Gruppe Top Thema: Seit dem 30.09. können die StudiVZler über das schlechte Abschneiden der Sozialdemokraten bei den letzten Bundestagswahlen sowie über die sich daraus ergebenden Konsequenzen diskutieren. Ähnlich den Medien, finden auch die VZ-Nutzer keine Ruhe. Mehr als 200 Einträge sind mittlerweile in der Gruppe zu finden, die Gemüter teils ungebrochen erhitzt.
Ein Diskutant stellt kürzlich fest: “Selbst nach diese Katastrophe merken einige von der SPD nicht was falsch gelaufen ist. Siehe Matschie in Thüringen, der jetzt mit der CDU gemeinsame Sache macht.” Und fragt: “Welche Prognosen habt ihr für die nächste Landtagswahl in NRW?” Doch nicht nur Matschie ist ein Thema. Ein Diskutant bringt Rüttgers in Spiel. Er schreibt: “für mich (ist er) seit der ‘Kinder statt Inder‘ Kampagne unwählbar.” Er fasst zusammen: “Generell glaube ich nicht, dass sich die SPD bis dahin wirklich erneuern kann. Auch glaube ich nicht, dass bis dahin offensichtlich ist, dass wider den Wahlversprechen auf Bundesebene die Steuern erhöht werden müssen. Das wird wohl erst 2011/2012 sein, wenn etwas Gras über die Versprechen gewachsen ist.”
Noch einmal werden von einem VZ-Nutzer die vermeintlichen Fehler der Sozialdemokraten aufgezählt. Darunter fallen: Hartz-IV, die Praxisgebühr, das Thema Rente und die Gleichschaltung der Krankenkassenbeiträge.
Andere Kommentatoren nehmen ein völlig anderes Bild wahr. Er schreibt: “Also ich bin Juso-Mitglied und bei uns gibt es sowas wie eine ‘Krisen-Stimmung’ garnicht. Weil es ganz einfach so ist, dass es um einiges besser für die SPD war jetzt die Chance zu haben pregnante Oppositionspolitik zu machen und somit Stimmen zu gewinnen.” Ihm graut dennoch vor vier weiteren Jahren mit Merkel als Kanzlerin und einem Außenminister namens Guido Westerwelle. Außerdem befürchtet er eine Unterdrückung der Arbeitnehmer in dieser Zeit. Auch eine Schelte für seine Mitdiskutanten hält er bereit: “Am erbärmlichsten sind die Studenten, die mit dem Wahlergebnis zufrieden sind. Die zeigen ja voller Stolz, dass sie keine Ahnung von Politik und Parteiprogrammen haben.”
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