Neues Krebsmedikament entdeckt?

Alleine im brasilianischen Bundesstaat Mina Gerais starben zwischen 1999 und 2004 nach einer Infektion durch den Stich der Cayenne-Zecke (lat. Amblyomma cayennese) 25 Menschen. Sie kann unter anderem das Fleckfieber übertragen. Ihr Lebensraum erstreckt sich vom Norden Mexikos bis in den Süden Brasiliens und Nordargentiniens. Nun hat das biomedizinische Institut

Alleine im brasilianischen Bundesstaat Mina Gerais starben zwischen 1999 und 2004 nach einer Infektion durch den Stich der Cayenne-Zecke (lat. Amblyomma cayennese) 25 Menschen. Sie kann unter anderem das Fleckfieber übertragen. Ihr Lebensraum erstreckt sich vom Norden Mexikos bis in den Süden Brasiliens und Nordargentiniens.

Nun hat das biomedizinische Institut Butantan in Sao Paulo (Brasilien) festgestellt, dass die Zecke einen Wirkstoff im Speichel produziert, mit dem man Krebszellen effektiv bekämpfen kann ohne gesunde Zellen zu beeinträchtigen.

Zecken produzieren Speichel, das die Blutgerinnung bei Mensch und Tier verhindert. Diese Hemmstoffe werden zu therapeutischen Zwecken genutzt. Bei einer Blutgerinnung reagieren 13 Faktoren miteinander. Der Speichel der Cayenne-Zecke behindert diese Gerinnung.

Auf der Suche nach neuen Hemmstoffen wollte das Forscherteam um Chudziniski-Tavassi herausfinden, wie das Protein auf andere Zellen wirkt, unter anderem auf Krebszellen. Diese Krebszellen wurden von dem Protein abgetötet. Ein verblüffendes Ergebnis. Nun behandelte man damit krebskranke Ratten. Nach 14 Tagen wuchsen die Tumore nicht mehr und nach 42 Tagen waren diese eliminiert.

Mittlerweile wurde das Protein dem Patentamt gemeldet. Die Entwicklung eines Medikament wird sich Brasilien aber wohl nicht leisten können.

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  1. Das klingt so toll, dass man es jaum glauben kann. Aber offensichtlich kennt der menschliche Körper ohnehin die Mittel und Wege, Krebszellen in die Apoptose zu bringen. Allgemein bekannt ist, dass einem erkannten Brustkrebs bei Frauen sehr häuig eine ganze Reihe von Vorerkrankungen gleicher Art vorhergingen, die – auch ohne Schädigung der Nachbarzellen – vom Körper selbst besiegt wurden. NUr weiß man nicht, wie der Körper das macht.

    Natürlich könnte das grpße Land Brasilien ein Medikamnt entwickeln. Aber solche
    wirtschaftliche Tätigkeit eines Staates riefe weltweit die Pharmakonzerne und die
    ihnen hörigen Regierungen auf den Plan. Brasilien wird sich auf ein solches Abenteuer niemals einlassen. Russland ist m.E. das einzige Land der Welt, in dem der Staat an solcher Tätigkeit nicht gehindert werden könnte.