Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: Eine VZ-Nutzerin hat festgestellt, dass die Plakate der Rechten in Dortmund nahezu jede Laterne “zieren”. Da hilft ihrer Meinung nach nur Gegensteuern.
Sie fragt sich nicht nur, woher die NDP das Geld für den Wahlkampf hat, sondern schreibt auch: “Hauptsache die jungen Leute wählen genug Grün, damit die Rechten nicht soviel Stimmen bekommen. Für mich müsste sich die Partei mehr um die Jungwähler/innen kümmern.”
Philipp antwortet ihr auf die Frage nach den Finanzen. Er glaubt: “Dank der ganzen V-Leute direkt vom Staat.” Dennis gibt da schon ausführlicher Auskunft: “Dort saßen drei für die DVU im Stadtrat, sodass sie sogar eine eigene Fraktion hatten (…) hier musst du stärker Differenzieren. Die NPD auf Bundesebene ist Pleite. Die NPD-Landesverbände in Sachsen (9,2%) und Mecklenburg-Vorpommern (7,3%) sind davon jedoch nicht betroffen, da die Bundesverwaltung für Fehler der Bundespartei auch nur diese belangen kann und nicht etwa die Landesverbände. Ich denke daher, dass Gelder von dort in’s Ruhrgebiet geflossen sind, da es in NRW nach Wegfall der 5%-Hürde für die Kommunalwahl sehr wahrscheinlich ist, dass die NPD den Einzug in fast alle Ruhrgebietsstädte schaffen wird. Außerdem gibt es in Dortmund leider sehr viele aktive Rechtsextreme, mit denen ich auch schon so meine Erfahrungen habe. Gerade Dorstfeld ist was das betrifft ein heißes Pflaster. Da die NPD ihre Wahlkämpfe häufig über die Mitglieder finanziert (kurzum: Plakate über Webshops für meist reduzierte Preise an die Mitglieder verkauft, die diese dann aufhängen) war vielleicht auch einfach eine von den Hackfressen besonders spendabel, um genau diesen Effekt zu erreichen: Ganz Deutschland spricht davon.”
Er weist daraufhin: “Am 28.8. ist übrigens im Dortmunder Westen eine Entplakatierungsaktion von einem breiten gesellschaftlichen Bündnis angekündigt worden (u.a. auch den Grünen). Ich bin gespannt, wie die Medien und die Polizei reagieren werden, wobei die Aktion selbst natürlich fragwürdig ist… “
Wenn sich die Jugend fragt, wo denn wohl das Geld für die Nazis her käme: Es gibt zwischenzeitlich viele lukrative Geschäfte, in denen die aktiven Mitglieder der Naziparteien ihr Finger haben. In vielen preiswerteren Wohngebieten unterhalten sie unter anderem angemietete Wohnungen, in denen unter ihrer “Aufsicht” Prostitution der Frauen stattfindet. Auch in den Clubs und anderen Etablissements findet man sie, insbesondre aber auf Privatebene mit dem Drogenhandel.Tja, wer will da wohl noch von “Herrenmenschen” oder vielleicht sauberen Vorbild-Deutschen sprechen? Aber so ist wenigstens immer Geld vorhanden, das die Parteien, denen sie angehören, nebst den Geldern des Ziehvaters, Nazi-Anwalts und Führers Jürgen Rieger bestens verwerten können. Und wenn man die “Staatskarossen” der aktiven und obersten Nazis so sieht, so scheinen sie nicht gerade schlecht davon leben zu können.