Der “Octoberjam” des Vereins zur Förderung von Jugendveranstaltungen brachte das JuKuZ zum Beben
Am vergangenen Samstagabend füllte sich das Bad Kissinger Jugend- und Kulturzentrum mit treuen Anhängern des Rap. Auf dem Programm standen Crews von nah und fern mit dem richtigen Beat im Gepäck.
Den Anfang machten die Jungs von “KARMA ROYAL/KA.Es.Zeh“, eine neunköpfige Gruppe, die “nah und fern” vereint. Die bereits seit 1997 aktiven Mitglieder aus Schweinfurt und München heizten mit provokanten Lyrics die Stimmung an.
Als Zweites eroberte die Band “Creamhild’s Jazzpants” die Bühne. Der jungen Nachwuchsband sieht man die Vielseitigkeit schon an – und hört sie auch. Die Schüler aus Gerolzhofen wollen in ihrer Musik ihre verschiedenen musikalischen Vorlieben, die von Metal über Rap bis zum Jazz reichen, vereinen und entwickeln dadurch ihren individuellen Flair.
Es wurde getanzt bis zum Umfallen, gejubelt und geklatscht
Headliner und Höhepunkt des Abends waren die Mannheimer “Luis und Laserpower“. Die Gruppe zog das Publikum mit sich, brachte wortwörtlich Herzen zum tanzen und überraschte mit einem völlig neuen, atemberaubenden Medley. Es wurde getanzt bis zum Umfallen, gejubelt und geklatscht. Die Atmosphäre im Bühnenraum vibrierte und drang in alle anwesenden Körper ein. Selbst der hartnäckigste Zuhörer konnte es sich nicht verkneifen im Takt mitzuwippen.
Kein Wunder, denn die über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Gruppe wusste was sie tat, überzeugte mit eingängigen Beats und durchdachten Texten, begeisterte durch Charme und Humor. Auch ihr Pogramm strotzte vor Vielfalt: Die “grenzenüberschreitende Fusionsband” gibt ihrem Publikum “mehr als nur Hip-Hop”, bezeichnet ihren Musikstil als “ganz viel Alles” und scheut nach eigener Aussage weder Grenzen noch Konventionen, sondern flirtet lieber mit ihnen. Fans, die “Luis und Laserpower” vielleicht schon vom Southside-Festival kennen, wissen wie die Gruppe es genießt in ihren Songs mit Klischees zu spielen. Ihnen sei gesagt: “Wir lieben dich, Fans! Und wir kommen gerne wieder!”
Der Hip Hop in allen Facetten hielt Einzug in Bad Kissingen
Zum Abschluss trat die “Unterfranken Crew” ins Scheinwerferlicht, eine heimische Gruppe mit kaum zählbaren Mitgliedern. Die Jungs fühlten sich sichtlich wohl auf der Bühne und zelebrierten mit ihren Fans genussvoll den Sprechgesang.
Übergreifend lässt sich sagen, dass mit diesem Abend der Hip-Hop in all seinen Facetten Einzug in Bad Kissingen gehalten hat. Es wurde gerappt und gerockt, getanzt und geschwitzt und eben auch geflirtet.
Im kommenden November startet nun das Kontrastprogramm. Denn Hip Hop folgt jetzt ein “Double Shot at Metal”. In Zusammenarbeit mit der Musikinitative Hammelburg e.V. wird ein zweitägiges Festival auf die Beine gestellt. Am Freitag, 6.11. sind Parsifal, Black Petty, Kelebra und Demgoroth in der Weinstadt zu Gast. Tags darauf geht es in Bad Kissingen mit Fuck Your Shadow From Behind, Path of Devastation, Altarea und Defuse My Hate weiter.
Doch nun genug der Worte. Hier geht’s zu den Eindrücken des Abends!
war´n fetter abend
)) wollen mehr……………..
saustark