Mord und Totschlag im Iran: Islamismus in der Krise

Ajatollah Chomeini wollte einen Gottesstaat errichten. Mit der Islamischen Revolution im Iran sollte ein neues Zeitalter anbrechen. Rund dreißig Jahre danach stehen seine Anhänger vor einem Scherbenhaufen. Die Bevölkerung, zumindest große Teile davon, sind von dem Ergebnis dieser Revolution restlos enttäuscht. Der Fundamentalismus von Mahmud Amadinedschad stößt auf immer mehr

Clowns & Helden

Vor mehreren zehntausenden vermummten Linksautonomen hatte das LKA Berlin gewarnt. Die geplante friedliche Besetzung des Ex-Flughafen Tempelhofs wurde deshlab kurzerhand zur Chefsache erklärt. Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch persönlich hatte hartes Durchgreifen angedroht. Jeder, der den Flughafenzaun überklettere, müsse mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs oder Sachbeschädigung rechnen. Solange dort noch Einrichtungen

Iran: Proteste fordern erneut Opfer

“Sie benutzen Tränengas!”, warnen Twitter-User derzeit die Tausende von Protestierenden in der iranischen Hauptstadt Teheran. Menschen werden verhaftet, Straßen blockiert. Trotz Demonstrationsverbots und der Ankündigung harten Durchgreifens haben sich die Anhänger von Mussawi nicht einschüchtern lassen. Im Sekundentakt rauschen nun Botschaften über den Microblogging-Dienst Twitter in die Welt hinaus. Die