Den Hunger in der Welt stoppen – Aber wie?

Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: Anlässlich des gestrigen Welternährungstages machen sich auch die StudiVZler Gedanken zum Thema. Denn laut UN soll die Zahl der Hungernden noch in diesem Jahr auf 1,2 Milliarden Menschen ansteigen. Wie kann dem entgegengewirkt werden? Der Thread-Eröffner schreibt: “Wenn wir weltweit betrachtet genug oder gar mehr Lebensmittel

Gruppe Bündnis 90/Die Grünen: Anlässlich des gestrigen Welternährungstages machen sich auch die StudiVZler Gedanken zum Thema. Denn laut UN soll die Zahl der Hungernden noch in diesem Jahr auf 1,2 Milliarden Menschen ansteigen. Wie kann dem entgegengewirkt werden?

Der Thread-Eröffner schreibt: “Wenn wir weltweit betrachtet genug oder gar mehr Lebensmittel produzieren, als für die gesamte Erdbevölkerung notwendig wäre, um alle zu versorgen. Und gleichzeitig jeden Tag ca. 100 000 Menschen an den Folgen von Hunger sterben. Glaubt ihr, es gibt eine Möglichkeit, die Lebensmittel, die bei uns in den reichen Ländern zu viel sind und vernichtet/weggeworfen werden, so zu verteilen, dass kein Mensch mehr verhungern muss? Und wenn ja, wie könnte sowas aussehen und funktionieren?”

Ein Mitdiskutant antwortet hierauf schlicht mit dem Youtube-Video “We Feed the World Highlights“. Ein anderer glaubt, eine Möglichkeit gefunden zu haben. Er schlägt vor: “Anstatt staatlich subventioniert zu Preisen unter Preisen des Import Landes zu exportieren, Lebensmittel gratis in Gebiete mit Hunger Not zu entsenden, wo sich hungernde Menschen selbst inländische Nahrungsmittel nicht kaufen können, dabei den Transport staatlich zu subventionieren.” Ein weiterer schreibt hierzu: “der export von ohnehin subventionierten lebensmitteln zum kampfpreis z.b. in afrika ist echt großer schwachsinn. für menschen mit hirn UND moral. wenn den sogenannten drittweltländern geholfen werden soll, müssen die westlichen märkte für deren (lebensmittel)produkte fair geöffnet werden. und fair heißt eben ohne subventionen. andererseits kann eine importabhängigkeit von lebensmitteln, zu der oben genanntes führen könnte, auch kein ziel sein kann.”

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  1. Einer da schreibt: “der export von ohnehin subventionierten lebensmitteln ist
    schwachsinn …”
    Er hat recht damit. Nur um seine Argumente ein wenig zu unterstützen, hier mal
    ein Einstieg zu Daten und Fakten (wobei das nicht primitiv anti – amerikanisch
    gemeint ist):
    http://www.ers.usda.gov/Data/StateExports/
    dies und mehr kommt zum Suchwort: “US agricultural exports”
    Nicht erwähnt in dieser Statistik werden die irren subventionen der USA, die einen
    recht ordentlichen Posten in der Problematik “Budgetdefizit”, “Staatsschulden” usw., ausmachen. Das selbe gilt auch für Europa.
    Ebenso zu erwähnen sind dadurch verursachte Störungen der Volkswirtschaften
    in allen Fällen. Wegen solchen mit viel Geld verursachten kommen u.a. die
    Menschen solchen Ländern ganz einfach nicht hoch. Das ergibt sich bei genauerem
    Hinsehen auf die unmittelbare Situation.

    Ferner gab es in den letzten Jahren immer wieder Berichte wegen drohender
    Vernappung der Lebensmittel weltweit, weil der Konsum in Ländern wie China
    und Indien etwas zunahm, die Leute etwas mehr zu essen hatten.
    Interessant an diesen Artikeln und Meldungen war das sie jeder Grundlage
    insgesamt entbehrten. (Deswegen auch die US agrar exports oben).
    Alles was dadurch zustande kam war ein Anstieg der Preise bei manchen
    Produkten, etwa Reis, in den Supermärkten. Die kamen wegen diesen
    Zeitungsenten zu einem Geldsegen, mussten sie doch nur von einem Tag auf
    den anderen z. B. den Reis, den sie eben noch als Sonderangebot anpriesen,
    aufgestappelt hatten, ins Lager wegstellen, um Knappheit zu suggerieren und
    die Preise bald darauf hoch zu ziehen.

    Nicht erwähnt werden in dem Artikel die Gespräche von Doha, in den es u.a.
    Entwicklungsländern immer wieder darum geht, weniger zu importieren.

    Und, weil es auch Ursachen allgemeiner Art gibt, hier ein Blick in den
    “Standard”, eine Sonntagszeitung in Zimbabwe. Dieses Land leidet bekanntlich
    wegen hausgemachter irrer Wirtschaftspolitik an solchen Problemen.

    http://www.thestandard.co.zw/