Wahlzentrale: Die VZ-Nutzer haben gefragt und Dirk Niebel, Generalsekretär der FDP hat jetzt per Video geantwortet. Die Begeisterung hält sich allerdings in Grenzen.
Die StudiVZler interessierten sich unter anderem für seine Ansichten zu den Themen Mindestlöhne, Bürokratisches Chaos, Soziale Marktwirtschaft, Steuerpläne, lügende Politiker oder auch solide Staatsfinanzen.
Jens fasst das Ergebnis so zusammen: “Ich weiß nicht ob nur mir das als (nicht BWL)Student so geht, aber mich sprechen weder die Fragen an Herrn Niebel noch seine Antworten an. Mindestlohn ist für mich, zumindestens bei dieser Bundestagswahl, kein Thema genausowenig wie Einkommens- oder Unternehmenssteuerpolitik, da ich erst gegen Ende der kommenden Legislaturperiode mein Studium beenden werde. Desweiteren wirkt der Mann recht nüchtern und unsympatisch und gerade letzteres entscheidet ja bei dem Großteil des Wählervolkes wem es seine Stimme gibt.”
Till sieht das ähnlich. Er schreibt: “Sehr eloquent parteibreimäßig wiedergekäut! Respekt! Warum setzt sich die FDP nicht für eine Begrezung von Managergehältern ein um die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu erhalten und Kosten zu senken? (…) Es muss hier endlich aufhören mit linke Tasche, rechte Tasche! Und das hat überhaupt nichts mit Staatskapitalismus oder Kommunismus zu tun, um dem gleich vorzubeugen. Warum sollen ausgerechnet diejenigen Regierungsverantwortung kriegen, die mit ihrem marktliberalen Gewäsch jahrelang dazu beigetragen haben, dass wir jetzt das Ergebnis davon auf Jahre ausbaden müssen?” Peter ist der gleichen Meinung. Er sagt: “Dass die FDP ihre Kompetenz in der Wirtschaftspolitik sieht, war mir schon vorher bekannt. Mich hätte interessiert, wie sie zu eher gesellschaftspolitischen/sozialen Fragen stehen.”
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