Eilig schreiten wir dieser Tage voran. Die Halbzeit in unserem kleinen, aber feinen Bandcountdown ist mittlerweile mehr als nur überschritten. Viel haben wir in den letzten Wochen über unsere künftigen Protagonisten erfahren dürfen. Und mittlerweile können die meisten unter Euch wohl die ungläubigen Blicke verstehen, die das ehrenamtliche U&D-Team vor einigen Monaten an den Tag legte, als sich gemeinsam an das Sichten des eingesandten Materials gemacht wurde.
Mehr als 800 Bewerbungen stapelten sich damals im kleinen Domizil unseres ersten Vorsitzenden, Tobias Schneider. Mittlerweile ist es vollbracht: Das LineUp für das 14. Umsonst und Draußen am 26. und 27. Juni auf dem ehemaligen US-Kasernengelände steht.
Nur noch 11 Tage, dann werden sich 35 regionale und überregionale Bands auf drei Bühnen ein Stelldichein geben und den rund 10.000 erwarteten Besuchern mit einer lautstarken Mischung von Rock bis Hip Hop ordentlich einheizen. Auch das “Readers Edition on Tour”-Team ist in diesem Jahr wieder mit dabei. Und um die Vorfreude noch etwas zu steigern, halten wir nun den ultimativen Bandcountdown für Euch bereit.
Freut Euch also auf viele hochkarätige Acts – darunter auch Rising Sunset aus Bad Neustadt:
Am 6. Dezember 2007 war es soweit. Das Anfang Juni 2007 von Gitarrist Daniel Bieberstein gegründete Soloprojekt “Rape Of Mind” wurde zur Band und wechselte den Namen. Dies war die Geburtsstunde von “Rising Sunset”. In Simon Hansul, der mit Daniel bereits seit mehreren Jahren musizierte, wurde der perfekte Bassist und in Julian Dietz der perfekte Schlagzeuger gefunden. Bereits nach der ersten Probe war den Dreien klar, dass sie zusammen Musik machen wollten, da ein Zusammenspiel ohne große Absprache und vor allem ohne Probleme ablief. Es fehlte somit nur noch der Sänger, den man mit David Schneiker von der Band Path Of Devastation gefunden hatte. Die Band war nun komplett. Anfang Februar stieß der jetzige Sänger Martin Dorn zu dem Quartett, um die tiefen Growls mit hohen Screams zu unterstützen.
Viele gute Ideen – verpackt in Breaks und hohe Tempowechsel
Aufgrund von zeitlichen Problemen, und um sich auf seine eigene Band zu konzentrieren, verließ David die Band nach dem ersten Auftritt bei der Schweinfurter “First Act Night”, bei dem die Rising Sunset überraschender Weiße den 3ten Platz belegte, wieder. Seitdem ist die Besetzung nicht mehr geändert worden. Es folgten mehrere Auftritte im Laufe des Jahres 2008, unter anderem mit Hatred, Cripper, Silent Decay. Ihre Songs beinhalten viele gute Ideen, bestechen durch Breaks und Tempowechsel, was für viel Abwechslung und eine hohe Halbwertszeit sorgt.
Die Thrash-Bezüge treten nicht allzu oft in den Vordergrund, dafür aber umso mehr die Core-Einflüsse, wobei das nicht einmal negativ gemeint sein muss, wissen die Jungs sie doch gut in ihren Sound einzubauen. Das, was diese Jungs zeigen, zeugt durchaus von technischem Können. Zu sehen sind sie am 26. Juni auf der &-Bühne und schon wenige Monate später, am 19.12. bei den U&D-Winterkonzerten.
Rising Sunset – das sind:
Martin Dorn/Vocals
Daniel Bieberstein/Guitar
Simon Hansul/Bass
Julian Dietz/Drums
- RE meets U&D: Der ultimative Bandcountdown (Teil 1)
- RE meets U&D: Der ultimative Bandcountdown (Teil 2)
- RE meets U&D: Der ultimative Bandcountdown (Teil 3)
- RE meets U&D: Der ultimative Bandcountdown (Teil 4)
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