Lernen von den Piraten

Gruppe Piratenpartei: Amüsement unter StudiVZlern. Ein Nutzer weist auf einen Beitrag aus der Netzeitung hin. Der Titel: “CDU will Nachhilfe bei Piraten nehmen“. Mit Unterstützung der PP sollen diese, wenn es nach Ole von Beust geht, künftig besser an potentielle Wähler im Internet herankommen. So wird trocken bemerkt: “Die bräuchten

Gruppe Piratenpartei: Amüsement unter StudiVZlern. Ein Nutzer weist auf einen Beitrag aus der Netzeitung hin. Der Titel: “CDU will Nachhilfe bei Piraten nehmen“. Mit Unterstützung der PP sollen diese, wenn es nach Ole von Beust geht, künftig besser an potentielle Wähler im Internet herankommen.

So wird trocken bemerkt: “Die bräuchten sie ja auch dringend, aber der Zug ist schon lange abgefahren. Von wegen ‘das beste aus beiden Welten’.” Ein anderer sieht da wenig Aussicht auf Erfolg und schreibt: “da können die piraten ihnen auch nicht helfen. die müssen sich mehr mit neuen medien befassen und eine nicht so jugendfeindliche politik machen das ist der clue. ein bisschen eigenständig surfen wäre ein erster schritt.” Dem schließt sich ein weiterer Diskutant an: “nun wollen die den internetwahlkampf nachahmen aber die politik wird nach wie vor an der jugend vorbeigehen. die cdu denkt wohl, das die jugend nur noch in der virtuellen welt lebt und was bringt die internetwerbung, wenn die im gleichen zuge so ahnungslos sind in bezug auf dns-sperren (…).”

Andere sehen Ansatzpunkte für einen “Unterricht”. Ein Nutzer hat folgende Ratschläge: “Was sie natürlich abkupfern könnten, wären Arbeitsgruppen und Brainstorming, was in Gruppen wie zum Beispiel dieser ganz intuitiv und natürlich prakteziert wird. Einer allein hat sowiso selten immer recht, und in Gruppen ist man nun mal ‘schlauer’ weil man auf mehrere voneinander unabhängige Meinung und ‘Szenarien’ Zugriff hat. Da hat ein einsamer CDU’ler einfach keine Chance wenn der Mob in Sekundenschnelle jeden Namen, jedes Beispiel nachprüffen und gegebenfalls wiederlegen kann. Wenn CDU es doch tun, dann kommen sie tatsächlich aus der ’2 Stunden Nach dem IIWW’-Zeit raus, und werden demokratischer.”

Ein Kommentator zeigt sich skeptisch. Er gibt zu bedenken: “Was die Union ‘will’ und was sie bekommt, das sind zwei paar Schuhe. Das Internet ist doch keine One-Qay-Show. Wenn sie da an die potentiellen Wähler herantritt, dann erhält der Wähler natürlich auch Gelegenheit, Erkundigung über andere Parteien und die Union selber einzuziehen. Wenn die Union Stimmen aus dem Internet will, dann hat sie gar keine Wahl, als die Menschen einzubeziehen. Popups mit dem Slogan ‘Wählt CDU!’ funktionieren genausowenig wie ihre realen Äquivalente.”

Kommentare

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  1. So so, der Herr Beust von der CDU die dem Internet den Krieg erklärt hat möchte jetzt im selbigen Werbung für seine Partei machen.

    Aber sonst geht es Ihnen noch gut?