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Vermischtes + Internetkultur

Ärger für Rüttgers

Samstag, den 5. September 2009 um 14:22 Uhr von nicole oppelt

Edelprofil CDU Deutschland: Das Video mit den Äußerungen von Jürgen Rüttgers über Rumänen und Chinesen macht die Runde. Die VZ-Nutzer sind empört.

Ein Diskutant fragt ganz offen: “Unterstützen die CDU Anhänger ein solches Verhalten eines ihrer Repräsentanten und einer Machtfigur im einwohnerreichsten Bundesland Deutschlands?” Für einen anderen hat sich das Thema Union erledigt. Er schreibt: “Warum soll ich CDU wählen, wenn selbst ein Minsterpräsident braunes Gedankengut bei einem öffentlichen Auftritt rausposaunt wie vor 70 Jahren?”

Es wird angemahnt. Wer ein öffentliches Amt inne habe, der müsse seine Worte auch mit Bedacht wählen. Ein Nutzer gibt zu bedenken: “Wenn mir als Jugendbetreuer so was raus rutschen würde, wäre ich mein Posten schneller los als ich gucken könnte, und hätte warscheinlich noch ein paar SchuPos vor meiner Tür wegen Verbreitung von Ausländerfeindlichen Aüserungen.”

Andere sehen das weitaus gelassener. Ein Kommentator meint: “Lol, Jürgen Rüttgers ist ja soooo braun… mein Gott Kinder, in China fällt ein Sack Reis um… Er hätte natürlich auch sagen können. ‘Liebe Unternehmer Deutschlands, die Arbeiterinnen und Arbeiter in Rumänien sind genau so qualifiziert und engagiert wie Deutsche. Bitte wandern Sie doch aus und nehmen Sie alle Arbeitsplätze mit…’ Dann wäre die SPD zufrieden, was?”

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2 Reaktionen zu “Ärger für Rüttgers”

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  1. Peter Glanzruß

    am 6. September 2009 um 16:47 Uhr | Link | Kommentar melden

    ” Die VZ-Nutzer sind empört. ”

    Allgemeiner Hinweis : Für deutschlandweite Empörung sind nicht die VZ-Nutzer zuständig sondern Claudia Roth .

  2. Readers Edition » Wahlkampf Gelb: Westerwelle diffamiert Arbeitslose

    am 7. September 2009 um 03:03 Uhr | Link | Kommentar melden

    […] Der sich über die letzten beiden Jahrzehnte verschärfende Trend zu weitgehend inhaltsfreiem Wahlkampf scheint sich auch in dieser Wahlsaison unvermindert und parteiübergreifend fortzusetzen - wie auch die  zweifelhaften Äußerungungen des NRW-Ministerpräsidenten Rüttgers (CDU) nahelegen (RE berichtete). Da angesichts einer schwierigen Wirtschaftssituation nur komplexe und langfristige Strategien greifen, geht man seitens der FDP offenbar lieber auf Nummer Sicher: statt politische Langzeit-Konzepte vorzulegen und verständlich zu erklären, werden in Parolen Arbeitslose mit Schmarotzern gleichgesetzt um so durch kalkulierte Provokationen mediale Aufmerksamkeit zu provozieren. Man kann im Sinne des Wahlergebnisses nur hoffen, dass die Wähler nicht so dumm sind, wie Westerwelle sie hier hinstellen möchte. […]

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