Gruppe SPD: Der Deutsche Bank-Chef feierte seinen 60. Geburtstag im Kanzleramt. Neben der Rolle, die Ackermann innerhalb der deutschen Wirtschaft spielt, diskutieren die VZ-Nutzer vor allem die Legitimität des Vorfalls, der medial nun wieder hochgekocht wird.
Einige können die Aufregung nicht verstehen. “Das Ganze ist doch an Kleinlichkeit kaum zu überbieten”, heißt es. Ein anderer gibt zu bedenken: “Übrigens: der Satz ‘die kleinen Leute werden auf Verzicht eingestimmt und die großen gehen im Kanzleramt essen’ ist unpassend. Das Essen fand im April 2008 statt. Damals hatten wir keine Krise! Ich denke, das ist alles Wahlkampf, man will nur wieder jemand in schlechtes Licht rücken.” Und weiter wird geschrieben: “Herr Ackermann hat in den letzten zehn Jahren von der Politik schon deutlich größere Gefälligkeiten als eine Geburtstagsfeier erhalten.”
Doch manch Kommentator sieht das anders: “Offenbar haben einige jegliches Maß verloren. Es ist egal, ob dieses Abendessen 10000 oder 100000 gekostet hat, es geht dabei um die Art des Umgangs mit Steuergeldern.” Weiterhin wird angemerkt: “Real mag das kein großes Ding sein. Aber es ist natürlich ein verheerendes Signal für die Menschen da draußen. Man stimmt die Leute (richtigerweise) auf harte Zeiten ein, und der Bänker Ackermann speist auf Staatskosten. Das ist nicht vermittelbar.” Ein dritter gibt zu bedenken: “er vertritt die interessen der bank. die sind aber allzu oft eben nicht deckungsgleich mit denen des volkes. also muss man ihn kontrollieren statt hofieren.”
Irgendwie leiden Angela MerktNix und die Mitglieder der derzeitigen Bundesregierung unter zunehmendem Realitätsverlust. Die Parallelen zu der Junta Erich Honeckers sind erschreckend!