Boykott-Video auf dem Prüfstand

Top Thema: Seit gestern gibt es eine eindeutige Version des Wahlboykott-Videos “Geh nicht hin!”. Die Botschaft sollte jetzt klar sein. Die VZ-Nutzer sehen das anders. In vielen StudiVZ-Gruppen ist der Promi-Spot das beherrschende Thema. Immer wieder bemängeln die Kommentatoren die qualitative Umsetzung im Vergleich zum amerikanischen Original. In der Gruppe

Top Thema: Seit gestern gibt es eine eindeutige Version des Wahlboykott-Videos “Geh nicht hin!”. Die Botschaft sollte jetzt klar sein. Die VZ-Nutzer sehen das anders.

In vielen StudiVZ-Gruppen ist der Promi-Spot das beherrschende Thema. Immer wieder bemängeln die Kommentatoren die qualitative Umsetzung im Vergleich zum amerikanischen Original. In der Gruppe Top Thema sind die Zweifel groß, ob damit wirklich Menschen zum Wählen animiert werden können.

Holger meint: “Ich finde es völlig daneben, Öffentlichkeit durch solche Videos gewinnen zu wollen, sowohl in die eine wie in die andere Richtung. Mir ist das zu manipulativ.” Lassmiranda zweifelt ebenfalls: “Die, die den Spot verstehen, gehen wahrscheinlich sowieso wählen.
Den Rest wird der Spot nicht interessieren.” Und Jülf ergänzt: “Diese (…) Videos werden nicht helfen, den Abschaum unserer Gesellschaft zur Wahlurne zu führen. Und wenn doch, dann beeiflusst sie die BILD-Zeitung, CDU zu wählen. Besser ist, die Dummen gehen nicht wählen und die Wahlbeteiligung bleibt niedrig.”

David glaubt eher an ein Missverständnis. Er betont: “Der Spot hat nicht die Absicht – das haben die Macher deutlich hervorgehoben, die Menschen dazu zu bringen, zu wählen! Vielmehr sollen sie – wie wir hier – darüber nachdenken, ob man zur Wahl gehen sollte oder nicht? Was einem die Politik, die Demokratie bringt!” Janina hat bereits nachgedacht. Sie sagt: “Hey ich find diese Spots wirklich klasse, es zeigt auf, wo unsere Schwächen liegen. Denn man sieht viel zu oft leider durch die Brille des Egoismus und besiegelt somit oft genug sein eigenes Schicksal.”

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