Gruppe Piratenpartei: “Nicht wählen – Geht nicht hin!” – Die ironischen Videoaufrufe deutscher Prominenter sorgen für Verwirrung unter den Kommentatoren. Seit dem Auftauchen des Clips diskutieren sie heiß das Für und Wider einer solchen “Wahlwerbung”.
Herrschte zunächst noch Unklarheit über die Quelle und Intention des Films, befürchten jetzt einige, dass genau jene, die zum Urnengang aufgefordert werden sollen, die Ironie nicht verstehen werden. Ihnen fehlt zum einen die klare Botschaft am Ende. Zum anderen würden zahlreiche Argumente aufgeführt, die tatsächlich abhalten könnten. Eines hat jedoch funktioniert: Die StudiVZ-Nutzer reden darüber.
Christoph meint: “Damit wird kein Nicht-Wähler zum Wählen angespornt, nichtmal zum Nachdenken angeregt. Total sinnlos und idiotisch…” Daniel entgegnet: “Also… der Spot will schon die Richtigen erreichen…aber das wird wohl nicht funktionieren da der Wille es zu verstehen gar nicht da ist.” Ute ist ähnlicher Auffassung: “Die Idee ist gut und wurde ja offenbar in den USA auch ordentlich umgesetzt, aber hier muss dringend nachgebessert werden.”
Stefan hat eine völlig andere Ansicht: “Ironie hin oder her: Mich nervt eher das Nichtwähler-Gebashe als der Klipp. Nichtwählen heißt noch lange nicht, dass einem alles egal ist. Nichtwählen heißt, dass es keine Partei geschafft hat einen zur Wahl zu bewegen. (…) Statt den Leuten eine Wahlpflicht einzureden, die nicht existiert, sollte man sich vielleicht lieber Gedanken darüber machen warum der Nichtwähler keiner Partei sein Kreuzchen gibt.”
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