Zum ersten Mal ist der Nobelpreis für Wirtschaft an eine Frau gegangen. US-Wissenschaftlerin Elinor Ostrom hatte herausgefunden, dass viele Köche nicht immer den Brei verderben und kollektives Eigentum nicht immer zum Schaden aller ausgebeutet wird wie seinerzeit in der DDR. Mit dutzenden Feldanalysen und Experimenten wies die 76-Jährige nach, dass auch Gemeinschaftsgüter oft effizient bewirtschaftet werden – sie widerlegte damit eine gängige Überzeugung, nach der das Streben nach maximalem Eigennutz bei gemeinschaftlichem Besitz zwangsläufig zur Zerstörung des gemeinschaftlichen Eigentums durch Übernutzung führen muss.
Das ehemalige Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” freute sich allerdings weniger über die Nachricht, dass es selbst – obwohl mehrheitlich im Besitz seiner Mitarbeiter – eine große Zukunft hat, sondern mehr über die Mitteilung “ja, es ist ein Mädchen!”
Die nicht am Konzern beteiligten Praktikanten suchten gleich ein Bild einer Frau mit Damenbart heraus, die ein wenig an den jungen SPD-Arbeiterführer Erhard Eppler erinnert. Dessen Vorliebe für Gemeinschaftseigentum ist seit seiner Mitarbeit am SED/SPD-Papier “Der Streit der Ideologien und die gemeinsame Sicherheit” aktenkundig – und so schließt sich der Kreis formvollendet. Eine runde Sache, Spiegel!
Quelle: politplatschquatsch.com
Elinor Ostrom, nie gehört. Muss ich die kennen?
Nobelpreis? Ist das einer dieser dekadenten Quotenveranstaltungen?
Da hat doch kürzlich ein Farbiger ( ist das politisch korrekt ? ) schon mal vorsorglich den
Friedensnobelpreis erhalten.
In Guantanamo haben die sich halb Tod gelacht.
Das ist ist Satire!