“Los, das nächste Mal ist mehr drin!”

Edelprofil Piratenpartei: Die Ergebnisse der Sonntagsfrage (1. Woche) sind da. Mit weitem Abstand zu den anderen haben die Piraten “das junge Wahlkampf-Deutschland” geentert. Der Stimmanteil von über 30 Prozent löst aber nicht nur Euphorie unter den VZ-Nutzern aus. Maximilian feuert an: “Los. Das nöchste mal ist mehr drin. Nochmal abstimmen!”

Edelprofil Piratenpartei: Die Ergebnisse der Sonntagsfrage (1. Woche) sind da. Mit weitem Abstand zu den anderen haben die Piraten “das junge Wahlkampf-Deutschland” geentert. Der Stimmanteil von über 30 Prozent löst aber nicht nur Euphorie unter den VZ-Nutzern aus.

Maximilian feuert an: “Los. Das nöchste mal ist mehr drin. Nochmal abstimmen!” Und Eduard analysiert: “(…) Wer weiterhin den populistischen Einheitsbrei der aktuellen Parteienlandschaft löffeln will, darf das gerne tun. Aber ohne mich. Selbst, wenn die Piratenpartei nur mit einem einzigen Punkt antreten würde, für den ich einstehe, würde mir das ausreichen, da sie für einen neuen Stil in der Politik steht. Liquid Democracy heißt das Stichwort.”

Daniel meint: “Demokratie und Parteienvielfalt in allen Ehren, aber leider sieht es so aus, dass die studi.VZ Sonntagsfrage durch die drückende Mehrheit der Anhänger Ihrer Partei im studi.VZ Ihre Repräsentativität verliert bzw. schon verloren hat. Die Werte driften ins irreale und drücken eher etwas zwischen Vision und Utopie statt Realität und Repräsentativität aus. Dies nehme ich mit bedauern zur Kenntnis, ist doch die Möglichkeit die die Sonntagsfrage im studi.VZ bietet eine gute Initiative.” Dennis hält dagegen: “Umfragen in bestimmten Bürgergruppen waren noch nie sinnvoll oder repräsentativ. Wenn ich Jugendliche befage kommt etwas anderes raus als bei Rentnern … bei reichen meist was anderes als bei armen. Selbst von Bundesland zu Bundesland kann sich das stark durch die dortige Erziehung unterscheiden.”

Nils sieht das völlig anders: “Die Umfrage ist repräsentativ.. und zwar für die Nutzer von sozialen Netzwerken.. und das ist halt was anderes als ganz Deutschland. (…) Die Grundgesamtheit besteht hier aus den StudiVz Nutzern, die man durchaus als typische Nutzer von sozialen Netzwerk bezeichnen kann. Dass die PP bei kommunikativen Leuten unter 30, die sich regelmässig im Internet bewegen und informieren so hohen Zuspruch hat, war zumindest für mich klar. Ein Bezug auf die Gesamtheit der Bevölkerung kann man natürlich nicht treffen. Weil besondern die Leute über 60 wahlentscheident sind, weil sie ganz sicher zur Wahl gehen. Die Gruppe der Frauen ab 60 bildet den Kern der Offliner, von denen bisher wenige von der PP überhaupt gehört haben.”

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  1. Bislang besteht die einzige Kunst der Piraten darin, einzelne Online-Umfragen zu ihren Gunsten zu manipulieren. So geschehen z.B. vor einer Woche bei Xing, so dass die Umfrage durch den Betreiber gestoppt wurde.

    Und nun hat man wohl auch vor, einzelne Wahlbörsen zu “entern”. Zitate aus dem Forum von Wahlfieber.de:

    - “Hier auf der Wahlbörse geht es nicht um das puschen irgendwelcher Kleinparteien, sondern um eine möglichst gute Prognose für die Wahl. Wenn ihr hier nur teilnehmt um den Markt zu stören, braucht ihr euch nicht wundern, wenn euch niemand haben will.”

    - “Das gemeinschaftliche Abreden zum Entern eines Handelsplatzes fällt unter Manipulationsversuch. Manipulationen, Insiderhandel und Mehrfachanmeldungen führen zum Ausschluss vom Handel.”

    - “Letztes jahr die Attacken einiger frustrierter Wikipedia-Aktivisten, heuer die selbsternannten Piraten.”

    http://www.wahlfieber.de/Mindex/forum_thread?lang=de_sie&id=1179879377&p=0

    Es ist traurig, wenn Anbieter von Online-Umfragen und Wahlbörsen sich Gedanken machen müssen, wie die Manipulationsversuche der Piraten unterbunden werden können.

    Wenn das die Art und Weise der Piraten ist, auf sich aufmerksam zu machen, muss man sagen: So jemand hat in der Politik nichts verloren.