Gruppe Piratenpartei: Ein VZ-Nutzer macht auf einen interessanten Artikel bei heise.de aufmerksam. Der Titel: “Gründe, keine CDs zu kaufen“. Die Botschaft: “Anwälte mahnen den Wiederverkauf legal erworbener Tonträger im Internet ab”. Die Kommentatoren sind entsetzt.
“seid ihr bereit für die totale rechteverwertung?!?!”, ist aus der einen Ecke zu vernehmen. “ich find’s nur noch pervers”, kommt von der anderen Seite. Ein Dritter gibt den Anwälten selbst ein paar Worte mit auf den Weg: “woran die leider nicht denken, ist: wenn einer seine cds verkauft bekommt er geld dafür, ist ja logisch und von jenem geld wird er vielleicht wieder eine cd vom rechtemetzger seiner wahl kaufen
und einige käufer würden auf die cd verzichten, wenn sie sie zu teuer neu kaufen müssten aber an solche zusammenhänge glauben die sesselpuper bei musik-konzern xy nicht.”
Ein weiterer Kommentator versucht zu beruhigen: “Es ist seit Jahren bei Ebay Gang und Gebe, dass unseriöse Anwälte alles und jeden verklagen. Weil sie Geld wollen. (…) FAKT ist, dass man ganz normal bei Ebay seine legal erworbenen CDs verkaufen kann (alles andere ist auch völliger Schwachsinn). Aber: Bei vielen berühmten Bands und Solokünstlern gibt es Bootlegs, das sind meistens CDs oder DVDs, die von dem Künstler stammen, aber nicht offiziell von ihm veröffentlicht worden sind. (…) Da diese illegal sind, bei Ebay aber auch regelmäßig verkauft werden und sich die Anwälte genau auf diese Angebote fokussieren, kommt es dann letzten Endes genau zu dieser News.” Es wird klargestellt, dass, sofern es sich um Original-CDs handle, auch keine Konsequenzen zu befürchten seien.
Ein anderer VZ-Nutzer ist der Auffassung: “Verbraucherschutz im Internet und der Kampf gegen Abmahnanwälte sollte das nächste große Thema für die PP sein. Von alleine werden die Parteien im Bundestag nichts gegen diese Typen machen, schließlich sitzen in deren Reihen genug Anwälte. Und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.”
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