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Sport

Guter Fußball muss nicht teuer sein

Donnerstag, den 23. Juli 2009 um 17:48 Uhr von Torsten Elsner
Dauerkarten sind oftmals ein teurer Spaß… Und wo sitzen Sie?

Der beste Fußball muss nicht gleichzeitig der teuerste sein. Das wissen vor allem Fans mit Dauerkarten zu schätzen. Beim Meister Vfl Wolfsburg zahlt man für eine Dauerkarte in der Kategorie günstigster Sitzplatz gerade mal halb soviel wie beim Aufsteiger Freiburg. Das ist schon überraschend.

Am günstigsten sitzen die Fans laut einer Dauerkarten-Preisübersicht im Berliner Olympiastadion. Ebenfalls preiswert sind die Karten in Leverkusen und Nürnberg. Neben Freiburg müssen auch die Fans von Hoffenheim und Bochum tief in die Taschen greifen.

Wahre Fans zahlen sicherlich den Preis, aber ärgern sich bestimmt gleichzeitig, über die günstigeren Konditionen anderswo. Gerade in Zeiten der Krise, in der jeder Cent mit Bedacht ausgegeben wird. Und da überrascht es doch, dass gerade ein Club mit dem Image des Arbeitervereins wie der Vfl Bochum doppelt soviel Geld verlangt, wie die Werkself aus Leverkusen.

Photo Quelle/Copyright: Detlev Beutler, via pixelio.de

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2 Reaktionen zu “Guter Fußball muss nicht teuer sein”

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  1. Michael

    am 23. Juli 2009 um 19:59 Uhr | Link | Kommentar melden

    Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, kommen eben scheinbar überraschende Ergebnisse heraus.

    So sind z.B. die günstigen Sitzplätze in Leverkusen nur auf dem Papier auch Sitzplätze. In Wahrheit sind es Stehplätze mit Klappsitzen, die aber nur in internationalen Wettbewerben benutzt werden.

    Und dass ein Sitzplatz in Bochum scheinbar teuer ist, liegt daran, dass es dort keine “schlechten” Plätze gibt. Wenn man z.B. in Dortmund, München oder Gelsenkirchen gefühlte 150 Meter vom Rasen entfernt Oberrang-Dauerkarten anbietet, kann man dafür auch keine zighundert Euro verlangen.

  2. Andy

    am 25. Juli 2009 um 11:07 Uhr | Link | Kommentar melden

    Ohne die Steursubventionen in Millionenhöhe für Stadionbauten und Polizeieinsätze würden die Karten viel, viel mehr kosten.

    Leider wird von den Meisten hier (RE) mit zweierlei Maß gemessen.
    Die Subvention einer Privatschule wird als “Diebstahl” bezeichnet, da vermeidlich nur Eliten in den Genuß kommen.
    Die Subvention eines Fußballstadions wird kommentarlos “durchgewunken”.

    Ist es der reine Egoismus und Ignoranz der “linken” Interessengruppen?
    Oder doch bewusste Manipulation der “Masse” (Brot und Spiele)?

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