Top Thema: Dieter Althaus hält die Streichung des Solidaritätszuschlags für möglich. Die VZ-Nutzer diskutieren, obwohl dieser schon wieder einen “Rückzieher” gemacht hat, heiß über seinen Vorschlag. Soll der Soli weitergezahlt werden oder ist er überflüssig?
Viele fragen sich, wohin die Gelder eigentlich fließen. Einige Kommentatoren machen Gegenvorschläge, wie diese Mittel sinnvoller eingesetzt werden könnten. Und: Ein Ost-West-Konflikt scheint neu entbrannt.
Johnny sieht die Sache so: “Soli ist schon seit langem überflüssig.
Die Löhne sind deutlich angestiegen im Osten, die Unis dort werben massiv Studenten aus den alten Bundesländern ab. Gleiches Recht für alle, oder nicht? Dass die SPD prompt dagegenfährt ist klar, aber auch die Umfaller haben schonmal darüber nachgedacht.” Christian sieht das genauso. Er fügt aber hinzu: “Dass das Thema allerdings nun direkt vor dem Wahlkampf ausgepackt wird, erinnert mich eher an das Verkaufen von Tafelsilber und ich persönlich erwarte mir -obwohl ich Hr. Althaus schätze- keine allzugroßen konkreten Folgen aus dieser Aussage. (…) Was man vielleicht machen könnte: Den Soli gegen die Staatsverschuldung verwenden. Dann wäre es wirklich für alle.”
Andy ist der Diskussion überdrüssig. Er sagt: “Ich kann mich dem Ein oder Anderen hier nur anschließen.Immer dieses Ost-West-Gerede hier. Wie war es den wirklich? Die Treuhand hat die staatseigenen Betriebe und Zuschüsse aus dem Soli verwaltet. Dann kammen zumeist geldgierige korrupte Mitbürger aus den alten Bundesländern, haben die Zuschüsse abgegriffen, die Firmen geschlachtet und zu Grunde gerichtet. Man sollte erst alle Hintergründe kennen bevor man sich einer solchen Meinung bedient. Auch das Argument der besseren Straßen ist schlichtweg aus der Luft gegriffen. Das die Straßen aufgrund einer weniger starken Frequentierung nicht so zerfahren sind ist wohl klar…vielleicht liegt es aber auch nur an der besseren Qualität….Wer weiß.”
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