Schreibers Vermächtnis

Gruppe “Meine Stimme zählt!”: Seit gestern hat Karlheinz Schreiber wieder deutschen Boden unter den Füßen. Die StudiVZ-Nutzer diskutieren die Konsequenzen, die sich daraus für Wahlkampf-Deutschland ergeben. Für einige Kommentatoren ist es unverständlich, dass die gegnerischen Parteien nun die “alte Suppe” wieder aufwärmen und keine neuen Erkenntnisse zu Tage treten. Die

Gruppe “Meine Stimme zählt!”: Seit gestern hat Karlheinz Schreiber wieder deutschen Boden unter den Füßen. Die StudiVZ-Nutzer diskutieren die Konsequenzen, die sich daraus für Wahlkampf-Deutschland ergeben.

Für einige Kommentatoren ist es unverständlich, dass die gegnerischen Parteien nun die “alte Suppe” wieder aufwärmen und keine neuen Erkenntnisse zu Tage treten. Die Befassung mit Schreiber sollte in erster Linie Aufgabe der Judikative sein und nicht für politische Zwecke missbraucht werden. Andere halten diese Vorgehensweise für legitim.

Johannes meint: “Ich hoffe Herr Schreiber packt aus – das wird wieder lustig die ganzen heuchlerischen CDUler im Fernsehen zu sehen.” Woraufhin Sebastian entgegnet: “Jede Partei die nun eine Affäre aus den 90ern zu Wahlkampfzwecken missbraucht ist doch auch nicht ernstzunehmen, oder?” Christian antwortet: “Also erst einmal leben wir in einem Rechtstaat, diese ‘Affäre’ gehört eigentlich in die Sparte kriminelle Machenschaften und ist bis heute nicht aufgeklärt und die verantwortlichen Kriminellen bis heute nicht bestraft. Da ist es doch völlig legitim Aufklärung zu fordern. Und wenn Wahlkampf damit gemacht wird, warum nicht? Der Wähler sollte doch wissen, wen er sich da wieder ins Kanzleramt holt und welche Gefahr besteht.”

Johannes ist amüsiert. Er sagt: “Lustig, CDU-ler pochen auf den Rechtstaat wenns um die eigene Haut geht aber pauschal 80 Millionen Menschen verdächtigen und bespitzeln ist kein Problem.”

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