Eine Welt abseits von Krieg und Armut soll das Projekt “Skateistan”für Kinder und Jugendliche in Kabul sein. Der Deutsch-Australier Oliver Percovich leistet hier Entwicklungshilfe der besonderen Art. Unter schwierigsten Bedingungen bringt er afghanischen Kindern das Skateboarden bei.
Mittels einer großen Skateboard-Sammelaktion, die Carsten Hackel, Vorstand des Kreisjugendringes Würzburg gerne unterstützt hat, konnten viele Bretter, Rollen und Helme gesammelt und nach
Kabul geschickt werden. “Weitere Skateboards werden nicht mehr gebraucht”, teilten die Verantwortlichen der Organisation Carsten Hackel per E-Mail mit. “Aber Brieffreundschaften wären toll.”
Für viele Kinder bedeutet “Skateistan” zumindest einen Teil Ihres Alltags in einem normalen Umfeld zu verbringen.
Da kann der Kontakt zu Kindern in Deutschland sicher auch einen schönen Beitrag leisten. “Für unsere Kinder dagegen ist gerade nach Veröffentlichungen von Studien im Bezug auf Gewalt und Ausländerfeindlichkeiten ein solches Projekt die Gelegenheit Vorurteile und Wissensdefizite abzubauen”, begründet Carsten Hackel das Engagement des Kreisjugendrings. Die Schirmherrschaft hat Kreistagsabgeordnete Elisabeth Schäfer übernommen, die das Projekt aus denselben Gründen für sehr unterstützenswert hält.
Verschicken von Post nach Afghanistan ist leider etwas kompliziert.
Aus diesem Grund würde der Kreisjugendring die Briefe sammeln und zusammen mit dem afghanischen Verein den Versand abwickeln. Gesucht werden Jugendgruppen, Klassen, Vereine usw. aus dem Landkreis, die gerne mit der Gruppe “Skateistan” in Kabul in Kontakt treten möchten. Die Briefe sollten möglichst in Englisch verfasst sein. Interessenten können sich gerne beim Kreisjugendring Würzburg, Wittelsbacher Straße 1, 97074 Würzburg, Tel. 0931/8 78 99, info@kjr-wuerzburg.de melden.
Nähere Infos zu Skateistan gibt es außerdem unter: www.skateistan.org.
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