Piraten entern Xing

Edelprofil Piratenpartei: Medialer Rummel um ein Soziales Netzwerk. Die Piratenpartei ist nun doch auf der international ausgerichteten Plattform Xing mit einer eigenen politischen Gruppe vertreten. Im Profil eigenen Newsticker heißt es hierzu: “Mittwoch abend wurden wir kontaktiert, dass es möglich sein werde, ebenso wie die anderen im Bundestag vertretenen Parteien

Edelprofil Piratenpartei: Medialer Rummel um ein Soziales Netzwerk. Die Piratenpartei ist nun doch auf der international ausgerichteten Plattform Xing mit einer eigenen politischen Gruppe vertreten.

Im Profil eigenen Newsticker heißt es hierzu: “Mittwoch abend wurden wir kontaktiert, dass es möglich sein werde, ebenso wie die anderen im Bundestag vertretenen Parteien ein eigenes Profil zu bekommen. Wir freuen uns, dass allen unseren Unterstützern nun auf einem weiteren Portal die Möglichkeit gegeben wird, zu wichtigen Themen, auch im Bereich Bürgerrechte und Netzpolitik, diskutieren zu können.”

Zuvor wurden Proteste laut, da innerhalb der Xing-Initiative zur Bundestagswahl zwar CDU, CSU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen als auch Die Linke mit Diskussionsgruppen vertreten waren, die Piratenpartei jedoch fehlte. Am gestrigen Nachmittag kam dann der Umschwung. Im “Wahlbarometer” stimmten laut Medienberichten 84 Prozent für “Sonstige”.

horizont.net urteilt heute so über die “Kapitulation” des Netzwerks: “Pech für Xing, dass die Piratenpartei mit dem Ex-SPD Mann und Neumitglied der Piratenpartei, Jörg Tauss, einen Sitz im Bundestag hat. (…) Offensichtlich hat Xing die große Sympathie in Teile der Web 2.0-Szene für die Piratenpartei unterschätzt.”

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