Ronny das Nilpferd: Ein Essay für Kinder

Es war einmal ein kleines Nilpferd. Es war knapp zwei Jahre alt und hieß Ronny. Der kleine Ronny lebte am Sambesi mit seinen Eltern Chiara und Benn. Sein Vater war ungemein stolz auf seinen kleinen Ronny, denn Ronny konnte nähmlich schon zwei Tage nachdem er zum ersten Mal Schwimmunterricht bekam

Ronny.jpgEs war einmal ein kleines Nilpferd. Es war knapp zwei Jahre alt und hieß Ronny. Der kleine Ronny lebte am Sambesi mit seinen Eltern Chiara und Benn. Sein Vater war ungemein stolz auf seinen kleinen Ronny, denn Ronny konnte nähmlich schon zwei Tage nachdem er zum ersten Mal Schwimmunterricht bekam schimmen.

Ronny war nebenher noch ein Vielfraß. Er aß einfach alles, was er finden könnte. Das einzige, wovor Ronny Angst hatte waren Knus, die meilenweit aus der Steppe herzogen, um am Sambesi zu trinken und zu baden.

Sein Vater Brenn sagte ihm aber, dass er keine Angst vor den Gnus haben müsste, denn diese Tiere leben auch nur von dem, was sie gerade finden. Ronny führte die Erklärung seines Vaters darauf zurück, dass er nur Gras fraß.

Er fraß das, was er an Land und im Wasser finden konnte. Doch plötzlich eines Nachts war Ronny verschwunden. Sein Vater bemerkte es erst als er am nächsten Morgen aufwachte. Er ging zu seinem Lieblingsplätzen um ihn zu suchen fand ihn aber dort nirgends. Seine Mutter, die gerade am Fluss stand, saß dort und machte sich die größten Sorgen, dass der Kleine über Nacht vielleicht entführt worden sei. Aber da Ronny normalerweiße sehr vorsichtig war, war ihm vielleicht etwas zugestoßen.

Einige Monate vergingen und von Ronny fehlte jede Spur.

Chiara und Benn waren bereits eine Meile weitergezogen flussabwärts, aber auch dort fanden sie nicht einen Hinweis. Sie fragten auch die anderen Gnus, ob sie ihren kleinen Benn gesehen hätten. Seine Großmutter Nulda saß am Sambesi und wollte gerade ins Wasser springen als Chiara und Benn um ihre Hilfe baten.

Benn errinnerte sich, dass er seinem Sohn einmal von der großen weiteren Steppe und Savanne erzählt hatte und dass es dort noch ganz andere Tiere gibt. Er warnte ihn aber vor den Gefahren in diesen Gebieten, da es noch ganz andere Tiere gab, die der kleine Ronny bis heute noch nie gesehen hatte.

Ronny war aber auch sehr abenteuerlustig, trotz dass er so vorsichtig und umsichtig war. Und er war zu allen Tieren, die ihm begegneten, das waren bis heute nur Gnus, sehr freundlich.

“Ronny könnte sich auf Abenteuerreise befinden und nicht wissen war ihn da erwartet”, sagte Ciara. “Er wird auch nach einer Weile eine Wasserstelle aufsuchen, wo er trinken und baden kann”, sagte Benn.
Also machten sich die zwei Nilpferde auf den Weg ins Landesinnere. Sie waren bis heute nie auf so einer langen Reise gewesen, aber ihr Sohn bedeutete ihnen sehr viel und war ihr Ein und Alles.

Fortsetzung folgt…

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