Es darf wieder “gecheckt” werden

Am 2. Oktober um ein Uhr ist es wieder soweit: Die Kufencracks der NHL kämpfen um Tore, Assists und Siege. Titelverteidiger Pittsburgh gehört genauso zum elitären Favoritenkreis, wie Vorjahresfinalist Detroit. Großes Stühlerücken bei den Deutschen Die Sommerpause hat besonders für die Deutschen in Übersee eine Menge Veränderungen gebracht. Vor allem

Am 2. Oktober um ein Uhr ist es wieder soweit: Die Kufencracks der NHL kämpfen um Tore, Assists und Siege. Titelverteidiger Pittsburgh gehört genauso zum elitären Favoritenkreis, wie Vorjahresfinalist Detroit.

Großes Stühlerücken bei den Deutschen

Die Sommerpause hat besonders für die Deutschen in Übersee eine Menge Veränderungen gebracht. Vor allem in San Jose, dem “little Germany” der letzten Jahre, wurde kräftig “ent-germanisiert”. Christian Ehrhoff wechselte zu den Canucks nach Vancouver, wogegen Marcel Goc nach Nashville getrated wurde. Damit bleiben nur noch eineinhalb Deutsche in Kalifornien übrig. Thomas Greiss ist zur neuen Nummer Zwei aufgestiegen und dient als Back-up für Goalie Nabokov. Der “halbe” Deutsche ist Neuzugang Dany Heatley, spektakulärster Transfer des Sommers. Der in Freiburg geborene Kanadier war in Ottawa nicht mehr glücklich und entschied sich letztlich für die Sharks, um den Traum vom Stanley Cup ein Stück näher zu kommen. Auch Marco Sturm darf nach seiner langwierigen Knieverletzung, wegen der er die gesamte letzte Saison verpasste, als Neuzugang für die Boston Bruins gelten. Zu guter Letzt wurde auch Dennis Seidenberg auf Reisen geschickt. Er wechselte aus dem beschaulichen Carolina in den “Sonnenstaat” Florida zu den Panthers.

Alle jagen die Pens

Zu den Favoriten auf den Titel zählen eigentlich dieselben wie in der letzten Saison. Im Osten sind die Penguins mit ihrem Überfliegerduo Malkin und Crosby über alle Zweifel erhaben. Aber auch den Bruins werden gute Chancen eingeräumt. Viel wird dabei von Sturm abhängen, der eine Führungsrolle im Team übernehmen soll und muss. Auch im Westen dominieren die üblichen Verdächtigen. Vorjahresfinalist Detroit Red Wings hat zwar wichtige Abgänge zu verzeichnen, kann aber weiterhin auf Pavel Datsyuk und Hendrik Zetterberg setzen. Mit Heatley sollten die Sharks ebenfalls um die Spitzenposition im Westen kämpfen können. Als Geheimfavorit gilt bei den Buchmachern aber Chicago. Die Black Hawks haben sich mit Hossa (kam aus Detroit) einen absoluten Superstar geangelt und haben dazu noch Patrick Kane und Jonathan Toews halten können. Mit der talentierten Mannschaft von Edelfan Barack Obama dürfte auf jeden Fall zu rechnen sein. Aber wie jedes Jahr gilt: Abgerechnet wird erst in den Play-offs, wenn die Bärte wieder sprießen werden.

Christoph Stadtler arbeitet in einer Münchner Sportredaktion und bloggt für betfair.

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