das sehr gut vorstellen, nur nicht mit einem engstirnig-konservativem “Weiter so!”

    Das ist auch der Grund, dass Ideologen und Esoteriker glauben für imaginäre künftige Generationen vordenken zu müssen.

    Du hältst also die Alternative, nämlich künftigen Generationen einen geschundenen und völlig ausgeplünderten Planeten mit einer enorm reduzierten Artenvielfalt zu hinterlassen, für völlig in Ordnung?

    Ich hoffe doch sehr, dass solche verantwortungslosen Typen, wie du einer zu sein scheinst, wirklich keine Kinder in die Welt setzen! Pfui Deibel!

  215. Wolfgang Flamme

    am 27. Mai 2009 um 17:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Klusmann,

    Nö, nur wird es sich für sehr viele Anwender eher lohnen, den Strom über Solarmodule selbst zu erzeugen, als den dann teureren Kohle- und Atomstrom zu kaufen. Die konventionellen Stromerzeuger sind gehalten, Solarstrom sinnvoll in ihr Versorgungsprofil einzuplanen. Mit den überaus trägen Großkraftwerken ist das aber nicht zu machen.

    Wenn die PV-Einspeisungen wirklich in ferner Zukunft mal relevante Größenordnungen erreichen, dann ist das Folgende doch zwangsläufig: An schönen Sommertagen drehen Sie Ihrem EVU eine lange Nase und nachts und im Winter holt sich das EVU das Geld dann von Ihnen zurück. Die Anlagen, die Sie dann brauchen wenn Ihre PV nicht liefert, die müssen Sie schließlich trotzdem bezahlen, auch wenn Sie sie an schönen Sommertagen arbeitslos machen.

    Elektroautos sind 1A Speicher für regenerativ erzeugten Strom. Schon mit einer 1,5 kW-Solaranlage kann man soviel Strom erzeugen, um ein E-Auto 10.000 km weit fahren zu lassen. Das reicht für die meisten Autofahrer.

    Akkus (und besonders E-Mobilakkus) sind sündhaft teure Energiespeicher. Wäre es anders, dann hätten EVU schon längst Hallen voller Akkus neben ihren Grundlastkraftwerken, um ihren Kunden veredelten, billigen Grundlaststrom zu Spitzenzeiten und -preisen zu verscherbeln. Deshalb die geniale Idee, sich doch einfach die Autos der Kunden zu leihen, ohne diese für Betrieb, Wartung und Verschleiß angemessen zu entschädigen. Nur auf diese Weise rechnet sich das … wenigstens für die EVU.

    Überhaupt, sein Auto mit eigener PV zu betanken … klar, wenn Sie Ihre Fahrtkilometer in der kalten Jahreszeit um 80% reduzieren, dann geht das. Aber wer saisonal so flexibel disponieren kann, der braucht eigentlich überhaupt kein Auto.

  216. Tenner

    am 27. Mai 2009 um 17:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    Schade, dass wir anonym sind. Schade, dass ich nie einen privaten Kontakt mit Ihnen pflegen werde… Der aktuelle Boom in Deutschland in der Solarbranche wird in unserem Leben nie wieder getoppt werden. Der praktische Beweis wurde erbracht, die niederschlagenden Argumente sind zu Hauf da. Ob sie es sehen werden oder wollen spielt dabei keine Rolle. Leute, die in der Öffentlichkeit tätig sind werden schon um eine Blamage sich zu ersparen davor distanzieren. Noch nie war was so schlecht wie Solar.

    Eigentlich erwartungsgemäß. Aber es gibt halt Träumer wie Du, die es nie glauben wollen, trotz, dass sie ständig damit an die Wand gedonnert sind.

  217. Wolfgang Flamme

    am 27. Mai 2009 um 17:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    PS:

    Archaisch sind bestenfalls die Riesentauchsieder von AKW, die nicht anderes können, als Wasser heiß zu machen und sogar noch mit dem miserabelsten Wirkungsgrad aller Kondensationskraftwerke. Und das nennen manche Leute Fortschritt? Denen mangelt es wohl an Geist und die haben stattdessen nur Moos unter der Hirnschale.

    Den miesesten Wirkungsgrad aller Kondensationskraftwerke hat die geothermische Stromerzeugung, gefolgt von thermischen Solarkraftwerken (wie zB Parabolrinnen-KW etc.).

  218. Andy Baumann

    am 27. Mai 2009 um 18:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Nun 2008 befanden sich ca. 393 GW an KK Nennleistung in Betrieb, welche zusammen so ca. 2800 Terawattstunden Strom produzierten.

    2008 befanden sich ungefähr 120 000 Megawatt an installierter Leistung WKA die ca.
    240 Milliarden kWh Strom also ca. 240 Terrawattstunden

  219. Andy Baumann

    am 27. Mai 2009 um 18:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    produzierten.

  220. Martin Klusmann

    am 27. Mai 2009 um 19:16 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Andy Baumann

    Richtig. Und was hinzu kommt:

    Zubau Windenergie 2008 : rund 27.000 MW

    Zubau Atomkraft: 2008 : 0,0000 MW, in Worten: NULL, ZERO, NOTHING, NADA

    Bisherige Bilanz 2009: Zubau: 0,0000 MW, in Worten: NULL, ZERO, NOTHING, NADA

    Stillgelegt: 1321 MW

    Baubeginn: 1 Anlage zu 1000 MW in China

    Quelle: http://www.iaea.or.at/programmes/a2/

    Nanu, es heißt doch ALLE Welt setzt auf Kernenergie.

    Du kannst dir selber ausmalen, wie lange es noch dauern wird, bis allein aus Windkraft ebenso viel Strom produziert wird wie aus AKWs.

    Dafür, dass Atomkraft einen Vorlauf von rund 50 Jahren hat, während weltweit die Entwicklung der Windenergie noch gar nicht so richtig in Gang gekommen ist, steht die Windenergie schon heute enorm gut da! Immerhin sind immer noch ca. 20% der weltweiten Kapazität allein im relativ windarmen Deutschland installiert, während andere Länder ihr Potential noch nicht einmal angekratzt haben.

    Bei Wasserkraft war es sowieso IMMER schon mehr und das wird sich auch nie mehr ändern, weil auch Wasserkraft ständig weiter ausgebaut wird (wobei ich längst nicht mit allen Projekten konform gehe!).

    Auch Solarenergie ist gewaltig auf dem Vormarsch. Für 2010 werden schon 23.000 MW an Neuinstallation erwartet. Eines nicht allzu fernen Tages wird also auch die Solarstromproduktion die von AKWs in den Schatten stellen.

    Der Siegeszug der Erneuerbaren ist nicht mehr aufzuhalten.

    Steckt ruhig weiterhin euren Kopf in den Sand und negiert alle diese Entwicklungen. Offensichtlich seid ihr im Bereich Erneuerbare Energien genau so unbedarft wie beim Thema Klima.

    Aber es gibt halt Träumer wie Du, die es nie glauben wollen, trotz, dass sie ständig damit an die Wand gedonnert sind.

    Ob der Tenner dich gemeint hat, Andy? Fast scheint es so!

    @Wolfgang Flamme

    Den miesesten Wirkungsgrad aller Kondensationskraftwerke hat die geothermische Stromerzeugung, gefolgt von thermischen Solarkraftwerken (wie zB Parabolrinnen-KW etc.).

    Nur mit dem Unterschied, dass der Energieträger Erdwärme oder Sonne sowieso da ist und nicht erst extrem aufwendig aufkonzentriert werden muss wie beim Uran und/oder unter Erzeugung gewaltiger Umweltschäden geschürft wird wie bei Kohle und Uran.

    Der Wirkungsgrad ist bei Solartechnik und auch bei Erdwärme durchaus nachrangig, wesentlich ist hier lediglich das Verhältnis von Kosten zu Stromertrag und da sieht es von Tag zu Tag besser aus, ganz anders als bei Kohle und Atom, die laufend teurer werden.

  221. Micha

    am 27. Mai 2009 um 19:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    “Und da sich die Produktion von Solarmodulen laufend verbilligt, ist sogar für unser relativ sonnenarmes Land die so genannte Netzparität, d. h., der Punkt, an dem selbst erzeugter Solartstrom nicht mehr teurer ist als Strom aus dem Netz, inzwischen in greifbare Nähe gerückt. In absehbarer Zeit wird Solarenergie grundsätzlich die preiswerteste Form der Stromerzeugung sein - weltweit.”

    Ersparen Sie uns doch Ihren täglichen solaren Wahnsinn.

    Derzeit verdrängt der 1 % Solaranteil in 2009 (ca. 6 TWh) ausschließlich etwas Brennstoff in den bestehenden Kraftwerken (ca. 2 ct/kWh), Kosten für die Allgemeinheit aber ca. 3 Mrd. EUR/a.

    Der Strompreis für einen Haushalt setzt sich aktuell so zusammen:

    Beschaffung, Vertrieb 6,0
    Umlage EEG 1,49
    Umlage KWKG 0,23
    Netzkosten 6,00
    Konzessionsabgaben 2,39
    Stromsteuer 2,05
    Summe netto 18,16
    Brutto 21,60 ct/kWh

    Ohne Netzanschluss sind Solaranlagen nutzloses Spielzeug und ohne Speicher + Netzinvestitionen gibt es keinen Ausbau. Der erforderliche saisonale Speicher der EE mit ca. 10 % der Jahresmenge würde wie im „Hybridkraftwerk“ nur über den Umweg Wasserstoff mit mind. 70% Verlusten funktionieren. Grob kann man da nach aktuellen Zahlen der DENA mit etwa 10 ct/kWh Speicherzuschlag auszugehen. Erfahrungen gibt es für die Technologien nicht, so dass es wie beim aktuell gefeierten Hybridkraftwerk auch mal das 5-fache sein kann.

    Der Staat und die Kommunen werden auch zukünftig nicht auf Stromsteuer, Konzessionsabgaben und MwSt. verzichten können, mit denen Renten und Haushaltslöcher querfinanziert werden.

    Solarstrom „mit Netzparität“ im 100 % EE-Mix als “zukünftig grundsätzlich günstigste Form der Energieerzeugung” sieht dann in etwa so aus:

    Solarstrom 21,60
    Netzkosten 8,00
    Stromspeicher 10,00
    Konzessionsabgabe 2,39
    Stromsteuer 2,05
    Summe netto 44,05
    Summe brutto 52,42 ct/kWh

    Sonne und Wind schicken uns da tatsächlich nicht die Rechnung, aber mit Sicherheit diejenigen, die diesen uneffektiven Mumpitz heute als alleinseeligmachende Lösung bewerben.

  222. Savoyen

    am 27. Mai 2009 um 21:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    Sehr geehrter Herr Klusmann,

    Wenn Sie sagen, dass der

    Zubau Windenergie 2008 : rund 27.000 MW

    beträgt, fände ich es nett, wenn Sie dabei auch darauf hinweisen, dass aus diesem Zubau bei einer schon hoch geschätzten Auslastung dieser Anlagen von 20 % etwa ein realer Zuwachs von 5.400 MW an verfügbarer Leistung resultiert. Das relativiert den Zugewinn nun doch ein wenig.

    Und hinsichtlich Ihres Verweises auf die Homepage von PRIS mit der Aussage

    Zubau Atomkraft: 2008 : 0,0000 MW, in Worten: NULL, ZERO, NOTHING, NADA

    erlaube ich mir, noch eine Informationen hinzuzufügen, die Ihnen augenscheinlich entgangen ist:

    “Baubeginn für neue Kernkraftwerke in 2008 für eine Leistung von: 10.470 MW”

    Als Kenner der Materie werden Sie wissen, dass diese Leistung natürlich zu 100% zu Verfügung steht und dies 24 Stunden am Tag an jedem Tag des Jahres unabhängig von den lokalen Wetterbedingungen.

    Der Umstand, das von allen Ländern, die Kernkraft einsetzen, nur fünf Länder den Ausstieg planen bzw. schon vollzogen haben, jedoch 36 (!) Ländern ihre Kernkraftwerke weiterbetreiben und davon sogar 28 Länder neue Kernkraftwerke planen oder bereits sogar bauen, sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.
    Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass die Regierungen dieser Länder alle samt und sonders grenzdebil sind und/oder von der ‘Atommafia’ gekauft wurden; andererseits ist es aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen, dass sie dies auch möglicherweise nicht sind und statt dessen Vertrauen in eine bewährte Technik setzen, mit deren Hilfe sie die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben wollen, um der aktuell lebenden Generation einen bisschen von dem Wohlstand zu ermöglichen, der u.a. für einen gewissen Herrn Klusmann ein lästiges Übel zu sein scheint.

    Das kann für Sie natürlich kein Argument sein, da Sie ja nur für die Probleme der kommenden Generationen verantwortlich zeichnen. Ich empfehle Ihnen daher, den Armen der aktuellen Weltbevölkerung (ca. 80% von allen) einfach klar zu machen, dass sie bitte ihr aktuelles Elend (und in vielen Fällen auch ihren Hungertod) billigend in Kauf zu nehmen haben, damit die Kinder und Enkel in UNSEREN Industriestaaten auch ja keine Probleme haben, wenn sie denn mal geboren worden sein werden.
    Das müssten die Armen eigentlich verstehen, und ihre Regierungen stehenden Fusses alle Pläne hinsichtlich ihrer Kernkraftwerke einstampfen

    Und erlauben Sie mir noch eine abschließende Bemerkung zu Ihrem Aufschrei zum Schutze unseres Planeten und seiner Natur:
    Du hältst also die Alternative, nämlich künftigen Generationen einen geschundenen und völlig ausgeplünderten Planeten mit einer enorm reduzierten Artenvielfalt zu hinterlassen, für völlig in Ordnung?

    Dieser ‘arme’ Planet war die größte Zeit seiner bisherigen Existenz eine kahle Trümmerwüste, ohne dass es ihn sonderlich belastet hätte. Jetzt sind halt Pflanzen und Lebewesen drauf - und irgendwann wird’s wieder kahl sein. ‘So what?’, wird Mutter Erde sich denken…
    Die Stoffe, die wir dem Promill, das wir von diesem Planeten überhaupt nur erreichen, entnehmen können, sind für diesen Planet ohne Relevanz; er kann mit Kohle, Erdöl, Uran, selbst mit Quarz nichts anfangen! Ob es da ist oder nicht, interessiert diesen großen, innerlich glühenden Klops nicht einmal ansatzweise. Und den Rest der ‘Natur’ auch nicht; jedenfalls wäre es mir neu, dass Eichhörnchen ihre Bauten mit Steinkohle befeuern…
    Ob WIR den Planeten ‘ausplündern’, die nächste Generation oder die übernächste spiel überhaupt keine Rolle, denn zum einen wird sich das nicht vermeiden lassen (weil endlich halt endlich ist - wobei das bei Erdöl nicht gilt, wie Sie sicher wissen), und zweitens haben wir Menschleins diesen Prozess schon mehrfach erfolgreich durchgespielt - und jedesmal hat es mit einen technischen Fortschritt geendet! (So sind wir Menschen nun mal: irgendeiner hat immer ein pfiffige Idee - das ist unsere evolutionäre Nische). Von der Sonne über den Wind zum Holz als Energieträger, dann über Torf, Kohle, Erdöl, Erdgas zum Kernkraft: immer wenn etwas knapp wurde, haben wir uns was neues gebastelt. Und außer den Untergangspropheten und den Maschinenstürmer zweifelt auch keiner daran, dass es dieses Mal wieder so kommen wird.

    Lieber Herr Klusmann, auch wenn es mit Ihren eigenen Kreativ- und Innovationspotentialen offensichtlich nicht zum Besten bestellt ist, sollten Sie auf die Fähigkeiten des optimistischen und voranstrebenden Teils unserer Spezies vertrauen: die lösen die Probleme schon für Sie, denn die haben - ob Sie das nun glauben oder nicht - auch Kinder und Enkel, die sie gerne gesund groß werden sehen würden. Stellen Sie sich das nur mal vor: Sie sind nicht der einzige, der an morgen denkt…

    Viele Grüße von Savoyen

    P.S. Falls Sie sich bei Ihrer Replik an Schreib- oder Ausdrucksfehlerchen festbeissen wollen: sparen Sie sich die Tinte…das wirkt auf Dritte eher ärmlich…

  223. Martin Klusmann

    am 27. Mai 2009 um 21:55 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Micha

    Ersparen Sie uns doch Ihren täglichen solaren Wahnsinn.

    Wenn es dir unangenehm ist, brauchst du es ja nicht zu lesen.

    Trotzdem würde ich gerne wissen, wie du es anstellst, Strom für 2ct/kWh zu produzieren, wenn allein schon die Brennstoffkosten deutlich darüber liegen?

    Warum habt ihr eigentlich alle so viel Angst vor Solarstrom? Befürchtet ihr (zu Recht), dass Solarstrom in Zukunft als ernsthafter Konkurrent die Profite der “großen” Stromversorger schmälert?

    Jeder Cent, der an Vergütung für Solarstrom gezahlt wird, landet übrigens dort, wo er hingehört, nämlich in den Taschen des fortschrittlichen Teils der Bevölkerung und nicht in den schwarzen Kassen der Energiemafia. Wen das stört, der sollte sich fragen, auf wessen Seite er eigentlich steht?

    Das EEG sieht in der Tat vor, dass die Vergütung für Solarstrom von Jahr zu Jahr sinkt. Wenn es der Solarindustrie also nicht gelingt, diese Kostendegression durch entsprechende Preissenkungen bei der Modulfertigung zu kompensieren, sind sie eines Tages weg vom Fenster.

    Wenn es also so wäre, wie du es hier darstellst, könntest du dich ganz entspannt zurücklehnen und auf die Pleite der Solarindustrie warten. Aber insgeheim weißt du, dass das nicht passieren wird, sondern dass Solarstrom und die anderen EE nach und nach den fossilen und atomaren Strom verdrängen werden.

    Das ist allerdings eine Entwicklung, die für Leute, die keine Aktien bei der Energiemafia haben, überaus freudig begrüßt werden sollte.

    Falls sie das nicht wollen, müssen sie trotzdem die normativen Kraft des Faktischen akzeptieren, denn mittel- bis langfristig gibt es zum Ausbau der EE keine Alternative.

    Ein Vorstandsmitglied vom RWE (arbeitest du für die?) hat schon Anfang der 80er Jahre gesagt, “Wenn es eine Möglichkeit gäbe, zwischen Sonne und Verbraucher einen Zähler zu schalten, so wären wir heute (also um 1980) bei der Nutzung der Sonnenenergie schon viel weiter.”

    War wohl ein ungewöhnlicher Anfall von Ehrlichkeit, der ihn da übermannt hat.

    Derzeit verdrängt der 1 % Solaranteil in 2009 (ca. 6 TWh) ausschließlich etwas Brennstoff in den bestehenden Kraftwerken (ca. 2 ct/kWh), Kosten für die Allgemeinheit aber ca. 3 Mrd. EUR/a.

    Gell, das macht dir Angst. Vor ein paar Jahren hätten viele dich für verrückt erklärt, bzw. du jeden anderen, wenn die Behauptung gefallen wäre, dass 2009 schon ein Prozent des Stroms aus Solarmodulen kommen würde. In den nächsten paar Jahren werden es dann zwei, drei, vier usw. sein.

    Was preiswerte Speichertechnik betrifft, so bin ich da vorsichtig optimistisch. Ich sehe es aber als einen eklatanten Widerspruch an, wenn z. B. Leute wie Moosgeist einerseits ALLE Möglichkeiten der technischen Weiterentwicklung bei den antiquierten Energien sehen, aber den Erneuerbaren dieses Potential von vornherein absprechen.

    Wenn man sich anschaut, was die Atomenergie in den letzten 50 Jahren in dieser Hinsicht geschafft hat, nämlich vom erwarteten Heilsbringer zum Klotz am Beim einer modernen Industriegesellschaft, und welche enormen Fortschritte die EE in wenigen Jahren schon vollzogen haben, dann muss man sich umso mehr fragen, wo bei den Kritikern der EE, die meist gleichzeitig Befürworter der Atomenergie sind, die Verbindung zur Realität geblieben ist.

  224. Rudolf Kipp

    am 27. Mai 2009 um 22:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Vielen Dank für das nahezu detektivische Aufspüren vonTtippfehlern. Was wäre die Welt nur ohne Sie…

  225. Wolfgang Flamme

    am 27. Mai 2009 um 22:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Klusmann,

    Nur mit dem Unterschied, dass der Energieträger Erdwärme oder Sonne sowieso da ist und nicht erst extrem aufwendig aufkonzentriert werden muss wie beim Uran und/oder unter Erzeugung gewaltiger Umweltschäden geschürft wird wie bei Kohle und Uran.

    Der Wirkungsgrad ist bei Solartechnik und auch bei Erdwärme durchaus nachrangig, wesentlich ist hier lediglich das Verhältnis von Kosten zu Stromertrag und da sieht es von Tag zu Tag besser aus, ganz anders als bei Kohle und Atom, die laufend teurer werden.

    Das war’s dann also mit ’schlechtester Wirkungsgrad aller Kondensationskraftwerke’ und dem ganzen Geschimpfe. Und der Wirkungsgrad ist deshalb so schlecht, weil’s die Sicherheit nochmal weiter verbessert und der Kernbrennstoff eben so preiswert ist, daß man sich das leisten kann.

    Daß man Solar und Wind nicht aufkonzentrieren muß … Hallo? Weshalb wohl die Riesenabmessungen dieser Anlagen und die enormen Stückzahlen? Die notwendige Aufkonzentration macht die erneuerbaren Energien überhaupt erst teuer: Staudämme und Wehre bei der Wasserkraft, große Rotordurchmesser und Turmhöhen bei der Windenergie, tiefe Bohrungen bei der Geothermie, Biomasseproduktion beim Biogas.

    Abgesehen davon hängt es bei KKW stark von der Bauart ab. CANDU-Reaktoren zB können auch mit Natururan betrieben werden. Bei Thorium als Kernbrennstoff wäre unterm Strich auch kaum Anreicherung erforderlich. Die ist ohnehin eine Bagatelle und läßt sich problemlos mit zertifiziertem Atomstrom durchführen.

    Überhaupt nutzt die Menschheit die Kernenergie erst sei einem halben Jahrhundert, da sind noch ganz enorme Lernkurven und Skalierungseffekte zu erwarten, wenn man langfristig und generationenübergreifend denkt (gilt auch für Wiederaufarbeitung und Entsorgung). Gefällt Ihnen nicht, weiß ich ja. Aber ich finde die Vorstellung richtig gruselig, daß die Menschheit in ein paar hundert Jahren immer noch versucht, ihren Energiebedarf dadurch zu decken, daß sie immer größere Mühlteiche baut und versucht, zufällig wehenden Wind mit immer größeren Segeln aufzufangen. Irgendwann muß man jahrtausende alte Notbehelfe doch mal fallenlassen können.

  226. Martin Klusmann

    am 27. Mai 2009 um 23:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ von Savoyen

    vorab vielen Dank für die Grüße - es scheint doch noch höfliche AGW-Leugner zu geben!

    Zubau Windenergie 2008 : rund 27.000 MW

    beträgt, fände ich es nett, wenn Sie dabei auch darauf hinweisen, dass aus diesem Zubau bei einer schon hoch geschätzten Auslastung dieser Anlagen von 20 % etwa ein realer Zuwachs von 5.400 MW an verfügbarer Leistung resultiert. Das relativiert den Zugewinn nun doch ein wenig.

    In der Tat mit der Betonung auf ein wenig. Man darf dabei nämlich auch nicht außer Acht lassen, dass das installierte kW Windenergie nur einen Bruchteil dessen kostet, was ein AKW pro kW verschlingt (momentan irgendwie nicht so recht kalkulierbar, bei Olkiluoto 3, dem Europäischen Vorzeigeprojekt sind es im Augenblick wohl eher doppelt so viel, wie ursprünglich veranschlagt und das noch JAHRE vor der Fertigstellung, falls es die überhaupt jemals geben wird.)

    Und hinsichtlich Ihres Verweises auf die Homepage von PRIS mit der Aussage

    Zubau Atomkraft: 2008 : 0,0000 MW, in Worten: NULL, ZERO, NOTHING, NADA

    erlaube ich mir, noch eine Informationen hinzuzufügen, die Ihnen augenscheinlich entgangen ist:

    “Baubeginn für neue Kernkraftwerke in 2008 für eine Leistung von: 10.470 MW”

    MAn darf durchaus gespannt sein, wie viele von diesen angefangenen Projekten dann auch tatsächlich fertig werden. Wenn es mehr als die Hälfte sien sollte, kann man das durchaus als Erfolg ansehen. Das werden wir aber erst in 10 Jahren oder so wissen.

    Als Kenner der Materie werden Sie wissen, dass diese Leistung natürlich zu 100% zu Verfügung steht und dies 24 Stunden am Tag an jedem Tag des Jahres unabhängig von den lokalen Wetterbedingungen.

    Kennen tue ich vor allem Reaktoren wie Krümmel, Brunsbüttel und das japanische Kashiwazaki Kariwa, dessen 7 Reaktoren, genau wie Brunsbüttel und Krümmel seit Mitte 2007 stilliegen, trotzdem aber noch in der Statistik als im Betrieb befindlich geführt werden, weil sie ja vielleicht eines Tages wieder Strom liefern könnten. So viel zur Verfügbarkeit

    Der Umstand, das von allen Ländern, die Kernkraft einsetzen, nur fünf Länder den Ausstieg planen bzw. schon vollzogen haben, jedoch 36 (!) Ländern ihre Kernkraftwerke weiterbetreiben und davon sogar 28 Länder neue Kernkraftwerke planen oder bereits sogar bauen, sollte in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben.

    Kann man sicher erwähnen, nur sollte man dann auch bedenken, dass rund 170 Länder dieser Erde mit Atom rein gar nicht s am Hut haben und dann auch noch berücksichtigen, dass unter denen, die bauen wollen, sich ausgesprochene HiTec-Länder wie Ägypten, Vietnam u. a. befinden. Darüber hinaus bedeutet Planung noch lange nicht Realisierung. In Deutschland sind zum Beispiel ursprünglich weit mehr, ich glaube mindestens 10, AKWs geplant gewesen, als dann gebaut wurden und in den 70er Jahren erwartete man für 2000 weltweit so um die 3000 Reaktoren, die hätten in Betrieb sein sollen.

    Und der famose Wolf Häfele, Vater des schnellen Brüters, hat noch Anfang der 80er allein für die alte BRD eine Brüterkapazität von 80.000 MW in Aussicht gestellt. Wir sollten froh sein, dass dieser Alptraum wie eine Seifenblase zerplatzt ist, denn sonst wäre unser schönes Land heute vielleicht eine von Menschen nicht mehr bewohnbare atomare Wüste.

    Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass die Regierungen dieser Länder alle samt und sonders grenzdebil sind und/oder von der ‘Atommafia’ gekauft wurden; andererseits ist es aber auch nicht ganz von der Hand zu weisen, dass sie dies auch möglicherweise nicht sind und statt dessen Vertrauen in eine bewährte Technik setzen, mit deren Hilfe sie die wirtschaftliche Entwicklung vorantreiben wollen, um der aktuell lebenden Generation einen bisschen von dem Wohlstand zu ermöglichen, der u.a. für einen gewissen Herrn Klusmann ein lästiges Übel zu sein scheint.

    Soll das ein Witz sein? Wo ist denn je ein AKW gebaut worden, das NICHT massivste Subventionierung aus den Staatskassen erhalten hat? Atomkraft lässt die Bevölkerung verarmen, damit sich ein paar Energiemonopole die Taschen stopfen können. KEIN Privatinvestor ist heute (mehr) bereit, in ein AKW zu investieren und selbst in den USA hat ein atomfetischistischer Präsident in 8 Jahren Usurpation es nicht geschafft, auch nur einen einzigen Neubau ans Werk zu bringen.

    Das Land, in dem Atomkraft der Bevölkerung irgendeinen Nutzen bringt, muss erst noch erfunden werden. SNR, THTR, Wismut, Asse, Gorleben, usw. haben die deutschen bisher schon viele Milliarden (irgendwo zwischen 50 und 100 Milliarden nach heutiger Kaufkraft) Euro gekostet und ein Ende ist keineswegs abzusehen.

    Das kann für Sie natürlich kein Argument sein, da Sie ja nur für die Probleme der kommenden Generationen verantwortlich zeichnen. Ich empfehle Ihnen daher, den Armen der aktuellen Weltbevölkerung (ca. 80% von allen) einfach klar zu machen, dass sie bitte ihr aktuelles Elend (und in vielen Fällen auch ihren Hungertod) billigend in Kauf zu nehmen haben, damit die Kinder und Enkel in UNSEREN Industriestaaten auch ja keine Probleme haben, wenn sie denn mal geboren worden sein werden.
    Das müssten die Armen eigentlich verstehen, und ihre Regierungen stehenden Fusses alle Pläne hinsichtlich ihrer Kernkraftwerke einstampfen

    Was soll der Blödsinn? Arme Länder haben gar nicht die Infrastruktur, um Großkraftwerkstechnik seinnvoll einzusetzen, von Atom gar nicht zu reden. Ein AKW in einem Entwicklungsland ist so, als wolle man einem eine goldene Badewanne schenken, der nicht einmal fließend Wasser hat. (Der Vergleich hinkt allerdings sehr stark, denn die goldene Badewanne könnte man u. U. noch verkaufen, während eine AKW immense Folgekosten und Abhängigkeiten mit sich bringt.

    Und erlauben Sie mir noch eine abschließende Bemerkung zu Ihrem Aufschrei zum Schutze unseres Planeten und seiner Natur:
    Du hältst also die Alternative, nämlich künftigen Generationen einen geschundenen und völlig ausgeplünderten Planeten mit einer enorm reduzierten Artenvielfalt zu hinterlassen, für völlig in Ordnung?

    Dieser ‘arme’ Planet war die größte Zeit seiner bisherigen Existenz eine kahle Trümmerwüste, ohne dass es ihn sonderlich belastet hätte. Jetzt sind halt Pflanzen und Lebewesen drauf - und irgendwann wird’s wieder kahl sein. ‘So what?’, wird Mutter Erde sich denken…
    Die Stoffe, die wir dem Promill, das wir von diesem Planeten überhaupt nur erreichen, entnehmen können, sind für diesen Planet ohne Relevanz; er kann mit Kohle, Erdöl, Uran, selbst mit Quarz nichts anfangen! Ob es da ist oder nicht, interessiert diesen großen, innerlich glühenden Klops nicht einmal ansatzweise. Und den Rest der ‘Natur’ auch nicht; jedenfalls wäre es mir neu, dass Eichhörnchen ihre Bauten mit Steinkohle befeuern…
    Ob WIR den Planeten ‘ausplündern’, die nächste Generation oder die übernächste spiel überhaupt keine Rolle, denn zum einen wird sich das nicht vermeiden lassen (weil endlich halt endlich ist - wobei das bei Erdöl nicht gilt, wie Sie sicher wissen), und zweitens haben wir Menschleins diesen Prozess schon mehrfach erfolgreich durchgespielt - und jedesmal hat es mit einen technischen Fortschritt geendet! (So sind wir Menschen nun mal: irgendeiner hat immer ein pfiffige Idee - das ist unsere evolutionäre Nische). Von der Sonne über den Wind zum Holz als Energieträger, dann über Torf, Kohle, Erdöl, Erdgas zum Kernkraft: immer wenn etwas knapp wurde, haben wir uns was neues gebastelt. Und außer den Untergangspropheten und den Maschinenstürmer zweifelt auch keiner daran, dass es dieses Mal wieder so kommen wird.

    Hierzu ließe sich sehr viel sagen, ich will versuchen, es kurz zu machen. Erst einmal gibt es keine logische Folge der Energieträger, sondern höchstens eine historische Entwicklung, die von den technischen Möglichkeiten bestimmt wurde. Und heute haben wir die Möglichkeit Wind, Sonne, Biomasse und die anderen EEs in einer Weise zu nutzen, von der unsere Vorfahren nicht einmal träumen konnten. Was soll denn nach der Kernkraft kommen? Energie aus schwarzen Löchern?

    Zum anderen ist es ein ziemlich kühner Analogieschluss zu sagen: wir haben bisher immer eine Lösung für ein Problem gefunden, also wird es in Zukunft auch so sein.
    (Sagte der Dachdecker, der vom Hochaus fiel, bei jedem Stockwerk, an dem er vorbei rauschte: “Bis hierher ist es ja gut gegangen.”
    Es kann durchaus sein, dass die pfiffige Idee überhaupt nicht existiert. Und dann sind wir voll vor die Wand gefahren. Heute können wir einiges an Problemen noch lösen. Wenn aber Öl und Gas gleichzeitig knapp werden und der Klimawandel stärker greift, dann ist es wahrscheinlich zu spät für einen großen Teil der Menschheit. Sollten wir das ernsthaft riskieren? Ich meine, nein!

    Lieber Herr Klusmann, auch wenn es mit Ihren eigenen Kreativ- und Innovationspotentialen offensichtlich nicht zum Besten bestellt ist, sollten Sie auf die Fähigkeiten des optimistischen und voranstrebenden Teils unserer Spezies vertrauen: die lösen die Probleme schon für Sie, denn die haben - ob Sie das nun glauben oder nicht - auch Kinder und Enkel, die sie gerne gesund groß werden sehen würden. Stellen Sie sich das nur mal vor: Sie sind nicht der einzige, der an morgen denkt…

    Das ist mir klar. Ich frage mich nur, warum es trotzdem so viele Leute, wie zum Beispiel die AGW-Leugner - gibt, denen das Morgen so ziemlich egal ist. Mit dem “es regelt sich alles von selbst” lügen die sich jedenfalls etwas in die Tasche.

    P.S. Falls Sie sich bei Ihrer Replik an Schreib- oder Ausdrucksfehlerchen festbeissen wollen: sparen Sie sich die Tinte…das wirkt auf Dritte eher ärmlich…

    Wenn damit das Posting von Herrn Kipp gemeint sein sollte: Das mit den “Schweretellen” hätte ich ja noch durchgehen lassen, aber dass jemand, der jahrelang darüber geforscht haben will, nicht einmal weiß, wie man Absorption schreibt, ist doch nun wirklich der Hammer. So dicht liegen b und p nun nicht auf der Tastatur zusammen, dass man sich da vertun kann. Let’s face it: der Mann weiß tatsächlich nicht, wovon er spricht. Er hat das doch oft genug eben hier bewiesen.

    P.S.: Das mit dem Erdöl, das angeblich immer wieder nachgebildet wird, ist ein vorgezogener Karnevalsscherz, nicht wahr?

  227. Savoyen

    am 27. Mai 2009 um 23:29 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    Sehr geehrter Herr Klusmann,

    die ‘antiquierten’ Energien sind immer noch Sonne und Wind. Es sind die ersten Energieträger, die zur Verfügung standen, und deren Unstetigkeit und Unkontrollierbarkeit stets ein gewaltiges Manko war. Nicht umsonst ist die größte Revolution in der menschlichen Geschichte, die ‘technische’ Revolution, die zu einer bis dahin nie erlebte Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Verhältnisse führten, erst möglich geworden, als stetige und kontrollierbare Energie verfügbar war.
    Und auch wenn es uns gelungen ist, die Kraft der Elemente heute etwas optimaler zu nutzen als früher, hat sich am Umstand, dass wir Tag und Nacht, Sommer und Winter, Stürme und Flauten haben, immer noch nichts geändert. Das wir heute ein paar Prozent unserer Energie aus EE beziehen, liegt nicht an der Wirtschaftlichkeit der EE sondern an der - volkswirtschaftlich völlig irrsinnigen - Subvention der EE hier in Deutschland. Denn in keinem Land, in dem die EE nicht politisch gefördert wird, spielt diese Energieform auch nur ansatzweise eine Rolle. Es ist doch kein Zufall, das wir mit die höchste Verbreitung der EE haben, obwohl wir klimatisch eher suboptimale Bedingungen haben. Warum machen denn die ganzen Entwicklungsländer nicht in EE, wenn die doch so günstig ist???

    Und was die Optimierung Ihrer Windräder betrifft: Wir können heute, dank moderner Werkstoffe auch wesentlich bessere Postkutschen herstellen - leichter, robuster, besser gefedert, mit höherer Zuladung. Und dennoch käme kein Mensch auf die Idee, deshalb wieder die Busse abzuschaffen und wieder auf Kutschen umzusteigen, weil Postkutschenfahren ja viel umweltschonender und zukunftssicherer ist.

    Ich fände es übrigens besser, wenn jeder entscheiden kann, ob er einen EE-Zuschlag bezahlen will oder nicht. DAS wäre nämlich dann echter Wettbewerb, bei dem die Bürger entscheiden, welche Energie genutzt wird. Aber so weit wird es nicht kommen, denn unsere Politiker wissen, dass der dumme Wahlaugust anders entscheiden wird, als die Politiker es wollen. Und daher muss der unmündige, kleinbürgerliche, aufmüpfige und schmutzende Untertan an die Hand genommen und zum Glück geführt werden.

    Was halten Sie denn davon, den mehrkostenpflichtigen Bezug von EE dem Votum des Bürgers zu überlassen???

    Grüße von Savoyen

  228. Martin Klusmann

    am 27. Mai 2009 um 23:37 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Wolfgang Flamme

    CANDU-Reaktoren zB können auch mit Natururan betrieben werden. Bei Thorium als Kernbrennstoff wäre unterm Strich auch kaum Anreicherung erforderlich.

    Und wo sind sie alle, diese tollen Reaktoren. Kanada hat ein paar CANDUS mehr schlecht als recht laufen, mit zum Teil jahrelangem Stillstand und der Thoriumreaktor geistert seit Jahrzehnten als Heiliger Gral der Atomgemeinde durch die Gazetten, nur bauen kann ihn so recht keiner.

    Überhaupt nutzt die Menschheit die Kernenergie erst sei einem halben Jahrhundert, da sind noch ganz enorme Lernkurven und Skalierungseffekte zu erwarten, wenn man langfristig und generationenübergreifend denkt (gilt auch für Wiederaufarbeitung und Entsorgung).
    Erst seit 50 Jahren??? Und hat auch nur erst mehr als eine Billion Dollar weltweit an Entwicklungskosten verschlungen, ohne dass ein nennenswerter Beitrag zur Energieversorgung (Verzeihung, es sind ja immerhin schin gut zwei Prozent mit der gaaaaanz vagen Aussicht auf Verdoppelung in den nächsten 50 Jahren). Gefällt Ihnen nicht, weiß ich ja.

    Genau. Die Vorstellung, dass man in eine solche marode Technik weiterhin Milliarde um Milliarde pumpt in der verzweifelten Hoffnung - jedenfalls erzählt man das der Öffentlichkeit - eines Tages damit den Stein der Weisen zu finden, wenn man in Wirklichkeit militärische Optionen offen halten will - und das betrifft nicht nur Iran, Korea, Südafrika, Pakistan, Indien, usw. - behagt mir überhaupt nicht.

    Aber ich finde die Vorstellung richtig gruselig, daß die Menschheit in ein paar hundert Jahren immer noch versucht, ihren Energiebedarf dadurch zu decken, daß sie immer größere Mühlteiche baut und versucht, zufällig wehenden Wind mit immer größeren Segeln aufzufangen. Irgendwann muß man jahrtausende alte Notbehelfe doch mal fallenlassen können.

    Aber in altsteinzeitlicher Manier Kohlekraftwerke und Atomkraftwerke zu betreiben, wo man nichts anderes tut, als mit Hitze Wasser zum Kochen zu bringen, ist der Gipfel des Fortschritts? Was hat eine moderne Windkraftanlage noch mit einer Bockwindmühle gemeinsam. Und wo ist denn das mittelalterliche Pendent zur Solarzelle?Genauso gut könnte man sagen, dass ein Mercedes E-Klasse oder ein Hybridfahrzeug eine mäßige Weiterentwicklung des Ochsenkarrens sei.

    Ich glaube, dir ist beim Runtermachen der Erneuerbaren die Perspektive fürs Reale ein bisschen entglitten. Mach dir einfach mal klar, dass die Sonnenenergie zusammen mit der Erdwärme ein Vieltausendfaches des menschlichen Energiebedarfs abdecken kann und seit ein paar Jahrzehnten haben wir die technischen Möglichkeiten, das auch zu nutzen, ganz anders als unsere Vorfahren. Noch nicht in allen Bereichen perfekt, aber immerhin schon so gut, dass ALLE Menschen davon profitieren können. Was meinst du denn, ist den Menschen in Indien und anderswo in Entwicklungsländern lieber, gleich ein paar hundert Watt Solarstromgewinnung, die man nach und nach beliebig ausbauen kann oder die Aussicht auf eine Hochspannungsleitung zum nächsten Atomkraftwerk, das dann in 50 Jahren oder auch nie gebaut werden wird, bzw. gar nicht gebaut werden KANN? Auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt, das ist genau die Alternative, die sich dem größeren Teil der Menschheit stellt.

  229. Krishna Gans

    am 27. Mai 2009 um 23:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Physiker schreibt’s mit “p”, der Lateiner eher mit “b”, weil “absorbere” geläufiger ist als “absorptio”.
    Ist nichts desto Trotz Krümelkackerei, denn letztendlich wird ja “absorbiert”

  230. Micha

    am 28. Mai 2009 um 00:34 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Martin Klusmann

    “Trotzdem würde ich gerne wissen, wie du es anstellst, Strom für 2 ct/kWh zu produzieren, wenn allein schon die Brennstoffkosten deutlich darüber liegen?
    Warum habt ihr eigentlich alle so viel Angst vor Solarstrom? Befürchtet ihr (zu Recht), dass Solarstrom in Zukunft als ernsthafter Konkurrent die Profite der “großen” Stromversorger schmälert?
    Jeder Cent, der an Vergütung für Solarstrom gezahlt wird, landet übrigens dort, wo er hingehört, nämlich in den Taschen des fortschrittlichen Teils der Bevölkerung und nicht in den schwarzen Kassen der Energiemafia. Wen das stört, der sollte sich fragen, auf wessen Seite er eigentlich steht?”

    Solarenergie mit aktuell 43 ct/kWh für 20 Jahre garantierter Vergütung verdrängt die Brennstoffkosten aber nicht die Kraftwerke analog zur Windenergie. Die DENA gibt die Kosteneinsparung im Kraftwerk je nach Szenario mit 1,68 ct/kWh bis 3,93 ct/kwh an:
    http://www.dena.de/fileadmin/user_upload/Download/Dokumente/Projekte/ESD/netzstudie1/dena_netzstudie_l_zusammenfassung.pdf

    Von dieser “Einsparung” muss man noch die Kosten für die Systemdienstleistungen, d.h EEG bedingte Strukturierungskosten, Regelenergie etc. abziehen, die sogar die BNA aktuell mit bis zu 1,5 Mrd. EUR/a (ca. 2 ct/kWh) angibt.
    http://www.finanzen.net/nachricht/Netzagentur_Hoehere_Netzentgelte_wirken_kaum_auf_Endpreis_867529
    Weiterhin steigen gerade infolge der “Erneuerbaren” die Netzentgelte auf de Hochspannungsebene um teilweise 30 % und verteuert sich durch den geänderten Erzeugungsmix die konventionelle Stromerzeugung massiv.

    Angst vor Solarstrom? Nein nicht wirklich, da der Wahnsinn bald ein Ende finden wird. Spannend ist die weitere Entwicklung. Nachdem in Spanien die Solarblase geplatzt ist, bleibt eigentlich nur noch Deutschland als größter Markt mit unbegrenzter Förderung für die Solarzellen aus überwiegend chinesischer Produktion.
    http://www.photon.de/presse/mitteilungen/Hintergrund_Absatzmaerkte.pdf

    Ich vermute, dass von der angebenen Produktionskapazität von 23 GW in den nächsten 2 Jahren 15-20 GWh auf Deutschlands Dächern und Äckern landen. Das dürfte die EEG indizierten Mehrkosten von derzeit > 10 Mrd. EUR/a schnell verdoppeln.

    Sicher ist in Deutschland der Ökologismius quasi Staatsreligion und sind wir noch vergleichsweise wohlhabend. Aber da stehen ca. 1 Million Arbeitsplätze in der energieintensiven Grundstoffindustrie zur Disposition und weitere Millionen in anderen Industriezweigen. Die Arbeitsplatzverlagerung jenseits der Grenzen ist unausweichlich und die Ursachen lassen sich dann auch nicht mehr vom BMU und seiner Propagandabteilung vertuschen.

    Das EEG-Modell ist nicht mehr als ein Schneeballsystem. Die Blase wird platzen und zwar mit einem verdammt großen Knall und die Photovoltaikanlagen werden sicher viel schneller verschwinden als sie aufgestellt wurden.

    Der “fortschrittliche Teil der Bevölkerung” sind in der Regel die Wohlhabenden, die zu Lasten der Allgemeinheit diese Steuerspar- und Renditemodelle finanziert haben. Diese können dann wohl Ihre Investition komplett abschreiben. Aber das ist sicher kein Schaden für die Allgemeinheit

  231. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 07:17 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ von Savoyen

    die ‘antiquierten’ Energien sind immer noch Sonne und Wind.

    Wo bitte hat man in der Vergangenheit aus Wind und Sonne Strom gemacht oder wo sind auch nur thermische Kollektoren zum Einsatz gekommen?

    Es sind die ersten Energieträger, die zur Verfügung standen, und deren Unstetigkeit und Unkontrollierbarkeit stets ein gewaltiges Manko war.

    Der erste Energieträger war Brennstoff. Die “antiquierteste” Energieform ist also die Verbrennung. Und unsere Zivilisation ist bis heute pyroman. Wo bleibt denn da der Fortschritt?

    Das gewaltigste Manko, dem sich die fossilen Energieträger gegenüber sehen, ist ihre Begrenztheit. Sonne und Wind stehen uns praktisch in unbegrenzter Menge, wenn auch zugegebenermaßen nicht in optimaler Angebotsverteilung zur Verfügung. Aber Kohle und Uran wachsen auch nicht auf Bäumen und müssen lediglich aufgehoben werden. Dahinter steckt immer ein gewaltiger Aufwand.

    Nicht umsonst ist die größte Revolution in der menschlichen Geschichte, die ‘technische’ Revolution, die zu einer bis dahin nie erlebte Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Verhältnisse führten, erst möglich geworden, als stetige und kontrollierbare Energie verfügbar war.

    Sehe ich auch so. Aber das muss sich auch in Zukunft nicht ändern, da wir dank unserer technischen Intelligenz auch das Angebot von Wind, Sonne und den anderen Erneuerbaren verstetigen können. Mittel- bis langfristig bleibt sowieso keine Alternative dazu.

    Und auch wenn es uns gelungen ist, die Kraft der Elemente heute etwas optimaler zu nutzen als früher, hat sich am Umstand, dass wir Tag und Nacht, Sommer und Winter, Stürme und Flauten haben, immer noch nichts geändert.

    An eine optimale Nutzung war in der Vergangenheit nicht zu denken, die Nutzung war immer durch die geringen technischen Möglichkeiten begrenzt. Da sind wir heute sehr viel weiter.

    Das wir heute ein paar Prozent unserer Energie aus EE beziehen, liegt nicht an der Wirtschaftlichkeit der EE sondern an der - volkswirtschaftlich völlig irrsinnigen - Subvention der EE hier in Deutschland. Denn in keinem Land, in dem die EE nicht politisch gefördert wird, spielt diese Energieform auch nur ansatzweise eine Rolle.

    Genau das selbe lässt sich über die Kohle sagen und umso mehr über die Atomkraft. Nur mit dem Unterschied, dass in Zukunft - denn das ist im Gesetz so angelegt - die Erneuerbaren in ihren Kosten die konventionellen unterschreiten werden. Ob es volkswirtschaftlich “irrsinning” ist, die EE zu fördern, können wir an dieser Stelle wohl kaum diskutieren. Das würde Bände füllen. Tatsache ist aber, dass durch die EE eine völlig neue Wertschöpfung entsteht und im Endeffekt viele Milliarden, die sonst ins Ausland abfließen würden, der heimischen Wirtschaft zugute kommen. Und wenn jährlich ein paar Milliarden im Portemonnaie der Bevölkerung verbleiben anstatt in den Konzernkassen der Stromversorger zu landen, hat das sicher nicht nur Nachteile.

    Es ist doch kein Zufall, das wir mit die höchste Verbreitung der EE haben, obwohl wir klimatisch eher suboptimale Bedingungen haben. Warum machen denn die ganzen Entwicklungsländer nicht in EE, wenn die doch so günstig ist???

    Es ist sicher auch kein Zufall, dass das EEG weltweit von vielen Ländern in mehr oder weniger veränderter Form übernommen wurde. Warum machen denn die ganzen Entwicklungsländer nicht in konventioneller Energie, wenn die doch so günstig ist???

    Die meisten Entwicklungsländer haben kaum einen Chance, ihrem Energiemangel abzuhelfen, wenn sie NICHT auf EE setzen. Und die stetige Verbilligung durch Gesetze wie das EEG hilft ihnen enorm dabei.

    Und was die Optimierung Ihrer Windräder betrifft: Wir können heute, dank moderner Werkstoffe auch wesentlich bessere Postkutschen herstellen - leichter, robuster, besser gefedert, mit höherer Zuladung. Und dennoch käme kein Mensch auf die Idee, deshalb wieder die Busse abzuschaffen und wieder auf Kutschen umzusteigen, weil Postkutschenfahren ja viel umweltschonender und zukunftssicherer ist.

    Der Vergleich ist ein bisschen daneben. Es käme ja auch niemand auf die Idee, Ritterrüstungen aus rostfreiem Stahl herzustellen, nur weil das technisch möglich wäre.

    Tatsache ist aber, dass heute hunderte von Millionen Haushalte weltweit, überwiegend aber in Entwicklungsländern, ohne Strom sind und die einzige Chance für sie, in absehbarer Zeit Anschluss an die Errungenschaften der Zivilisation zu finden, besteht in der Nutzung der erneuerbaren Energien. Eine PV-Anlage ist schnell installiert, Hochspannungsleitungen zu Großkraftwerken würden Jahrzehnte brauchen oder auch nie kommen, weil sie in Flächenländern hoffnungslos unwirtschaftlich wären.

    Ich fände es übrigens besser, wenn jeder entscheiden kann, ob er einen EE-Zuschlag bezahlen will oder nicht. DAS wäre nämlich dann echter Wettbewerb, bei dem die Bürger entscheiden, welche Energie genutzt wird.

    Bei Kohle und Atom sind wir auch nicht gefragt worden, ob wir bereit sind, dreistellige Milliardenbeträge abzudrücken.

    Eine souveräne Entscheidung der Bürger wäre durchaus zu begrüßen, würde aber voraussetzen, dass die Bürger auch alle Informationen besitzen, um eine sinnvolle Entscheidung zu treffen. Und daran hapert es gewaltig, wie auch die Diskussion, die wir hier führen, zeigt.

    Solange Organe wie die Blöd-Zeitung, FAZ, u. a. als Steigbügelhalter der Energielobby (Anzeigenkunde und Schmiergeldempfänger) das Volk systematisch verdummen, ist eine solche Abstimmung sicherlich problematisch.

    Aber so weit wird es nicht kommen, denn unsere Politiker wissen, dass der dumme Wahlaugust anders entscheiden wird, als die Politiker es wollen. Und daher muss der unmündige, kleinbürgerliche, aufmüpfige und schmutzende Untertan an die Hand genommen und zum Glück geführt werden.

    Politiker werden von einer ganzen Reihe von Motiven getrieben. Interessant ist aber die Tatsache, dass trotz eines Regierungswechsels das EEG nicht abgeschafft wurde, obwohl es doch den Bürger zusätzlich zur Kasse bittet. Das EEG wird offensichtlich von einer entsprechenden Mehrheit im Parlament getragen. Könnte es sein, dass sogar Politiker mitunter eine gewisse Einsichtsfähigkeit in das Notwendige zeigen?

    Was halten Sie denn davon, den mehrkostenpflichtigen Bezug von EE dem Votum des Bürgers zu überlassen???

    Aus oben genannten Gründen im Moment relativ wenig. Eine Abstimmung darüber ist momentan wenig sinnvoll, weil natürlich die mächtigen Gegner des EEG mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln Desinformation betreiben würden, ihre diesbezüglichen Aktivitäten also noch erheblich verstärken würden.

    An dieser Stelle ist dann auch zu fragen, weshalb e.on und RWE im Ausland riesige Beträge in Windenergie investieren, hier zu Hause aber alles versuchen, die Ausbreitung der EE zu behindern. (RWE: “Wir haben die teuerste Windkraftanlage der Welt gebaut” ist dafür nur ein winziges Beispiel.)

    Insofern ist eine auf rationalen Überlegungen beruhende Entscheidung der Wähler zu diesem Thema gar nicht möglich.

    Ich bin mir aber sicher, dass der informierte Teil der Bevölkerung durchaus mehrheitlich im Sinne des EEG abstimmen würde. Denn die meisten Bürger haben schließlich Kinder, über deren Zukunft sie dann mitentscheiden würden.

  232. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 07:31 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Physiker schreibt’s mit “p”, der Lateiner eher mit “b”, weil “absorbere” geläufiger ist als “absorptio”.

    Nicht der Lateiner (wer soll das überhaupt sein? Jedenfalls niemand, der bei naturwissenschaftlichen Dingen mitreden könnte.), sondern der LAIE schreibt’s mit “b”.

    Quod erat demonstrandum!

    Es ist nahezu undenkbar, dass sich jemand beruflich mit solchen Messungen befasst hat und dann nicht einmal die richtige Schreibweise kennt.

    Genau aus diesem Grunde habe ich die Glaubwürdigkeit von Herrn Kipp dazu in Zweifel gezogen.

    Es ist außerdem nahezu undenkbar, dass jemand, der überhaupt einmal im Wissenschaftsbetrieb gearbeitet hat, sich solche handwerklichen Schnitzer leistet wie Herr Kipp.

    Es deutet vielmehr ALLES darauf hin, dass Herr Kipp zwar ein gewisses schriftstellerisches Talent hat, aber die Materie, über die er schreibt, überhaupt nicht verstanden hat.

    Pech für ihn, dass Blender im naturwissenschaftlichen Bereich in der Regel sehr schnell auffliegen. Und wenn sie es denn gar nicht lassen können, von einem Fettnäpfchen ins nächste treten.

    Man ist fast versucht, in Abwandlung eines bekannten Spruches zu definieren:

    Was ist ein “Kipp”? - Antwort: Die kürzeste Entfernung zwischen zwei Fettnäpfchen!

  233. Michael Meinel

    am 28. Mai 2009 um 08:25 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Das EEG-Modell ist nicht mehr als ein Schneeballsystem. Die Blase wird platzen und zwar mit einem verdammt großen Knall und die Photovoltaikanlagen werden sicher viel schneller verschwinden als sie aufgestellt wurden.”
    Wenn es ein Schneeballsystem wäre, würde es wie alle unendlich weiterlaufen, wie sich an jahrzehntealten Schneeballsystemen zeigt. Jeder Versuch sie zu stoppen ist zum Scheitern verurteilt und sie haben jede Änderung der Kommunikation mitgemacht.
    Nur ist beim EEG im Gegensatz zu jeder anderen Anschubförderung der Ausstieg eingebaut. Alle anderen haben es geschafft über Jahrzehnte die Subventionen zu bewahren, beispielsweise Atomstrom, um billiger als Kohle zu sein und Kohle um billiger als Kohle zu sein. Und wie gerade gestern ein Vorstandsvorsitzender von E-ON erklärte wird bei den steigenden Strompreisen und fallenden EEG-Vergütungen absehbar Parität für die Erneuerbaren erreicht sein.
    Und warum sollten eigentlich Anlagen, die sich amortisiert haben, abgebaut werden, statt weiter Geld zu verdienen?

  234. Rudolf Kipp

    am 28. Mai 2009 um 10:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Martin Klusmann

    Fällt Ihnen wirklich nichts besseres ein, als die Kompetenz von Menschen die eine andere Auffassung als Sie vertreten durch Diffamierung in Frage zu stellen? Dass Sie sich nicht einmal zu schade sind selbst Tippfehler für diese Zwecke zu nutzen finde ich dabei besonders bezeichnend.

  235. Michael Meinel

    am 28. Mai 2009 um 10:41 Uhr | Link | Kommentar melden

    Naja, Herr Kipp,

    das war ja jetzt ein wenig billig: 1. ist Herrn Klusmann nun bedeutend mehr eingefallen, was oben nachzulesen ist; 2. hatte er nun wirklich sehr viele Tippfehler ignoriert, obwohl Sie nun selbst beim Übertragen von Artikeln doch nachweislich so einige kaum verzeihliche gemacht haben; 3. hatte er zugegeben, dass er sich das mit den “Schweretellen” hätte sparen können und 4. begründet, warum er die Absorbtion nicht als Tippfehler durchgehen lassen wollte (s. Tastatur).
    Da Sie nun sofort wieder mit dem Begriff der Diffamierung kommen, entwerten Sie ihn durch Ihre übermäßige und selektive Nutzung.

  236. E.U.Mueller

    am 28. Mai 2009 um 11:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Meine Empfehlung für ihr Aktiendepot:
    http://www.ariva.de/gazprom-aktie
    Warum?
    http://www.eike-klima-energie.eu/uploads/media/Hilfsb_155_Gasbedarf_Deutschland_2009.pdf

  237. Wolfgang Flamme

    am 28. Mai 2009 um 12:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Klusmann,

    Und wo sind sie alle, diese tollen Reaktoren.

    Diese Bauform braucht eigentlich kein Mensch, weil die Anreicherung eben in Wirklichkeit kein bedeutendes Problem darstellt. Aber selbst wenn das der Fall wäre, gäbe es technische Lösungswege, das wollte ich am Beispiel des CANDU zeigen.

    und der Thoriumreaktor geistert seit Jahrzehnten als Heiliger Gral der Atomgemeinde durch die Gazetten, nur bauen kann ihn so recht keiner.

    Auch hier gilt, daß es einfach an der Notwendigkeit fehlt. Warum sollte jemand jetzt die Kommerzialisierung einer Reaktorlinie vorantreiben, die ein Problem löst, was sich über absehbare Zeiträume gar nicht stellt - nämlich das der Brennstoffknappheit?

    Erst seit 50 Jahren??? Und hat auch nur erst mehr als eine Billion Dollar weltweit an Entwicklungskosten verschlungen, ohne dass ein nennenswerter Beitrag zur Energieversorgung (Verzeihung, es sind ja immerhin schin gut zwei Prozent mit der gaaaaanz vagen Aussicht auf Verdoppelung in den nächsten 50 Jahren). Gefällt Ihnen nicht, weiß ich ja.

    Daß sich ein beträchtlicher Teil der Menschheit mit dem Verbrennen von Exkrementen, Gestrüpp, nicht-nachhaltiger Holznutzung etc. über Wasser hält, ist wirklich eine Schande und eine Beleidigung des menschlichen Geistes . Aber aus dieser traurigen Erkenntnis zu folgern, daß das auch langfristig so bleiben werde oder müsse …?

    (…) wenn man in Wirklichkeit militärische Optionen offen halten will - und das betrifft nicht nur Iran, Korea, Südafrika, Pakistan, Indien, usw. - behagt mir überhaupt nicht.

    Es ist kaum anzunehmen, daß Militärs der Kernenergie entsagen, um stattdessen mit Windrädern und Solarpanels auf den bösen Feind einzuprügeln, oder? Ist es wirklich nur ein bedauerlicher Zufall, daß die Politik hierzulande ständig die nukleare Prolieferationsgefahr beschwört, während sie gleichzeitig absegnet, daß die heimische Industrie im Ausland Produktionsanlagen für C-Waffen-errichtet?

    Was meinst du denn, ist den Menschen in Indien und anderswo in Entwicklungsländern lieber, gleich ein paar hundert Watt Solarstromgewinnung, die man nach und nach beliebig ausbauen kann oder die Aussicht auf eine Hochspannungsleitung zum nächsten Atomkraftwerk, das dann in 50 Jahren oder auch nie gebaut werden wird, bzw. gar nicht gebaut werden KANN? Auch wenn ihr es nicht wahrhaben wollt, das ist genau die Alternative, die sich dem größeren Teil der Menschheit stellt.

    Was für ein unglaublicher, realitätsfremder Quatsch.

    Nearly 80 pct of India lives on half dollar a day
    Seventy-seven percent of Indians — about 836 million people — live on less than half a dollar a day in one of the world’s hottest economies, a government report said.
    http://www.reuters.com/article/latestCrisis/idUSDEL218894

    Also ich schlage jetzt mal vor, Du begibst Dich umgehend nach Indien und wirbst in der Provinz Madhya Pradesh unter den Leibeigenen für Grünstrombezug. Damit die sich nicht am Ende noch für das falsche Produkt entscheiden.

  238. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 12:42 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Fällt Ihnen wirklich nichts besseres ein, als die Kompetenz von Menschen die eine andere Auffassung als Sie vertreten durch Diffamierung in Frage zu stellen? Dass Sie sich nicht einmal zu schade sind selbst Tippfehler für diese Zwecke zu nutzen finde ich dabei besonders bezeichnend.

    Ich denke, Sie haben hier zur Genüge bewiesen, dass Ihnen tatsächlich die Kompetenz für dieses Thema fehlt. Es geht überhaupt nicht um die “andere Auffassung”, sondern es geht darum, dass die AGW-Leugner ständig mit Tricks, falschen Behauptungen und derben Lügen ihre unhaltbaren Thesen an die Öffentlichkeit bringen.

    Ich gehöre zu den Menschen, die eine abweichende Meinung durchaus prüfen, denn sie könnte ja tatsächlich besser fundiert sein, als das, was ich bisher für zutreffend gehalten habe. Nur, wenn die Prüfung ständig negativ ausfällt, kann man durchaus auf den gedanken kommen, dass an der Meinung des anderen überhaupt nichts Richtiges dran ist. So geht es mir bei den AGW-Leugnern im Allgemeinen und bei Ihnen im Speziellen.

    Andere und ich haben Sie von Anfang an darauf hingewiesen, dass Ihre Behauptung von der diesjährigen “Erholung” des Polareises noch viel dünner ist als das Eis, auf das Sie sich beziehen und haben bei Ihnen im Wesentlichen nur Trotzreaktionen und völlig untaugliche Rechtfertigungsversuche geerntet.

    Ihr Verhalten, belegt durch Ihre hier produzierten Texte, ist in keiner Weise das eines Menschen, der eine wissenschaftliche Ausbildung genossen haben könnte.

    Dass Sie die für einen Fachmann, der Sie NICHT sind, unverzeihliche Verwechslung der Schreibweise eines oft gebrauchten Fachbegriffes als “Tippfehler” bezeichnen, sagt eigentlich schon Alles.

    Ich selbst habe mich einige Jahre im Labor mit dem Absorbtionsverhalten von CO2 beschäftigt. Was dabei vor allem auffällt ist der relativ kleine lineare Bereich. Die Absorbtionsbanden von CO2 sind sehr schnell gesättigt. Deswegen ist der Effekt von zusätzlichem CO2 in der Atmosphäre bei den derzeitigen Konzentrationen auch relativ klein.
    Wie Sie im weiteren darauf kommen, dass ich den IR-Absorbtionseffekt von Wasserdampf bestreiten würde, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.

    Die Tatsache, dass Sie in einem Absatz einen zentralen Begriff der Physik gleich drei Mal falsch schreiben, ist durch einen Tippfehler nicht mehr zu erklären, Sie wussten einfach nicht, wie der Begriff geschrieben wird.

    Was würden Sie denn von einem Architekten halten, der laufend “Kappittel” schriebe oder einem Chemiker, bei dem Sie ständig über “Mollikühle” stolpern würden? Genau, Sie würden sich fragen, ob die Typen tatsächlich das sind, was sie zu sein behaupten. Und eben diese Frage habe ich mir bei Ihnen gestellt und in Anbetracht Ihrer sonstigen Fehlleistungen für mich entsprechend beantwortet.

    Sie müssen wohl oder übel zugeben, dass Sie mit Ihrem “Schmelzen die Polkappen wirklich?”-Fehlgriff Ihre vielleicht irgendwann vorhandene Glaubwürdigkeit endgültig zerstört haben. Dass Sie nun mit einem weiteren, völlig belanglosen Artikel, ein Ablenkungsmanöver starten, weil Sie diese Seite nicht ungeschehen machen können, tut das Seine dazu.

    Nun zur sachlichen Aussage. Die ist glatt falsch! Wenn Sie tatsächlich zur Absorption von CO2 gearbeitet hätten, wäre Ihnen das bekannt!

    Die Mär von der Sättigung ist zwar ein alt bekanntes “Argument” der AGW-Leugner, mehr aber auch nicht. Das IPCC - und nicht nur das - nimmt zu dieser Frage eindeutig Stellung:

    Are the CO2 Absorptinons Bands Saturated? Seite 18 oben

    Jemand, der ein bisschen was von Physik weiß, kann über Ihre Ausführungen nur Lachen!

    Statt hier den unschuldig Verfolgten zu mimen, sollten Sie lieber zu etwas mehr Ehrlichkeit und Anstand zurückfinden!

    Denn rein logisch gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder hätten Sie mit Ihrer Aussage Recht, dann stimmten die Aussagen der überwältigenden Mehrheit aller Physiker, die sich mit den Eigenschaften von CO2 befassen, nicht, sie wären also Betrüger oder aber Sie, Herr Kipp, haben sich mit Ihrer Behauptung wahrheitswidrig verhalten.

    Ich überlasse es dem geneigten Leser, sich in dieser Frage ein eigenes Urteil zu bilden.

    Ich finde es aber schon bedenklich, wenn ein wild zusamnengewürfelter Haufen von selbst ernannten Experten, mit völlig unzureichendem Halb-Wissen(?) ausgestattet, unisono über gut ausgebildete Fachleute herfällt und deren hart erarbeitete Erkenntnisse vor einem für solche Fragen nur bedingt geeignetem Publikum in den Dreck zieht. Vor allem, wenn dies bewusst mit den Mitteln der Täuschung und der platten Lüge geschieht.

    Ich habe Ihnen schon einmal gesagt, dass Sie sich schämen sollten, Herr Kipp! Das kann ich an dieser Stelle nur wiederholen.

  239. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 13:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hier ist ein interessanter Link zum Thema Meereisbedeckung: Fläche gegen Volumen:

    http://www.youtube.com/watch?v=2nruCRcbnY0&feature=channel

    Auch die übrigen Beiträge lohnen sich, weil sie mit vielem Unsinn der AGW-Leugner gründlich aufräumen.

  240. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 14:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Rudolf Kipp
    Laß die Töle ruhig bellen:

    Nonlinear far-infrared absorbtion in InSb due to the light impact ionization

    Publikationen der Universität Regensburg

    Status: Veröffentlicht
    Begutachtet: Ja, diese Version wurde begutachtet
    An der Universität Regensburg entstanden: Ja
    Besitzer: Redakteur Physik

    Und:

    A New T-shaped Graphite Furnace for Atomic Absorbtion Spectrometry

    Uni Duisburg / Essen

    Kollektion: Dissertationen
    Status: Dokument veröffentlicht
    Sprache: Englisch
    Dokumententyp: Wissenschaftliche Abschlussarbeiten » Dissertation

    Na, Herr Kipp, biste doch in bester Gesellschaft :-)

    Page 1
    Absorbtionsprozesse
    Eine Formel für die Größenänderung
    Modellbetrachtung

    Uni Wuppertal

    Relevanzlogik und Situationssemantik
    Von Wolfgang Heydrich

    Atomic Absorption

    http://www.scientific-instruments.de/preview/atomicabs/atomicabs.html

    Und zu guter Letzt:

    Dokumentenidentifikation: DE69836457T2 13.09.2007

    EP-Veröffentlichungsnummer: 0000900458

    Titel PLATTEN UND MATERIAL ZUR ABSORBTION ELEKTROMAGNETISCHER WELLEN
    Anmelder: Symetrix Corp., Colorado Springs, Col., US;
    Fujita Corp., Tokio/Tokyo, JP

    Erfinder: JOSHI, Vikram, Colorado Springs, CO 80919, US;
    KIMURA, Kenichi, Los Angeles, CA 90049, US;
    PAZ DE ARAUJO, A., Carlos, Colorado Springs, CO 80919, US;
    KIYOKAWA, Hiroshi, Yokohama City, Kanagawa 241, JP

    Patente DE

    Derer Beispiele gibt es noch viele.
    Tja, was ist ein “Lateiner”, fragt sich die Stöckchen-Töle, schwierige Frage, würde ich mal sagen.

  241. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 15:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hat Schnatterinchen doch glatt ein paar Seiten herausgesucht, in dem ein paar vorwitzige Studenten Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung haben oder Internetprogrammierer sich nicht mit Fachbegriffen auskennen.

    Erhellend ist dieser Link, bei dem der Schreibfehler ausschließlich in der Überschrift vorkommt, im dazu gehörigen Fachartikel aber richtigerweise von Absorptionsplatten die Rede ist: http://www.patent-de.com/20070913/DE69836457T2.html

    Der Fachmann kennt also sehr genau die Schreibung.

    Ein echter Brüller ist Schnatterinchens Link auf diese Seite:

    Relevanzlogik und Situationssemantik Von Wolfgang Heydrich

    Hier taucht der falsche Begriff in dieser Begriffsgruppe auf:

    Indempotenz
    Kommunikativität
    Assoziativität
    Absorbtion
    Distribution

    also alles reine naturwissenschaftliche Begrifflichkeiten. Wie konnte ich so blöd sein, das zu übersehen?

    Da ich das dort Gesagte überhaupt nicht verstanden habe, muss es sich wohl um ein besonders kluges Werk eines genialen Physikers handeln, auch wenn ich bisher der Meinung war, dass Relevanzlogik und Semantik eher etwas mit Sprachwissenschaft zu tun haben. Warum ein Sprachwissenschaftler allerdings nicht einmal die Rechtschreibung beherrscht, kann ich auch nicht erklären, aber vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass der dort vorhandene Text eher ein Wortgeklingel zu sein scheint, als eine Ernst zu nehmende wissenschaftliche Abhandlung. Bei den Geisteswissenschaften findet man des Öfteren solche kryptischen Ergüsse und alle, die das Spiel nicht durchschauen, erschauern dann vor Ehrfurcht vor der geistigen Riesenhafttigkeit des Autors, aber das nur nebenbei.

    Der Duden, immerhin die Autorität für die Deutsche Sprache, kennt den Begriff jedenfalls nicht.

    Auch bei diesem Text: http://epub.uni-regensburg.de/2257/1/gani104.pdf

    taucht die falsche Schreibung lediglich in der Überschrift auf, während im laufenden Text wieder die korrekte wissenschaftliche Schreibung verwendet wird. Was sehr stark vermuten lässt, dass das Textlayout von einem Laien stammt, während der Textbody von einem richtigen Wissenschaftler verfasst wurde.

    Tja, anstatt für seinen Guru Kipp eine Bresche zu schlagen, hat Schnatterinchen in nur noch ein Stück weiter in Verlegenheit gebracht.

    P.S.: Was die Sache noch pikanter macht: Ich habe gerade entdeckt, dass der Text von der Seite der Uni Regensburg gleich zwei Mal verlinkt ist. Und was soll ich sagen? Beim zweiten Link ist der offensichtliche Schreibfehler bereits korrigiert:
    http://www.physik.uni-regensburg.de/forschung/ganichev/reprints/Proceedings_IRMMW1994japan_impact_ioniz.pdf

    Da hat Schnatterinchen sich sogar ein doppeltes Eigentor geleistet. Bescheuerter kann man sich gar nicht selbst ein Bein stellen! Ich lach’ mich schief!!!!!!!!

  242. Michael Meinel

    am 28. Mai 2009 um 17:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wahrscheinlich gehört das zum Unterhaltungsprogramm von Gans, Moosgeist & Co. Sie hatten ja vor kurzem mit Unsinntexten zur Belustigung begonnen.

    Daher hat Herr Gans wohl die unergründlichen Tiefe des Internets nach neuem Material durchforstet. Bei Google Scholar findet man hierzu ja die verrücktesten Schreibweisen von Fachbegriffen:
    absorbtion 26.900x, in deutschen Texten immerhin 1.360x, selbst absoprtion findet sich noch 1.820x und in deutschen Texten 46x.
    Aber die meisten können den Begriff doch richtig schreiben 7.666.000x (48.800), also über 99%.

  243. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 17:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Meinel
    Dann kann sich ja die Stöckchen-Töle mal ans Polemisieren machen, ist er ‘ne Weile beschäftigt.
    BTW haben wir ja immer noch den Schirm vom Grassl zu bewundern, in seinem nachgradezu infantil beschriebenen Glashaus :-)

  244. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 17:51 Uhr | Link | Kommentar melden

    Na, woher weht der Wind ?

    Vereinte Nationen empfehlen Atomkraft
    29. August 2007, 15:26

    UNO-Experten sehen unter anderem im Ausbau der Atomkraft einen gangbaren Weg im Kampf gegen den Klimawandel.

    Als Antwort auf die globale Klimaerwärmung - Mehr Investitionen für Entwicklungsländer notwendig
    Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

    http://derstandard.at/?url=/?id=3012984

  245. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 17:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Für Pachauri ist auch die CO2-freie Atomenergie eine Option. Auch wenn es mit der Atomenergie noch einige Probleme gebe, sehe er für diese Idee Wachstumspotential, erklärte der Friedensnobelpreisträger in Bern.

    http://www.swissinfo.ch/ger/swissinfo.html?siteSect=126&sid=8320440&cKey=1192613244000&ty=st

    Vielleicht klingelt es ja mal irgendwann bei irgendwem.

  246. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Der Umweltökonom und Mitautor der Uno-Studie, Prof. Olav Hohmeyer (Uni Flensburg), sagte: “Bis 2020 sollte die Trendwende geschafft sein. Dann muss weltweit der Ausstoß von Treibhausgasen sinken. Im Zentrum muss die Reduktion von Kohlendioxid stehen.” Bis zum Jahr 2050, so die Wissenschaftler, müsse CO 2 gegenüber 1990 halbiert sein, bis 2100 sogar um 80 Prozent. Zugleich sollten auch die Treibhausgase Methan und Lachgas verringert werden. Der Bericht schlägt zudem vor, auf Biokraftstoffe, Atomkraft, Hybridfahrzeuge und Energieeffizienz zu setzen.
    [..]
    Die Kosten einer derart drastischen Reduktion von Treibhausgasen werden nach Ansicht der Forscher volkswirtschaftlich tragbar sein. “Sie betragen nur ein Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes”, sagt der Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Ottmar Edenhofer, einer der Mitautoren des Uno-Berichts, im Gespräch mit dem Abendblatt

    http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article451931/Klima-Katastrophe-Der-Mensch-hat-nur-noch-13-Jahre-zur-Umkehr.html

    Nachtigall, nicht nur trappsen höre ich sie, die hämmert recht ordentlich

  247. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Thorsten
    du berufst Dich doch in Sachen Klima immer so gern auf den Papst und seine Entourage:

    Der Vatikan hat die Industrieländer zum Überdenken ihrer Bioenergie-Politik aufgerufen. Das „grundlegende Recht auf Nahrung“ dürfe nicht durch die Produktion von Biokraftstoffen eingeschränkt werden, erklärte der für entwicklungspolitische Fragen zuständige Rat für Gerechtigkeit und Frieden am Mittwoch in einer Stellungnahme zum in Rom tagenden UNO-Ernährungsgipfel. Gegen Atomstrom gebe es nichts einzuwenden.
    [..]
    „Der Heilige Stuhl hat eine klare Position im Bezug auf die Atomenergie. So verurteilt die katholische Kirche jegliche militärische Nutzung der Atomtechnologien. Die Nutzung dieser Stromerzeugung für zivile Zwecke wird hingegen gutgeheißen - es gibt keinen Grund, dagegen zu sein.

    http://domradio.de/aktuell/artikel_41808.html

  248. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    Aber: Die Nutzung von Wasser, Wind und Sonne wird den globalen Energiebedarf zu sozial verträglichen Preisen nicht decken; Öl, Gas und Kohle sind endlich und haben negative Auswirkungen auf das Klima. Die Energieszenarien, die darauf abzielen, die fossilen Energieträger ohne Nutzung der Atomenergie vollständig zu ersetzen, müssen vorläufig auf den energetischen Stein der Weisen warten. Vorläufig gibt es keine rationale Alternative zu Atomstrom.

    Das sieht offensichtlich auch die UNO so. Schließlich ist es eines der erklärten Ziele der Internationalen Atomenergiebehörde, die friedliche Nutzung der Kernenergie zu fördern. Und dies (nicht zu Unrecht) unter dem modernen Schlagwort „Nachhaltigkeit“.

    http://www.datum.at/7804/stories/802292
    Aus dem 2004

  249. Michael Meinel

    am 28. Mai 2009 um 18:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hier was Aktuelles zur UN-Organisation für EE:
    Schweiz tritt der Agentur für erneuerbare Energien bei
    Berlin - Die Schweiz ist der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) beigetreten. Umweltminister Moritz Leuenberger unterzeichnete in Berlin die Statuten der Agentur, wie sein Departement mitteilte.
    Quelle: http://www.nachrichten.ch/detail/388332.htm / Mittwoch, 27. Mai 2009 / 10:35 h

  250. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 18:18 Uhr | Link | Kommentar melden

    29. August 2007 ?????????????????????????????????

    Ich habe ungläubig auf meinen Kalender geguckt, aber nein, wir haben tatsächlich schon 2009!

    Kleiner Tipp Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wollte man noch über 3000 AKWs bauen. Sollten die sich etwa so geirrt haben?

  251. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Selbst das dann noch

    Deshalb habe ich Greenpeace verlassen. Ich habe gesehen, wie meine Mitdirektoren, keiner von denen hatte eine wissenschaftliche Ausbildung, anfingen sich mit Themen rund um die Chemie, Biologie und Genetik zu befassen, in der sie gar keine formale Ausbildung hatten, und sie haben die Organisation, in was ich den „Pop-Umweltschutz“ nenne, gewandelt, welche Sensation, Missinformation, Angst usw. verwendete, um mit den Menschen auf einer emotionalen Ebene umzugehen, statt auf einer intellektuellen.
    [..]

    Ausser der Wasserkraft, die ich auch sehr stark unterstütze, ist die Atomkraft die einzige Technologie, neben fossilen Brennstoffen, die eine kontinuierliche Energiequelle im grossen Massstab zur Verfügung stellt, und ich meine eine auf die man sich 24 Stunden am Tag verlassen kann, sieben Tage die Woche. Wind und Sonnenenergie sind sporadisch und deshalb unzuverlässig. Wie kann man Spitäler und Fabriken und Schulen oder sogar Häuser mit einer Stromversorgung betreiben, die für drei oder vier Tage verschwindet? Wind kann eine kleine Rolle in der Reduzierung des Verbrauchs an fossilen Brennstoffen spielen, denn man kann diese ausschalten wenn der Wind bläst. Und Sonnenenergie ist völlig lächerlich. Die Kosten sind so hoch, die Subventionen des Staates Kalifornien in Höhe von $3.2 Milliarden fliessen nur zu den Firmen in Silicon Valley und zu den Beratern. Es ist ein Witz.

    Patrick Moore ist einer der Mitbegründer von Greenpeace, war deren Direktor für 15 Jahre

  252. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zu guter letzt, verbunden mit dem Hinweis, ich bin kein Freund von Atonkraft !

    Auch der IPCC kommt zu dem Schluss, dass frühzeitiges Handeln beim Klimaschutz “relativ niedrige Kosten” verursacht. Unter anderem empfiehlt er:

    * Verstärkte Verwendung von Biokraftstoffen
    * Anbau von Trockenreissorten
    * Hybridfahrzeuge
    * Neue Atomkraftwerke
    * CO2-Abscheidung bei konventionellen Kraftwerken
    * Hausmodernisierung und besseres Gebäudemanagement

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,467875,00.html

  253. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    Zur Lektüre empfohlen
    Gutes Atom, böses Atom

  254. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 18:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    2007 und früher, so lange und länger geht der Atompropagandefeldzug in Sachen Klima / CO2 und der “strahlende Held” Atomkraft.
    Anscheinend schnallt von Euch AGW Hypern niemand aber auch das geringste, war ja auch nicht zu erwarten.
    Ist für eine Stöckschentöle und einen Ök schwer nachvollziehbar, aber nun, das ist mein geringstes Problem.

  255. Martin Klusmann

    am 28. Mai 2009 um 21:02 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es soll tatsächlich Leute geben, die immer noch nicht gemerkt haben, dass Atom so ziemlich tot ist.

    Selbst die optimistischsten Prognosen gehen davon aus, dass 2050 höchstens 5% der Weltendenergie - gegenüber heute knapp 2,5% - aus Atomkraft kommen werden. Realistisch ist das allerdings nicht , denn um dieses Ziel zu erreichen müsste ab sofort ungefähr jede Woche ein neues AKW ans Netz gehen.

    Die etwas über 400 (offziell 439, aber davon liegen eine ganze Reihe von Anlagen zurzeit mal wieder still) AKws sind nämlich inzwischen so alt, dass sie bis 2050 ALLE vom Netz sein werden. Und mal eben 1500 bis 2000 neue Anlagen zu bauen, geht nicht von heute auf morgen.

    Wer Atomkraft mit Klimaschutz in Verbindung bringt, weiß nicht, wovon er redet. Das geht rechnerisch überhaupt nicht auf und ist sogar kontraproduktiv.

    Wo denn das Uran für die vielen Reaktoren herkommen soll, ist auch eine ungelöste - wahrscheinlich sogar unlösbare - Frage.

    Realistischerweise betrachtet kann man davon ausgehen, dass in Zukunft eher weniger als mehr Atomkraft zum Einsatz kommt, auch der Totalausstieg ist im Bereich des Möglichen- erstrebenswert ist er auf alle Fälle und wahrscheinlich auch nur noch ein paar Störfälle entfernt.

    Dass sich Atomkraft weitgehend im illegalen Bereich bewegt, zeigen die letzten Meldungen über Gorleben. Und das ist nur die Spitze des Eisberges.

  256. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 21:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich würde das den entsprechenden Gremien, UNO, IPCC einfach mal sachlich fachlich unterjubeln, so im hiesigen Stil, “die Gauner….” und so weiter.
    Kommt sicher gut an, findet jede Menge Beifall.

    Wer Atomkraft mit Klimaschutz in Verbindung bringt, weiß nicht, wovon er redet

    Ich habe ja reichlich Links gebracht und gezeigt, wer dafür verantwortlich ist.
    Ich wußte schon lange, daß die “Koryphäen ” von der UNO und vom IPCC und, um beim Glauben zu bleiben, der Vatikan nicht wissen wovon sie reden.

    Interessant ist nur, daß alle anderen Aussagen dieser selbsternannten “Spezialisten” akzeptiert werden, es sind ja die “richtigen”, wohingegen jemand von der anderen Seite, den Klimarealisten, die das “A” des “A”GW ablehnen, eine falsche Äußerung reicht um 20 richtige mit in den Sumpf zu ziehen. Das nenn ich nicht mit 2erlei Maß sondern mindestens mit 3erlei Maß gemessen.
    Und damit ist auch die Zielrichtung klar offen gelegt, was zwar nichts Neues ist, aber mal wieder schön es demonstriert zu sehen.

  257. Krishna Gans

    am 28. Mai 2009 um 21:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    Es gibt ja so einige Möchtegern-Weltverbesserer, die es als Gerücht abtun, daß die Atomlobby, um ihre immer mehr sinkende Akzeptanz nach Tschernobyl, Gorleben, Wackersdorf etc wieder aufzupolieren diesen widerlichen Anti-CO2 Hype in Bewegung gesetzt haben.
    Wenn ich mir aber die o.g. verlinkten Quellen anschaue, daß IPCC, UNO und als Person Schellnhuber mit Atomkraft leben können - dann frage ich mich schon, wer da dahinter steckt.
    In Sachen “A” Kritiker wird ja immer gern auf “böses Exxon” verwiesen, ich selbst zeige dann speziell auf die Verwicklungen finanzieller Art zwischen PIK und MüRü, die ja offen liegen. Nicht offen liegt die Beziehung im Falle der Atom-Lobby, die ihren Namen ja nicht grundlos bekommen hat.

  258. Tenner

    am 29. Mai 2009 um 09:05 Uhr | Link | Kommentar melden

    “Es gibt ja so einige Möchtegern-Weltverbesserer, die es als Gerücht abtun, daß die Atomlobby”

    Ach, das ist doch ganz einfach zu belegen. Man muss ja nicht die Fakten der 80er rauskramen, sondern jegliche Pro-Atom-Webseite vorführen. Ich kenne keine deutschsprachige, die nicht wie jede Ökoseite von externen Kosten (die pure Spekulationen sind) und/oder über Klimaschutz publizieren. Anderseits wären se auch schön blöd wenn nicht.
    Die EE sind dabei kein deut besser, selbstverständlich.

    Ich persönlich bin für Kernkraft. Ich weiß nicht wieso wir Uran links liegen lassen sollen. Es wird ja auch oft als Nebenprodukt von diversen Metallminen gewonnen. Es bietet mit Thorium auch das Potential an, die Endlichkeit der Fossilien weit hinaus zu verschieben wie nichts anderes.

    http://www.kernenergie.de/r2/de/
    http://www.kernenergie.de/r2/de/Unsere_Position/Positionspapiere/Position/2009-05-18_Gute_Gruende_fuer_die_KE.php?navanchor=1210006
    http://www.klimaschuetzer.de/klimaschuetzer/

  259. multiverus

    am 29. Mai 2009 um 11:50 Uhr | Link | Kommentar melden

    M.Klusmann unverdientes Eigenlob

    Ich gehöre zu den Menschen, die eine abweichende Meinung durchaus prüfen, denn sie könnte ja tatsächlich besser fundiert sein, als das, was ich bisher für zutreffend gehalten habe. Nur, wenn die Prüfung ständig negativ ausfällt, kann man durchaus auf den gedanken kommen, dass an der Meinung des anderen überhaupt nichts Richtiges dran ist. So geht es mir bei den AGW-Leugnern im Allgemeinen und bei Ihnen im Speziellen.

    Das ist eine glatte Lüge! Wer andere Menschen als Leugner bezeichnet, gibt damit eindeutig zu erkennen, dass er deren Meinung UNGEPRÜFT und VON VORNHEREIN ablehnt! Er tut eben GENAU DAS GEGENTEIL von dem, was er behauptest: Er prüft eben NICHT!

    Nicht nur in diesem Beitrag demonstrierst er die Nichtachtung der Argumente anderer, indem er sich EXZESSIV mit Tippfehlern auseinandersetzt. Das ist wohl seine Art Prüfung “abweichender” Meinungen.

    Dass Sie die für einen Fachmann, der Sie NICHT sind, unverzeihliche Verwechslung der Schreibweise eines oft gebrauchten Fachbegriffes als “Tippfehler” bezeichnen, sagt eigentlich schon Alles.

    Da fragt man sich, welche Art von Fachkompetenz denn seinen Beiträgen zugrunde liegt? Von physikalischer Natur kann diese jedenfalls nicht sein. Den Hinweis auf den Energieerhaltungssatz (Energie kann nicht verloren gehen) - Grundlage der Dimensionierung jedweder(!) technischen Einrichtung - hält er einfach nur “für sehr billig”. Was einfache astrophysikalische Fakten angeht, hast er ebenfalls seine Unkenntnis nachgewiesen.

    Also in welchem Bereich ist denn seine eigene “Fachkompetenz” angesiedelt? Wenn er denn über irgendeine verfügt …

  260. Martin Klusmann

    am 29. Mai 2009 um 16:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Multiverus

    Wer andere Menschen als Leugner bezeichnet, gibt damit eindeutig zu erkennen, dass er deren Meinung UNGEPRÜFT und VON VORNHEREIN ablehnt!

    Auweia, da habe ich aber wieder einen Nerv getroffen! Leider vergisst du, dass Erkenntnisgewinn ein langer Prozess sein kann. Irgendwann vor vielen Jahren habe ich mich dem Thema genähert und Informationen dazu aufgenommen, aus Fachbüchern, wissenschaftlichen Magazinen, Fernsehdokumentationen und auch aus dem Internet.

    Auf die Bande der AGW-Leugner bin ich eigentlich so recht erst aufmerksam geworden durch den Film “The Great Global Warming Swindle”. Dieser Film - den Herr Kipp übrigens nicht kennen will - was ich für eine weitere seiner Lügen halte, denn dieser Film dürfte fast JEDEM AGW-Leugner bekannt sein, genau wie fast JEDER, der sich für das Thema interessiert, auch Gore’s “Inconvenient Truth” kennt.

    Vorher habe ich die Typen für ganz harmlose Spinner gehalten, die halt wie viele andere Platt-Erder, Mondlandungs-Bestreiter, Militärlabor-AIDS-Vermuter, einfach eine absurde Verschwörungstheorie verfolgen, die niemand sonst ernst nimmt.

    Aber ich als bei Gesprächen im Bekanntenkreis merkte, dass gute Freunde, mit denen man sonst vernünftig reden konnte, nachdem sie den verlogenen Film gesehen hatten, auch anfingen, dummes Zeug zu reden, hat mich das schon alarmiert.

    Ich habe dann mehr oder weniger intensiv angefangen, mich mit dem Thema AGW-Leugner auseinander zu setzen und bin von mal zu mal auf die Widersprüche gestoßen, die diese Leute in ihren merkwürdig ausgebildeten Gehirnen vereinen können.

    Wie sich jemand zum Beispiel gleichzeitig der Meinung von Thüne und Lindzen anschließen kann, oder ALLES, was Singer bisher von sich gegeben hat, in der Summe akzeptiert, ist mir völlig schleierhaft, da muss eine gewisse Schizophrenie vorliegen, weil sich die Aussagen gegenseitig logisch ausschließen.

    Ich prüfe immer wieder die Aussagen der AGW-Leugner, vergleiche sie mit den Aussagen der sonstigen Wissenschaft und sonstigen mir zugänglichen Quellen.

    Das Ergebnis ist immer noch eindeutig für mich: Die meisten Aussagen der AGW-Leugner halten KEINER Überprüfung stand und sind entweder physikalische, chemische, mathematische und logische Ungereimtheiten (wie die Thesen von Thüne und Beck) oder schlichte Zweckbehauptungen, die von keinerlei Fakten gestützt werden.

    Bei aller Kontroverse ist m. E. jedoch eines klar: Die “argumentative” Basis der AGW-Leugner, nämlich ihre dreisten Lügen und frei erfundenen Behauptungen wird mit jedem Tag kleiner, weil sich immer mehr Fakten anhäufen - leider! - die für den AGW sprechen.

    Zum Glück wird aber auch die finanzielle Basis der AGW-Leugner von Tag zu Tag kleiner, weil auch deren bisherige Geldgeber sich allmählich zurückziehen, denn sie versprechen sich keinen Nutzen mehr davon und fürchten inzwischen um ihr Image in der Öffentlichkeit, wenn sie so offensichtlich eine betrügerische Gruppe schmieren.

    Politisch geht es ebenfalls den Bach herunter, seit die USA wieder demokratisch regiert werden und der Usurpator Bush mit seinen Vasallen aus der Ölindustrie aus dem Amt gejagt wurde.

    Ich bin also voller Hoffnung, dass sich der Spuk mit den AGW-Leugnern in Kürze mehr oder weniger von selbst erledigt haben wird.

    Bis es soweit ist, halte ich allerdings meinen Bleistift gespitzt um immer wieder auf den von ihnen verbreiteten Schwachsinn aufmerksam zu machen.

    Da fragt man sich, welche Art von Fachkompetenz denn seinen Beiträgen zugrunde liegt? Von physikalischer Natur kann diese jedenfalls nicht sein. Den Hinweis auf den Energieerhaltungssatz (Energie kann nicht verloren gehen) - Grundlage der Dimensionierung jedweder(!) technischen Einrichtung - hält er einfach nur “für sehr billig”. Was einfache astrophysikalische Fakten angeht, hast er ebenfalls seine Unkenntnis nachgewiesen.

    Du hast sicherlich absichtlich “vergessen”, die betreffenden Postings zu verlinken, weil sonst jeder nachlesen könnte, was du für Defizite bei den physikalischen Kenntnissen und in der Astrophysik hast. Ich erinnere nur an deine Neuordnung unseres Sonnensystems, bei dem du ALLE Himmelskörper inklusive Monde um den Schwerpunkt des Sonnensystems “kreisen” lässt.

    Und so etwa will anderen erzählen, sie hätten keine Ahnung von Physik!

    Deinen billigen Hinweis auf den Energieerhaltungssatz kann ich leider nicht nachvollziehen (weil dei Suchfunktion weder auf “sehr billig” noch auf “Energieerhaltungssatz” reagiert. Ich muss also annehmen, dass wieder einmal deine AGW-Leugner-Quellenfälschungs-Phantasie mit dir durchgegangen ist). Ich habe deshalb nicht die Möglichkeit nachzuweisen, dass du auch hier den wahren Sachverhalt wieder völlig verdrehst.

  261. Krishna Gans

    am 29. Mai 2009 um 21:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich bin also voller Hoffnung, dass sich der Spuk mit den AGW-Leugnern in Kürze mehr oder weniger von selbst erledigt haben wird.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt, oft unter Qualen….

  262. multiverus

    am 29. Mai 2009 um 22:38 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ist ja ganz nett, deine Erkenntnisgeschichte und deine Verständnisbemühungen? Doch das ist doch nicht der Punkt!

    Ich prüfe immer wieder die Aussagen der AGW-Leugner, …

    Mann, Junge - kannst du nicht oder willst du nicht begreifen? Indem du diejenigen, deren Aussagen du zu prüfen vorgibst, von vornherein als “Leugner” einordnest, schneidest du dir selbst jede Möglichkeit ab, das zu tun, was du vorgibst. Du KANNST gar nicht das tun, was du behauptest !

    Wie willst du denn die Gedankengänge und Erkenntnisse anderer Menschen “prüfen”, wenn du vor, während und nach deiner sogenannten Prüfung jeden Gedanken, jede Vorstellung, einfach alles, was diese Menschen auszeichnen mag, komplett als Negativum verstehst ??? Wie sollen die Gedanken der von dir verachteten Menschen auch nur die Chance haben, deine Vorstellungswelt zu erreichen?

    Unter diesen Umständen mein Lieber, da prüfst du NICHTS, REIN GAR NICHTS !!! Du pflegst lediglich ein Feindbild.

    Es ist, als würden dir Speisen der unterschiedlichsten Natur serviert, du würdest von vornherein über alles deinen gräulichen Einheitsbrei giessen, und dann behaupten, die Speisen wären alle schlecht. Und du hättest deinen gräulichen Einheitsbrei ja nur zur Geschmacksverbesserung darüber gegossen. Das nennt man eine sich selbst bestätigende Annahme.

    NICHTS anderes tust du bei dem, was du “Prüfung” nennst.

    Deinen billigen Hinweis auf den Energieerhaltungssatz kann ich leider nicht nachvollziehen …

    Du Ärmster - kannst den Energieerhaltungssatz nicht nachvollziehen, weil deine Suchfunktion versagt! Wie furchtbar! Ich frage mich gerade, wie die Menschen früher -.in der Vor-Computer-Zeit -wohl etwas lernen konnten, wo es doch keine Suchfunktion gab ….

  263. Martin Klusmann

    am 30. Mai 2009 um 00:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ach ja, mit dem Begreifen ist das so eine Sache, bei dem einen klappt es häufig, bei dem anderen etwas seltener und bei den AGW-Leugnern nimmer.

    Auch ein Prädikat lässt sich ändern, man kann die Botschaft durchaus vom Überbringer der Botschaft trennen und erstere einer Prüfung unterziehen. Jede wissenschaftlich formulierte Aussage (z. B. “Alle Schwäne sind schwarz”) sind grundsätzlich überprüfbar, egal wer sie formuliert.

    Und dann erweisen sie sich halt als zutreffend, nicht zutreffend oder noch nciht entscheidbar.

    Wenn man jetzt aber feststellt, dass die falschen Aussagen immer wieder aus ein und derselben Ecke kommen, dann kann man doch wohl davon ausgehen, dass die Prämissen, auf denen die Vertreter dieser Ecke ihre Aussagen aufbauen, ebenso falsch sein müssen, denn sonst würden sie nicht ständig zu falschen Folgerungen führen. Das ist bei euch AGW-Leugnern der Fall.

    Du Ärmster - kannst den Energieerhaltungssatz nicht nachvollziehen, weil deine Suchfunktion versagt! Wie furchtbar! Ich frage mich gerade, wie die Menschen früher -.in der Vor-Computer-Zeit -wohl etwas lernen konnten, wo es doch keine Suchfunktion gab ….

    Wie der Herr, so’s Gescherr. Du wirst deinem Meister Kipp immer ähnlicher. Hat man dich bei einem Fehler ertappt, eierst du herum anstatt einfach zuzugeben, dass es ein Fehler war. Was wäre daran so schlimm?

    Ich hatte dich aufgefordert mir zu sagen, wo ich angeblich etwas falsches zum Energieerhaltungssatz gesagt haben soll und du kommst mit einer völlig albernen Ausflucht daher. Na ja, ist auch eine Form von Antwort.

    Wahrscheinlich weißt du genau so wenig wie dein Gebieter Kipp wie man bestimmte naturwissenschaftliche Fachausdrücke schreibt, weil euch das, was sie repräsentieren, böhmische Dörfer sind.

    AGW-Leugner wären keine AGW-Leugner, wenn sie auch nur etwas Ahnung von der Materie hätten.

  264. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 01:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Klusmann

    Du hast sicherlich absichtlich “vergessen”, die betreffenden Postings zu verlinken, weil sonst jeder nachlesen könnte, was du für Defizite bei den physikalischen Kenntnissen und in der Astrophysik hast. Ich erinnere nur an deine Neuordnung unseres Sonnensystems, bei dem du ALLE Himmelskörper inklusive Monde um den Schwerpunkt des Sonnensystems “kreisen” lässt.

    Nein, sondern weil ich dir die Blamage ersparen wollte. Aber bitte, wenn du es nicht anders willst …:

    Selbstverständlich umrunden ALLE Himmelskörper des Sonnensystems inklusive Monde den Schwerpunkt des Sonnensystems. Zuviel für deinen kleinen Verstand?

    Was macht wohl der Mond, wenn die Erde nach einem halben Jahr auf der anderen Seite der Sonne steht? Na? Richtig, er steht nach dem halben Jahr ebenfalls auf der anderen Seite der Sonne! Und wie glaubst du wohl kommt der da hin? Richtig, weil er - gemeinsam mit der Erde - die Sonne ebenfalls halb umrundet hat.

    Wenn Monde ihren jeweilen Planeten umrunden, lieber M.Klusmann, berührt das nämlich nicht die Tatsache, dass sie gleichzeitig auch den Schwerpunkt des Sonnensystems umrunden. Die eine regelmässige Bewegung schliesst die andere nicht aus, vielmehr ÜBERLAGERN sich die Bewegungen. Kapito?

    Wahrscheinlich fehlt dir auch das physikalische Allgemeinwissen, dass Bewegung immer etwas Relatives ist - relativ zu anderen Körpern. Deshalb führt die Erde z.B. unzählige Relativbewegungen gleichzeitig aus - relativ zur Sonne, relativ zum Mars, relativ zum Saturnmond Titan, relativ zu … etc. pp.

    (Damit endet die Sonderbildungsmassnahme für M.Klusmann)

  265. Bibliothekar

    am 30. Mai 2009 um 07:04 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ Klusmann

    Sie betreiben hier ein sehr gefährliches Spiel. Ihre Beiß-Polemik setzt sich nicht mehr nur mit Meinungen und Ansichten auseinander, sondern greift in unerträglicher Weise gezielt Personen an. Wer hier den Oberlehrer und Schiedsrichter spielen will sollte eine gewisse Integrität besitzen, die ich bei Ihnen vermisse.

  266. Martin Klusmann

    am 30. Mai 2009 um 07:11 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Multiverus

    Wieder ein Quellenfälscher am Werk!

    Ich hatte dich aufgefordert, zu deinem betreffenden Posting zu verlinken, nun schreibst du einfach einen neuen Text, der wenig Ähnlichkeit mit dem hat, was du ursprünglich geschrieben hast und ntrotzdem wieder eklatante Fehler enthält:

    Der Mond bewegt sich bestenfalls auf einer epizyklischen Bahn um die Sonne, er “umkreist” sie nicht. Aber ich fürchte, das geht weit über deinen Horizont.

    Auch führt die Erde keine Bewegungen relativ zu Mars und den anderen Planeten aus, sondern die Bewegung der Erde lässt sich bestenfalls relativ zu diesen Himmelskörpern beschreiben. Das ist ein gewaltiger Unterschied in der Aussage. Du wolltest ja spitzfindig werden, nun zeigt sich wieder, dass du damit total überfordert bist, weil dein physikalisches Grundverständnis dafür nicht ausreicht. Lass es lieber, du reitest dich immer mehr rein.

    Weiterhin fehlt deine Verlinkung zum Energieerhaltungssatz. Da werde ich vergeblich drauf warten, weil er nicht existiert.

    Dein Pech ist das “Gedächtnis” des Internets. Den Müll, den du geschrieben hast, kannst du nicht ungeschehen machen.

    Dein Problem ist inzwischen genau das gleiche wie das des Herrn Kipp. Ihr habt Unsinn behauptet und verstrickt euch nun immer weiter in Widersprüche, weil ihr eure Fehlleistungen nicht zugeben wollt.

  267. Martin Klusmann

    am 30. Mai 2009 um 12:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Bibliothekar

    Sie betreiben hier ein sehr gefährliches Spiel.

    Gefährlich für wen?

    Doch wohl nur für die AGW-Leugner, deren unhaltbare Positionen hier gnadenlos offengelegt werden.

    Wer die etablierte Wissenschaft angreifen will, muss sich halt warm anziehen, aber das tut ihr ja sowieso, weil ihr ständig von Abkühlung faselt, die sich partout nicht einstellen will.

  268. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 13:57 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Klusmann

    Weiterhin fehlt deine Verlinkung zum Energieerhaltungssatz

    Du bist vielleicht ein Komiker. Soll ich dir die Hand führen … ? Kannst du in Google oder sonstwo nicht dieses Suchwort eintippen: “Energieerhaltungssatz” …. ?

    Ich hatte dich aufgefordert, zu deinem betreffenden Posting zu verlinken, …

    Wieso sollte ich, wenn du es doch selbst gerade getan hast. Willst du mich verkackeiern?

    … nun schreibst du einfach einen neuen Text

    So eine Frechheit, nicht wahr? Schreib ich doch glatt einen neuen Text !!!!

    Du armer Wicht. Die kostenlose Weiterbildung, die ich dir hier gegeben habe, bist du wirklich nicht wert.

  269. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 14:00 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Klusmann

    Korrektur, falscher Link:
    die ich dir hier gegeben habe

  270. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 14:27 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Klusmann

    Um das nun endgültig abzuschliessen: Ich schrieb ursprünglich:

    Richtig ist, dass die Sonne, alle Planeten und alle sonstigen Körper des Sonnensystems um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Das ist physikalisches GRUNDWISSEN und hat nichts mit Spitzfindigkeiten zu tun.

    Daraufhin hattest du hier dein Unwissen erkennen lassen:

    “Alle sonstigen Körper des Sonnensystems” schließt logischerweise auch die Monde mit ein, allerdings kreist KEINER der Monde um den gemeinsamen Schwerpunkt des Sonnensystems.

    Anders als du in diesem Posting behauptest, bin ich dem IN KEINER WEISE ausgewichen !!!

    Vielmehr habe ich dir den Unsinn deiner obigen “These” hier - sozusagen als Entwicklungshilfemassnahme speziell für dich - näher erläutert. Obwohl diese ganz Thema in einem Thread zu Thema KLIMA eigentlich fehlplatziert ist.

    Statt nun endlich zu begreifen, beklagst du dich lieber, dass ich “einfach einen neuen Text” schriebe. Mann o mann, du bist echt am Ende, Klusmann !!!

  271. Michael Meinel

    am 30. Mai 2009 um 17:09 Uhr | Link | Kommentar melden

    Die Parallelwelt mit ihren besonderen physikalischen Gesetzen wird nach und nach immer bevölkerter: “Richtig ist, dass die Sonne, alle Planeten und alle sonstigen Körper des Sonnensystems um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Das ist physikalisches GRUNDWISSEN und hat nichts mit Spitzfindigkeiten zu tun.”

  272. Martin Klusmann

    am 30. Mai 2009 um 18:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Multiverus

    Dein Original:

    Richtig ist, dass die Sonne, alle Planeten und alle sonstigen Körper des Sonnensystems um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen. Das ist physikalisches GRUNDWISSEN und hat nichts mit Spitzfindigkeiten zu tun.

    Deine Fälschung

    Selbstverständlich umrunden ALLE Himmelskörper des Sonnensystems inklusive Monde den Schwerpunkt des Sonnensystems. Zuviel für deinen kleinen Verstand?

    Was macht wohl der Mond, wenn die Erde nach einem halben Jahr auf der anderen Seite der Sonne steht? Na? Richtig, er steht nach dem halben Jahr ebenfalls auf der anderen Seite der Sonne! Und wie glaubst du wohl kommt der da hin? Richtig, weil er - gemeinsam mit der Erde - die Sonne ebenfalls halb umrundet hat.

    Wenn Monde ihren jeweilen Planeten umrunden, lieber M.Klusmann, berührt das nämlich nicht die Tatsache, dass sie gleichzeitig auch den Schwerpunkt des Sonnensystems umrunden. Die eine regelmässige Bewegung schliesst die andere nicht aus, vielmehr ÜBERLAGERN sich die Bewegungen. Kapito?

    Ich wollte ursprünglich den Spitzfindigkeiten aus dem Wege gehen, du hast sie aber einfach zu GRUNDWISSEN erklärt und haust dann drauf los, wobei du dir eine ganze Reihe von Schnitzern leistet, von denen du jetzt auf einmal nichts mehr wissen willst (du siehst also selbst, dass die Bezeichnung Leugner für Typen wie euch 100%ig passt!), dabei sind sie zu deinem Pech hier verewigt.

    Jedem Blinden mit Krückstock fällt beim Vergleich deiner beiden Passagen auf, was du verfälschst hast, um nicht noch dümmer dazustehen, als du ohnehin hier schon eingeschätzt wirst: aus “kreisen um” machst du nun einfach “umrunden”, weil ich dich darauf hinweisen musste, dass die Himmelskörper nicht “kreisen”, sondern eher auf elliptischen Bahnen laufen und nicht einmal das perfekt.

    Und du kannst sicher fragen wen du willst, ob der Mond um die Sonne “kreist”, du wirst nur ein mitleidiges Lächeln ernten und manch einer wird sich fragen, ob er nicht die Männer mit den weißen Jacken rufen soll.

    Du hattest mit den Spitzfindigkeiten angefangen, dann musst du dir auch gefallen lassen, dass man dich beim Wort nimmt und dir deinen Unsinn mit Hilfe von Spitzfindigkeiten um die Ohren haut.

    Ich bin es jetzt allerdings leid, dein nicht vorhandenes physikalisches Grundwissen aufzupolieren, ich werde mich also zur Himmelsmechanik nicht mehr äußern.

    Was das Ende anbetrifft, da täuschst du dich aber gewaltig. Wenn hier etwas am Ende ist, dann sind es die absurden Thesen und sonstigen Ausfälle der AGW-Leugner. Ich laufe mich jetzt gerade erst langsam warm. Herr Kipp wird das noch merken!

  273. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 19:39 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Meinel
    Oh, Herr Meinel, Sie auch? Dann lassen Sie doch mal hören …

  274. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 19:48 Uhr | Link | Kommentar melden

    @M.Klusmann

    Klusmännchen, den Begriff “umkreisen” hast du in deiner ursprünglichen Einlassung selbst verwendet. Hab ich dir auch gar nicht vorgeworfen. Was willst du eigentlich?

  275. multiverus

    am 30. Mai 2009 um 21:15 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Klusmann

    Klusmännsche, es geht um deine ursprüngliche Behauptung, “keiner der Monde kreise um den gemeinsamen Schwerpunkt des Sonnensystems”. Und die ist nun einmal falsch!

    Die umgangssprachliche Verwendung des Wortes “umkreisen” spielte dabei KEINE Rolle - weder bei dir noch in meiner Antwort: “Richtig ist, dass die Sonne, alle Planeten und alle sonstigen Körper des Sonnensystems um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen”.

    Das Wort “umkreisen” hast du jetzt posthum als Notausstieg entdeckt, um glaubst dich so aus der Affäre ziehen zu können. Das ist offensichtlich. Doch wir wollen die richtige Reihenfolge einhalten, nicht wahr? Also:

    Solange du dich vom Corpus Delicti, nämlich deiner obigen, von Unwissen geprägten Einlassung nicht distanzierst, stattdessen meine Richtigstellung angreifst, wirst du mit jedem Versuch, über die in meinen Antworten gewählten Worte zu diskutieren, gegen die Wand laufen!

    ***

    P.S.: Lieber Herr Kipp, ich weiss, diese Diskussion passt nicht (mehr) zu ihrem Artikel in Sachen Klimawandel. Dies ist leider der Penetranz und Dummheit des Herrn Klusmann geschuldet. Ich versuche mich kurz zu fassen, kann den von ihm verfassten Müll aber nicht unbeantwortet lassen.

  276. Krishna Gans

    am 30. Mai 2009 um 23:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ursprung Multiverus:

    Richtig ist, dass die Sonne, alle Planeten und alle sonstigen Körper des Sonnensystems um einen gemeinsamen Schwerpunkt kreisen.

    vermeintlicher Besserwisser Modus unseres töligen “Zwerg-Allwissend” Klusmann

    weil ich dich darauf hinweisen musste, dass die Himmelskörper nicht “kreisen”, sondern eher auf elliptischen Bahnen laufen und nicht einmal das perfekt.

    Und Faktum:

    Man nimmt etwa 100 Milliarden Sterne an, die zum Teil im sehr massereichen Kern, zum Teil in den masseärmeren Spiralarmen um das Zentrum rotieren.

    http://www.astronomia.de/index.htm?http://www.astronomia.de/galaxis.htm

    Um das fachlich noch etwas abzurunden lasse ich auch noch eine Uni zu Wort kommen, damit die Töle nicht wieder das falsche Bein anpinkelt oder in die falsche Wade beißt:

    Alle Objekte im Raum bewegen sich. Die Bewegung der Sterne der Milchstraße ist ziemlich gleichmässig: Sie bewegen sich in etwa in Kreisbahnen um das Zentrum der Galaxis.

    Uni Bonn
    Sowas nenne ich über die eigenen Füße gestoplert und voll mit der Goschen den Fladen gepflügt.
    Ist schon Mist, wenn man extra nochmal den Mist wiederholt, damit man aber auch ja merkt, was für eine Dumpfbacke, was für ein ahnungsloser Dummschwaller diese Klusmann Töle ist, danke für die erneute Bestätigung :-)

  277. Krishna Gans

    am 30. Mai 2009 um 23:19 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Multiverus
    Sorry, die Meinel Pfeife die da immer so politisch dummlabernd von der Selbstumkreisung faselt ist da aber bös’ in eine Abwärtsspirale gelangt und hat sich ebenfalls in dem Kuhfladen verewigt, gleich neben Klumann, volle Nasenlänge :-)

    habe ich entwder übersehen oder war noch nicht freigschaltet.

  278. Krishna Gans

    am 30. Mai 2009 um 23:24 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich bin es jetzt allerdings leid, dein nicht vorhandenes physikalisches Grundwissen aufzupolieren, ich werde mich also zur Himmelsmechanik nicht mehr äußern.

    Das ist auch besser, sonst könnte selbst ein Blinder mit dem Krückstock merken, das Du eigentlich nur dein Maul weit aufreißen kannst, heiße, quatsch, maximal pupswarme Luft ablassen kannst und an sonsten von nichts aber auch nur annähernd eine Ahnung hast außer von Polemisieren, allerdings mit 0 ( in Worten: NULL ) Hintergrund

  279. Martin Klusmann

    am 31. Mai 2009 um 00:52 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ vielseitiger Bratspieß = multifalsus

    Klusmännsche, es geht um deine ursprüngliche Behauptung, “keiner der Monde kreise um den gemeinsamen Schwerpunkt des Sonnensystems”. Und die ist nun einmal falsch!

    Was bist du doch für ein kindischer Schwachkopf!

    Frag doch mal in deiner privaten Umgebung, welcher Mond den “gemeinsamen Schwerpunkt des Sonnensystems umkreist”.

    Ich garantiere dir, dass du zuerst ein verständnisloses Schulterzucken und dann, wenn du mit deiner Antwort kommst, schallendes Gelächter ernten wirst und die meisten Leute dir sagen werden, “das glaubst du doch wohl selber nicht!”

    So, für mich ist das Thema jetzt beendet, ich schlage mich doch hier nicht weiter mit so einem Moron wie dir herum.

    Ich finde es viel spannender, dem Kipp zu zeigen, wo Bartel den Most holt.

  280. Martin Klusmann

    am 31. Mai 2009 um 09:12 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ vielseitiger Bratspieß = multifalsus

    Klusmännsche, es geht um deine ursprüngliche Behauptung, “keiner der Monde kreise um den gemeinsamen Schwerpunkt des Sonnensystems”. Und die ist nun einmal falsch!

    Du liegst wieder einmal voll daneben!

    Frag doch mal in deiner privaten Umgebung, welcher Mond den “gemeinsamen Schwerpunkt des Sonnensystems umkreist”.

    Ich garantiere dir, dass du zuerst ein verständnisloses Schulterzucken und dann, wenn du mit deiner Antwort kommst, schallendes Gelächter ernten wirst und die meisten Leute dir sagen werden, “das glaubst du doch wohl selber nicht!”

    So, für mich ist das Thema jetzt beendet, ich schlage mich doch hier nicht weiter mit so einem Moron wie dir herum.

    Ich finde es viel spannender, Herrn Kipp zu zeigen, wo Bartel den Most holt.

  281. Krishna Gans

    am 31. Mai 2009 um 11:13 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ich finde es viel spannender, Herrn Kipp zu zeigen, wo Bartel den Most holt.

    Und Du darfst den Eimer tragen und mit 10 m Abstand hinterher trotteln.

  282. Michael Meinel

    am 31. Mai 2009 um 16:23 Uhr | Link | Kommentar melden

    Diese Diskussion ist die unterhaltsamste seit langem, da so schön abstrus!

    Ich bin gespannt, wann hier diejenigen, die sich so verrannt haben, zumindest beim kopernikanisches Weltbild angekommen sind. Derzeit dreht sich ja bei ihnen noch alles um einen Punkt, wenn auch auf dem rhetorischen Rückzug.

    Obwohl: “Sorry, die Meinel Pfeife die da immer so politisch dummlabernd von der Selbstumkreisung faselt ist da aber bös’ in eine Abwärtsspirale gelangt und hat sich ebenfalls in dem Kuhfladen verewigt, gleich neben Klumann, volle Nasenlänge :-) ”
    Rhetorik, also Redekunst ist ja in der Regel bei weitem zu hoch gegriffen.

  283. Martin Klusmann

    am 1. Juni 2009 um 20:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @ R. Kipp

    Herr Kipp, beantworten Sie doch einfach meine 6 Fragen anstatt hier so herumzueiern!

    Als Chemiker sollte es Ihnen ein Leichtes sein, folgende Fragen zu CO2 und Atmosphäre zu beantworten (kopieren Sie einfach die Fragen in Ihr Posting und antworten Sie jeweils mit JA oder NEIN):

    1. Stimmen Sei mit mir darin überein, dass das Kohlenstoff-Inventar der Atmosphäre zurzeit in einer Größenordnung von ca. 800 Gt liegt?

    2. Stimmen Sie mit mir darin überein, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre zurzeit bei knapp 400ppm (genauer ca. 387) ppm liegt?

    3. Stimmen Sie mit mir darin überein, dass somit 1 ppm ca. 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in der Atmosphäre repräsentiert?

    4. Stimmen Sie mit mir darin überein, dass somit Becks behauptete Schwankungen von 100 ppm innerhalb von 10 Jahren einem Kohlenstoffeintrag bzw. -entzug von rund 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff bedeuten würden?

    5. Stimmen Sie mit mir darin überein, dass eine solche Menge dem doppelten bis dreifachen dessen entsprechen, was wir Menschen, umgerechnet auf ein Jahr in die Atmosphäre blasen?

    6. Stimmen Sie mit mir darin überein, dass es keinen plausiblen Mechanismus gibt, der einen solchen gewaltigen Transfer von Kohlenstoff in die oder aus der Atmosphäre erklären könnte?

    Falls Sie eine der obigen Fragen nicht mit JA beantworten, bitte ich um eine nachvollziehbare Erklärung Ihrer Position dazu.

    Ihre Weigerung, auf diese Fragen einzugehen, würde ich als eine Bankrotterklärung Ihrerseits ansehen und entsprechend kommentieren.

  284. Krishna Gans

    am 17. Juni 2009 um 19:21 Uhr | Link | Kommentar melden

    Hier paßt es so schön…..
    Es geht ja die Mär, CO2 sei so wunderbar gleichmäßig in der Athmosphäre verteilt etc, und daher so Klimawirsam und Blah und Mist
    Mußte man ja, da es aus “berufenem Munde” kam so glauben…….

    http://photojournal.jpl.nasa.gov/jpegMod/PIA11194_modest.jpg
    Ich glaube es jetzt eben nicht mehr…..

  285. Michael Meinel

    am 18. Juni 2009 um 15:22 Uhr | Link | Kommentar melden

    Glückwunsch, Herr Gans!

    Wieder ein bißchen mehr Physik verstanden!
    Klima ist schon ein etwas mehr als nur ein paar Durchschnittswerte.

    Es lohnt sich eben jeden Tag - damit meine ich jeden, einschließlich mich selbst - etwas dazuzulernen.

    Ich empfehle hierzu u.a. die Seiten des Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz http://www.atmosphere.mpg.de/enid/04a5f949f21fb1f592aebff867fb6c61,0/projects_start_page/Themenwahl_____io.html
    Sehr hilfreich ist dies auch um die Missverständnisse im Zusammenhang mit den Effekten in der oberen und unteren Atmosphäre, der Abkühlung der Stratosphäre und dem Ozon auszuräumen.
    Und natürlich die Seiten des Max-Planck-Institut für Meteorologie
    http://www.mpimet.mpg.de/wissenswertes/faqs.html

  286. Krishna Gans

    am 18. Juni 2009 um 16:35 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel

    Wieder ein bißchen mehr Physik verstanden!

    Daran hat es mir auch vorher nicht gefehlt. Und stellen Sie sich vor, ich habe den Aussagen der “hervorragenden Klimaforscher” getraut, in Bezug auf die CO2 Verteilung.

    Klima ist schon ein etwas mehr als nur ein paar Durchschnittswerte

    Da bin ich mit Sicherheit der Letzte, dem Sie das erzählen müssen.

    Da wo die von mir verlinkte Graphik herstammt, NASA, da kommt noch mehr her, was für irgendwelche dümmliche Hähme nichts, aber auch garnichts hergibt.

    Moustafa Chahine, lead study author and AIRS science team leader at NASA’s Jet Propulsion Laboratory, Pasadena, Calif., said the maps, which cover from September 2002 to July 2008, will be used by scientists to refine how climate models represent the processes that transport carbon dioxide within Earth’s atmosphere. ‘These data capture global variations in the distribution of carbon dioxide over time that are not represented in the existing models used to determine where carbon dioxide is created and stored,’ he said.

    NASA
    Michael Meinel, nicht immer aus der Hüfte schießen, ohne Munition, und achtung, wenn mit Munition, auf Querschläger aufpassen, oder daß mal was nach hinten losgeht.
    Was die Links mit der CO2 Verteilung zu tun haben sollen erschließt sich mir nicht, wie insgesamt Ihre Links oft recht seltsame Wege gehen.

  287. Günther Vennecke

    am 18. Juni 2009 um 20:20 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Gans,

    warum zitieren Sie aus den Quellen eigentlich immer nur das, was Ihnen genehm ist und lassen Ihnen widersprechende Informationen weg?

    Ihre NASA-Quelle beginnt mit folgendem Satz:

    “A NASA/university study of the first-ever global satellite maps of carbon dioxide in Earth’s atmosphere has revealed new information on how this key greenhouse gas linked to climate change is distributed and moves around our world.”

    “keys greenhouse gas linked to climate change” ist doch eine wichtige Aussage, die nach allem, was ich von Ihnen weiß, aber von Ihnen total abgelehnt wird.

    Also müssen die Ihrer Meinung nach doch völlig falsch liegen. Wie kommen Sie dann darauf, dass Sie mit Informationen von solchen Seiten überhaupt etwas anfangen können?

    Spätestens nach diesem Satz hätten Sie sich eigentlich sagen müssen, “Typische Seiten der AGWisten, die lügen doch grundsätzlich. Damit kann ich gar nichts anfangen.”

    Aber offensichtlich akzeptieren Sie immer das, was Ihnen ins Konzept passt und wenn nicht, dann tun Sie es als Mist ab. Ich halte das für ein sonderbar selektives Vorgehen.

  288. Günther Vennecke

    am 18. Juni 2009 um 20:30 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Gans,

    ich habe noch ein wenig weiter gelesen:

    “‘Our results show carbon dioxide there can vary by nearly one percent ”

    Erstaunlich! Die gemessenen CO2-Konzentrationen variieren am nahezu 1 Prozent!

    Da müssen die Klimamodelle aber wahnsinnig aus dem Ruder laufen, wenn sie so gewaltige Abweichungen bisher nicht berücksichtigt haben. Ich bin ehrlich beeindruckt!

  289. Krishna Gans

    am 18. Juni 2009 um 22:26 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Günther Vennecke
    Bisher hat die “Klimawissenschaft” unsd weismachen wollen, CO2 ist gleichmäßig inder Athmosphäre verteilt.
    1.

    “A NASA/university study of the first-ever global satellite maps of carbon dioxide in Earth’s atmosphere has revealed new information on how this key greenhouse gas linked to climate change is distributed and moves around our world.

    Habe ich was Gegensätzliches geschrieben ? Nein.
    Ist das, was ich oben in Fett zitiert habe aus meinen Fingern gesogen ? Nein.
    Was sollen also diese scheinheiligen Fragen ?
    Die Frage des “wieviel” gelinkt to climatechange ist damit nicht beantwortet.
    Also, ich wiederhole mein Frage ?
    Was sollen diese Nebelkerzen ?
    Ich sehe die Urlaubsvertretung von Klusmann als Auftragsschreiber als eingetrudelt.
    Wenn der Klusmann 1% CO2 Differentz liest flippt der aus, alles Lug und Trug !
    Das sind ja fast Beck’’sche Verhältnisse.
    ;.)

  290. Günther Vennecke

    am 19. Juni 2009 um 06:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    Sehr geehrter Herr Gans,

    ich verstehe Ihre Aufregung nicht.

    Die Information über das wie der CO2-Verteilung mag neu sein, wesentliche Konsequenzen ergeben sich daraus nicht.

    Ich denke, es war schon immer klar, dass die Verteilung des CO2 nicht völlig gleichmäßig sein kann, da an bestimmten Stellen (Industrieländer) viel CO2 emittiert wird, an anderen Stellen (Meere) aber CO2 absorbiert wird.

    Was man jetzt herausgefunden hat, ist lediglich eine genauere Erfassung der Unterschiede.

  291. Krishna Gans

    am 19. Juni 2009 um 09:01 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Günther Vennecke

    warum zitieren Sie aus den Quellen eigentlich immer nur das, was Ihnen genehm ist und lassen Ihnen widersprechende Informationen weg?

    Gibt es eigentlich eine dümmere Frage ?
    Es verbietet u.a. das © das ich hier den ganzen Artikel kopiere / zitiere.
    Damit, daß ich ihn verlinke, mache ich ihn aber auch Schleumeiern wie Ihnen möglich diese vermeintlichen Widersprüchlichkeiten aufzudröseln.
    Und andersherum gefragt, welcher “AGWist” zitiert denn aus irgendwelchen Studien dem “A”GW widersprechende Teile ?
    Allein diese Ihre Frage dient doch nur dazu von vornherein klarstellen zu wollen, dieser Beitrag ist schlecht, denn er versucht etwas zu verbergen. Eine ganz miese, demagogische Tour, mehr ist das nicht, was sie da aufzuziehen versuchen.

  292. Krishna Gans

    am 19. Juni 2009 um 11:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Günther Vennecke

    ich verstehe Ihre Aufregung nicht.

    Vielleicht erst mal dem Thread folgen und dann feststellen, wer sich wann warum über wen aufgeregt hat. Ich sehe da mal zwei Reklamationen von Ihnen, zu denen ich mich geäußert habe. Aufregen sieht bei mir anders aus.
    Sachlich ist dem ganzen nichts mehr hinzuzufügen, wer lesen kann weiß sowieso, worum es geht.

  293. Michael Meinel

    am 20. Juni 2009 um 12:06 Uhr | Link | Kommentar melden

    Herr Gans,

    nur da sich Ihnen einiges nicht erschließt, heißt es ja nicht, dass es nicht relevant ist.
    Es gibt Menschen, die glauben aufgrund der Schulphysik , dass das schwere Kohlendioxid sich komplett am Boden auhalten muss. Andere glauben aus dem gleichen Background heraus, dass es in allen Atmosphärenschichten gleichmäßog verteilt sein muss. Und alle sind überzeugt, dass die Naturwissenschaftler an Max-Planck- und sonstigen Instituten von solchen Sachen noch nie was gehörtt haben und alles völlig falsch betrachten.

    Das was man Ihnen zu jeder Zeit der Forschung vorwerfen kann, dass die Modelle der Wirklichkeit nie fertig sind, also noch nicht alles beschreiben. Den pure Hebel des Hebelgesetzes gibt es in der Natur nicht und genauso wenig sind andere Modelle mit der Wirklichkeit gleichzusetzen. Wenn nun ein Modell mit neuen Erkenntnissen besser wird, diejenigen zu kritisieren, die das bisherige Modell entwickelt haben, ist zwar populär, aber unangebracht.

  294. Krishna Gans

    am 20. Juni 2009 um 12:43 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel

    Wenn nun ein Modell mit neuen Erkenntnissen besser wird, diejenigen zu kritisieren, die das bisherige Modell entwickelt haben, ist zwar populär, aber unangebracht.

    Ein Posting voller Gemeinplätze, viel Gerede, nichts gesagt,.
    Wenn ich mich hinstelle und die Welt verändern will, tiefgreifend verändern will, dann muß ich eigestehen, daß es nichts mehr gibt, was dem entgegenstehen könnte, ggfs. auch mal Gegenstimmen, deren es viele gibt anhören, abwägen, diskutieren statt sie, weil sie “der allg. Lehrmeinung” widersprechen gleich auf den Müll zu werfen, wie es seitens der “Klimafachleute” laufend geschieht.
    Man darf nicht, wie oft passiert, “science” als “settled” deklarieren, wie es u. a. auch Schellnhuber und Co. etc. immer wieder mal gern wiederholen.
    Sie ist es, wie gesehen eben nicht, und daher rege ich mich darüber auf - mit gutem Recht. Es ist, wegen der Folgen mehr als angebracht, das sollte sich auch bis an die Lahn rumgesprochen haben.

  295. Krishna Gans

    am 20. Juni 2009 um 12:56 Uhr | Link | Kommentar melden

    @Michael Meinel

    Und alle sind überzeugt, dass die Naturwissenschaftler an Max-Planck- und sonstigen Instituten von solchen Sachen noch nie was gehörtt haben und alles völlig falsch betrachten.

    Sie haben es immer noch nicht kapiert.
    Es gibt Wissenschaftler, die forschen und machen einen guten Job.
    Es gibt “Wissenschaftler”, die werten Forschung gezielt nach Aufgabenstellung aus und bereiten sie Politikern als “Sekthäppchen” auf und verfolgen damit u. U. eine eigene Politik, Ideen und Ziele, nennen wir sie “Kulturrevolution”, und nennen sie wegen der schlechetn Beigeschmacks in “große Transformation” um, nennen wir sie “Manhattan - Projekt”, übrigens beider Ergüsse unseres “obersten Klima-Gurus” aus Potsdam, wo dieser am “Potsdamer Manifest” mitwirkte - das durchzulesen sich durchaus “lohnt”, der sich auch mit Atomkraft [Kernenergie], als Übergang, anfreunden kann.
    Die 3 Amerikaner habe ich hier ja auch schon zitiert, Strong, Benedict und Wirth.
    Auf Schellnhubers Arbeiten in seiner Co-Autorenschaft verweise ich mit besonderem Vergnügen wo er ja den Aspekt der Erwärmung in den Modellen als “over-estimated” bezeichnet, oder keine klimatische Erwärmung finden kann etc.
    Nee, nee, Herr Meinel, die Klimatisten Gilde und die Forscher, das sind 2 verschiedene Welten.
    Mit diesem Hintergrund sollten Sie sich mal fachlich auseinander setzen, Ihre Vorliebe, wie ich andernorts amüsiert lesen “mußte”, oder sollte ich “durfte” schreiben ??
    ;.)

  296. Klimawandel – Neues aus dem Kuriositätenkabinett - Science Skeptical Blog

    am 7. Juli 2009 um 00:33 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Zuerst erschienen auf Readers-Edition am 19. 05. 2009 swfobject.embedSWF(”http://www.youtube.com/v/43scwzZ7zto&rel=0&fs=1&showsearch=0&showinfo=0″, “vvq-86-youtube-1″, “425″, “344″, “9″, vvqexpressinstall, vvqflashvars, vvqparams, vvqattributes); […]

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