Top Thema: Die Dienstwagen-Affäre rund um Gesundheitsministerin Ulla Schmidt zieht immer weitere Kreise. Seit 2004 soll sie jedes Jahr die Limousine auch an ihrem Urlaubsort genutzt haben. Die Wahlzentrale startet hierzu eine neue Diskussionsrunde.
Das Team Wahlen VZ schreibt: “Ulla Schmidt startet die Gegenoffensive: Die Ministerin verteidigt den Gebrauch ihres Dienstwagens – und wirft ihren Gegnern vor, sie aus purem Eigennutz demontieren zu wollen. “CDU/CSU und FDP haben Angst, dass es eine Diskussion gibt, dass sie die Privatisierung des Gesundheitswesens wollen.”
Anhaltspunkt für die VZ-Nutzer ist ein ZDF-Beitrag, unter dem schon eifrig debattiert wird.tekus98 meint dort: “Ich finde die ganze Thematik hier total lächerlich. So eine Kleinigkeit wird kurz vor den Wahlen zu so ner großen Sache hochgezogen und schadet der Partei sehr stark.
Aber wenn dann Grundrecht durch illegale Überwachung, Vorratsdatenspeicherung usw. beschnitten werden, dann kümmert es die Volksseele kein bisschen. In welch einer naiven Gesellschaft wird doch leben..” Grisu49 entgegnet darauf: “klar ist das thema kleinlich, aber damit fängt doch die ehrlichkeit des politikers an.. das deutsche volk wird doch von allen politikern nur belogen u betrogen. u der deutsche läßt sich noch alles gefallen.” Und theforaigner fügt hinzu: “Das diese Frau sich nicht schämt, immer noch ein lächeln im Gesicht, einfach nur eine bodenlose Frechheit das solche Leute von unserer Gesellschaft geduldet werden.”
Übrigens, dass mit der Dienstreise ist ein alter Trick. Einer meiner ehemaligen Chefs hat jedesmal alle Reisekostenabrechnungen von Mitarbeitern angefordert, die er problemlos entlassen wollte. “Da finde ich immer was”. Unkorrektheiten in Reisekostenabrechnungen waren schon immer ein beliebter, weil gerichtlich wirkungsvoller, Kündigungsgrund.
Jetzt meckert alles über den Dienstwagen. Ulla Schmidt hat massgeblich dafür gesorgt, dass unsere gesetzliche Krankenversicherung zerrüttet ist. Das hat ihr noch nie Nachteile eingebrockt.
Wir sind schon lustig.