Zensursula an die Wand geredet

Gruppe Piratenpartei: Ein VZ-Nutzer berichtet von einer Wahlkampfveranstaltung mit Ursula von der Leyen in Hamburg/Wedel, bei der er mit einigen anderen eine Mahnwache veranstaltet hat. Auch Piraten seien dort gewesen und zum Thema “Netzsperren” sogar zu Wort gekommen. Nun stellt er ein Video der Aktion zur Diskussion. Bilder und noch

Gruppe Piratenpartei: Ein VZ-Nutzer berichtet von einer Wahlkampfveranstaltung mit Ursula von der Leyen in Hamburg/Wedel, bei der er mit einigen anderen eine Mahnwache veranstaltet hat. Auch Piraten seien dort gewesen und zum Thema “Netzsperren” sogar zu Wort gekommen. Nun stellt er ein Video der Aktion zur Diskussion. Bilder und noch mehr Informationen sollen hier folgen.

Ein StudiVZler meint nach der Betrachtung des Films: “Mich gruselt das schon wieder ordentlich… Die Frau ist definitiv beratungsresitent…” Ein anderer hält ihm entgegen:”nein (…), sie weiß bescheid. das ist propaganda was sie macht.” Ein Dritter fasst das Gesehene folgerndermaßen zusammen: “die ist ja nicht dumm, die weiß ja was sache ist, aber die weiß auch welche argumente besser ankommen, zumindest bei ihrer zielgruppe. schon toll wie sie absolut nicht auf die argumente eingeht sondern gleich mal unterstellt, dass der fragesteller will, dass die alten sich aus dem netz raushalten und das keine regeln im netz gelten sollen. und mal ganz ehrlich, meinetwegen können sie kipos sperren. das ganze müsste aber in einer art und weise geschehen, die nicht zu missbrauchen ist, transparent ist und keine kollateralschäden verursacht. also nichts mit geheimen listen von geheimen ausschüssen und geheimen technischen richtlinien. auch kein sperren auf dns-level, was ja eh der größte spaß an der ganzen sache ist, jeder der sich damit halbwegs auskennt kann über diesen ansatz nur lachen. sperren auf granularität der zieladresse ist das weitaus bessere mittel. aber das ist ja teurer, also stellen wir schilder auf.”

Einem Diskutanten ist bereits Angst und Bange. Er schreibt: “Zensurbanner sind eine Vorbeireitung des Einstiegs des Staates in das WWW. Das ist, denk ich mal, jedem soweit klar. Bisher haben den Informationssfluß weitgehen Netzbeitreiber, Mittelständische Unternehmen und am meistens der private Nutzer bestimmt. Informationen sind nun mal Freiheit und Freiheit kann man verlieren, durch Kontrolle der Freiheit kann man den Menschen kontrollieren. Der Zwang und Drang zur kontrolle der Normalbürger seitens der wirtschaftlich und gesetzlich Stöärkeren ist geschichtlich belegt immer gewesen, ist leider immer noch, auch in unserem Demokratischen Land, und wird immer sein. Demokratie muss immer wieder verteidigt werden, auch gegen hinterhältige Angriffe der wirtschaftlich Stärkeren, die Stück für Stück die Freiheit einschränken. Wenn man sagt ‘einen cm Freiheit kann ich abgeben ich hab noch 1km² dann lebt man irgendwannmal auf einem 1x1m Fleck’. Leider ist es so, dass die Einstellung jedes Menschen (und ich bin mir sicher, dass es keine Ausnahmen gibt) sich ändert, wenn er ‘oben’ angekommen ist, und darum ist das ein nie aufhörender Kampf. Zensursula ist nicht dumm, sie stößt jeden anderen vor den Kopf, der meint (und das zurecht) sie bei den Hörnen gepackt zu haben.”

Kommentare

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  1. “Zensurursula”

    Die Frau ist typisch für die Generation heutiger MacherInnen. Mit der Geburt in die richtigen Klüngel privilegiert und reichlich mit Vitamin B versorgt, eine Generation die es völlig verlernt hat zuzuhören und die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen.

    Abwägen, hinterfragen, Selbstkritik, die Verhältnismässigkeit der Mittel wahren,die Verfassung dieses Landes achten, das alles ist dieser schrecklichen Frau völlig fremd. Dafür reichlich Ideologie.

    Welche Ziele hat sie eigentlich wirklich?

    Das kommt noch mehr, abwarten……