RE meets U&D: Der ultimative Bandcountdown (Teil 18)

Jetzt wird im unterfränkischen Bad Kissingen wirklich angezählt: Nur noch wenige Tage, dann geht es endlich los! Viel haben wir in der letzten Zeit über unsere künftigen Protagonisten erfahren dürfen. Und mittlerweile können die meisten unter Euch wohl die ungläubigen Blicke verstehen, die das ehrenamtliche U&D-Team vor einigen Monaten an

schroed.jpgJetzt wird im unterfränkischen Bad Kissingen wirklich angezählt: Nur noch wenige Tage, dann geht es endlich los! Viel haben wir in der letzten Zeit über unsere künftigen Protagonisten erfahren dürfen. Und mittlerweile können die meisten unter Euch wohl die ungläubigen Blicke verstehen, die das ehrenamtliche U&D-Team vor einigen Monaten an den Tag legte, als sich gemeinsam an das Sichten des eingesandten Materials gemacht wurde.

Mehr als 800 Bewerbungen stapelten sich damals im kleinen Domizil unseres ersten Vorsitzenden, Tobias Schneider. Mittlerweile ist es vollbracht: Das LineUp für das 14. Umsonst und Draußen am 26. und 27. Juni auf dem ehemaligen US-Kasernengelände steht.

Nur noch 5 Tage, dann werden sich 35 regionale und überregionale Bands auf drei Bühnen ein Stelldichein geben und den rund 10.000 erwarteten Besuchern mit einer lautstarken Mischung von Rock bis Hip Hop ordentlich einheizen. Auch das “Readers Edition on Tour”-Team ist in diesem Jahr wieder mit dabei. Und um die Vorfreude noch etwas zu steigern, halten wir nun den ultimativen Bandcountdown für Euch bereit.

Freut Euch also auf viele hochkarätige Acts – darunter auch Die Schröders aus Bad Gandersheim:

Wir wollen Eure Achselhöhlen sehen!“, schrien uns “Die Schröders” erst kurz vor Weihnachten 2008 im Rahmen der zweiten U&D-Winterkonzertreihe entgegen. Gemeinsam mit “Das Pack” und den “Taschenrockern” hatten sich die hiesigen Musikfreunde lautstark auf das Fest der Liebe eingestimmt. Wenige Monate nach diesem ersten Stelldichein in Bad Kissingen heißt es nun schon wieder: Schluss, Aus, Ende. Oder, wie sie es mit ihren Worten sagen: “… und Tschüss!“. Nach 20 Jahren Bühnenpräsenz, gepaart mit rund 900 Konzerten, die sie mal vor 14, mal vor 14.000 Menschen spielten, verabschiedet sich das sympathische Quartett jetzt mit ein paar letzten Gigs von seinem Publikum.

Clubs und Hallen werden in kochende Pogoparties verwandelt

Nie wieder “Frau Schmidt” oder “Lass uns schmutzig Liebe machen”? Für viele ihrer Anhänger sicherlich kaum vorstellbar, hatten sie doch auch im hiesigen Jugend- und Kulturzentrum bewiesen, dass selbst Franken richtig laut sein kann. Burger, Hämpy, O-Lee und Sascha haben es geschafft, die Menschen glücklich zu machen. Inzwischen gar mit zwei Edelmetallauszeichnungen (Gold & Platin in Österreich) garniert, tourt Bad Gandersheims “dienstälteste Punkrockkapelle” bereits seit ihrer Geburt unermüdlich durch die Lande, verwandelt Clubs und Hallen in kochende Pogoparties und veröffentlicht semifleißig knackigste Tonträger mit musikalischen Kabinettstückchen. Ihr nun wirklich letzter Streich: Das Album “Endlich 18“, welches sie vor wenigen Monaten auch im JuKuz mit im Gepäck hatten.

Die kreischenden Teenies von damals vereinen sich mit der jungen Generation von heute zu einem tobenden Pulk

Doch wer glaubt, er müsse nun auf einschlägige Hits aus alten Zeiten verzichten, der irrt. Nicht nur Neues wird den Festivalbesuchern um die Ohren gehauen. “Frösche weinen nie” ist ganz bestimmt ebenso mit dabei sein wie so manch andere Kreation längst vergangener Tage. Doch aufgepasst: Acht Jahre nach dem letzten Studioalbum “Das Leben ist kein Ponyhof” sind die vier Jungs wirklich erwachsen geworden. Was sie jedoch nicht daran hindert, die kreischenden Teenies von damals mit der jungen Generation von heute vor der Bühne zu einem tobenden Pulk zu vereinen. “Das war ein super Konzert, total hammergeil”, urteilte Burger, der bis zu diesem Zeitpunkt lediglich die Autobahnausfahrt “Bad Kissingen/Oberthulba” kannte, nach dem Kissinger Debüt.

Es dürfte also klar sein, dass ihr Gig auf dem 14. U&D sicherlich vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Auch, wenn der Abschied schwer fallen sollte…

Die Schröders – das sind:

Burger/Vocals, Guitar
Hämpy/Guitar
O-Lee/Bass
Sascha/Drums

… und so hört sich das, was sie seit 20 Jahren treiben, live und in Farbe an:

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