Edelprofil Karl-Theodor zu Guttenberg: Die Diskussion um das so genannte “Gesetz-Outsourcing” reisst nicht ab. Die VZ-Nutzer diskutieren leidendschaftlich den Schritt des Wirtschaftsministers damit nach England zu gehen.
Christoph fand sein Vorgehen “durchaus richtig”. Scherzhaft fügt er hinzu: “Als Politiker mit Format sollte man sich zu Höherem berufen fühlen, den nervigen Kleinkram lässt man am besten vom Fußvolk erledigen, in dem Fall: vom Engländer.” Infolge eines Spiegel-Artikels von heute, meint Marius: “Der Strahlemann verliert an Glanz…” und Simon munkelt: “Das war bestimmt teurer als der Urlaub mit dem Dienstwagen von Ulla!” Er schreibt weiter: “Außerdem war sein Ministerium garnicht zuständig und ein anderes Ministerium hat mit eigenen Mitarbeitern an einem Entwurf gearbeitet! Also rausgeworfenes Geld!!”
Daniel springt dem “Baron aus Bayern” zur Seite. Er schreibt: “Gutes Ding das Outsourcing. Die Kanzlei arbeitet auf Rechung und hat Ahnung von dem Was im Gesetz stehen sollte. Da wirds bestimmt auch nicht soviele Schlupflöcher geben. Und wenn doch was schief geht steht die Kanzlei schlecht da und das will doch da keiner. Ergo… klasse gemacht. Langsam bewegt sich wieder was. An die Kritiker. Kritik ist ne feine Sache aber hier rumpöbeln zeugt von einer sehr geringen Intelligenz.” Paul allerdings entgegent: “Dennoch stellt sich die Frage, warum ein Ministerium mit rund 1800 Mitarbeitern einen solchen Entwurf nicht selbst erarbeitet: «Entweder das Ministerium ist wirklich nicht in der Lage, das zu leisten – oder Guttenberg traut seinen eigenen Leuten nichts zu», sagt Wolfgang Wieland, Grünen-Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Justizsenator Berlins. So ist es!”
Rob hat zu diesem Fall nur eine Frage: “WENN das dann schon outgesourced wird – wieso bitte schön an eine englische Kanzlei, und nicht nach Deutschland?”
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