Schlussspurt um die Piratenstimmen

Der Wahlkampf ist auch im Internet im Schlussspurt. Die Parteien kämpfen um die letzten Unentschlossenen, die sie vermutlich zu Recht in den Reihen der Piratenpartei-Unterstützer vermuten. Denn viele Piraten-nahe Wähler sind stark am grübeln, ob es Sinn macht, eine Partei unter der Fünf-Prozent-Hürde zu wählen. Nicht wenige haben bereits umgeschwenkt.

kaoj.jpgDer Wahlkampf ist auch im Internet im Schlussspurt. Die Parteien kämpfen um die letzten Unentschlossenen, die sie vermutlich zu Recht in den Reihen der Piratenpartei-Unterstützer vermuten. Denn viele Piraten-nahe Wähler sind stark am grübeln, ob es Sinn macht, eine Partei unter der Fünf-Prozent-Hürde zu wählen. Nicht wenige haben bereits umgeschwenkt.

Um diese auf der eigenen Seite zu halten oder weitere Zweifler noch zu sich zu führen, werben derzeit Grüne und SPD um die Piraten-Stimmen. Volker Beck von den Grünen veröffentlichte auf seinem Blog einen Vergleich zwischen dem Programm der Piratenpartei und der Grünen, um aufzuzeigen, dass die Forderungen identisch seien.

Auch Kajo Wasserhövel von der SPD warb um die Stimmen der Piraten. Wer Piraten wähle, würde mit schwarz-gelb aufwachen schrieb er auf Twitter, zusammen mit dem Aufruf, die Piraten sollten in die Volksparteien.

Ob die Piratenstimmen noch einen Unterschied machen? Auf jeden Fall hat die Piratenpartei damit eines ihrer Ziele erreicht: Die anderen Parteien beschäftigen sich mit ihren Zielen.

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