NPD verdient als Amazon-Partner Geld
Berlin (AR). Geht den Rechtsextremisten das Geld aus?
Deutschland sei ein “illegitimes System”, welches “abzuwickeln sei”, so äußert sich der NPD-Vorsitzende Voigt, laut Verfassungsschutz. Das Geld dieses Systems nimmt die Partei indessen aber gern. Mit Geld umgehen kann diese Partei allerdings nicht und so wurde sie zu einer Rückzahlung von Millionen “verdonnert”. Am Tag der Urteilsverkündung erklärte die NPD: “Wegen Regierungspolitik steht BRD vor einem großen Loch!”, so der Bericht des Verfassungsschutzes weiter.
Das Wesen der NPD sind Widersprüche
Diese Widersprüche sind bei der, chronisch an Geldmangel leidenden NPD die Wesenszüge. Laut Verfassungsschutz heißt es: “Deswegen bemüht sich ihr Kreisverband Barnim-Uckermark um ein neues Finanzierungsmodel. Auf der Partei-Internetseite ‘Nationales-Netztagebuch’ (’Hier spricht die NPD’) findet sich unter der Überschrift ‘Dankeschön’ folgender Text: ‘Mit dem Einkauf bei amazon.de, auch anderer Produkte als den von uns hier empfohlenen Gütern, und/oder dem Zugang zu amazon.de über unsere Empfehlungsleiste, unterstützen Sie das Projekt ‘nationales Netztagebuch’. Vielen Dank dafür.’” Darunter findet man Links zu Amazon-Produkten von “Rudolf Heß und anderen. Ein Link führe zur deutschen Amazon-Startseite.
Es scheint, als sei die NPD (Barnim-Uckermark) nun Teil eines Partnerprogramms von Amazon und bessert so ihre leere Parteikasse auf. Bei Amazon heißt das “Werbekostenerstattung”. Der Verfassungsschutz nennt es: “Eine wirtschaftliche Partnerschaft mit verfassungsfeindlichen Extremisten”.
Die NPD ist gegen Globalisierung
Das Amazon-Programm wird sich auszahlen für die NPD. Sie erhält zum Beispiel für jeden verkauften mp3-Song zehn Prozent “Werbekostenerstattung”. Bei Geschenkgutscheinen sind es sechs und bei “physischen Artikeln” zwischen fünf und neun Prozent. 19 Millarden Doller hat Amazon, ein Unternehmen der USA, 2008 erwirtschaftet und ist somit ein erfolgreiches, globales Unternehmen.
Die Vorstellungen der NPD gehen in eine völlig andere Richtung. Sie “demonstriert gegen Globalisierung, fordert raumorientierte Volkswirtschaft und steht dem nationalen Sozialismus aufgeschlossen gegenüber”, so der Verfassungsschutz Brandenburg.
Der komplette Bericht nachzulesen unter: verfassungsschutz.brandenburg.de











Karajane
Vielleicht gelingt es ja den Medien eine Stellungnahme von AMAZON.de dazu zu erhalten?
Internetversand verlinkt NPD-Seite « dokumentationsarchiv
[…] siehe auch: NPD verdient über Amazon-Partnerprogramm Geld – Politiker rufen zu Boykott auf. „Vielen Dank dafür“ – artig bedankt sich die NPD für die zusätzliche Einnahmequelle, die Amazon ihr ermöglicht. Da die rechtsextreme Partei bekanntermaßen tief im Finanzchaos steckt, darf man nicht wählerisch sein und so wurde man beim Internet-Versandhaus Amazon fündig. Der NPD-Kreisverbands Barnim-Uckermark wird dort in einem „Partnerprogramm“ gelistet, was der Partei einen stetigen Zufluss von Einnahmen bietet. Auf der Website „Nationales Netztagebuch“, die dem Kreisverband angegliedert ist, wurde eine Rubrik unter dem Titel „Kaufen & Helfen“ eingerichtet, die mit Amazon.de verlinkt ist. Geworben wird in der Rubrik für einschlägige Literatur zu „Judenfragen“ und zu Rudolf Heß, die dann über das Versandhaus bezogen werden kann. Daran verdiene die NPD einige Prozente, selbst wenn über den Link der Kauf eines anderen, unverdächtigen Produkts zustande kommt, berichtet „Der Tagesspiegel“; NPD verdient als Amazon-Partner Geld. Deutschland sei ein “illegitimes System”, welches “abzuwickeln sei”, so äußert sich der NPD-Vorsitzende Voigt, laut Verfassungsschutz. Das Geld dieses Systems nimmt die Partei indessen aber gern. Mit Geld umgehen kann diese Partei allerdings nicht und so wurde sie zu einer Rückzahlung von Millionen “verdonnert”. Am Tag der Urteilsverkündung erklärte die NPD: “Wegen Regierungspolitik steht BRD vor einem großen Loch!”, so der Bericht des Verfassungsschutzes weiter. […]
Ernst Flinscher
Würde es die Autorin eventuell ebenso interessierien, wie die Linke sich finanziert?
Diese einseitige Kritik läßt vermuten daß dieser Artikel n i c h t vo einer Demokratin verfaßt wurde.
A. Runge
Pressefreiheit ist auch Demokratie.
Und ich nehme mir die Freiheit ein Thema zu wählen. Ich bin dabei NICHT verpflichtet zu vergleichen. Sie haben auch die Freiheit über ein Thema Ihrer Wahl zu schreiben, anstatt persönliche Falschbehauptungen öffentlich zu posten.