Gras für alle?

Gruppe VZ Lautsprecher: In der vergangenen Woche wurde noch über das traditionelle Familienbild diskutiert. Heute sehen sich die VZ-Nutzer mit einem völlig anderen Thema konfrontiert. Die Frage des Tages lautet: “Gras für alle?” Prominente wie Dennis Lisk, Patrice, Nina Bott, Kitty Kat, Curse und Max Herre diskutieren gemeinsam mit Monika

Gruppe VZ Lautsprecher: In der vergangenen Woche wurde noch über das traditionelle Familienbild diskutiert. Heute sehen sich die VZ-Nutzer mit einem völlig anderen Thema konfrontiert. Die Frage des Tages lautet: “Gras für alle?”

Prominente wie Dennis Lisk, Patrice, Nina Bott, Kitty Kat, Curse und Max Herre diskutieren gemeinsam mit Monika Knoche, die Linke, über die Vor- und Nachteile einer Legalisierung der so genannten “weichen Droge” Cannabis, die vor allem von Jugendorganisationen einiger Parteien gefordert wird. (Hier geht’s zum Video)

Das Argument der Jugendorganisationen: “dass so der Konsum und die Inhaltsstoffe der Droge besser kontrolliert werden könnten und die Jugendlichen nicht so leicht in den Kontakt mit harten Drogen kommen würden.” Die Linke fordert in diesem Zusammenhang den Verkauf aller Drogen in lizensierten und staatlich überwachten Drogenshops.

Kurz nach dem Einstellen des Clips ist die Diskussion unter den StudiVZlern in vollem Gange. Während sich einige für eine Legalisierung aussprechen, sehen andere das Problem differenzierter. So ist Folgendes zu lesen: “ich persönlich wär für die Einführung von Coffeeshops mit staatlicher Überprüfung der Ware. So würden weniger Jugendliche durch die Folgen von Bleipunshen Schaden nehmen, ausserdem wenn man Cannabis verbietet, sollte man auch Tabak und Alkohol komplett verbieten, denn dadurch sterben mehr Menschen als durch Aids und Verkehrsunfälle zusammen und das ist amtlich. Es sollte eine weitreichende Aufklärung stattfinden, damit sich jeder über die Folgen des Konsums bewusst ist.” Der Kommentator wittert zudem durch neue Steuern ein “Riesengeschäft für den Staat”. Ein Verbot bringe seiner Meinung nach hingegen gar nichts. Ein anderer wirft ein: “Ich denke das erwachsene Menschen in der Lage sind selbst zu entscheiden was sie ihrem Körper zumuten und was nicht. Minderjährige müssen aber auf jedem Fall davor geschützt werden. Bevor nicht sichergestellt ist das Gesetze auch eingehalten werden ist eine Legalisierung unter welchen Einschränkungen auch immer einfach nicht tragbar. Sollen sie erstmal beweisen das sie das Alkoholproblem in den Griff bekommen bevor ein Neues angegangen wird.”

Ein Dritter betrachtet das Anliegen aus der Konsumentenperspektive und schreibt: “ich muss (…) sagen das cannabis (schon alleine wegen der beschaffung) keine einstiegsdroge ist. jeder der mal gekifft hat, hat vorher schonmal alkohol getrunken. somit ist alkohol der anfang allen übels.vor allem zu bemängeln ist das man bedenkenlos harmlose kiffer zwangweise (wegen der beschaffung) in kriminellen kreisen verkehren lässt.so ensteht schnell der kontakt zu anderen drogen die nich mehr als weich bezeichnet werden können.deshalb bin ich nich nur aus wirtschaftlichen gründen(es wäre ja ein riesiger markt) sondern auch aus sicherheitsgründen daran interessiert.die kriminalität würde zweifelsfrei nachlassen.” Ein weiterer Kommentator schließt sich seinen Vorrednern an, ergänzt aber: “(…) (ich) halte es für unwahrscheinlich, dass wir in Deutschland jemals sowas wie Coffeeshops sehen werden, egal mit welcher Regierung. (…) Trotzdem bin ich absolut dagegen, dass man Hasch zu stark verharmlost und alles auf den Alk schiebt.”

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